Beiträge von kues

    Daß private Anbieter keine Infrastruktur mit brauchbarer Flächendeckung aufbauen, weiß man seit dem 19. Jahrhundert, wo man Eisenbahnen verstaatlicht hat, nachdem jede Aktiengesellschaft ihre eigenen Bahnhöfe in die Städte gebaut hatte. Es hat auch seinen Grund, warum das Bundesstraßennetz staatlich unterhalten wird.


    Warum glaubt man eigentlich daran, daß es ausgerechnet beim Mobilfunk anders läuft?

    Geht auch mit den passenden Vergaberegeln für die Frequenzen. Da bestand und besteht in D nur kein politischer und wirtschaftlicher (bei den bestehenden Lizenzinhabern) Wille es entsprechend zu regeln. Man verwerfe einen Blick gen Skandinavien (Schweden und Finnland schweben mir da vor), gute Netzabdeckung auch am Ende der Welt und erträgliche bis günstige Preise. Dafür Netzkooperation etc pp.

    z.B. https://yhteisverkko.fi/en/suomen-yhteisverkko/

    oder http://www.3gis.net/English

    Bei einem Verbrenner sowieso nicht, denn dort kann sich niemand leisten, dessen Batterie im Stand einfach leerzusaugen, der Karren muß ja wieder anspringen.

    Dann mal einen VW Verbrenner nur wenig fahren und ein paar Wochen stehen lassen, schon kann man beim richtigen Modell die Batterie laden. Meine Mutter hat ihren wenig gefahrenen Golf abgegeben, weil dreimal in einem Jahr nach Urlaub/Abwesenheit die Batterie leer war...

    Das Problem ist eigentlich sehr einfach zu lösen. Endlich mal einen Riegel vorschieben und niemanden mehr aufnehmen. Wer sich nicht benimmt und nicht integrieren will, muss eben gehen. So schlimm kann ein Krieg ja nicht sein, wenn man den selber spielen möchte:rolleyes:

    Ist denn überhaupt bekannt welchen Herkunftshintergrund die Leute haben? Wenn ich recht erinnere, gibt es eine Menge Migranten in der zweiten (oder gar dritten) Generation, die in Deutschland geboren sind, aber nur die Staatsbürgerschaft ihrer Eltern haben.

    Amazon hat dagegen nur eine homöpathische Zustellerflotte (haben die überhaupt eigene Zustellfahrzeuge oder beauftragen die nicht eh nur Kurierdienste und Ich-AGs mit deren eigenen Fahrzeugen?) und die Zustellung ist kein Kerngeschäft,da werden Sonderwünsche teuer.

    Amazon hat einiges an E Fahrzeugen gekauft/bestellt , vergl. z.B. für Europa https://winfuture.de/news,132330.html (3000 in Europa im Herbst 2022 in Betrieb, angepeilt 10000 in Europa bis 2025/26)

    In den USA noch mehr: https://logistra.de/news/nfz-f…-statt-rivian-154004.html (angeblich 100 Tsd bis 2030)


    Soweit ich verstehe verleast Amazon (zumindest in Europa) die Fahrzeuge dann an die Zustellsubunternehmer (wobei sie grundsätzlich auch eigene nutzen dürfen): vergl. https://logistics.amazon.de [Anzeige]

    Nutzfahrzeuge sind deshalb außer Betrachtung, weil es Fahrzeuge mit spezifischen Einsatzprofilen sind. Daß ein DHL/UPS mit kundenspezifischem (!) Fahrzeug-Aufbau, den du so am Markt gar nicht kaufen kannst, künftig nicht mit einem 08/15-Diesel rumfährt, versteht sich von selbst. Das ist vollkommen unabhängig von irgendwelchen Verboten, die ja Nutzfahrzeuge erstmal gar nicht betreffen.

    Was braucht DHL/UPS zwingend kundenspezifischen Fahrzeug-Aufbau? Bei der Post fahren auch normale VW Transporter in der Zustellung. Amazon hat für seine Paketzustellung normale Elektro Transporter gekauft oder geleast. Wenn ich recht sehe, werden bei der Post sogar neue Diesel Transporter angeschafft, trotzdem hat jeder neue Zustellstützpunkt auch Lademöglichkeiten für Elektro, selbst wenn noch Diesel davor geparkt werden.

    Kanaltechniker fahren auch mit Standardsprinter durch die Gegend, ebenso wie Elektriker/Gebäudetechniker. Der Innenausbau der Nutzfahrzeuge ist aber jeweils sehr kundenspezifisch nach dem Gerät etc pp, was mitgeführt werden muss.

    Bei den großen Nutzfahrzeugen wird sich der Diesel sicherlich länger halten und vielleicht auch nie überwiegend batterieelektrisch gefahren werden. Aber es gibt eine gewaltige Flotte an kleinen und mittelgroßen Nutzfahrzeugen.

    Und im Großbereich sind die Stadtbusse einer der ersten Kandidaten für batterieelektrischen Antrieb, sind ja in kleiner Stückzahl jetzt schon unterwegs.

    Das ist die Domäne von Nutzfahrzeugen. Die werden übrigens noch lange mit Diesel betrieben werden.

    Nur wenn sie überland lange Strecken unterwegs sind. Viele Nutzfahrzeuge (Handwerker, Transport etc) sind auch nur begrenzt unterwegs- insbesondere in den Ballungsräumen. Und im Lieferverkehr mit häufigen Halten haben Diesel etliche Nachteile, nicht ohne Grund stellen DHL, UPS etc schon langsame ihre Flotten um.

    So oder so werden noch Jahrzehnte Benziner und Diesel PKW und LKW unterwegs sein. Dann muss man aber irgendwann auch mal wieder nach Tankstellen suchen, wenn die irgendwann anfangen wieder weniger zu werden.

    Mein Toyota-Hybride (kein PHEV) schluckt dokumentiert übers Jahr gemittelt 5 Liter auf 100km, im Sommer etwas über 4 Liter, im Winter eher fast 6 Liter, geschuldet einem hohen Kurzstreckenanteil. Da kommt kostenmäßig kaum ein BEV mit.

    Verbrauch

    5l a 1,60/l = 8€ oder mit 2€/l=10€

    18 kWh a 30ct/kWh = 5,40€ mit 60ct/kWh=10,80€

    Rein vom Verbrauch kommt es drauf an, ob man günstig an Ladestrom kommt.


    Anschaffung Basismodelle

    id3: ca 44 Tsd - ca 7 Tsd 'Förderung' (4500 Staat+ca 2500 Hersteller)=37 Tsd Listenpreis momentan

    e-208: ca. 35 Tsd - 7 Tsd = 28 Tsd Listenpreis

    Corolla Hybrid: ca 34 Tsd - 4 Tsd (Toyota 'Hybridprämie')=30 Tsd Listenpreis


    Jährliche Kosten e-Auto - Hybrid Verbrenner

    Keine Kfz Steuer für e-Auto ca 7 Jahre bis Ende 2030- was kostet aktuell so ein Corolla Hybrid?

    Kein Ölwechsel- Corolla Hybrid?

    THG Prämie/Bonus ca. 200-300€ pro Jahr


    Geringere/Keine Wahrscheinlichkeit von Reparaturen bei e-Auto

    Motor/Zündkerzen

    Kühlmittel/Kühlpumpe etc

    Bremsen/Bremssystem?

    Haben e-Autos eigentlich noch eine separate 'Starter'batterie?


    Insofern höhere Anschaffungskosten für E-Autos, aber geringere Betriebskosten.

    Verbrauchskosten je nachdem wie günstig/teuer man an Strom bzw. Sprit kommt. Aber mal so gesehen, bei 10 Tsd km sind es 500 bis 1000€ (bei 5 bis 10€/100km). Auf 10 Jahre 5000 bis 10000€, selbst bei 20 Tsd km im Jahr 10000 bis 20000 € auf 10 Jahre. Also wesentlich weniger als Anschaffungspreis und (halbwegs) fixe jährliche Kosten...


    Der ADAC hat auch eine Gegenüberstellung von Kosten nach seiner Methode: https://www.adac.de/rund-ums-f…ktroauto-kostenvergleich/

    Zitat
    Hoher Spritpreis hat keine durchschlagende Wirkung In die Kostenberechnung des ADAC fließen sämtliche Aufwendungen ein, die beim Autofahren anfallen. Dazu gehören Versicherung, Kfz-Steuer, Ausgaben für Wartung und Reparaturen, Reifenverschleiß, Kraftstoff/Stromkosten und eine Pauschale für die Wagenwäsche/Wagenpflege. Auch wenn der Preis für Diesel und Benzin derzeit sehr hoch ist, hat er keine durchschlagende Wirkung auf die Gesamtkosten: Den Löwenanteil macht der Wertverlust aus, also die Summe, die für die Anschaffung ausgegeben wurde, abzüglich eines durchschnittlichen Restwertes des Fahrzeugs.

    Selbst wenn ich eine Kabeltrommel vom Balkon werfen könnte, möchte nicht mit 55 Cent pro kWh aufwärts ein Elektroauto laden, schon gar nicht für 20 € pro Tag.

    Also ich komme bei 168 kWh zu 55ct auf 92,4€. Oder mit 20 kWh/100km auf 11€/100km. Wir zahlen nur 21ct/kWh, da sind es nur 4,20€/100km. Mit 7l E10 auf 100km und günstigen 1,60€/l kommt man auf 11,20€/100km.

    Wer jeden Tag 100 oder 200 km mit dem Auto fahren muss, kommt so oder so nicht günstig weg...

    Das ist auch, was ich unter technischem Fortschritt verstehe: Ich fahre einfach so wie ich möchte, und das Fahrzeug kümmert sich darum, die abgeforderte Leistung so effizient wie es geht aus dem Kraftstoff zu liefern. Denn ich möchte nicht wie vor 100 Jahren als Fahrer eine Batterie babysitten oder wegen Reichweitenmangel rumschleichen müssen.

    Da ist es doch fein, dass du das weiterhin tun kannst.

    Spigen 65W GaN Fast 4-Port USB C Ladestation mit 2*USB C UND 2*USB A für knapp unter 38€.

    https://www.amazon.de/gp/product/B09KMYQB9T?tag=telefontref04-21 [Anzeige]


    Schafft laut Spigen 2*20W+2*12W gleichzeitig. Wird nur ein USB C Port genutzt sollen auf dem anderen 45W möglich sein, bei nur einem genutzten USB A Port dort 18W.
    Laut Kabel mit Watt Anzeige schafft das Netzteil sogar um 55W über USB C in meinen Laptop, wenn kein anderer Port genutzt wird (Kabel stecken).