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Auch das ist witzlos wenn es wie bei meiner Cousine aufgrund des Berufs Dauerzustand ist. Wenn du mehr Rentenanspruch bekommen willst als Grundsicherung musst du ein Bruttoeinkommen von 2500--3000 Euro haben.
Ändern sich die Umstände (Heirat, dauerhafte Partnerschaft, Kinder, besserer Job, neue Ausbildung, Erbschaft etc pp) ist man plötzlich problemlos über der Grundsicherung auch im Rentenalter. Mal davon ab, dass auch das Leben vor der Rente mit mehr frei verfügbarem Einkommen angenehmer sein dürfte.
Selbst Frank73 hat noch die Einstellung zur Arbeit zu gehen, trotz Glas halb leer Einstellung...
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Bei den abartigen Mieten heutzutage kann man ja mit 2,5k brutto schon aufstocken. Und dann für 300,- mehr jeden Tag aufstehen um Pakete rumzutragen, Mülltonnen zu schleppen oder Busfahrer zu spielen? Da ist gewaltig was in Schieflage...
Die mindestens 300€ (ab Juli 23 348€) sind netto. Fürs Singles ist der Bedarfssatz nach Miete und Heizkosten 502€ ab 2023, da sind 300€ ein gewaltiger Unterschied an frei verfügbarem Einkommen. Bei Familien/Bedarfsgemeinschaften mit 2,3,4 oder mehr Personen relativiert sich das natürlich. Aber 300€ mehr bleiben eine Menge, wenn du fast nichts frei verfügbar hast.
Davon ab ist es ja nicht so, also ob man ein Wahlrecht hätte einfach so nicht arbeiten zu gehen. Wenn man arbeiten kannt, dann wird man vom Jobcenter auch dementsprechend bearbeitet- Sonst setzt es Kürzungen.
Die Schieflage war noch viel größer als der Mindestlohn noch keine 12€/Stunde waren...
Btw: Schon beim ALG I ist es zum Teil recht nervig, was einem die Arbeitsagentur ggf. an Drecksjobs hinrotzt.
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Ich kaufe sehr viel bei Aliexpress
die Händler da versenden sehr viel mit "DHL eCommerc"
Viele lassen inzwischen in D (oder irgendwoanders in der EU) von Dienstleistern 'umpacken'.
Zitat
Versandadresse ist immer meine Packstadion bei DHL
jetzt kommt die Stelle zum Lachen
Die Pakete werden in meine Packstadion eingelegt
kann ich gut im Tracking verfolgen
https://ecommerceportal.dhl.com/track/
aber ich erhalte keine Benachrichtigung in der DHL App
Ohne Benachrichtigung keine Abholung möglich
Alles anzeigen
Habe ich momentan bei einigen Warenpost bzw. Amazon Briefpaketen gesehen: Aus irgendwelchen Gründen ist der Sendungsdatensatz (bzw. die Sendungsnummer) nicht mit dem DHL Account (bzw. der Postnummer) verknüpft. Wenn der Zusteller dann beim Einlegen in die Packstation übersieht, dass die Postnummer nicht automatisch eingetragen wird, dann kommt man an die Sendung nicht dran. Der Zusteller müsste per Hand die Postnummer nachtragen- was eigentlich nur bei Briefsendungen nötig sein sollte.
Manchmal kommt es aber auch vor, dass die Postnummer gar nicht aufdruckt ist, dann hätte die Sendung/Paket natürlich gar nicht eingestellt werden sollen. btw: manchmal schaffen es die chinesischen Versender auch den Empfänger nicht richtig drauf zu drucken- drucken nur den Vornamen oder die email-adresse etc pp.
Quasi andersrum kommt es bei Amazonsendungen (Warenpost insbesondere) auch vor: Der Zusteller legt die Sendung nur mit Postnummer ein (weil z.b, der Scan der Sendungsnummer warum auch immer nicht klappt) und vergisst die Sendungsnummer einzutragen. Dann kommt man an die Sendung (wie bei einem Brief), aber die Senungsnummer (und auch der Bestellungsstatus bei amazon) bleibt ewig offen, weil das Einlegen und die Abholung nie für die Sendungsnummer registriert wird.
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Nicht wenn du dafür ein Auto unterhalten musst um zur Arbeit zu kommen. Neben Fahrtkosten hast du einen erhöhten Verschleiß an Klamotten und ggf. erhöhten Verpflegungsaufwand.
Eine Cousine von mir hat einige Jahre Ausftocken müssen als Erzierhering mit befristeten Teilzeitverträgen, das ist Höchststrafe.
Vollen Hartz 4 Strip für ein immer noch beschissenes Nettoeinommen, sie ist um Geld zu sparen jeden Tag rund 1.5h mit dem Rad statt dem ÖPNV gefahren. Hält fit, aber sie hat in der Zeit auch einige Unfälle gehabt, Rad Fahren in Berlin ist nicht ganz ungefährlich.
Klar ist das nicht vergnügungssteuerpflichtig und im Detail kompliziert. Aber die Grundkonstruktion vom Bürgergeld wie auch ALG II/Hartz IV zuvor ist so, dass man als Aufstocker mit Arbeit finanziell immer besser dasteht.
In Berlin knackt ein Monatsticket ABC für die BVG zumindest allein schon die 100€ Grenze für Werbungskosten, d.h. die weiteren Werbungskosten (z.B. Versicherungspauschale 30€, Riesterrente) können immerhin tatsächlich abgesetzt werden und es bleiben ein paar Euro mehr übrig.
Und gerade in dem genannten Fall sollte man nicht vergessen, dass Rentenbeiträge nur aus eigenem Einkommen gezahlt werden, nicht vom Jobcenter/Arge. Ein paar Jahre überbrückend Bürgergeld/ALG II ohne Erwerbstätigkeit bedeutet 0€ Rente/Rentenpunkte für die Zeit.
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Sprich Bootloader unlock (kompliziert wenn man vorher die DRM Keys für Android sichern will, falls man doch zu Android zurück will)
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Nicht immer. Ich zum Beispiel würde zwar 10€ monatlich sparen, aber alle „Zusatzleistungen“ der Standard-Monatskarte verlieren (Mietfahrrad jede Fahrt unter 30min kostenlos, sehr preiswertes Sammeltaxi der Verkehrsbetriebe, Mitnahme von Fahrgästen kostenlos am Wochenende, Fahrradmitnahme, Nutzung von Sonder-Verkehrsmitteln wie Bergbahnen und Fähren,…).
Ich zahle vermutlich lieber die 10€ mehr für die Standard-Monatskarte.
Das ist ja egal, relevant ist ja weiterhin die Gesamtsumme aller Ticketeinnahmen. Sprich die 10 Millionen Abos sollten (überwiegend weiterhin) mindestens 49€ zahlen, wenn sie -wie du- weiterhin mehr zahlen würden, um so besser.
Davon ab müssen die ÖPNV Anbieter ja sowieso ihre Tarife überarbeiten...
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Greenpeace kann viel ausrechnen, muss dafür ja nicht gerade stehen, lustig! Das ist eine ganz normale Wirtschaftlichkeitsberechnung - aber in die Zukunft sehen kann die auch nicht.
Ich würde eher vermuten, dass die Politik die Variante mit dem geringsten finanziellen Risikio gewählt hat.
Die etwa 10 Millionen bestehenden ÖPNV Abos dürften als gesichert für das 49€ Ticket betrachtet werden. Da machen 20€ weniger für ein 29€ Ticket gleich 2,4 Milliarden € im Jahr. Und allein für die Mindereinnahmen müssen fast 7 Millionen extra 29€ Tickets pro Monat verkauft werden.
Oder anders ausgedrückt: 10 Millionen Abos zu 49€ machen 10*49*12=5,88 Milliarden € relativ sicher als Deckungsbeitrag.
Nach Quelle des Greenpeace Artikels soll es 2019 insgesamt 13,34 Mrd € Ticketeinnahmen im ÖPNV gegeben haben. Soll es nicht 3 Milliarden von Bund und Ländern geben? Bleiben grob 10 Milliarden übrig. Dafür braucht es knapp über 17 Millionen 49€ Tickets oder über 28,7 Millionen 29€ Tickets pro Monat.
Da im Schnitt nur etwa 17 Millionen 9€ Tickets verkauft wurden (plus etwa 10 Millionen reduzierte Abos), was ist da wahrscheinlicher zu erreichen?
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Mein 10 II bleibt weiter im Mai Update, hätte auf ein Halbjahresupdate Nov gehofft. An Weihnachten geht das Gerät dann voraussichtlich endlich auf Sailfish OS…
Das 10 III hat derweil heute das Update auf Stand Nov (nach zuvor Sep) bekommen.
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Beim Aufstocken ist de Selbstbehalt ja nur 100€ + 20% vom Rest, da bleibt schon jetzt nicht sonderlich viel übrig, aber wenn der Sprit wirklich 3€ kosten würde, dann würde der Selbstbehalt gerademal für Spritkosten und Arbeitsverpflegung reichen. Das lohnt sich nicht.
Unsinn. Du hast -bei ausreichend Bruttolohn- immer mindestens 300€ (wenn es im Vermittlungsausschuss nicht gestrichen wurde, werden es 348€ ab 2023) mehr netto, wenn du aufstockst. Und der Betrag erhöht direkt dein frei verfügbares Einkommen nach Miete und Heizkosten. Ein erwachsener Single hat bekanntlich ab 2023 502€. Als Aufstocker hast du 802 (bzw. 850)€, das macht einen gewaltigen Unterschied.
Und hohe Werbungskosten für die Arbeit bzw. Arbeitsweg kannst du natürlich auch ‚absetzen‘-. Bei 50 km einfachem Arbeitsweg sind es schon 17,40€ pro Arbeitstag nach Entfernungspauschale (hab keine Ahnung ob man eventuell auch die 100 gefahren km bei ALG II bzw. bürgergeld ansetzen kann). Wenn die Pauschale bei 3€/l nicht mehr reicht, dann musst du halt die tatsächlichen Kosten (Spritpreis plus Autokosten) geltend machen.
Btw: Beiträge für die zusätzliche Altersvorsorge (Riesterrente z,B,) kann man zusätzlich ‚absetzen‘ bzw. als Freibetrag vom eigene Einkommen geltend machen.
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Die einzige Alternative wäre dann kündigen und Bürgergeldempfänger werden.
Da dürfte sinnvoller sein nicht zu kündigen und als Aufstocker Bürgergeldempfänger zu werden. Da hat man mehr von…