ZitatOriginal geschrieben von AdministratorDr
Elke, du sprichst mir aus der Seele.Genau so meine ich das.
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Wobei meine These auch ist, dass das 'Wohlfühlen' mit dem Internet [small] als Lebensraum / Partner[/small] (bei Otto-Normalo, also Leuten, die damit nicht hauptberuflich beschäftigt sind) sehr stark vom Alter abhängt. Die Grenze würde ich mal so bei Mitte/Ende 20 ziehen.
Die jüngeren Leute kennen es halt einfach nicht (mehr) anders. (Was jetzt also nicht wertend gemeint ist/sein kann!)
ZitatMan merkt es doch schon in den ständigen Gesprächen "Haste schon hiervon oder davon gehört?" Ständig begibt man sich dann in der Misere es nicht zu wissen (um sich dann das auch noch bis ins Detail erzählen zu lassen) oder man hat sich vorab informiert.
Dazu noch ein netter Cartoon. ![]()

ZitatDa sagste mal was wahres. Das Gefühl hab ich auch. Das Problem ist, die wenigsten nehmen das war. Ich freue mich schon zwischenzeitlich immer auf den Urlaub, wo ich dann dem Internet, Handy, Presse entfliehe und 14 Tage nichts mitbekomme - die Zeit empfindet man dann wesentlich langsamer.
Doch, ich glaube schon, dass viele das wahrnehmen. - Das Gefühl, dass die Zeit immer schneller verfliegt, steigert sich ja im Laufe des Lebens auch noch rapide. - Aber die wenigsten können was dagegen tun. ![]()
[small](Viele ahnen nur noch, dass das Handy auch einen AusschaltKnopf hat, oder benutzen diesen nur im Krankenhaus oder Flugzeug...)[/small]
Jeder, dessen Computer mal für ein paar Tage kaputt war, merkt, wie viel Zeit er doch mit dem Gerät sonst tagtäglich totschlägt verbringt, und wie viele andere schöne und nützliche(re) Dinge er stattdessen doch machen könnte. ![]()
VFBler: So sehe ich das auch; je mehr Informationen man hat, desto schlechter kann man sich oft entscheiden.
Ich hatte z.B. für meinen Fernseher auch vorher tagelang im Netz gewühlt. - Und dann das Gerät gekauft, das - theoretisch(!) - 100%ig meine Wünsche erfüllt.
- Aber in der Realität bin ich mit dem Gerät aus verschiedenen Gründen gar nicht besonders zufrieden.
Hätte ich das erstbeste Gerät beim MM genommen, wäre ich vermutlich glücklicher damit. - Und hätte eine Menge Zeit für *sinnvollere* Dinge gehabt. ![]()
Daraus kann man dann lernen, dass Testberichte und Erfahrungsberichte von anderen und sogar vermeintlich 'objektive' Daten nicht das Nonplusultra für die persönliche/subjektive Entscheidung sind.
Ich glaube, es reicht in den meisten Fällen für eine Kaufentscheidung, ein paar wesentliche Eckdaten zu kennen, und 2,3 Merkmale, die man unbedingt haben will, zu berücksichtigen. Alles andere bringt keinen *wesentlichen* Zugewinn, sondern ist purer Luxus. - Und da muss jeder selber wissen, ob er sich den leisten kann/will, oder seine Zeit/Energie nicht besser woanders einsetzt.
Meiner Meinung nach, ist das oft schon eine Sucht - nach Perfektion und (unnötigen) Informationen.

