Beiträge von Martyn

    Wirklich überragende Kandidaten kenne ich jetzt weder bei SPD noch FDP, aber eine Alternative zu Schily und Beckstein muss es doch geben, aber Sabine Leutheuser-Schnarrenberger dürfte schon einiges an Standhaftigkeit haben.


    Die Gut-Böse Strategie ist vielleicht manchmal ganz sinnvoll, aber manchmal wäre es vielleicht auch sinnvoller wenn man sich zusammen an einem Tisch setzen würde.


    Ich glaub wir zwei sind hier das Beste Beispiel. Immer wenn wir einen Thread beginnen sind wir total anderer Meinung, aber durch Diskussion kristalliesieren sich dann doch Gemeinsamkeiten heraus.


    Heute werde ich jetzt nicht mehr soviel schreibe, weil ich jetzt dann bald schlafen gehe. Wünsch euch auch ne Gute Nacht.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Ein Innenminister muss vom Schlag eines Schily oder Beckstein sein, ein Pudel als Wachhund schreckt nunmal keinen ab.


    Die Frage ist eben ob ein Innenminister abschrecken muss und ob ein Wachhund abschrecken musst.


    Fangen wir mal mit dem Wachhund an: Ein guter Wachhund sollte imho intelligent und freundlich sein, das er potentielle Eindringlinge erkennt, aber Besuchern und Kindern gegenüber freundlich sein. Ausserdem darf er nicht ängstliche sein und verkriechen wenn geschossen wird. Aber aggressiv darf ein Wachhund nicht sein und beissen.


    Dann zum Innenminister: Ich denke ein Innenminister sollte sich nicht nur um die Verbrechens- und Terrorbekämpfung bemühen, sondern auch die in der Verfassung garantierten Grundrechte wie Unverletzlichkeit der Wohnung, Post- und Fernmeldegeheimniss, ... stärken. Und das hat weder Union noch SPD im Programm, wenn dann schon eher die FDP.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Kein Problem, Bayern verlangt ja (noch) keine Lizenzgebühren für ein ordentliches Bildungssystem. Aber solange auf der anderen Seite die Alt-68er Kuschelfraktion mit Gesamtschulen irgendwelchen Illusionen hinterherhängt, sehe ich wenig Chancen, dass andere das bayerische System übernehmen. Und an den Universitäten stellt man leider tatsächlich teilweise gravierende Unterschiede zwischen den Studenten aus verschiedenen Bundesländern fest. Oft regelt sich das allerdings bis zum Vordiplom... :rolleyes:

    Gesamtschulen halte ich auch nicht für so sinnvoll, ich denke schon das hier das bayrische System im Grundsatz überlegen ist. Allerdings das man an den Realschulen, Gymnasien sowie Fach- und Berufsoberschaulen die Lehrpläne etwas anpassen sollte, uns so die Anforderungen teilweise ein kleines bisschen nach unten schrauben sollte. Dafür wäre es sehr sinnvoll an Realschulen eine zweite Fremdsprache obligatorisch einführen sollte, um die Absolventen auf einen Oberstufenbesuch vorzubereiten.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Schily und "schlimm" ist glücklicherweise seit Jahren vorbei, der Mann ist richtig gut geworden. Der wäre selbst unter schwarz-gelb noch haltbar :-)


    Sie sind Beide absolut schlimm ... mein Wunsch wäre das die der nächste Bundesinnenminister oder die nächste Bundesinnenministerin ne halbwegs lieberale Einstellung hat ... ob es dann jemand aus SPD oder FDP ist wäre mir egal, selbst in der Union gibt es liberalere Typen ... aber bitte nicht Schily oder Beckstein.

    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Aber an irgendwelchen Kriterien muss man die Auswahl nunmal festmachen. Und da bietet sich nunmal das Abi an.


    Dem stimmte ich zu 100% zu.


    Aber etwas weniger Förderalismus im Bildungssystem, zwischen dem Bundesländer abgestimmte Inhalte, und bundesweite zentrale Prüfungen für mittlerer Reife, Fachhochschulreife und Hochschulreife würde die Gerechtigkeit eindeutig erhöhen.


    Ausserdem gäbe es dann bei Umzügen zwischen den Bundesländern keine Probleme.

    Zitat

    Original geschrieben von Johnson
    Das sehe ich etwas anders; meiner Meinung nach, ist gerade Angela Merkel DAS Problem der CDU und falls die CDU diesmal wieder scheitern sollte, ist hoffentlich auch das Thema Kanzlerkandidatin Merkel Geschichte.
    Ich denke, daß die CDU bpsw. mit Wulff deutlich bessere Chancen hätte, die Wahl zu gewinnen.
    Zur Ost/West-Problematik möchte ich mich lieber nicht äußern, da ich davon einfach zu wenig Ahnung habe und natürlich auch keine Patentlösung auf Lager habe :p


    Für Unionspolitiker sind imho sowohl Merkel aus auch Wulff beide halbwegs akzeptabel, auch wenn ich denke, das Wulff wahrscheinlich in der breiten Bevölkerung gegenüber Schröder mehr Chancen hätte.


    Was ich viel schlimmer finde ist das Beckstein ins Kompetenzteam darf, und im Falle von Schwarz-Gelb oder Schwarz-Rot möglicherweise Bundesinnenminister werden könnte. Der ist ja genauso schlimm wie Schily.

    Re: Re: Re: Stoiber gegen Wahlrecht für Ostdeutsche?!!


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    Bei jeder - auch vorsichtig vorgebrachten - Äußerung fühlen sie sich persönlich angegriffen und diskriminiert. Allein schon die Interpretation von Stoibers Äußerung spricht Bände. Diese latente Selbstmitleid-Haltung gepaart mit der teilweise anzutreffenden west-aversen Anspruchshaltung (für nichts anderes steht die Linkspartei) ist kein guter Boden für die weitere Entwicklung. Schade eigentlich.

    Ich denke so eine überzogene Anspruchsthaltung wie sie die Union teilweise hat, hat nichts mit Ost oder West zu tun sondern ist schlicht und einfach unsinnig.


    Ansonsten steht eben einfach nicht jeder auf solche Methoden, ich denke das sollte man akzeptieren.


    Ich spreche hier nicht unbedingt von miesen Abi's sondern eher von mittelmässigen Abi's. Sagen wir wenn jeman hier in Bayern ein Abi von 2,6 bis 2,9 macht kann man das nicht als mieses Abi bezeichnen.


    Aber trotzdem gibt es dann oft Probleme im gewünschten Studiengang zugelassen zu werden, während man keine Probleme hätte wenn man in einem anderen Bundesland studiert hätte.


    Aber es ist wohl leider die Ansicht einige süddeutschen Möchtegernelitestudenten, die denken das man nur etwas wert ist wenn man im NC eine Eins vorm Komma hat und dann ner Münchner Uni , Passau oder BWL in Bayreuth studiert.


    Und alles was das nicht schafft sollte dann nach deren Ansicht wohl nur nen normalen Beruf ausüben, und sich so zu Sklaven dieser Möchtegernelitesüdbayern machen.


    Aber auch mittelmässige Akademiker haben ihre Berechtigung.