Beiträge von Martyn

    Im Grossen und Ganzen bin ich eigentlich mit den aktuellen T-Mobile Tarifen schon zufrieden, aber was ich mir wünschen würde wäre:


    - Die 12 Monate Tarifwechselsperre wieder abschaffen (ggf. Subventionen angleichen)
    - Bei myFaves S/L Rufnummern aus allen Netzen erlauben, Tarifwechsel in myFaves erlauben

    Re: Re: Schreibe schlechte Noten in Mathe - Was tun?


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Wer Sprache kann, kann prinzipiell auch Mathematik. Es ist nur eine andere Sprache die Welt zu beschreiben und zwar auf einem höchst abstrakten Niveau. Und es werden Regelmäßigkeiten und Gesetzmäßigkeiten beschrieben - genau wie auch die Grammatik einer Sprache Gesetzmäßigkeiten beschreibt und die wendet (fast) jeder auch täglich an. Gravierender Unterschied: die Regeln der Grammatik lernen wir schon als Kind, sprich, das läuft automatisiert; für abstraktes Denken hingegen müssen wir das Gehirn anstrengen ;) Mehr dazu im von mir hier schon oft empfohlenen Buch "Keith Devlin: Das Mathe-Gen."


    Soweit erstmal...


    Allein die Tatsache das der Threadersteller es ans Gymnasium geschafft hat, und dort schonmal bis zur 11. ohne Wiederholung durchgehalten hat, zeigt ja schon das er mindestens durchschnittliche Mathekentnisse hat.


    Aber um in der 11./12. Klasse des Gymnasiums wirklich gute Mathenoten zu haben gehört eben mehr dazu, als durchschnittliche Kenntnisse.


    Natürlich muss man schauen damit sich die Noten bessern und man das Abitur schafft, weil es schade wäre wenn man sich wegen einem Fach das Abi verbauen würde. Aber es ist jetzt keine Krankheit oder Störung im Sinne eine Matheschwäche.


    Von Matheschwäche kann man reden wenn jemand in der 5./6. Klasse Hauptschule nur 5en und 6en schreibt und Gefahr läuft in der Förderschule zu landen.

    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Der Typ mit der mit Abstand größten Schnauze arbeitet seit fast 20 Jahren für ein eher mäßiges Salär als Bäcker (womit ich um Himmelswillen nichts gegen Bäcker gesagt haben will... :D ). Die eher weniger coolen Typen, zu denen durchaus auch ich gehörte, sind dagegen durch die Bank weg beruflich recht erfolgreich unterwegs. Einer der uncoolsten Typen der Klasse überhaupt ist z.B. Personalleiter bei einem großen Mittelständler.


    Genauso wie damals ist das m.E. auch heute einfach eine Frage von Elternhaus und Erziehung. Ich habe von meiner Familie (Opa als promovierter Uni-Dozent, Mutter Diplom-Ökonomin; nur der Vater schlug aus der Reihe; der war aber auch nicht lange da :D ) vorgelebt bekommen, dass ein gesundes Maß an Ehrgeiz in der Schule richtig und notwendig ist, und dass es völlig egal ist, wie cool oder uncool einen andere Leute finden. Und genau so war ich damals, und so bin ich auch heute noch. Es war und ist mir völlig Latte, ob ich auf irgend jemanden cool oder uncool wirk(t)e. Aber ich hatte den Ehrgeiz, zu den Besten zu gehören, genauso wie ich heute den Ehrgeiz habe, meinen Job gut zu machen und dafür von anderen geachtet zu werden.


    Zum einen würde ich sagen, in der Altersgruppe 12-15 denkt niemand wie ein Mittvierzierger, und kann auch nicht ganz auf Coolness verzichten. Das gehört einfach zu dem Alter dazu. Und es ist ja auch nichts schlechtes.


    Ansonsten bringt natürlich Ergeiz immer was, die Frage ist aber wieviel.


    Gerade im Deutschland der heutigen Zeit hat hilft Ehrgeiz allein auch nicht wirklich weiter. So hat ein Kind aus ner Hartz4 Familie bei gleichem Ehrgeiz niemals die gleichen Chancen wie ein Kind aus ner Akademikerfamilie.


    Zum einen Teil mangelt es an an Motivation und Vorbildern, die dann den Ehrgeiz brökeln lässt, aber auch an den finanziellen Mitteln, um ggf. Nachhilfe finanzieren zu können, oder Studienbedingungen zu ermöglichen, die es auch ermöglichen sich auf das Studium zu konzentrieren.