Beiträge von Martyn

    Ich denke eben das E-Plus mittlerwile nicht mehr soviel für o2 wert ist das man sie den Laden übernehmen müsste. UMTS hat man nur in ein paar Orten mehr, dann bleiben eben nur die ländlichen GSM Basisstationen. Und da ist es sicher billiger selber Basisstationen zu bauen als ganz E-Plus zu kaufen.


    Für Telefonica o2 wäre es intresannter ein Joint Venture mit T-Mobile einzugehen, T-Mobile wäre zwar in Deutschland überlegen, Telefonica aber in Spanien, Grossbritannien, Irland, Tschechien, ...

    Naja, das Problem ist aber das die Bundesnetzagentur einem in Deutschland vertretenen Netzbetreiber keinen Kauf gestatten wird, und wegen dem Lizenzverlust wäre es sowiso Kapitalvernichtung, abgesehen davon hat E-Plus weder eine überlegene Shopstruktur noch einen überlegenen UMTS Ausbau, der es für eine Übernahme durch o2 attraktiv machen würde, und für ein paar ländliche GSM Basisstationen werden sicher keine Mondpreise bezahlt.


    Die beste Lösung wäre eine Übernahme durch einen ausländischen Mobilfunkbetreiber (z.B. swisscom oder TIM) aber die brauchen dann ein Netz das up-to-date ist und nicht ein marodes, rückständisches, heruntergewirtschaftetes Netz und Kundenstamm.

    Zitat

    Original geschrieben von wrywindfall
    Dann hast du, wie ein Großteil der Bevölkerung, ein anderes Verständnis vom Begriff "Selbständigkeit" als z.B. die Rentenversicherung. Um Sozialversicherungsbeiträge zu sparen, werden reihenweise Arbeitnehmer in die "Selbständigkeit" entlassen, machen aber genau dasselbe wie vorher. Und das ist dann z.B. "Scheinselbständig"!
    Du kannst mir glauben, dass ich als jemand, der 15,5 Jahre beim größten Deutschen Rentenversicherungsträger gearbeitet habe (davon die letzten 7 Jahre als Ausbilder), dort doch einiges mehr an Ahnung habe!

    Eine Scheinselbstständigkeit liegt nur vor wenn ausschliesslich für einen Auftrageber gearbeitet wird und andere ähnlichen Merkmale bestehen (z.B. Arbeitskleidung oder Materialbereitstellung), aber selbstädige Kundenbetreuer, IT-ler, Promotoer, Redaktionsmitarbeiter sind noch lange keine Scheinselbstständigen.

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    Original geschrieben von aikidoka
    Kann es sein, dass WCDMA so schwer zu beherrschen ist? Sprich, dass die Technik eine dermaßen hohe Komplexität und Anfälligkeit (besonders in Ballungsgebieten) hat? Bin ich Opfer des Cell-Breathing? :D


    Das denke ich nicht, den in anderen Netzen klappts ja auch mit UMTS ohne Probleme. Selber hab ich noch nie o2 UMTS benutzt.

    flo1982m: Also eine Übernahme von E-Plus durch o2 halte ich für unrealistisch, zum einen wäre eine Lizenz auf jeden Fall verloren, und ich bezweifle das die Bundesnetzagentur das überhaupt zulassen würde. Den eine GSM/UMTS Lizenz neu auszuschreiben dürfte Problematisch sein, das heute für eine Lizenz keiner mehr soviel bezahlen würde wie bei der UMTS Auktion, und die Lizenz nun günstiger abzugeben wäre wettbewerbsrechtlich bedenklich. Und dauerhaft nur drei Netzbetreiber im bevölkerungsstärksten Land der EU zu haben wäre wettbewerbsrechlich auch bedenklich, wenn selbst ein kleines Nachbarland wie Dänemark vier Netzbetreiber hat.


    Ausserdem hätte E-Plus für o2 garkeinen nenneswerten Wert mehr. Die ambitionierten E-Plus Kunden wären bis dahin eh schon alle zu o2 oder auch zu T-Mobile und Vodafone gewechselt. Und die ganzen Discounttarifkunden brächten o2 eh nicht viel Profit, und wenn man sie wirklich haben will, reicht es selber einen entsprechenden Tarif anzubieten, da diese Kunden wohl eh nicht so sehr an ihren Netzbetreiber hängen, kommen die von selber wenn sie 0,1 ct/min günstiger telefonieren können. Was das Netz betrifft, hat o2 bei UMTS eh bald mit E-Plus aufgeschlossen, dann bleiben nur ein paar ländliche GSM Basisstationen die o2 was nützen würden. Aber dafür einen so hohen Preis zu bezahlen, den KPN fordern würde halte ich für wirtschaflich nicht sinnvoll. Da dürfte es günstiger sein eigegene Basisstationen zu bauen.


    Einzig sinnvoll wäre eine Übernahme durch einen ausländischen Anbieter oder einen Festnetz/IP Carrier ... nur wäre das früher besser gewesen, denn mittlerweile liegt E-Plus was die Innovationen betrifft schon zu weit zurück.


    @Timslot: Vodafone Zuhause ist doch auch ein Konvergenzprodukt und trotzdem bezieht Vodafone die Festnetrufnummern nicht von Arcor sondern von BT Ignite. Und 3U wäre ein intressanter Parnter, nicht das das Festnetzgeschäft angeht, da ist 3U schon kleiner als Arcor und T-Com, aber im IP Bereich sind sie mit Lambdanet ganz gut aufgestellt. Bei VoIP könnte das ein sehr grosser Vorteil sein.

    Im Bereich Festnetz gäbe es zum einen genug freie Kooperationspartner, z.B. 3U Telecom, ... und selbst Konkurrenzkonzernen angehörige Anbieter würden sicher mit E-Plus zusammenarbeiten, wenn BT Ignite mit Vodafone kooperiert würden siw mit E-Plus das sicher auch machen. Oder Telefonica, beim Roaming kooperiert E-Plus schon mit ausländischen o2 Netzen, wenn Telefonica nun Skype mit Rufnummern versorgt, würden sie das bestimmt auch mit E-Plus tun.

    Gegen eine Entwicklung wie du sie die vorstellst hätte ich nichtmal was einzuwenden, sofern sich nicht nur billige "Ramschlabels" etablieren, sondern auch ein "Premiumlabel" dabei ist, das technische Highlights und individuelle Tarife mit hohem Mass an Flexibilität bietet. Dann wäre ich wieder zufrieden.

    Hier hab ich eigentlich zwischen -83dBm und -89dBm, also oft Vollauschlag, manchmal fehlen ein oder zwei Striche.


    Aber wie schaffst du -36dBm. In find es schon schwer direkt vorm Sender unter -40dBm zu kommen, um -36dBm zu schaffen müsste man ja fast höhengleich zu den Antennen auf dem Stach stehen und dann auf 5m ran.

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    Original geschrieben von wrywindfall
    Martyn: Hm, seit wann nimmt man eine selbständige Arbeit an? Ich dachte, man macht sich selbständig? :confused: (was ja genau das prägende der Selbständigkeit ist, selbständig zu sein und keine Arbeit annehmen zu müssen!)

    Okay, hätte vielleicht Auftrag schreiben sollen. Aber da es nicht nur Selbstständige gibt die Kleinstaufträge von Privatkunden annehmen, sondern in sehr vielen Brachen gibt es Selbsständige die verschiedene langfristige Aufträge annehemen, die vom Arbeitsumfang durchaus einer typischen Anstellung entsprechen, kann ich in beiden Fällen von Job oder Arbeit sprechen. Viele Selbstständige die auf Honorarbasis arbeiten machen auch nichts wesentlich anderen als ihre Kollegen die auf Lohnsteuerkarte arbeiten.