Guten Tag
Ich habe an einer Aktion Ende Februar teilgenommen. Von den Datenleckproblemen habe ich aber erst hinterher erfahren.
Ich habe aus Vorsicht eine Alias-Mailadresse verwandt um zu sehen, ob die Adresse "ungewohnte" Wege geht. Das haben wohl auch andere hier gemacht und konnten so überhaupt erst einmal eine Zuordnung des Problems vornehmen.
Yahoo (500 !!!), Arcor (15) und auch hotmail (genaue Zahl weiß ich gerade nicht) z.B. bieten die Möglichkeit sich solche Aliasadressen einzurichten. Ist die Adresse "faul", kann man zurückverfolgen wem diese zugeordnet ist, wendet sich an die entsprechenden Stellen, ändert seine Daten im Shopprofil und 'verbrennt' die Adresse. So lässt sich Schaden minimieren. Ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen, verhindert man wenigstens zukünftigen Ärger.
Ich habe bis heute nicht eine Phishing/Spammail erhalten.
Für alle die, die es getroffen hat und denen sogar Schaden entstanden ist: das tut mir leid für Euch.
Einmal mehr zeigt sich, das die Verknüpfung von Netzwerken mit irgendwelchen (dubiosen?!) Bezahldiensten, Maildiensten und weiß der Deibel was sonst noch Schattenseiten hat. Das schwächste Glied in der Kette (und eine Kette liegt hier bei einigen definitiv vor) sind dann wohl die Passwörter. Schon zwei Mal das gleiche benutzt (was aus Bequemlichkeitsgründen verständlich erscheint), kann unüberschaubare und vor allem teure Konsequenzen haben.
KeePass erstellt und verwaltet Passwörter und hilft beim einfügen selbiger in diverse (Online-)Formulare. Merken muss man sich dann eigentlich nur das Masterpasswort. Für jeden Shop, jede Mailaddi, jedes Netzwerk eine eigene Adresse und ein 'sicheres' PW und solche Versuche können ein Stück weit unterbunden werden. Zumindest wird das automatische abgreifen von "Folgedaten" verhindert.
The Player