Beiträge von skater

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    Original geschrieben von Jochen
    Hab leider erst ab der Verlängerung gucken können.
    Daher kann ich mir kein Urteil über die 90+x Minuten vorher erlauben.


    Jochen:
    Die 90 Minuten zuvor sind schnell zusammengefaßt: In der 1. Halbzeit ist Dortmund gar nicht auf dem Platz. Bayern spielt nach dem Tor ein typisches 1:0-Spiel herunter. Vergibt drei Hochkaräter. Nach Thiagos Auswechslung kippt das Spiel ab der 70. Minute und Dortmund wird sichtbar.


    Dortmund macht ein glückliches Tor, Bayern kriegt das große Flattern und Neuer rettet die Bayern in die Verlängerung. Ab der 75. Minute (1:1 Aubameyang) ist es das von Dortmund ersehnte und erwünschte Krampf-und-Kampf-Drecksau-Spiel. --


    Guardiola wechselte mit Robben fragwürdig.


    Der tatsächliche Wechselfehler war aber, Thomas Müller vom Platz zu nehmen. Den wechselt man einfach nicht aus, wenn es kein Fußballspiel mehr gibt,sondern einen Abnutzungskamof. Der Thomas mit seiner Leidenschaft ist der geborene Krieger.


    (Okay, jetzt schweife ich ab vom Kurzbericht und werde theatralisch. Da höre ich lieber auf ... :o )

    re: "Erfolgsfans"


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    Original geschrieben von saltatio
    Mir kommen die Tränen.
    Mein Gott. Diese Fans (Eventies) kennen doch gar nichts anderes mehr als zu gewinnen gewinnen gewinnen und nochmals zu gewinnen.
    Warum sollten sie einem Leid tun?


    Schmerzhafte Niederlagen kennt jeder Bayernfan. Diese Niederlagen muß ich hier gar nicht aufführen. Ich sag nur zwei Stichworte: Solskjaer, Drogba.


    Ohne Niederlagen geht es nun mal nicht ab. Daß Bayern nur gewonnen hätte, ist ein Märchen. Allerdings kommen wir nach einem Desaster immer wieder zurück. --


    Wenn "diese Eventies" in Deinem Duktus gleich alle sind, dann hättest Du Dir einen Einwurf sparen können. Wenn nicht, dann mag es einige Wenige geben. Das sind in meinen Augen aber keine Fans.


    Und letztlich ist es auch egal, warum jemand eine Mannschaft liebt. Ich würde das nie einem anderen schlecht reden; soviel Toleranz muß sein.


    Nervtötend und dumm ist allerdings der Hass aus einer gewissen schwarz-gelben Ecke (laudanum etc.), der mir meine Gründe für die Anhängerschaft vorschreiben und quasi diktieren will. Scheinbar hat man als junger Mensch noch nicht diese Reife.


    - skater

    Robben wird auf der Bank sitzen; Mitchell Weiser beginnt. Dante sitzt ebenfalls auf der Bank; Benatia spielt. Auch Schweinsteiger wird auf der Bank Platz nehmen. Auch Mario Götze hat Pep zunächst auf die Ersatzbank geschickt.


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    Original geschrieben von pithein
    Ich habe an "ein" CL"-Endspiel gedacht.


    :confused: Das Pokal-Halbfinale ist doch kein Endspiel. Der Vergleich hinkt wohl etwas, pithein.

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    Original geschrieben von chefkoch01
    Zumindest ist er (Gündogan) aber (wenn auch in Gelsenkirchen) im Ruhrpott geboren. Aber etwas Ironie war schon dabei, weil sie ja dann doch eventuell jedes Jahr einen aus Dortmund holen zur Verstärkung. Was natürlich legitim ist / wäre, aber lustig ist das schon irgendwie. :D


    Jürgen Klopp ist Schwabe. Und bei Illkay Gündogan (wenn der Name fällt), kommt mir automatisch "Nürnberg" in den Sinn. Ich weiß nicht, ob das anderen noch so geht, bei mir ist es einfach so.


    -- Daß den Gündogan jemand in München haben wollte, halte ich für Quatsch mit Soße. Den würde Bayern nicht mal geschenkt haben wollen.


    Nichts für ungut, chefkoch, ist nicht bös' gemeint.
    -skater :)

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    Original geschrieben von pithein
      skater Erst das Spiel abwarten, nicht dass der FCB dahoam wieder ein Pokalspiel vergeigt.


    Im DFB-Pokal haben wir daheim gegen Dortmund noch nie verloren.
    :)

    So, morgen verabschieden wir Dortmund würdevoll aus dem Pokal. :-) Robben steht bereit, wird gemeldet.


    Wichtiger finde ich aber eine Rückkehr von Benatia (für Dante) und natürlich Dauerläufer Rafinha. Der wird häufig unterschätzt, der kleine Racker ;-)

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    Original geschrieben von kinslayer
    Favre passt auch charakterlich nicht nach Bayern.
    Da ist er zu bescheiden. Und denkt von Spiel zu Spiel und nicht von Titel zu Titel.


    Zu bescheiden?


    Die Hauptanforderungen in München sind nicht Selbstbewußtsein und Lautstärke, sondern Fachwissen, klare eigene Fußballidee, gute Menschenführung und Ehrgeiz. Favre als Taktiker könnte Bayern nach Guardiola weiter entwickeln.


    Wenn Bescheidenheit ein Jobhindernis für Bayerntrainer wäre, dann hätte Jupp Heynckes nicht 3x Trainer werden können.


    Ich finde, Lucien Favre würde hervorragend nach München passen. Vorerst besteigt Pep ja weiter seinen Mount Everest, aber wenn er den Gipfel erklommen und seine Flagge gehißt hat, wird er sich andere Achttausender suchen, vermute ich.

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    Original geschrieben von kinslayer
    Bayern braucht auch kein Favre um erfolgreich zu sein . Jeder andere Verein der Liga ja.


    Doch, doch. Der Herr Klinsmann hat ja bewiesen, daß man als Übungsleiiter auch Bayern München ruinieren kann. Es reicht halt nicht aus, motivierende Reden zu halten ...