ZitatOriginal geschrieben von autares
Es könnte aber auch sein, dass ich die Position schliesse. Dann ist es auch nicht mehr "meine" Position.
Bleibt die Frage, waren es je deine? Oder immer nur die deiner Kunden oder Auftraggeber?
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ZitatOriginal geschrieben von autares
Es könnte aber auch sein, dass ich die Position schliesse. Dann ist es auch nicht mehr "meine" Position.
Bleibt die Frage, waren es je deine? Oder immer nur die deiner Kunden oder Auftraggeber?
Meine Güte....das Beispiel mit dem Flieger hast du also nicht verstanden? ![]()
fangt euch mal wieder, das thema ist grundsätzlich interessant - eure abschweifungen sind es nicht ![]()
ZitatOriginal geschrieben von autares
Meine Güte....das Beispiel mit dem Flieger hast du also nicht verstanden?
Du weist doch, ich verstehe sowieso immer sowenig. ![]()
Der Bandarbeiter der bei VW den Golf zusammen zimmern darf, spricht ja auch immer davon, das ist "meiner". Schön, wenn er sich mit seinem Produkt identifiziert. Dennoch sehe ich da einen kleinen Unterschied. Denn bei ihm düfrte es unstrittig sein, dass er von einem Eigentumsanspruch ausgeht.
Und Genau das sieht in Bankerkreisen anders aus. Ich sage nur Boni!
Daher ist das dort angewandte "Mein" "Dein" nicht mit dem "mein Flug", "mein Auto", "mein Haus" vergleichar. Das Eine ist Umgangssprachlich. Bei dem anderen Umgang würde ich gerne mal hören, was ein Freud dazu sagen würde.
Wie willst du denn dann die Position bezeichnen, wenn nicht "meine"?
Aber lassen wir besser das OT ![]()
Können wir die Diskussion nicht einfach in einen eigenen Thread auslagern: Semantik der deutschen Sprache.
Wir definieren hier einfach eine Fallunterscheidung und kürzen das hier ab
Leser=Siemensanier => Die von autares verwalteten Positionen, die nicht sein Eigentum sind
sonstige Leser => autares Positionen
:top:
ZitatOriginal geschrieben von _-=voodoo=-_
Können wir die Diskussion nicht einfach in einen eigenen Thread auslagern: Semantik der deutschen Sprache.
Wir definieren hier einfach eine Fallunterscheidung und kürzen das hier ab
Leser=Siemensanier => Die von autares verwalteten Positionen, die nicht sein Eigentum sind
sonstige Leser => autares Positionen
:top:
gerne, aber bitte noch etwas erweitern:
Leser=Siemensanier => Die von autares verwalteten Positionen, die nicht sein Eigentum sind => Es muss sich etwas grundlegenes im Finanzsektor ändern!
sonstige Leser => autares Positionen => Weiter so wie gehabt, die nächste Wand gegen die wir Laufen können wird schon kommen. Und Wandlaufen macht ja solchen Spaß.
Wieder ein sehr schönes Beispiel, dass dich wieder nur die Größe der Position stört und nicht das Handeln an sich. Du kennst mich überhaupt nicht. Ich handel für die Firma, bekomme meine Anweisung von anderen Stellen. Trotzdem nennt sich so etwas "meine Position". Mit einem Gegenvorschlag kannst du leider nicht aufwarten. Zu alle dem kommt noch, dass ich gezwungen werde, solche Positionen zu nehmen - aus reinen compliance Gründen.
Und zu deiner Beruhigung: Ich arbeite überhaupt nicht im Finanzsektor...
och Leute, kloppt Euch doch nicht ständig um diese Spitzfindigkeiten. Was bringt das in der Diskussion? Nichts, schlichtweg nichts.
ZitatOriginal geschrieben von Erik Meijer
och Leute, kloppt Euch doch nicht ständig um diese Spitzfindigkeiten. Was bringt das in der Diskussion? Nichts, schlichtweg nichts.
Erik Meijer
Es geht doch im Grunde gar nicht darum, ob etwas verbal mit "meine" bezeichet wird. Dies sollte eigentlich mittlerweile klar geworden sein.
Sehr wohl aber darum, welche Beziehung zu einem Gut / Vermögen besteht.
Und genau dieses ist durchaus bei der Diskussion von entscheidener Bedeutung. Denn der Eine würde nur verkaufen, was er auch mittelbar besitzt. Der Andere erfindet Spielchen, um unmittelbaren Besitz zu nutzen. Aber Moral, Ethik und Wirtschaft wird man nie unter einen Hut bringen.
Hier glaubt doch nicht wirkliche einer, dass ein Merckle die Spielregeln des jetzt misslungenen Spieles alleinig definierte. Dafür hat er eben auch seine unmittelbaren Spitzbuben. Die sich aber ab einer gewissen Größe jedoch das Handeln legitimieren lassen. Somit fällt die Schuldfrage dann doch wieder auf den mittbaren Besitzer zurück. Macht doch jede Bank heute geanuso.
Probelm ist und bleibt.
Nach Artikel 14 GG Abs. 2
Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen. (Absatz zur Sozialpflichtigkeit / Sozialbindung des Eigentums)
Und genau dieser Pflicht kann man ab einer gewissen Größe des Eigentums alleinig gar nicht mehr nachkommen!
autares, scheint wohl doch was daran zu sein, dass ich mich über gewisse Größenordnungen echauffiere.
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