Fragen zur Katzenanschaffung

  • Zitat

    Original geschrieben von matze929
    Also das Futter nur nach Preis zu beurteilen finde ich fatal. Nur das Teuerste muß zwangsläufig nicht das Beste sein.


    Das ist auch nicht der Fall. Der Umkehrschluss (also dass man genauso gut Billiges nehmen kann) ist aber genauso falsch. Man muss sich wie gesagt informieren - Möglichkeiten dazu gibts genug.

    Zitat

    Und seine Katze von Anfang auf das Edel-Zeug zu trimmen halte ich sowieso für Unsinn.


    Allein dieser Satz und Deine Bezeichnung "Edel-Zeugs" zeigt, dass Du leider zu denen gehörst, die sich halt NICHT informieren. Da wird irgendein Tier angeschafft - aber wirklich mit dem Thema beschäftigt wird sich nicht. Ich nehme mal an, Du beschäftigst Dich deutlich intensiver mit Handy-Themen als damit, was gut und was schlecht für eine Katze ist.

    Zitat

    Ein Tier ist nunmal immer noch ein Tier und wir Menschen essen doch auch nicht nur aus dem Bioladen oder ? Dann dürfte doch keiner mehr bei Aldi&Co einkaufen gehen..... :confused:


    Das "Menschen"essen bei Aldi ist qualitativ mit Sicherheit sehr viel besser als Whiskas und Co. Ich kenne z.B. keine Wurstsorte - auch bei Aldi nicht - die nur 4% Wurst und 96% "Nebenprodukte" enthalten würde. Die Hersteller denken da halt genauso wie Du: "Das sind doch nur Tiere". Tatsache ist: Ein Tier ist genauso ein Säugetier wie wir - es gibt rein bioligisch betrachtet absolut keinen Grund, warum ein Tier weniger gesundes Futter essen sollte als wir. Und in der freien Natur tut es das ja auch nicht - ein Tier ernährt sich in der Natur sehr viel gesünder als jeder Durchschnittsmensch.



    Zitat

    Original geschrieben von Joe2
    "Glücklicher" Halter: man kann sicher nicht leugnen, dass es teurer ist, eine Katze mit "gutem" Futter zu füttern als mit Billigfutter, Mengenunterscheide hin oder her.


    Doch, kann man... ;)

    Zitat

    Und bedenkt man, dass leider mehr als genug Katzen in Haushalten leben, wo eben zuerst dort gespart wird, wo's Herrchen nicht weh tut, dann spielt das durchaus eine Rolle.


    Selbst wenn man sparen würde (was wie gesagt nicht der Fall ist): Das taugt ja nun kaum als Entschuldigung. Tatsache ist, dass Leute, die so denken und handeln, keine Tiere haben sollten.

    Zitat

    Vielleicht sollte man auch unterscheiden, ob es sich um reine Wohnungskatzen oder um Freigänger handelt. Letztere fangen und fressen auf ihren Streifzügen soviele "merkwürdige" Dinge (und bringen die Überbleibsel mit), haben im Gegenzug aber auch sehr viel Bewegung, sodass die Wahl des Futters als eine Komponente der Gesundheit der Katze nicht so bedeutsam ist, wie bei einer Wohnungskatze.


    Das ist natürlich richtig - ich spreche hier nur von Wohnungskatzen. Bei Freigängern (zumindest bei denen, die sich dann auch wirklich was fangen und es fressen, was ja durchaus nicht bei allen Freigängern der Fall ist ;) ) spielt das Dosenfutter sicher eine untergeordnete Rolle. Allerdings ernähren sich halt viel Freigänger nicht wirklich draußen - sie fangen die Mäuse eher zum Spaß. Da kein Baldrian dran ist, schmeckt ihnen das Whiskas zu Hause ja trotzdem besser...

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Ich glaub Du solltest nicht einfach so urteilen das ICH so ein Tier nicht haben sollte. Unser Kater geht es hier sehr gut, er hat eine Wohnung von über 100 qm zur Verfügung, kriegt sein Futter und auch seine Streicheleinheiten. 1-2 Mal die Woche bekommt er frisches Fleisch (z. B. Pute). Und Katzenbücher habe ich auch schon gelesen und mich mit der Materie sehr beschäftigt. Trotzdem sehe ich es nicht ein nur teueres Futter für den Kleinen zu kaufen, was er dann auch noch stehen läßt. Bitte wenn Du das so Handhaben willst, lasse mich aber NICHT als Tierschänder hinstellen nur weil ich das etwas anders sehe.

  • Zitat

    Original geschrieben von matze929
    Ich glaub Du solltest nicht einfach so urteilen das ICH so ein Tier nicht haben sollte. Unser Kater geht es hier sehr gut, er hat eine Wohnung von über 100 qm zur Verfügung, kriegt sein Futter und auch seine Streicheleinheiten. 1-2 Mal die Woche bekommt er frisches Fleisch (z. B. Pute).


    Na, das ist doch spitze! Dann ist doch alles bestens! Ganz ehrlich - den Aufwand machen wir uns nun wiederum nicht. Dafür bekommen sie halt jeden Tag gutes NaFu (momentan Nutro).

    Zitat

    Trotzdem sehe ich es nicht ein nur teueres Futter für den Kleinen zu kaufen, was er dann auch noch stehen läßt.


    Naja, das ist halt das Problem: Wenn er/sie von Anfang an solches Futter bekommen hätte, dann hätte er sich sicher dran gewöhnt. Später ists dann halt schwierig...

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • #BigBlue


    Tschuldigung, haben uns wohl mißverstanden. Ich sehe es eigentlich so das eine AUSGEWOGENDE Ernährung wie beim Menschen das beste ist. Wie ich schon sagte wir Menschen essen ja schließlich auch mal bei McDoof oder beim Döner Mann, also kriegt er auch der Kater zwischendurch sein Billigfutter, wenn er eben darauf steht (und sei es für die Seele). Und eben auch mal was frisches :) Den Kater ALLEIN wegen des Geldes möglichs BILLIG zu füttern halte ich auch für falsch. Dann lieber kein Tier anschaffen wenn man sparen und sich NICHT mit beschäftigen will.

  • Full ACK! :top:


    (Auch wenn ich trotzdem immer noch der Meinung bin, dass ein Fischmäc oder ein Döner für Menschen immer noch x-mal gesünder ist als eine Dose Whiskas für Katzen... :rolleyes: :D )

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Können doch nicht alle die gleiche Meinung haben. Bräuchten wir ja nicht diskutieren und dieses Forum wäre ebenfalls überflüssig :D

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Dies ist unzutreffend. ;)


    Nope. :)


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Das Halten von Katzen kann vom Vermieter im Mietvertrag bzw. in der Hausordnung verboten werden, allerdings auch nur bezüglich freilaufender Katzen. Liegt ein solches Verbot jedoch nicht vor, braucht man auch keine Genehmigung einzuholen.


    s.u.


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Gegen in der Wohnung gehaltene Katzen ohne Freilauf kann ein Vermieter hingegen grundsätzlich nichts einwenden; entsprechende Regelungen in Mietverträgen oder Hausordnungen sind unwirksam.


    Nope.


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Informieren muß man in beiden Fällen niemanden - das Halten von Kleintieren in der Mietwohnung (solange es keine Herden sind :D ) gehört zum bestimmungsgemäßen Gebrauch einer Mietwohnung.


    Für Kleintiere, also alles was üblicherweise in Käfigen oder Glaskästen gehalten wird, gibt es eine höchstrichterliche Entscheidung, die das Halten zum bestimmungsgemäßen, und somit erlaubten, Gebrauch zählt. Wobei natürlich auch die Menge (30 Hamster wären wohl zuviel) und die Art (giftige Tiere, stark riechende Tiere oder Kakerlaken wären wohl nicht in Ordnung) der Tiere zu beachten sind. Katzen sind aber keine Kleintiere. Und ich hoffe, niemand hält sie in einem Käfig...


    Ob eine Katzen- oder Hundhaltung in der Wohnung zulässig ist, hängt in erster Linie vom Mietvertrag und der konkreten Formulierung der Vereinbarung dort drin ab. Wobei das Fehlen einer Regelung wohl noch die schlechteste Variante für einen Tierhalter ist. Wenn ich mir so durchlese, was Google zu dieser Thematik hergibt, kann man folgende Dinge sagen, die in den meisten Fällen (_nicht_ in allen Fällen) zutreffen sollten:


    - Der Vermieter ist vorher um Erlaubnis zu fragen.
    - Der Mieter hat Anspruch auf eine Zustimmung, wenn sachliche Gründe nicht dagegen sprechen. Sachliche Gründe wären z.B. Allergien eines Nachbarn, eine zu kleine Wohnung oder bereits vorhandene Katzen.
    - Der Vermieter kann Auflagen, wie z.B. nur kastrierte Tiere, maximal 2 Stück, kein Freilauf, machen.



    Entscheidend ist immer der konkrete Einzelfall.


    Folgenden Link hierzu finde ich sehr informativ:


    http://www.haus-und-grund-sh.d…oblaetter_tierhaltung.htm


    Auf jeden Fall ist diese Thematik ein Minenfeld. Und es gibt hier auch keine einfachen Antworten. Jeder Richter kann so einen Fall anderes beurteilen. Es kommt einem Glücksspiel nahe. Und mit Tieren spielt man nicht. Jedenfalls nicht so...


    Deshalb meine dringende Empfehlung, vorher mit dem Vermieter zu reden.


    Bye


    Rübennase

  • Tja Rübennase hast ja wahrscheinlich recht. Nur das das schon längst geklärt ist. Unser Thread Ersteller lebt mit der Vermieteren zusammen. Brauch er wohl kaum fragen :D

  • Genau so ist es :)
    Und um mich auch mal wieder zu Wort zu melden: Ernie und Bert sind soeben zu Hause eingetroffen. Bilder gibt es, sobald sie sich trauen, das Katzenklo, in welches wir sie bei Ankunft setzten, zu verlassen. Sein einer viertel Stunde sitzen sie da. Spätestens nach einer Stunde sollte ich mal den Deckel abnehmen :D
    Die Schwingtür ist schon hochgebunden, also eine Öffnung ist vorhanden auch ohne das Prinzip der Schingtür durchschaut zu haben.


    SiemensmasterXXX

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  • UH das kann ein bißchen dauern bis die sich melden. Unser hat uns am Anfang sogar angespuckt. Ab den 3. Tag hat er dann gemerkt das wir es gut mit ihm meinen....Also Geduld !

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