Im Saarland klaut halt keiner. ![]()
Bei uns in der Strasse kannst Du Dein Auto über Nacht offen stehen lassen und einen Bündel Geldscheine aufs Armaturenbrett legen. Dann klingelt eher noch einer und fragt Dich, ob der Dir gehört. ![]()
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Bei uns in der Strasse kannst Du Dein Auto über Nacht offen stehen lassen und einen Bündel Geldscheine aufs Armaturenbrett legen. Dann klingelt eher noch einer und fragt Dich, ob der Dir gehört. ![]()
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so haben wir bei uns (sachsen-anhalt) schon zur letzten landtagswahl gewählt.
weiß aber nicht, obs diesmal wieder so ist. glaube aber schon, denn die kommune hat ja die geräte gekauft.
mik603
ZitatOriginal geschrieben von Luposen
- und die Manipulation auch!
Auch wenn unsereiner ja auch nicht unbedingt die manuelle Auszählung der Wahlzettel überwachen kann, vertraue ich diese Methode mehr. Gerade im elektronischen Metier sind Manipulation Tür und Tor geöffnet.
Sorry, Leute , aber ich vertraue solchen Systemen nicht. Und solange dann vor Ort keine Option besteht, wie gehabt klassisch zu wählen, werde ich konsequent auf die Briefwahl ausweichen.
Die elektronischen Wahlgeräte sind sicher. Manipulation wäre nur durch die Wahlhelfer selber möglich!
Zu Beginn der Wahl muss das Gerät 0 Stimmen anzeigen. Danach wird die Anzahl der Stimmen bei jedemWähler um eins erhöht. Gleichzeitig hakt der Schriftführer jeden Wähler im Wahlverzeichnis ab. Am Ende der Wahl zählt das Gerät die Stimmen aus und druckt das Ergebnis aus.
Der Schriftführer zählt die Anzahl der Wähler. Beide Zählungen müssen zu dem selben Ergebnis führen.
Der Ausdruck wird in die Wahlniederschrift geklebt, die jeder Wahlhelfer unterschreibt.
Das Speichermodul wird zusammen mit der Wahlniederschrift vom Schriftführer zum Bezirksamt gebracht.
Wo soll bei diesem Verfahren manipuliert werden? Auf jeden Stimmbezirk kommen etwa 1.000 Wähler. Eine Manipulation eines Stimmbezirkes - so sie denn möglich wäre - hätte auf das Wahlergebnis keinen Einfluss mehr. Wenn manipuliert werden soll, müsste das schon in einem größeren Rahmen geschehen.
mfg
Foxy
ZitatOriginal geschrieben von Luposen
Luposen -<der aus ähnlichen Gründen auch Online Banking etc ablehnt.
Hey da haben wir wieder was gemeinsam ![]()
Wenn man per Internet wählen kann wander ich aus. Für mich kommt sowas einer mittelschweren Katastrophe gleich. Geld sparen auf Kosten des Wahlergebnisses und somit des Schicksals aller Bundesbürger ist :flop:
ZitatOriginal geschrieben von Foxy
Die elektronischen Wahlgeräte sind sicher.
Selten so gelacht ![]()
Ach nochwas: Es gibt fehlerfreie Software *brüll* ![]()
Aber du gibst ja schon in deiner Sig eine Antwort ![]()
-SF³
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Foxy
Die elektronischen Wahlgeräte sind sicher. Manipulation wäre nur durch die Wahlhelfer selber möglich!
Zu Beginn der Wahl muss das Gerät 0 Stimmen anzeigen. Danach wird die Anzahl der Stimmen bei jedemWähler um eins erhöht. Gleichzeitig hakt der Schriftführer jeden Wähler im Wahlverzeichnis ab. Am Ende der Wahl zählt das Gerät die Stimmen aus und druckt das Ergebnis aus.
Der Schriftführer zählt die Anzahl der Wähler. Beide Zählungen müssen zu dem selben Ergebnis führen.
Der Ausdruck wird in die Wahlniederschrift geklebt, die jeder Wahlhelfer unterschreibt.
Das Speichermodul wird zusammen mit der Wahlniederschrift vom Schriftführer zum Bezirksamt gebracht.
Wo soll bei diesem Verfahren manipuliert werden? Auf jeden Stimmbezirk kommen etwa 1.000 Wähler. Eine Manipulation eines Stimmbezirkes - so sie denn möglich wäre - hätte auf das Wahlergebnis keinen Einfluss mehr. Wenn manipuliert werden soll, müsste das schon in einem größeren Rahmen geschehen.
mfg
Foxy
Und wenn die Zahlen nicht übereinstimmen???
Gegen geprüfte und verplomte Geräte habe ich aber grundsätzlich nichts einzuwenden. Da dürfte eine elektronische Wahl über Internet schon wesentlich einfacher zu manipulieren sein.
Aus eigener Erfahrung aus dem Support würde es dann - bei Wahl per Internet- so laufen:
"Oh shit- ich hab mich verklickt. War keine Absicht. Das ging aber auch so schnell. Nur ein Klick und schon hatte ich gewählt."
Oder so:
"Ich wollte das doch nur mal testen. Können Sie das bitte rückgängig machen? Daß das verbindlich war, stand da nicht. Wenn Sie das nicht rückgängig machen, wende ich mich an die Öffentlichekit!"
Oder so:
"Das war nicht ich. Mein kleiner Sohn war am Computer. Der kennt sich besser aus als ich. Darf ich bitte nochmal wählen und Sie machen die Wahl rückgängig?"
Oder so:
"Ich bin Internetanfänger. Können Sie mir bitte Schritt für Schritt erklären, wie das geht! Und bitte keine Antwort, die nur Experten verstehen! Bitte Hausfrauendeutsch!"
Oder so:
"Sie haben da einen schwerwiegenden Fehler: im Protokoll der .myvote Datei ist in der dritten Zeile ein Tippfehler. Es muß nicht "SDP" heissen sondern "SPD". Bekomme ich für diesen Hinweis irgendeine Prämie von Ihnen?"
![]()
ZitatOriginal geschrieben von Jochen
"Oh shit- ich hab mich verklickt. War keine Absicht. Das ging aber auch so schnell. Nur ein Klick und schon hatte ich gewählt."
Oh ja... Und das würde sogar dann passieren, wenn 3x "Sind Sie WIRKLICH sicher?" gefragt wird und "Ich bestätige, dass diese Wahl endgültig ist" sowie ein 20 Zeichen langer Code eingegeben werden muss...
Gegen DAUs ist einfach kein Kraut gewachsen...
ZitatOriginal geschrieben von SiemensFreak³
Selten so gelacht
Ach nochwas: Es gibt fehlerfreie Software *brüll*
Aber du gibst ja schon in deiner Sig eine Antwort
Wer sagt, dass auf den Wahlcomputern das Betriebssystem Windows läuft?:D
Ich wage zu Bezweifeln, dass es in den Wahlcomputern noch Softwarefehler gibt, da diese ja nicht zum ersten Mal eingesetzt werden und bisher sind keine Auffälligkeiten bekannt geworden. Viel müssen Sie ja eh nicht machen: Nur Inkrementieren mehrerer Speicherzellen.
ZitatOriginal geschrieben von Nebelfelsen
Und wenn die Zahlen nicht übereinstimmen???
Gegen geprüfte und verplomte Geräte habe ich aber grundsätzlich nichts einzuwenden. Da dürfte eine elektronische Wahl über Internet schon wesentlich einfacher zu manipulieren sein.
Dann müssen diese Unterschiede erklärt werden. Es kann immer mal passieren, dass z. B. im allgemeinen Getümmel vergisst zu wählen. In meinem Stimmbezirk auch schon vorgekommen. ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Mort
Oh ja... Und das würde sogar dann passieren, wenn 3x "Sind Sie WIRKLICH sicher?" gefragt wird und "Ich bestätige, dass diese Wahl endgültig ist" sowie ein 20 Zeichen langer Code eingegeben werden muss...
Gegen DAUs ist einfach kein Kraut gewachsen...
Hier in Köln werden Wahlcomputer schon seit geraumer Zeit eingesetzt. Bisher gab es keine größeren Schwierigkeiten dabei. Zuerst muss man seine erste Stimme (oder ungültig) eingeben, dann die zweite (oder ungültig) und danach wird bestätigt. Erst nach dieser Bestätigung ist die Wahl vollzogen und das Gerät speichert die Stimmen. Eine Korrektur ist bis zur endgültigen Bestätigung jederzeit möglich. Danach natürlich nicht mehr. ![]()
mfg
Foxy
ZitatIch wage zu Bezweifeln, dass es in den Wahlcomputern noch Softwarefehler gibt, da diese ja nicht zum ersten Mal eingesetzt werden und bisher sind keine Auffälligkeiten bekannt geworden.
Na Du machst mir Spaß! Ist doch klar, daß keine Auffälligkeiten bekannt werden - selbst würden die Teile einen ganzen Wahlbezirk aus Versehen oder was auch immer überhaupt nicht registrieren, würde NIEMAND das zugeben! Schließlich wäre das ein passender Aufhänger, sämtliche jemals mit dieser Technik durchgeführten Wahlen anzufechten.
Außerdem waren meine Zweifel an dieser Technik nicht hauptsächlich auf Probleme mit dem Computer bezogen, sondern auf mögliche gezielte und nicht nachweisbare Manipulation des Ergebnisses.
Luposen
Re: Foxy
ZitatOriginal geschrieben von Luposen
Na Du machst mir Spaß! Ist doch klar, daß keine Auffälligkeiten bekannt werden - selbst würden die Teile einen ganzen Wahlbezirk aus Versehen oder was auch immer überhaupt nicht registrieren, würde NIEMAND das zugeben! Schließlich wäre das ein passender Aufhänger, sämtliche jemals mit dieser Technik durchgeführten Wahlen anzufechten.
Wenn es jemals Fehler bei diesen Geräten gegeben hätte, wäre das mit Sicherheit an die Öffentlichkeit gekommen. Ich weiß auch nicht, was ihr alle mit den Softwarefehlern habt. Diese Wahlcomputer machen nichts anderes als das Incrementieren einiger Speicherzellen. Es ist daher sehr unwahrscheinlich, dass bei einer so einfachen Aufgabe Softwarefehler zu finden sind. Wenn dem so wäre, gäbe es heute noch kein Mobiltelefon, welches in der Lage wäre, ein Gespräch aufzubauen.
ZitatAußerdem waren meine Zweifel an dieser Technik nicht hauptsächlich auf Probleme mit dem Computer bezogen, sondern auf mögliche gezielte und nicht nachweisbare Manipulation des Ergebnisses.
Gezielte und nicht nachweisbare Manipulationen sind meines Erachtens ausschließlich durch die Wahlhelfer möglich. An den Geräten kann nicht so manipuliert werden, dass sie sich "verzählen" bzw. wäre eine solche Manipulation wohl ausschließlich durch Eingriff in die Software möglich. Ich glaube nicht, dass sich ein solcher Aufwand lohnen würde.
Im Übrigen müsste derjenige, der die Manipulation startet, so geschickt vorgehen, dass die Manipulation nicht auffällt, d. h. wenn das Gerät nach der Wahl auszählt und dabei rauskommt, dass eine Partei überdurchschnittlich viele Stimmen bekam, ist das verdächtig.
mfg
Foxy
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