Kostenlose Darlehen für Aussiedler zum Häuslebau

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Ich denke die Russlanddeutschen pauschal als "nichtintegrationsfähig" darzustellen ist bestimmt auch nicht richtig.


    Das kann man sehen wie man will.Die Jungs und Mädels bei uns auf Arbeit sind zwar in den Arbeitsprozess integriert,aber das war es auch schon.Du kannst mit ihnen kaum private Gespräche führen.Sie kapseln sich ab.Sie hocken nur in ihren Grüppchen zusammen.Auf einer Betriebs -oder Weihnachtsfeier habe ich noch keinen von ihnen gesehen.Du kannst mit ihnen keinen Spass machen,sonst sind sehr schnell weinerlich oder werden aggressiv.Deutsch lernen scheint Nebensache zu sein.Das einzige was sie können ist auf biegen und brechen (scheißegal ob was kaputtgeht,der doofe Deutsche muß ganz machen)Stunden kloppen und zu allem ja und amen sagen.Das unsereins drunter leiden muß verstehen sie nicht.Was mich nur verwundert ist,das sie auf den Spruch Russe sehr allergisch reagieren.Sie bestehen darauf Deutsche zu sein.Seltsam nur,das fast keiner von ihnen die deutsche Staatsbürgerschaft hat.Ich weiß nicht wie das anderswo ist,aber hier in der Gegend ist es recht schlimm.Ein bestimmtes Wohnviertel heißt deshalb auch nicht mehr Richtsberg,sondern Russberg...


    So und nun nennt mich ausländerfeindlich oder wie auch immer,aber hinter dieser Meinung stehe ich wie das Ding von Rocco.

    "Ich bin wie ich will und ich rede wie ich will. Wer das nicht kapiert, kann mich mal am Arsch lecken."

  • Zitat

    Original geschrieben von addictivebn


    Für alles haben wir Geld, nur nicht für die wirklich wichtigen Sachen......


    z.B. für Deutschkurse. Dafür sind die Mittel gekürzt worden. Gleichzeitig hat man aber auch erkannt, das es eine Pflicht zur Teilnahme geben muss.


    Der Sprachtest für Kinder ein Jahr vor der Schule ist ein Schritt in diese Richtung. Die Verpflichtung insbesondere an Grundschulen einen Sprachförderunterricht anzubieten ebenso. Selbst wenn dafür die ach so wichtige :) Theatergruppe einstellen muss. Gelegentlich muss man Prioritäten setzen. :)


    Wenn hier weiter oben im Thread die Kosten für ein Haus mit angeführt werden so hat das einen guten Grund. Wir kommen hier auch wohl zum eigentlichen Problemfeld. Nicht die Herkunft, die Hautfarbe oder die Religion ist letzlich entscheidend, sondern die soziale Stellung. Gleich gesellt sich zu gleich. Das ist ein menschlicher Faktor, den man kaum erfolgreich ändern kann.


    So gab es z.B. in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts in Hemmingen (bei Hannover) drei Siedlungen. Eine für die Arbeiter, eine für die Beamten-Angestellten-Kaufleute und eine für die hohen Tiere (Anwälte, Professoren, Unternehmer usw. )
    Die Grundstückspreise waren damals nicht so entscheidend, die Lage auch nicht, man zog nur immer zu seinesgleichen. Das hat ein Heimatforscher mal erfolgreich belegt.


    Was hat das mit dieser Diskussion zu tun? Vieles.
    Die Zugehörigkeit zur sozialen Gruppe "Spätaussiedler" wird gleichgesetzt mit einer Erwartung das hier soziale Probleme auftauchen werden. Bei Mitwohnungen mit Belegrecht würde ich sogar darauf wetten, das diese Entwicklung genau so Eintritt. Ergebnis sind dann zwei Ghettos, einmal das Bürgerliche und einmal die Problemecke.


    Beispiele für solche Ergebnisse gibt es wohl in jeder Stadt. Viele städtebauliche Projekte mit dem Ansatz über eine Durchmischung zu erlangen gescheitert. Sogar nach erfolgter Durchmischung gibt es Probleme (z.B. Spargelacker in H-Bemerode). Diejenigen die dort Häuser gekauft haben und eigentlich zum Mittelstand (frei nach Dahrendorf) gerechnet werden müssen, sind inzwischen in der Minderheit und würden fast alle lieber heute als morgen wegziehen.


    Andererseits ;) hab ich noch nicht herausgehört oder gelesen, das es Mietobjekte werden. Ich meine sogar das hier Eigentum geschaffen wird. Dann stimmt die allg. Assoziation nicht. Auch bei den Spätaussiedlern gibt es erfolgreiche Mitbürger, die sich durch Arbeit, Handel usw. legal so viel zusammengespart haben, das sie sich ein Haus leisten können. Die o.g. sozialen Probleme sind dann dort wesentlich weniger zu erwarten.

  • Zitat

    Original geschrieben von T-bold47
    Auch bei den Spätaussiedlern gibt es erfolgreiche Mitbürger, die sich durch Arbeit, Handel usw. legal so viel zusammengespart haben, das sie sich ein Haus leisten können.


    Auch wenn sie erst kurze Zeit hier sind?
    Ich verstehe nicht wie dort die Kohle zusammen kommt.Bei mir auf Arbeit.Er ist 22,arbeitet seit ca 1,5 Jahren bei uns und wohnt noch im Haus der Eltern.Das ist ihres.Er fährt 'nen fast neuen BMW.Die Eltern einen großen Honda.
    Die Krönung:Er baut jetzt ein Haus.Bitte erzählt mir nicht,das er das Geld gespart hat.Selbst wenn seine Eltern was dazulegen,frage ich mich immer noch woher die ganze Kohle kommt.

    "Ich bin wie ich will und ich rede wie ich will. Wer das nicht kapiert, kann mich mal am Arsch lecken."

  • Zitat

    Original geschrieben von Trauma
    Auch wenn sie erst kurze Zeit hier sind?
    Ich verstehe nicht wie dort die Kohle zusammen kommt.Bei mir auf Arbeit.Er ist 22,arbeitet seit ca 1,5 Jahren bei uns und wohnt noch im Haus der Eltern.Das ist ihres.Er fährt 'nen fast neuen BMW.Die Eltern einen großen Honda.
    Die Krönung:Er baut jetzt ein Haus.Bitte erzählt mir nicht,das er das Geld gespart hat.Selbst wenn seine Eltern was dazulegen,frage ich mich immer noch woher die ganze Kohle kommt.


    Bist du sicher, dass es kein Neid ist?


    Gruß,
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    Bist du sicher, dass es kein Neid ist?


    Gruß,
    Martin


    Das war mir so klar,das mir wieder einer den Hintern putzen will.
    Aber überlege doch mal ehrlich.Woher solls denn kommen?Warum begreift das in diesem Land keiner?Und wenn es dich beruhigt,es ist sicher Neid dabei.Nur wenn ich 'nen Zuschuß will,werde ich als Deutscher in den Arsch getreten.

    "Ich bin wie ich will und ich rede wie ich will. Wer das nicht kapiert, kann mich mal am Arsch lecken."

  • Zitat

    Original geschrieben von Trauma
    Bitte erzählt mir nicht,das er das Geld gespart hat.Selbst wenn seine Eltern was dazulegen,frage ich mich immer noch woher die ganze Kohle kommt.


    Er geht arbeiten sagst Du? Er wohnt bei den Eltern, zahlt also keine Miete? Vllt. hat er einen Kredit aufgenommen?

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Ich kann Dir auf Anhieb einen Haufen Leute nennen, die bei ihren Eltern wohnen, keine Miete zahlen und vielleicht auch noch Speis und Trank inklusive haben und sich alle paar Wochen ein neues Handy kaufen. ;)


    Wenn man so 300 bis 400 Euro im Monat mehr hat als andere, ist so ein Kredit schon eher machbar.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Trauma
    Das war mir so klar,das mir wieder einer den Hintern putzen will.
    Aber überlege doch mal ehrlich.Woher solls denn kommen?Warum begreift das in diesem Land keiner?Und wenn es dich beruhigt,es ist sicher Neid dabei.Nur wenn ich 'nen Zuschuß will,werde ich als Deutscher in den Arsch getreten.


    Ich überlege "ehrlich". Mir ist es aber völlig egal, woher irgendwelche Leute ihr Geld haben, um sich irgendetwas zu kaufen. Es hat mich auch garnicht zu interessieren. Ob sie sich das nun vom Munde abgespart haben, oder, worauf du ja anspielst, durch irgendwelche wurdersamen Zuschüsse oder durch kriminelle Machenschaften, ist mir pupsegal. Und dieses Schielen nach rechts und links kotzt mich an. Wenn das dann noch mit bestimmten Vorurteilen über suspekte Volksgruppen gemischt wird, wird es ganz pervers.


    Ach ja, dein Hintern interessiert mich noch viel weniger.


    Gruß,
    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von nutellatoast
    Ich überlege "ehrlich". Mir ist es aber völlig egal, woher irgendwelche Leute ihr Geld haben, um sich irgendetwas zu kaufen. Es hat mich auch garnicht zu interessieren. Ob sie sich das nun vom Munde abgespart haben, oder, worauf du ja anspielst, durch irgendwelche wurdersamen Zuschüsse oder durch kriminelle Machenschaften, ist mir pupsegal. Und dieses Schielen nach rechts und links kotzt mich an. Wenn das dann noch mit bestimmten Vorurteilen über suspekte Volksgruppen gemischt wird, wird es ganz pervers.


    Ach ja, dein Hintern interessiert mich noch viel weniger.


    Gruß,
    Martin


    Bleib Du doch bitte auch mal sachlich! Da kommt ziemlich Wut und fast schon Hass in Deinen Postings rüber.
    Ich gebe Dir zwar Recht, daß dieses "nach links und rechts schielen" im Sinne von "Was machen die anderen um mich herum?" in Deutschland übertrieben wird.
    Aber es ist alles andere als "egal", woher Leute ihr Geld haben. Es geht uns zwar im Sinne der Privatsphäre nichts an, aber wenn sie durch Kriminalität (wenn, im Sinne von falls nicht von "immer") daran gekommen sind, geht uns das alle als Gesellschaft etwas an. Egal, ob es Deutsche, "Russen", Italiener, Albaner oder oder oder sind... Nur haben wir nicht alleine aufgrund der Möglichkeit, daß es kriminell beschafft wurde, das Recht es auch überall dort in einer Weise zu hinterfragen, die der Antwort vorgreift, die man selbst gerne hätte.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Bleib Du doch bitte auch mal sachlich! Da kommt ziemlich Wut und fast schon Hass in Deinen Postings rüber.
    Ich gebe Dir zwar Recht, daß dieses "nach links und rechts schielen" im Sinne von "Was machen die anderen um mich herum?" in Deutschland übertrieben wird.
    Aber es ist alles andere als "egal", woher Leute ihr Geld haben. Es geht uns zwar im Sinne der Privatsphäre nichts an, aber wenn sie durch Kriminalität (wenn, im Sinne von falls nicht von "immer") daran gekommen sind, geht uns das alle als Gesellschaft etwas an. Egal, ob es Deutsche, "Russen", Italiener, Albaner oder oder oder sind... Nur haben wir nicht alleine aufgrund der Möglichkeit, daß es kriminell beschafft wurde, das Recht es auch überall dort in einer Weise zu hinterfragen, die der Antwort vorgreift, die man selbst gerne hätte.


    Wut sicher, Hass sicher nicht!


    Hier werden Verbindungen zwischen Vorteilen und Minderheiten hergeleitet, wie es schlimmer nicht sein kann. Aber (fast) Keiner bemerkt dies.


    Erst geht es darum, dass Russen alles in den Hintern gesteckt bekommen und zudem noch den Vorstadtfrieden stören. Auch wenn dem nicht so ist, egal ... und außerdem, wenn die etwas bekommen, hätten wir das schon lange verdient. Dann geht es weiter. Aja, die sind ja gar keine Deutsche und außerdem sind sie eh immer unter sich und kriminell, dann können sie ja gleich dort bleiben. Und außerdem fällt dann Einigen wieder auf, dass ein paar Randgruppen sind ein Haus bauen, dicke Autos fahren und sonstiges. Der Grund? Ganz klar, kriminelle Aktivitäten. Getreu nach dem Motto: "Mach doch mal die Augen auf? Wenn ich das nicht schaffe, schaffen die das erst recht nicht." Oder sollte ich schreiben, "dürfen die das erst recht nicht."?


    Man ist mit Leuten anderer Herkunft einverstanden, solange sie deutlich unter einem arbeiten und leben und sich noch unauffälliger verhalten als jeder Deutsche. Zeigen diese dann noch eine gewisse Zufriedenheit gegenüber ihrem Arbeitgeber, oder lassen sich "mehr gefallen", werden sie an den Pranger gestellt, als Leute, die garnicht wissen was sie damit kaputt machen. Auf die Idee, dass wir hier vielleicht ein bißchen überzogen haben und deutlich speckiger leben, als andere Völker und wir uns vielleicht einmal Gedanken über unsere Lebensweise machen sollten, kommt Keiner.


    Das kann eigentlich alles nicht wahr sein *kopfschüttel*.


    Gruß,
    Martin (kein Zugehöriger einer bisher angesprochenen Minderheit und ja, ich bin voll zurechnungsfähig)

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