Rechtsanwalt S. und die Warez...

  • Das hat mich auch gewundert, auch das in glaube ich beiden Berichten (Spiegel TV / C'T Magazin [die Fernsehsendung]) drüber Berichtet wurde und "ausversehen" das Geschäftspapier von v. G. gezeigt wurde, sowie alle Namen ausgesprochen wurden.


    Man sah richtig, das der Heise Verlag sich gefreut hatte, da v. G. und der Heise Verlag sich ja nicht grün sind.

    MfG
    Kaweh Jazayeri
    KJNet GmbH & Co KG

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  • Was mich nur wundert, es ist in der "Szene" schon lange bekannt, dass diese Kanzlei die Macher von FTPWelt unterstützt. Das war auch kein grosses Geheimnis ...


    Wundert mich eh, dass die nicht schion viel eher einen vor den Bug bekommen haben, Antigua, Russland, Walachei hin oder her.


    Noch viel mehr wundert mich allerdings, dass es soviele Bekloppte gab, die ihre Bankdaten, etc. für Warez herausgegeben haben. Da könnte man jetzt auch gleich wunderbar nachsetzen und ein paar nette Werbespots zum Thema "Raubkopierer" drehen ;)


    Wer für solche Kopien auch noch zahlt .... :(

  • Ich hab hier jetzt mal noch ein Statement, welches meiner Meinung auch etwas zum Denken anregt. Diesmal aus der Sicht eines Betroffenen. Ist zwar etwas viel Text, lohnt sich aber vielleicht das auch mal zu lesen.



    Quelle: http://gowebnet.at.tut.by/ftp.htm

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Was heißt in diesem Zusammenhang "Bockwurst"? Kapiere ich irgendwie nicht :confused:


    Das ist der Name einer emule/edonkey DL-Seite.

  • Drei Anmerkungen:


    1. Als Anfangsverdacht wird nicht nur die Überweisung an der Verein dienen, sondern auch die Server-logs. Man kann bestimmt nachvollziehen (zumindest für einen bestimmten Zeitraum), von welchen IP-Adressen aus auf die (illegalen) Server bzw. deren Inhalte zugegriffen werden. Und da wir uns ja langsam wieder zum Überwachungsstaat entwickeln, sind die Provider verpflichtet, die Zugangsdaten mit jeder aufgerufenen Seite / IP für 6 Monate zu speichern. Somit sollte sich auch nachträglich herausbekommen lassen, von welchem Telefonanschluss Filme runtergeladen wurden (Übertragungsmenge ist ja wohl auch protokolliert).


    2. Soweit ich das verstanden habe, hat die c't sich da reingemogelt und ist so/deshalb an Schriftstücke gekommen - welche sie der Staatsanwaltschaft jetzt als Beweismittel zur Verfügung stellt. Und nicht umgekehrt, dass sie auf dunklen Kanälen Beweismaterial vom Staat bekommen haben.


    3. Dass Tipps an Nachrichtensender herauslaufen ist wohl völlig normal. Das war schon bei zig Festnahmen so und es dürfte auch einem Herrn S. nicht gelingen, irgendwem nachzuweisen, dass die Staatsanwaltschaft hier "offiziell" Infos herausgegeben hat, die sie nicht herausgeben hätten dürfen. Da reicht ein kurzer Hinweis abends beim Bierchen "Ey, in der Hauptstraße soll es morgen beim Tschibo ein echtes Schnäppchen geben - solltest Du Dir angucken *winkwink*" und es ist nix, aber alles gesagt. Wo bleibt die Phantasie dieser Leute? :rolleyes:



    Ob sich der Aufwand lohnt >40.000 Leute strafrechtlich wegen ein paar Filmchen zu verfolgen weiß ich allerdings auch nicht. Aber die Unterhaltungsindustrie möchte es ja auch nicht kapieren, dass das gemeine Volk für ein faires Angebot bereit ist, Geld zu bezahlen - denn in deren Businessplan steht nur "abzocken" und "verklagen" sowie "wir sind *keine* Lernende Organisation (P. Senge is wrong!)"...

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Drei Anmerkungen:
    1. Als Anfangsverdacht wird nicht nur die Überweisung an der Verein dienen, sondern auch die Server-logs. Man kann bestimmt nachvollziehen (zumindest für einen bestimmten Zeitraum), von welchen IP-Adressen aus auf die (illegalen) Server bzw. deren Inhalte zugegriffen werden. Und da wir uns ja langsam wieder zum Überwachungsstaat entwickeln, sind die Provider verpflichtet, die Zugangsdaten mit jeder aufgerufenen Seite / IP für 6 Monate zu speichern. Somit sollte sich auch nachträglich herausbekommen lassen, von welchem Telefonanschluss Filme runtergeladen wurden (Übertragungsmenge ist ja wohl auch protokolliert).


    Tun sie ja aber nicht. Ich glaube kaum, dass man da wirklich aufgrund der IP Adressen fündig wird.

    iPhone X 256GB

  • Zitat

    Original geschrieben von crooks
    Tun sie ja aber nicht. Ich glaube kaum, dass man da wirklich aufgrund der IP Adressen fündig wird.

    Würde man.. nur was hilfts? Rausgeben müssten die Provider diese Daten (bei einem Gerichtsbeschluss, und den würde die Unterhaltungsindustrie bekommen.. GANZ sicher).
    ABER: Es gibt viele mit Routern und mehreren PCs o.Ä. Situationen. Und wer wars jetzt? ..man ist schließlich solange unschuldig bis zum Beweis der Schuld. Und wenn auf Festplatten nichts gefunden wird, bleibt man unschuldig..


    Aber²: Die Adressen dieser Raubkopierer sind nun trotzdem bekannt. Und dementsprechend denke ich wird die Polizei vorgehen...

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

  • 1. Wieso sind die auf einmal bekannt? Haben die ein Anmeldeformular ausgefüllt und auf die Caymans gefaxt?


    2. 6 Monate speichert die Daten kein mir bekannter Internetanbieter. Insofern wird eine IP-Suche wohl ins Leere laufen. Ob derjenige das nun runtergeladen hat oder nicht........Anschlussinhaber haftet ;)

    iPhone X 256GB

  • http://www.hilfe-vom-anwalt.de


    megalol :D


    "Unter anderem liegen den Strafverfolgungsbehörden nun die Daten von rund 45.000 Kunden der http://www.ftpwelt.com vor, die gegen Entgelt deren Angebote in Anspruch genommen haben."
    "Gegen Entrichtung einer Basisberatungspauschale von 66,00 Euro
    (76,56 Euro inkl. MwSt.) beraten wir Sie und geben Ihnen wichtige Informationen
    über Ihre Position, Pflichten und vor allem Ihre Rechte in einem etwaigen Strafverfahren.
    Sie werden über den voraussichtlichen Ablauf eines Ermittlungsverfahrens, die
    Position und Kompetenzverteilung der sonstigen Beteiligten, denkbare Ermittlungs-
    methoden (z.B. Hausdurchsuchung) und Ihre möglichen Beteiligungen hieran als
    Beschuldigter oder Zeuge unterrichtet."

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