Diesel wird teuer, aktuell 150,9 cent/l

  • Zitat

    Original geschrieben von IGGY
      tors2985


    Gut das weiß ich, aber der "Staat" muss doch das Öl jetzt auch bei fast 100 Euro pro Barrel einkaufen, wie können die in Ex-Jugo eine Preisgarantie bzw. Stabilität liefern während wir hier wenn der Knut friert oder Bush kalte Füsse bekommt auf einmal 10 oder 20 Cent mehr bezahlen innerhalb von Stunden.


    Gut in Ex-Jugo regelt es der Staat, aber warum ist es dann in Spanien auch nicht so extrem? Ist doch ein EU-Staat oder wird das dort auch vom Staat geleitet?


    In Slowenien haben die den Preis jetzt auch erhöht.


    Der liter Eurosuper 95 hat vorher 1,000 € gekostet, jetzt kostet er 1,035.


    Quelle: http://www.omv.si/frame/frame.…./omvib/omvCeneGoriva.asp
    www.petrol.si/index.php?sv_path=98,101,106


    Dort kann man die staatl. Preise nach Datum anschauen


    MfG ;)


    PS: So sollte es auch in D sein, dann ist es egal wo und wann man tankt.

  • Zitat

    Original geschrieben von tors2985
    PS: So sollte es auch in D sein, dann ist es egal wo und wann man tankt.


    Hatten wir in D doch schon mal. Zumindest in einem Teil von Deutschland. Und alle wollten von da weg. So paradiesisch kann sowas also nicht sein..

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    READY.

  • Wenn es so käme können uns die Mineralöl-Konzerne nicht mehr über das Ohr hauen und wir wüssten ganz genau wieviel der Sprit wirklich kostet. Nachteil ist, alle freien Tankstellen könnten schließen.

  • Zitat

    Original geschrieben von strikeme
    Hallo,


    jetzt fängt die Jammerei an ! Anstatt zu jammern sollten die Leute die sehr viel mit dem Auto unterwegs sind sich mal Gedanken machen ob es sich nicht lohnt auf Autogas oder Ethanol umzusteigen ! Das einzige was am Anfang vielleicht abschreckt sind die Umbaukosten ca, 1500- 2000 € je nach Modell aber die Kosten fährt man in 2 Jahren wieder doppelt und dreifach ein !


    So lange der Kunde sich alles gefallen lässt wird sich auf der Seite der Energiemultis nie was ändern !


    Man kann bei jedem Fahrzeug über Bj. 86 bis zu zehn Prozent Bioethanol beimischen zum Benzin. Somit wird der Preis bis zu 10 cent billiger je liter.


    Infos: http://www.e85.biz

  • autares


    -Wann werden die zur Zeit geschlossenen Kontrakte eigentlich durchschnittlich fällig?
    -Und gibt es Anzeichen dafür, woher ein Großteil des zur Zeit in den Markt fließenden Kapitals stammt?




    Also während eines netten Randgespräches heute fand ich es schon erstaunlich, dass von einigen doch sehr viel von der anstehende NahostKonferenz gesprochen wurde. Auch der Besuch aus SaudiArabien bei unserer Angie fand auffallend Beachtung. Na wollen wir mal hoffen, dass nicht Herr Bush noch vor November 2008 was Unschönes plant, und wir vielleicht für das Barel bald 200$ zahlen. Bush Jr. hat in seiner Amtszeit das erledigt, was Bush Sr. nicht vollbrachte, vielleicht will er nicht wie Papi sein Amt mit einer offenen Problematik verlassen. Schließlich fehlt Bush JrJr.


    Wie gesagt nur ein Randgespräch, somit auch keine Quellenangabe.
    Aber sollte ich am nächsten Dienstag in London von andere Seite auch wieder Andeutungen vernehmen, so bin ich doch sehr froh, meine Wohnung auch mit Holz heizen zu können.


    Um nochmal das Thema der alternativen Antriebskonzepte aufzugreifen. Ich habe bis vor kurzen selber ein Erdgasfahrzeug gefahren. Von der technischen Seite absolut problemlos, habe aber doch sehr die Befürchtung, sollten einzelne Alternativkraftstoffe am Markt sich verstärkt etablieren, so wird auch in dem Bereich, auch bei Steuerfestschreibung, der Preis unabhängig von Angebot und Nachfrage unverhältnismäßig ansteigen.




    Siemensanier

  • Brainstorm


    Die Luxis machen es genauso. Nur sind die dortigen Politiker glücklicherweise keine Kommunisten und setzen die Preise entsprechend niedrig an. Ergebnis: tiefe Spritpreise überall.

    R. Gröger's legendärer Satz: "Kunden hassen Tricksereien."


    Ab zum Blog und zur Zeitung.

  • Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
      autares


    -Wann werden die zur Zeit geschlossenen Kontrakte eigentlich durchschnittlich fällig?
    -Und gibt es Anzeichen dafür, woher ein Großteil des zur Zeit in den Markt fließenden Kapitals stammt?


    a) Das hängt davon ab, welchen Kontrakt du handelst. Die Monatskontrakte laufen monatlich aus.


    b) Hauptsächlich Fonds.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    a) Das hängt davon ab, welchen Kontrakt du handelst. Die Monatskontrakte laufen monatlich aus.


    b) Hauptsächlich Fonds.



    a) deswegen habe ich ja geschrieben, die "durchschnittliche". Gibt es da vielleicht eine Fokussierung auf einen bestimmeten Zeitraum?


    b) Fonds, als institutionelle Anleger klar. Aber angesichts der anderen stabilen Marktlagen, beispielsweise bei den Aktien, scheint das Kapital nicht aus Kapitalumlagerungen zu stammen. Oder war etwa soviel ungebundenes kapital am Markt sowieso vorhanden?


    Die Delle im August, und dann der doch herausragende Anstieg des Preises im Sep. und besonders im Okt. müssen meines Erachtens neben den angebl. leeren Tanks noch einen anderen Auslöser haben. Natürlich haben sich als der Preis abging die Spekulaten bzw. Investorten an den Zug verstärkt angehängt, und den Preis dann dahin getrieben wo er heute liegt.


    Also doch Trittbrettfahrer ;)

  • DJ Wisdom


    Gut vielleicht habe ich mich etwas falsch ausgedrückt. Aber es liegt im europäischen Interesse auf kurz oder lang das sich der Dollar wieder in die Region 1:1 oder zumindest 1,20 bewegt damit die Exporte nicht unbezahlbar werden für die Dollar dominierten Regionen dieser Erde. Von daher würde sich nach heutigen Stand der Sprit bei den von mir genannten Preisen liegen.


    strikeme


    Die von dir genannten Alternativen sind nur zum Teil in die Praxis umzusetzen. Das Problem fängt schon mit der Garantie an, viele Hersteller verweigern die Garantie auf Neuwagen wen man Ihn hat umrüsten lassen. Und bei vielen Fahrzeugen lohnt sich diese Investition nicht, das sie den Fahrzeugwert übersteigt. Viele können sich den Umbau nicht leisten und und und.! Wie du siehst fallen viele Zielgruppen raus. Es muss eine Lösung geben die sich arm und reich leisten können und jeder ohne Nachteil diese nutzen kann.


    Die von dir genannten Preise sind unrealistisch bzgl. des Umbaues. Hier in Osthessen fängt es bei 2000€ an für kleinere Fahrzeuge, 2500€ für Mittelklassewagen und ca. 3200 Euro für Sechszylinder.


    Brainstorm


    Die Länder Ex-Jugoslawiens haben alle demokratische Regierungen und sind teilweise in oder zumindest Anwärter für die EU. Also scheint es nicht so negativ zu sein wenn der Spritpreis unter Staatskontrolle ist, da sie so die Mobilität des Volkes gewährleisten kann, damit keine Schindluder damit getrieben wird siehe aktuell unsere Spritpreise an, dann weißt du was ich meine. Die Leute aus dem Osten hatten ganz andere Probleme warum Sie da weg wollten.


    tors2985


    Schön und gut mit der Beimischung von Bioethanol. Aber was nutzen die 6 Liter auf einem Volltank? Der Tropfen auf den heißen Stein. Wenn man die 20-30 % Mehrverbrauch bei Bioethanol mit einrechnet, hat man ganze 50 Cent gespart.


    Das kann keine großflächige Lösung für unser Problem sein, wenn man unsere Wirtschaft und Leben das auf Mobilität ausgelegt ist so ansieht. Es muss eine Alternative her die für jeden zugänglich ist, und finanzierbar bleibt.


  • a) Der am meisten gehandelte Kontrakt ist immer der des Folgemonats, momentan also der Dezember. Das Handelsvolumen nimmt mit längerer Laufzeit überproportional ab. Momentan wurden an der Börse 72m Barrel des Dezember Kontrakts gehandelt, im Dezemberkontrakt 2008 dagegen 6m Barrel.


    b) Es kam sehr viel zu Umschichtungen aufgrund der Kreditkrise. Investoren sind verstärkt aus diesen Fonds raus und in "sichere" Anlagen wie Rohstoffe gegangen. Daher auch der Anstieg im Gold.


    Die Delle im Augst rührt von der Kreditkrise her. Im Oktober ist es zu den Spnnungen zwischen Türkei und Irak gekommen. Vor allem aber sind die Tanks in den USA wie leer gefegt - und dies bereits vor der Wintersaison. Der Zyklus ist normalerweise so, dass im Herbst die Lager voll sind, da sie für den bevorstehenden Winter aufgefüllt werden. Dass sich Spekulanten irgendwo "dranhängen" will ich gar nicht bezweifeln. Ich sehe sie nur nicht als Grund. Sehen wir es doch einmal so: Wenn genug Öl auf dem Markt wäre, würde der Preis nicht steigen. Nein, Spekulanten würden den Preis drücken - so wie wir es im letzten Herbst erlebt haben.

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