ZitatOriginal geschrieben von Mike88
Wie kan das eigentlich sein :confused:
Sie sind die 4. in der Marktführer Liste!
Wenn ich mir jetzt Sharp und Lg anschaue, haben die ja noch viel weniger Marktanteil und sie hören trotzdem nicht auf...
Tja, Größe ist nicht alles.
Es kommt eben auf die Gewinnsituation und die Wachstumsperspektiven an. Bei Sharp und LG sind steigende Weltmarktanteile zu erwarten, während Siemens hart darum kämpfen muss, nicht zu stark Anteile zu verlieren. Der einzige Handyhersteller , der mir einfällt, der in einer noch schlechteren Lage als Siemens ist, ist Alcatel.
Auffällig in dem ARD-Artikel ist der Satz, daß der Durchschnittspreis für Siemens-Handys bei 97 Euro liegt. :eek:
Das heißt, das sie überwiegend das unterste Preissegment bedienen. Wer ein billiges Handy ohne jeglichen Schnickschnack sucht, landet bei den Modellen der A-Klasse. In diesem absoluten Low-Segment dürfte der Marktanteil von Siemens gar nicht so schlecht sein. Aber damit läßt sich nicht soviel verdienen, wie mit Highend- oder Design-Handys. So gesehen war die Xelibri-Serie vom Grundgedanken her gar nicht so doof. Man verpacke die Billighandys in Gehäuse mit außergewöhnlichen Design und versuche so einen höheren Preis zu erzielen. Das war allerdings in der Praxis ein gigantisches Desaster.
Die Kombination von Billigmodellen und Fertigung in Deutschland ist allerdings brisant. Sie müssen dringend wieder durch technologische Innovation auffallen. Das SK65 ist ein erster Ansatz, aber auch ein Nischenprodukt.
Der wichtigste Schritt wäre ein guter Deal mit einem Hersteller von Handydisplays. Hier haben allerdings die asiatischen Handyproduzenten bessere Ausgangsbedingungen. An diesem Punkt hat ja auch Nokia eine empfindliche Schwäche, die sie aber aufgrund ihrer Größe besser verkraften können.
Grüße,
Lanturlu