Nach einer ausführlichen Beratung bei TT habe ich mir in der letzten Woche die Ricoh Caplio G4 wide gekauft und natürlich will ich meine Erfahrungen mit dieser Cam mit Euch teilen. Aber Vorsicht, ich bin in diesem Bereich ein totaler Anfänger; Verbesserungen sind gerne willkommen.
Am Ende des Testes habe ich noch ein paar Bilder angefügt, die mit der Cam geschossen wurden.
Kaufentscheidung:
Wie in der Einleitung schon kurz angerissen habe ich mich hier vor dem Kauf der Cam ein wenig erkundigt. Daneben flossen noch Erfahrungen von Arbeitskollegen und Stimmen aus dem http://www.digitalkamera.de Forum mit ein.
Meine Preisvorstellung lag bei ca. 150-200€, wobei ich nicht mit einem Riesenkasten rumlaufen wollte.
Die Ricoh hat für ihre Preisklasse einen relativ großen Funktionsumfang:
Einschaltzeit: 1,9 Sekunden
Auslöseverzögerung: 0,14 Sekunden
Zoom: 3-fach Zoom 28 bis 85 mm, zusätzliches digitales 3,4-fach Zoom
Alle Angaben können hier eingesehen werden.
Lieferumfang:
Karton mit folgendem Inhalt:
2 Batterien (keine Akkus)
USB Kabel zum Anschluss an PC
Kabel zum Anschluss an TV
Software Paket
ein Haufen Texte (Anleitung, etc.)
und natürlich die Kamera ![]()
Erste Schritte:
Sie sieht schön aus, und ist sauber aufgebaut.
Die Front:
Mittig oben, der Blitz. Gleich daneben der optische Sucher. Rechts, das Opjektiv
Hinten:
TFT (1,6"). Rechts daneben fünft Knöpfe in einer senkrechten Anordnung (ADJ, löschen/Selbstauslöser, Menü, OK, DISP.) Rechts daneben das Steuerkreuz.
In der rechten, oberen Ecke eine Wiptaste für den Zoom. Alle Knöpfe sind auch im Dunkeln wunderbar zu erfühlen.
Die Seiten:
Auf der einen Seite gibt es 2 Anschlüsse, für das USB-Kabel und den AV Ausgang. Die Andere Seite wird von einer Klappe geziert, hinter der sich das Batterie-/SD-Karten-Fach versteckt.
Unten:
Neben der Seriennummer gibt es hier die Möglichkeit ein Stativ zu befestigen.
Die Cam macht einen sehr stabilen Eindruck, obwohl sie wohl aus Kunststoff ist. Bei der Frontverkleidung habe ich das Gefühl, das sie mit Alu bedampft wurde.
Auspacken, Batterien rein, knipsen:
Ansich ging es mir als Digi-Neuling genau so! Alle Einstellungen standen auf Automatik und zu Begin komme ich damit sicherlich klar. Später, wenn mir das Fotografieren noch Spaß bringen sollte, kann man bei der Ricoh auch fast alle Einstellungen per Hand vornehmen; genau dafür gibt es eine ADJ. Taste. Über diese Taste kann man verschiedene Einstellungen vornehmen, z.B. ISO, die Beleuchtungsumgebung und den Weißabgleich, ohne das Menü zu benutzen.
Der Testbericht war eigentlich schon fertig, ich wollte die Cam aber noch ein wenig ausprobieren ![]()
Tja, mittlerweile habe ich raus, dass man mit der Cam mehr machen kann, als ich dachte.
Aber, es gibt auch Schattenseiten, wie immer:
Bei Fotografien, die in schlechten Lichtverhältnissen entstehen, finder der Autofokus nicht immer einen Schärfepunkt, obwohl es angezeigt wird.
Noch ein Nachteil ist, dass man die Belichtungszeit nicht manuell wählen kann; das ist bei dieser Preisklasse aber auch kein Beinbruch.
Fazit:
Ich denke, für den Preis (159,-€) inkl. 128MMC ist diese Cam kein Fehlkauf.
Nach meinem ersten Wochenende mit der Cam bin ich schon jetzt scharf darauf, mehr und vor allem außergewöhnliche Motive zu finden und sie abzulichten.
Eines steht aber fest: Wenn ich auch in 2 Monaten noch Spaß am Fotografieren haben sollte, gibt es vom Urlaubsgeld was richtig leckeres, ein oder zwei
Preisklassen weiter oben ![]()
Wenn es Fragen geben sollte, stellt sie einfach. Ich werde mir Mühe geben, alles zu beantworten (sofern mein Wissen es mir ermöglicht).
Beispielbilder (ACHTUNG: ca. 1,2MB/Bild):
Bild1: Nachaufnahme, 2 Sekunden belichtet, Tischstativ
Bild2: Schlechte Lichtverhältnisse, Blitz, freihand
Bild3: Deckenlampe, Kamera auf Tisch stehend
Bild4: Nachts, Strassenbeleuchtung, 1 Sekunde belichtet