Wie bei einem Hundeangriff verhalten?

  • die tipps sind ja alle schön und gut, problem bei der ganzen sache ist nur das es sich speziell um kampfhunde handelt die dem thread ersteller sorgen machen und diese hunde haben genetisch bedingt einen knacks in der rübe.


    Was soviel bedeutet wie da machste GAR NIX.


    Auf die Nase hauen oder finger in die nase stecken und kneifen/drehen mit der letzen methoe bekommst du nen braunbär zahm *g) bringt dir bei nem kampfhund recht wenig. Bei denen ist irgendwo im Hinterstübchen programmert.


    Schmerzen = beißen
    mehr schmerzen = noch fester beißen
    tod stellen = weiter beißen


    die hören nur auf wenn sie meinen dat sie jetzt zur abwechslung nochmal wieder was anderes tun könnten.



    Bei einem "normalen" Hund wie zum Beisiel nem Schäferhund, der ja auch mal zubeißen kann hilft ein authoritäres auftreten.


    Laute, einschüchternde, gebrülle Hundekommandos mit starren Blick möglichst auf die Augen des Hundes die jeder Hund von seinem Herrchen aus kennen müsste, dabei keine angst zeigen, was zugegeben nicht sehr einfach ist wenn dich ein hund in den oberschenkel beißt und dabei nur knapp die kronjuwelen verfehlt hat...


    AUSSSSS oder Gehst du ab


    man kann natürlich auch kartoffelsalat rufen wenn man es bestimmend genug hinbekommt sodass ein ruck duch das oberstübchen des hundes geht.


    alle eingaben ohne gewähr, in sonen hund steckt man halt nicht drin ;)


    Und ehrlich gesagt hat ein hund der zubeißt ne schraube locker.



    pfefferspray habe ich auch immer dabei und denke das pfefferspray auch bei kampfhunden noch em besten helfen kann, da es sich um einen schmerz handelt den der hund nicht einordnen kann.


    wobei da leider auch sein kann


    nicht einzuordnender schmerz = fester beißen ;)

    mfg Fresh


  • Also DAS ist nun wirklich meiner Meinung nach der unqualifizierteste Beitrag :rolleyes:
    Es gibt immernoch keinen Hund der genetisch einen an der Waffel hat! Genausowenig wie es eine Patentlösung beim Hundeangriff gibt. Ich habe meine 29 Lebensjahre nicht ein jahr ohne Hund verbracht und denke mal dass ich mir ein Urteil darüber erlauben kann. Ein Dackel kann genauso "beißwütig" sein wie ein Mastiff, nur dass letztgenannter eben erheblich mehr Beisskraft hat.
    Wenn ein Hund in Rage ist, gibt es nicht mehr viele Sachen die ihn zum stoppen bringen können. Um Gottes Willen aber nicht auf den Hund mit einem Stock oder so einprügeln, das verstärkt nur die Aggression. Der Tipp mit dem Zuschlagen auf die Nase uder den Tritt in die Weichteile des Hundes können hilfreich sein, klappt aber auch nicht immer. Wenn der Hund im "etwas schnelleren Gang" (also noch nicht wirklich Top-Speed) angelaufen kommt, so hat mir des öfteren schon geholfen einfach den Hund zu ignorieren und sollte er wirklich zu nahe kommen einmal beherzt zuzutreten und dann weiterzugehen. Der hund war jedesmal so perplex dass er vom richtigen Angriff abgesehen hat, aber wie gesagt, das waren Einzelfälle und auch das ist von Hund zu Hund verschieden. Es kommt eben immer darauf an welche Erziehung (auch eine schlechte Erziehung ist eine Erziehung) genossen hat. Wegrennen ist die denkbar schlechteste Methode um einem Angriff zu entgehen, ich glaube in der Hinsicht sind wir uns komplett einig (es sei denn ein schützendes gebäude oder dgl. ist in greifbarer Nähe)


    A1234

    Der Teufel sitzt nachts an meinem Bett und bewundert mich :-D

  • Es ist aber mittlerweile ziemlich erwiesen, dass diese Art von Hunden eine deutlich herabgesetzte Schwelle haben, wo es eben "klick" im Hirn macht.


    Pfefferspray, Waffen, Schläge, etc. kann man alles ziemlich vergessen. Schlag mal gezielt nach nem wie Wild Angreifenden und beissenden Hund. Du hast erstmal sowieso ordentlich Panik, dann kommen die Schmerzen hinzu, noch zum überfluss bewegt sich das Vieh auch ziemlich schnell und vor allem sehr, sehr Kräftig. Gezielte Schläge kann man somit fast vergessen.


    Und selbst Waffengewalt ist kein Garant. Ich erinnere mich an den Fall, wo Polizisten mehr als ein komplettes Magazin 9x19 in so ein Tier reingeleert haben, der Hund war Praktisch nur noch ein Sieb, und der Angriff ging weiter.


    Somit ist wohl Carstens Lösungsvorschlag, nämlich beten, wohl noch am Praktikabelsten...


    Grüße


    Charlie

    --
    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
    ---------------

  • Also einem Hund starr in die Augen zu gucken, den man nicht kennt, würde ich absolut nicht empfehlen. Eine größere Provokation in Form einer Geste gibt es IMO überhaupt nicht. Wenn ich das bei meinem Hund mache, guckt er nach ner Weile von sich aus weg, und zeigt sich damit unterwürfig, aber bei einem abgerichteten Hund könnte das alles noch viel schlimmer machen.

    23.05.2009, 17:18 Uhr...VfB Stuttgart nach 3:1 in München Deutscher Meister 2009, Diego beendet in seinem letzten Spiel für Werder Wolfsburger Titelträume...

  • Alternativ könnte man einen Elektroschocker mit sich führen. Wenn man den damit trifft ist garantiert erst mal Ruhe.


    Allerdings: Wer will schon den ganzen Tag mit sowas rumlaufen?

    Wenn die Segel nicht mehr glänzen, wenn die Winde nicht mehr wehen
    Werd ich um zu dir zu kommen über Ozeane gehen.

  • hunde spüren angst. wenn man dem schon von weitem ängstlich entgegen tritt, sieht der hund ein leichtes opfer.


    ich habe absolut keine angst vor hunden. laufe z.t. sogar direkt auf sie zu. um zu zeigen, dass ich keine angst habe. aber das war nicht immer so. früher hätte ich n riesen bogen um einen hund gemacht. aber - es mag auch einbildung sein - einmal zeigte mir ein freund folgendes:


    "schau mal" ...er zeigte angst und SEIN hund fing an, ihn anzubellen. dann meinte er "pass auf" ...er stellte sich selbstbewusst vor ihm hin und blickte demonstrativ auf ihn herab. erst machte sich sein hund ganz klein und fing schließlich an, zu winseln.


    seitdem glaube ich daran, dass hunde angst und mut spüren. natürlich kann man einen angriff nicht ausschließen, aber so zumindest das risiko verringern, opfer zu werden.


  • Weiß das der Hund? :)


    Ich verstehe sowieso nicht, warum es in Deutschland gestattet ist, Kampfhunde mit sich zu führen, ich darf ja auch nicht mit einem Wolf oder einem Löwen in die Stadt!
    Ein Pitbull tötet einen ( zugegebenermassen seiner Zähne und Krallen entledigten) Bären, was soll ich da als Mensch groß gegen ausrichten? Insofern finde ich diese Diskussion eher müßig.


    Treten & Beten


    Gruss

    Aus einer sehr lustigen PN voller Rechtschreibfehler an mich:


    Tu dir selbst den Gefallen und höre auf meine Worte, "wir" wissen mehr über dich als du denkst.

  • Zitat

    Original geschrieben von marlborolights
    Ich verstehe sowieso nicht, warum es in Deutschland gestattet ist, Kampfhunde mit sich zu führen, ich darf ja auch nicht mit einem Wolf oder einem Löwen in die Stadt!


    Das ist doch Mumpitz.


    Jeder Hund kann zum Kampfhund werden. Nur das haben die Politiker nicht kapiert...

  • Weil es eben keine "Kampfhunde" gibt, sondern es sich bei den bestimmten Arten um "verzüchtete" Rassen handelt, die sich aufgrund von einem erhöhten Aggressionspotential und ihrer körperlichen Voraussetzungen eben besonders dazu eignen, um zu Kampfmaschinen abgerichtet zu werden. Aber aus einem Schäferhund, übrigens immer noch der statistisch gefährlichste Hund, kann man genauso eine Kampfmaschine machen. Der wird zwar aufgrund seiner körperlichen Voraussetzung vielleicht keinen erwachsenen Menschen so schwer verletzen können wie ein bulliger Kampfhund, aber vom Wesen her lässt er sich genauso versauen.

    23.05.2009, 17:18 Uhr...VfB Stuttgart nach 3:1 in München Deutscher Meister 2009, Diego beendet in seinem letzten Spiel für Werder Wolfsburger Titelträume...

  • Zitat

    Original geschrieben von DeXTRa
    Alternativ könnte man einen Elektroschocker mit sich führen. Wenn man den damit trifft ist garantiert erst mal Ruhe.


    Allerdings: Wer will schon den ganzen Tag mit sowas rumlaufen?


    man darf keine elektroschocker mehr mit sich führen, fällt unter das waffenschutzgesetz (gibt auch einen topic dazu hier im forum)


    Ich würde empfehlen ein rambo messer mitzuführen (ist im gegensatz zu einem butterfly erlaubt)


    wenn man angegriffen wird (von einem hund) dann zuerst in beide augen stechen (richtig tief rein) und wenn dann noch keine ruhe ist das messer ins genick reinhauen, wenn man es schafft das genick zu durchbrechen wirkt das schon ne ganze menge ......


    wenn man noch genug kraft haben sollte kann man mit der sägeseite die kehle durchtrennen


    es geht schließlich um ein menschenleben, da sehe ich die neuen tierrechte als irrelevant an.....


    nur tun mir kleine kinder leid, die können sich gar nicht wehren

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