ich wüsste zum beispiel nicht, ob ich das machen würde...
jetz kommen sie wahrscheinlich alle mit zivilcourage aber wenn die vicher dann auf mich losgehetzt werden... nein danke!
Wie bei einem Hundeangriff verhalten?
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Zitat
Original geschrieben von Stefan
Ach komm - wenn ich mich recht entsinne, was Du beruflich machst, bzw. anstrebst, kannst Du Dir so eine Einstellung eigentlich garnicht leisten.Stefan
Ich habe und werde auch weiterhin z.B. mich einmischen wenn ich sehe, dass Gewalt gegen Frauen ausgeübt wird.
Dafür habe ich auch schon mal was vor das Fressbrett bekommen, damit muss ich dann leben ok.Aber ich bin weder Spiderman noch Hellboy und es ist auch nicht mein Job einen sozial schwachen Bezirk auf Vordermann zu bringen.
Mag vielleicht feige klingen, aber bei Hunden hört es bei mir auf
CH
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Zitat
Original geschrieben von ChickenHawk
(...)Mag vielleicht feige klingen, aber bei Hunden hört es bei mir aufCH
Du verstehst mich eventuell falsch. Es geht mir nicht darum, dass in Deinem Fall die "Hundchen" in Schutz genommen werden. Ich sehe es aber irgendwie nicht ein, sich von solchen Möchtegern-Langpenisträgern in seinen normalen Lebensgewohnheiten einschränken zu lassen.
Die Hunde kann man sowieso nur noch durch die Spritze erlösen, wenn sie nicht ein Leben lang im Tierheim isoliert werden sollen.
Nur den Wasserköppen muss man das Leben so schwer wie möglich machen, damit ihnen irgendwann das Geld für oder die Lust an den Kampfhunden vergeht.
Stefan
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Zitat
Original geschrieben von Charlie_D
Waffenschein=Waffe führen, nicht besitzen.
Waffe legal besitzen =! Waffenschein!Und ganz wichtig: Legaler Waffenbesitz =! Mord und Blutbad!
Gibt viele Waffenscheinbesitzer, die keine Waffe besitzen dürfen.Das WaffG ist sehr vielfälltig, bitte erst Informieren, dann posten!
OK, da magst Du Recht haben und ich kenne das WaffG in der Tat nicht, aber das Thema hier ist ja nicht das WaffG, sondern Kampfhunde. Und mein Vergleich bzw. die Parallele, die ich ziehe, ist daß wenn derart gefährliche Hunde da sind werden sie auch irgendwann irgendwo Unheil anrichten, genauso wie von denjenigen, die Zugang zu Waffen haben, ein minimal kleiner Prozentsatz irgendwann irgendwo Mißbrauch damit treiben wird. Nenn es "Murphys Law" oder wie immer Du es umschreiben willst, aber wenn irgendwo Gefahren lauern werden sie irgendwann irgendwem zum Verhängnis.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Charlie_D
[ironie]
Weil, genau, alles was in den Nachrichten kommt stimmt ja.
Zudem, letzte Woche wurde mein 5 jähriger Sohn von einer mit dem Auto angefahren (stimmt leider wirklich, is aber zum Glück nix schlimmeres passiert).
Ich finde, alle Autos sollten sofort verboten werden. Dann kann sowas nicht passieren. Sieht man ja jeden Tag in den Nachrichten, was mit Autos alles passiert!
Am besten alles, mit dem man Verletzungen o.ä. machen kann, verbieten.Weil, alles was nicht sein darf, kann ja dann auch nicht sein!
[/ironie]Charlie
Autos sind auch gefährlich, keine Frage. Aber sie bieten uns andererseits einen immensen Nutzwert, Mobilität, auf die wir in der heutigen Gesellschaft elementar angewiesen sind.
Welchen Nutzwert haben Hunde, die so unsinnig verzogen wurden wie Kampfhunde?
Und da liegt für mich der Unterschied. Natürlich ist ein Menschenleben immer gleich viel wert und es macht für den Betroffenen keinen faktischen Unterschied ob er durch einen Hund oder ein Auto verletzt wurde. Trotzdem bewerte ich das insofern unterschiedlich als ich den Nutzwert von Autos sehr hoch einschätze und deswegen eher bereit bin zu akzeptieren daß davon Gefahren ausgehen. Von Kampfhunden, die dazu noch in vielen Fällen von einem gewissen Klientel verdorben und gehalten werden, geht aber nur hohe Gefahr, aber keinerlei Nutzwert aus.Und was die Presse angeht: es ist nicht immer alles falsch was berichtet wird. Selbst wenn ein spezieller Artikel falsch gewesen sein sollte - wobei Du den Beweis des Gegenteils auch schuldig bleibst - passieren Kampfhund-Angriffe so häufig daß man immer wieder in diversen Medien davon erfährt. Insofern glaube ich nicht daß das immer nur aus der Luft gegriffen ist.
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Zitat
Original geschrieben von Stefan
Nur den Wasserköppen muss man das Leben so schwer wie möglich machen, damit ihnen irgendwann das Geld für oder die Lust an den Kampfhunden vergeht.Stefan
Das unterschreibe ich sofort, aber wie ich schon geschrieben habe:
Um dort etwas zu erreichen müssten die Betroffenen aussagen und das tun sie nicht.(Aus Angst oder wieso auch immer.)
Die Polizei oder das Ordnungsamt greift halt erst ein, wenn ein Vorfall amtlich gemeldet wurde.
CH
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Zitat
Original geschrieben von ChickenHawk
(...)Um dort etwas zu erreichen müssten die Betroffenen aussagen und das tun sie nicht.(Aus Angst oder wieso auch immer.)
(...)Das ist allerdings dann ...äh... nicht so toll...
Ganz schön beschissen, dass man sich vor solchen gesellschaftlichen Randgruppen verstecken muss. Aber solange man vorne die Augen schließen und hinten das Maul aufreissen kann, scheint für einige Menschen die Welt dennoch in Ordnung zu sein.
Als Einzelner hat man dann natürlich kaum eine Chance.
Stefan
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Zitat
Original geschrieben von Stefan
Als Einzelner hat man dann natürlich kaum eine Chance.
Stefan
Eben und daher werde ich mich auch aus dieser Gegend schnellstmöglich verdrücken sobald es möglich ist.
Wenn man am Samstag nachmittag die Haustür aufgrund heftigen klingels öffnet und in einer Blutlache steht senkt das dann doch irgendwann die Motivation in der Gegend zu bleiben
CH
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Ich kann mich eigentlich auch nur Michael und z.T. Stefan anschließen.
Um zu wissen, was einen sog. Kampfhung ausmacht muss man sich vor Augen führen wie Hunde gezüchtet werden.
Hunderassen züchten hat etwas von "Gott spielen". Nicht die natürliche Auslese bestimmt welche Rassen bzw. neue Mischungen sich durchsetzen, sondern lediglich worauf der Züchter wert legt.
Da gibt es Merkmale wie Charakter, Optik, körperliche Gesundheit.
Natürlich kann man, wie Michael auch schon gesagt hat, immer die aggressivsten Tiere für den Fortlauf der Zucht nehmen. Diese werden dann mit körperlich sehr kräftigen Hunden "gekreuzt". Und irgendwann "mendelt" man so eine körperliche sehr kräftige aggressive Art von Hund zusammen, den sog. Kampfhund.Ich würde es nicht als Ausrotten einer Rasse ansehen, wenn man die weitere Zucht solcher Hunderassen verbieten würde. Die Natur hat diese Tiere so nie hervorgebracht, sondern der Mensch.
Charakterliche Schwächen bei Hunden generell treten vermehrt bei Rassen auf, die gerade "in" sind. Damit die Zucht und der Verkauf gut läuft (ist ja schließlich ein Business) werden Faktoren wie Gesundheit und Charakter vernachlässigt, da die Optik in den Vordergrund tritt, in letzter Zeit bei Retrievern zu beobachten.
Meine SChwester und mein Schwager haben eine Tierarztpraxis und nehmen auch die vorgeschriebenen Charakterprüfungen für sog. Kampfhunde ab (Sachverständige/r für gefährliche Hunde).
O-Ton Schwester: "Die meissten von denen [Kampfhunden] haben echt einen an der Klatsche."
Sie wurde auch schon von Besitzern bedroht, denen sie die Bescheinigung nicht ausgestellt hatte, weil der Hund extrem aggressiv war. Tja, der ging dann zu einem anderen Tierarzt und bekam den Wisch . :mad:Grüße, Ksweet
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Zitat
Original geschrieben von ksweet
.......O-Ton Schwester: "Die meissten von denen [Kampfhunden] haben echt einen an der Klatsche."........
ich möchte nur noch mal betonen, dass nicht die hunde in frage gestellt werden sollten, sondern die besitzer. wurde bestimmt schon erwähnt, möchte es aber nochmal geschrieben haben.würde selber nie einen solchen bulligen hund haben wollen, aber es kann nicht alles schlecht sein, bloß weil etwas respekteinflößend ist. es sind immerhin lebewesen und keins ist von grund auf böse, weil es viele unwissentlich heraufbeschwören! oder habt ihr schonmal eine pistole selbstständig ballernd durch die straße ziehen sehen?
finde die argumentation aber schwach, dass praktisch keine ausrottung stattfinden würde, weil die hunde durch menschen entstanden sind :confused:
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Zitat
Original geschrieben von mo12
ich möchte nur noch mal betonen, dass nicht die hunde in frage gestellt werden sollten, sondern die besitzer. wurde bestimmt schon erwähnt, möchte es aber nochmal geschrieben haben.finde die argumentation aber schwach, dass praktisch keine ausrottung stattfinden würde, weil die hunde durch menschen entstanden sind :confused:
Natürlich wird der Hund als Resultat der Zucht des Menschen in Frage gestellt. Es gibt auch Hunde und Katzen, die so gezüchtet werden, dass z.B. Hüftschäden, chronisch entzündete Augen, etc. vorprogrammiert sind, nur damit er dem Menschen gefällt. Sollte sowas unterstützt werden?
Nicht alles, was Menschen gefällt (u.a. bestimmten Leuten Kampfhunde) sollte auch in der Praxis erlaubt und durgeführt werden. Das ist auch eine ethische Frage! Soll, nur weil es wissenschaftlich möglich ist, etwas kreiert werden, was eigentlich keinen bestimmten Zweck erfüllt, sondern vornehmlich schadet, weil es gerade so konzipiert wurde? Daher ist das kein schwaches Argument!!!
Befasse dich mal etwas mit der Geschichte bestimmter sog. Kamphunderassen und du wirst genau wissen, warum sie gezüchtet wurden. Jagdhunde, Retriever, Schäferhunde wurden zumindest mal auch aus bestimmten Gründen so gezüchtet (ergibt sich aus dem Namen).
Dass die Hunde charakterlich oft "einen an der Klatsche" haben ist natürlich so dem Hund nicht zuzuschreiben, aber als Resultat ist es oft so, weil der Mensch es so gewollt hat.
Auch charakterliche Merkmale werden vererbt, nicht nur Körper und Gesundheit.
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