Auto verschiffung von USA nach Dtl. ?

  • Zu dem Kaufpreis aus den USA kommt erstmal 10% Zoll und anschliessend noch 16% MwSt. Natürlich musst du auch die Frachtkosten hinzu rechnen, sowie eine TÜV-Vollabnahme und evtl. Umrüstung. Ergo: lohnen tut sich ein Import nur in wenigen Fällen. Ausgenommen natürlich schicke Amis die es hier kaum gibt, eben wenn man sich sein Traumauto importiert - da ist der Preis nebensache :D

    "Think globally, act locally."
    "Ein Mann ein Wort, eine Frau ein Wörterbuch" -Boris Becker
    "Ein kluger Mann widerspricht keiner Frau. Er wartet bis Sie es selbst tut."
    "There's no replacement for displacement"

  • Warum denn auch noch 16 % Mwst ?
    Das ist doch kein Kauf von Händler an Privat sondern privat an privat.
    Zoll ist klar, aber MwSt ?

  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Warum denn auch noch 16 % Mwst ?
    Das ist doch kein Kauf von Händler an Privat sondern privat an privat.
    Zoll ist klar, aber MwSt ?


    Gemeint war wohl die Einfuhr-Umsatzsteuer, die unabhängig vom Status der Handelspartner ist und ebenfalls 16% beträgt.

    Walking on water and developing software from a specification are easy if both are frozen.
    – Edward V Berard

  • Du hast aber schon gelesen, dass der nur in die USA "verschickt"?


    Zudem - die Kiste hat runde 100.000 km runter. Ich gebe zwar zu, dass die Koreaner besser als ihr Ruf sind, aber bei nem gebrauten Geländewagen würd ich vorsichtig sein. Wenn das Ding auch nur ein klein wenig richtig Gebraucht wurde, is er feddich. Hier ein bisschen Anhänger ziehen, dort ein bisschen im Gelände rumwuseln, etc.


    Auch das mit den 16% Märchensteuer stimmt so. Die fallen hier in DE auf ALLES an. Normalerweise führt das der Hersteller als Ust. an das Finanzamt ab. Der schlägt dies natürlich auf den Preis der Ware drauf. Der Händler wiederum kann die verrechnete MwSt. wieder als Vorsteuerabzug geltend machen, schlägt diese aber wiederum auf den Artikel. Somit zahlt sie irgendwann dann der Verbraucher an "seinen" Händler. Das dieser aber diesen Betrag schon an Ust. abgelatzt hat, nimmt das im Endefekt ja der Fiskus ein.


    Dieser Weg trifft ja bei Importwaren nicht zu. Da erhebt dann der Zoll die MwSt. für das Finanzamt.


    Somit kommt eben zum Zoll zusätzlich noch auf jeden Fall die 16% Steuer obendrauf.


    IMHO eher eine Kostenfalle denn ein Schnäppchen...


    Charlie

    --
    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
    ---------------

  • Charlie_D hat da völlig Recht. Nur ein Profi weis, was in jedem EINZELFALL auf dich zukommt.
    Das kann auch mal groteske Züge annehmen. Selbst die kompletten Bremsen oder auch das Motormanagement können bei uns ohne Zulassung sein. Das bedeutet dann Einzelabnahme. Und die ist SEHR teuer.
    Beispiel: Ein ziemlich verrückter Kollege hat sich Felgen aus den USA besorgt welche es hier nicht gab. Um die hier legal nutzen zu könnenwar eine Einzelabnahme fällig. Die ist ähnlich, als wenn Du die Dinger hier als Hersteller auf den deutschen Markt bringen willst. Da ich nicht mehr genau weis, wann das war, es waren 10.000 DM oder Euro. Nur für die Felgen Abnahme.
    Transport war zu der zeit als ich mich dafür interessiert rund 1200 DM.


    Also nicht abschrecken lassen, aber einen Profirat einholen.

    Was nicht auf Wahrheit aufgebaut ist, kann sich nur durch Gewalt und Tücke aufrecht erhalten.
    Henri Barbusse *1873

  • Der Verkäufer verkauft aber nur innerhalb der USA.


    16% Einfuhrumsatzsteuer sind sicher, 10% Zoll bei Gebrauchtwagen - weiß nicht?


    Außerdem: Wenn das Angebot so toll ist, warum hat dann noch niemand das Auto gekauft? Läuft immerhin schon 6 Tage... :rolleyes:

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • Habe da mal eine andere Frage, wie soll das denn eigentlich ablaufen wenn du ggf. den Wagen ersteigerst, wie soll der Wagen denn dann zu dem Verschiffungsort kommen, denke der Verkäufer hat keine Lust durch die Staaten zu fahren und zurück mit der Bahn, und jemanden drüben zu beauftragen wird sicherlich auch nicht ganz günstig...

  • Moin!


    Da kümmert sich komplett die Abwicklungsfirma drum! War bei mir ähnlich. Die haben den Wagen vom Ortsänsässigen Händler abgeholt, zum Hafen gebracht, eingetütet, usw., usw.
    Das war echt klasse! Dauerte halt ein paar Wochen, aber irgendwann kam dann nur noch der Anruf zu mir: Sie können Ihren Wagen abholen.


    Ich hatte dann nur noch, wie gesagt, "leichte" Probleme beim TÜV, aber das war eigentlich nur mein übertriebener Sparwahn. Die Firma hat mir das auch Angeboten, dass ich den Wagen hier "Schlüsselfertig" zugelassen mit TÜV und allem abholen kann, das war mir aber zu teuer.


    Rechne ich die Zeit und die Teile, die ich dann selber noch beigebracht habe, wärs aufs gleiche rausgekommen, nur mit wesentlich weniger Stress!


    Charlie

    --
    Die 5 Sinne des Menschen:
    Unsinn, Irrsinn, Stumpfsinn, Blödsinn und mein persönlicher Liebling, der Wahnsinn.
    ---------------


  • Ich hab ein deutsches Auto (94er Audi) und der hat keine Leuchtweitenregulierung.


    Also kann der von dir zitierte Gesetztestext nicht ganz Richtig sein. Meines Wissens nach gilt dies nur für Xenon - Beleuchtung.

    Ich würde mich ja gerne mit Dir geistig duellieren, aber wie ich sehe bist Du unbewaffnet ;)

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!