Zurueckstellung vom Zivildienst (genaue Situation Inside)

  • Ich befürchte, das liegt daran, dass der Fall schon sehr verzwickt ist und man aus der Ferne keine konkreten Tipps geben kann. :(


    Ich würde versuchen, mich an den Zivi-Regionalbetreuer zu wenden, der in Köln für Dich zuständig wäre. Wenn Du dem deutlich-eindringlich-verzweifelt schilderst, was für Dich auf dem Spiel steht, dann sollte er Dir zumindest die nächsten Schritte sagen oder sogar weiterhelfen können.


    Alternativ gbt es doch auch Zivi-Beratungsstellen in größeren Städten (im Süden des öfteren beim ASB), wo man sich auch recht gut auskennt.


    Ich drück Dir alle Daumen, Azad! :)

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • Zitat

    Original geschrieben von Shani Ace
    Ein Freund von mir (der, dem die Zurückstellung damals gestattet wurde) meinte eben zu mir, ich solle mich mal einer Sammelklage anschliessen. Was meint ihr, wäre das sinnvoll?


    Wieso eine (Sammel-) Klage? Davon abgesehen, daß es das so in Deutschland nicht gibt, wäre ja auch die Frage, warum und gegen was du klagen willst?


    Kannst du vielleicht dein Problem nochmal in zwei, drei prägnanten Sätzen formulieren, ich blicke nicht mehr ganz durch. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von andi2511
    Wieso eine (Sammel-) Klage? Davon abgesehen, daß es das so in Deutschland nicht gibt, wäre ja auch die Frage, warum und gegen was du klagen willst?


    Wahrscheinlich ist damit eine Klage gegen die "Wehrungerechtigkeit" gemeint. Vielleicht könnte man das Ganze damit weit genug hinauszögern?!

  • Hallo Shani!


    Dein Widerspruch soll doch auf eine unzumutbaren Härte aufbauen. Und genau das ist das Problem, die ist leider in deinem großem Anschreiben nicht zu finden.
    Du kannst es so abgeben, allerdings wirst du damit wenig Erfolg verzeichnen.
    Die Weisungsträger der Zivildienstbehörde sind härter wie jedes Wehramt!


    Was ich nicht wirklich rauslesen kann, hast du nun Wohnraum oder nicht.
    Wenn nicht gibt es einen Weg. Zurück zum Wehrdienst, denn dort hast du bessere Chancen/ Wege nicht eingezogen zu werden.


    Auf jeden Fall wünsche ich dir viel Glück

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  • 1) Absätze, Absätze, Absätze. ;)
    2) Kleinigkeit: Nummerus Clausus ist nicht dein Notendurchschnitt sondern nur der Schwellenwert beim Verfahren Plätze durch Bewerber. ;)
    3) Papier ist geduldig und "solche Fälle" werden nach Aktenlage entschieden: wenn du die "Mitleidstour" (ist nicht persönlich oder wertend gemeint sondern nur der erste Eindruck als neutraler Leser. ;) ) durchziehst, dann musst du Belege mitliefern, alles andere ist für den Sachbearbeiter unter Umständen hundertmal gelesen und fünfundneunzigmal ohne Wimpernzucken abgelehnt.
    4) Du schreibst sehr viel, aber am Ende erkenne ich das Fazit noch nicht ganz: du willst wegen unzumutbarer Härte zurückgestellt werden, darauf baut der ganze Text auf, aber am Ende fehlt das nochmal explizit und in einigen zusammenfassenden Sätzen, so daß man - auch wenn man den Text nur überfliegt - am Ende die Quintessenz nochmal kurz präsentiert bekommt.


    Das nur meine ersten Gedanken beim Duchlesen - die Kommentare sind produktiv zu verstehen. :)

  • Das mit der Mitleidstour war wirklich nicht wertend gemeint, nur u.U. bekommt der Sachbearbeiter sowas eben dreißigmal die Woche auf den Tisch. ;)


    Der viele Text an sich ist nicht das Problem, aber: vielleicht hat der nette Herr X. keinen Bock alles zu lesen und daher wäre es günstig, einen roten Faden zu haben und am Ende nochmal die Fakten in wenigen Sätzen zusammenfassend zu präsentieren.


    Noch ne Winzigkeit: im ersten Semester von "meiner Promotion" zu sprechen finde ich auch eher suboptimal. :)


    Aber auf jeden Fall viel Glück. :top:


    Edit: wenn man den ganzen Text liest, wird schon ersichtlich, warum du von einer unzumutbaren Härte ausgehst, aber aus meiner Sicht hast du die Argumentation noch nicht ganz schlüssig und mit rotem Faden inkl. einem richtig guten Fazit aufgebaut.

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