Der Bundesliga 2005/2006 - Thread

  • @ mac bertl


    Warum gerade Hamburg dauerhaft oben spielen soll und nicht Werder ist mir schleierhaft. Eine schwalbe bringt keinen Sommer und die Begründung, solange Schaaf und Allofs bei Werder sind halte ich für kein Argument! Die beiden wollen nämlich weiter bei Werder arbeiten und laut Allofs habe man in Bremen noch viel vor! Ist ja schön für den HSV, das die auch ein bisschen Sonnenschein bekommen, aber dazu gehört schon noch ein bisschen mehr, um dauerhaft oben mitzuspielen!

    «"Es ist verboten dem toten Kojoten die Hoden zu verknoten."»

  • Ob der HSV nur eine Sommerschwalbe ist, bleibt abzuwarten. Wenn Doll weiter so arbeiten kann und die Mannschaft auf einem ähnlichen Niveau bleibt - auch personell. Dann kann sich der HSV zu einem weiteren ernsthaften Konkurrenten der Bayern entwickeln. Natürlich sehe ich Schalke und vor allem Werder als Hauptkonkurrenten. Alles andere ist zur Zeit nur graue Masse.

  • @ Boogieman


    So meine ich das ja auch, es bleibt abzuwarten, ob der HSV auch nächste Saison so gut spielt, wobei ich mich an einem VFL Wolfsburg erinnere, die auch am Anfang oben mitspielten und dann durch gereicht worden sind! Gut, in Hamburg ist mehr Potenzial drin, aber trotzdem muss man abwarten. Es wäre natürlich schön für die Bundesliga, wenn nicht immer nur 2-3 Clubs oben mitspielen!

    «"Es ist verboten dem toten Kojoten die Hoden zu verknoten."»

  • Zitat

    Original geschrieben von Boogieman
    [...]Natürlich sehe ich Schalke und vor allem Werder als Hauptkonkurrenten. [...]

    Tja, leider (!) schafft es keins der genannten Teams, sich dauerhaft als zweite Kraft in Deutschland zu platzieren. Neben den genannten Manschaften hat ja u. a. auch D*rtmund mal darauf Anspruch angemeldet. In den letzten beiden Jahren waren's die Schalker und aktuell Bremen (mal wieder) und nun auch der HSV.


    Wäre toll, wenn eins der genannten Teams den Worten mal Taten folgen läßt. Ich sehe z. Zt. kein Team, was vom "Spielermaterial", sowie der Vereinsführung usw. usf. den Münchenern ebenbürtig ist. So leid es mir tut, bin sicher, dass sich die Dominanz der Bayern eher ausbauen wird; als das andere Manschaften aufschließen können, bzw. werden.


    Nicht auszudenken, wenn der FCB mal das kpl. Potential in JEDEM Spiel abruft. Die aktuell stärksten Mitwettbewerber auf die Meisterschale (Werde, Hamburg) spielen m. E. schon ziemlich am Limit. Bei den Bayern hat der Zuschaer das Gefühl, dass immer noch die sprichwörtliche Schippe draufgeleget werden kann.


    Mal sehen, ob der deutsche Fußball auf Dauer an Spannung - angesichts der drückenden Überlegenheit des FC Bayern - verlieren wird. Ich befürchte ja ... und das ist/ wäre merh als schade.


    Just my 2 Cents.


    Cheers, Laubi

    Newbie-Reloaded :-)

  • Das wäre definitv zu begrüßen, wenn wir mehr starke Clubs hätten. Somit wäre Deutschland in den internationalen Wettbewerben nicht nur durch die Bayern vertreten und kann so das Image der Liga im Ausland stärken. Das würde wiederum mehr Stars in Deutschland bedeuten, mehr Attraktivität.... das könnte sich so hochschaukeln, denn mehr Erfolg deutscher Mannschaften, bedeutet mehr internationale Plätze für deutsche Mannschaften.
    Die ganzen Stars spielen ja nicht umsonst in Italien, Spanien und England. Klar, da gibts mehr Kohle, aber für die Brasilianer zählt z.B. hauptsächlich, daß ihr Nationalcoach ihre Spiele sieht und sie in die Nationalelf kommen. Und unsere BuLi steht nicht gerade auf Platz 1 am heimischen Fernseher...
    Internationale Top-Stars (oder zumindest sehr bekannte Namen) hab ich bisher nur bei Bayern (Makaay, Ballack, Lizarazu, Matthäus, Sagnol) und Dortmund (Sousa, Amoroso, Rosicky, Möller) gesehen... Leute, die einen Namen wie Shevchenko, Kaka, Raul, Zidane, Henry, Trezeguet, Nedved kommen nicht in eine Liga, in der es nur einen Verein gibt, der in der europäischen Spitze mitmischt. Da müssen sich die Nationaltrainer nur die CL anschauen und da sehen sie ihre Schützlinge. Aber da die Spiele ja nicht wöchentlich stattfinden, kann man sich da auch keinen genauen Überblick über den Leistungsstand der Spieler machen. Dazu braucht man die Liga.


    EDIT
    Laubi:
    Ich denke die Dominanz der Bayern ist ja keine Geschichte der letzten 3-4 Jahre. Das geht ja schon länger so. Und es gab immer wieder ernsthafte Konkurrenten. Klar, keine Mannschaft hat es bisher geschafft auf Dauer neben den Bayern zu stehen. Aber ich denke auch durch solche Wechsel wird es spannend bleiben. Wer die 3-5 Hauptkonkurrenten sind, ist ja letztlich egal. Und daß es diese weiterhin geben wird, da bin ich mir ganz sicher. Das geht über stetigen Aufbau einer Mansnchaft (soweit überhaupt möglich) über plötzliche Geldmengen dank Sponsoren oder Krediten. Ich könnte mir vorstellen, daß mal wieder ein Öl-Multi aus Russland ankommt und sich vielleicht mal einen deutschen Club kauft. (ich spinn mal ein bißchen... ein Russe kauft Gladbach, holt da ein paar Stars, die Ihren Zenit zwar schon überschritten haben, aber immer noch stark genug für diese Mannschaft sind. Die Mannschaft spielt erfolgreicher, es werden bessere Spieler geholt usw. das könnte ein zweites Chelsea werden...)

  • kleiner Nachtrag @veith


    Warum hamburg und nicht Bremen? hamburg hat IMO das intaktere, attraktivere Umfeld. tolle Stadt, tolles stadion, jetzt noch vernünftig arbeiten und es kann sich was etablieren. Werder ist zu klein und wie Allofs ja selber sagt, werden sie immer ihre besten Leute verkaufen müssen. Und immer wird ein derart beeindruckender Wiederaufbau nicht gelingen.
    Enntäuscht bin ich von berlin,, die es trotz ideal-Umfeld nicht schaffen, eine top-mannschaft aufzubauen.


    Ich bin generell seit dieser saison wieder etwas optimistischer was den dt.Vereins + nationalmannschafts Fußball anbelangt. hoffentlich mit Recht ;)

  • @ mac bertl


    Da muss ich sagen, das Bremen nicht weniger attraktiv ist als der HSV, denn auch in Bremen sind die Ansprüche von Saison zu Saison höher und es kommt auch irgendwann die Zeit, das man Leistungsträger nicht mehr ziehen läßt sondern holt, das fing letzte Saison schon mal an, Klose für 5 Mio, diese Saison Frings für 5 Mio. Ismael ließ man ziehen, weil dieser unbedingt zu Bayern wollte, aber auch beim FC Bayern gibt es Spieler, die gerne nochmal woanders spielen wollen, zb Kovac, Sagnol, Kahn oder Ballack. Besser konnte es Klose zu Lauterns Zeiten es nicht ausdrücken: "Ich wäre schon blöd, nicht für Werder spielen zuwollen!"


    Aber nicht das es falsch rüber kommt, der HSV ist ein toller Club, keine Frage, Hamburg eine schöne Stadt, aber mir würden da nur 3 Vereine einfallen, zu denen ich gehen würde, wenn ich Spieler wäre!

    «"Es ist verboten dem toten Kojoten die Hoden zu verknoten."»

  • Also Bremen ist auf jeden Fall die unbekanntere Stadt. Zu Bremen selbst kann ich nix sagen, da ich noch nie dort war. Aber sie haben es trotz des fehlenden Medienumfelds immer wieder geschafft eine großartige Mannschaft zu formen und erfolgreich Fußball zu spielen. Der HSV dagegen hat IMHO viel größere Schwankungen was Erfolg angeht. Ich sehe das Umfeld bei Bremen ehrlich gesagt viel stabiler als in vielen anderen Vereinen. Da gibts weniger Leute die reinreden, alle ziehen an einem Strang, es gibt nicht so ein großes Tam Tam, alle können in Ruhe arbeiten und das zahlt sich aus, wie man sieht.

  • @ Boogieman


    Super! :top:


    Nehmen wir mal das Beispiel Rapolder, in Bielefeld eine sehr gute Arbeit von ihm, in Köln habe ich das Gefühl, da dort die Medien immer vor Ort sind, er damit nicht klar kommt. Zb das Thema mit Podolski, was von der Presse hoch gekocht worden ist, das bestimmte Tagelang die Presse während in Bielefeld danach kein Hahn krähen würde!

    «"Es ist verboten dem toten Kojoten die Hoden zu verknoten."»

  • Stimmt, Rapolder ist auch so ein schönes Beispiel...
    Ich würde mir als junger Spieler ehrlich gesagt mehr Ratschläge von erfahrenen Spielern holen, bevor ich mich für einen Wechsel entscheide. Viele riechen Erfolg und Kohle und sitzen dann auf der Bank oder sogar auf der Tribüne. Deisler hat es IMHO richtig gemacht. Der ging von Gladbach nicht direkt zu den Bayern (soweit ich mich erinnern kann, hatte er auch ein Angebot aus München). Damals hab ich gedacht, was für ein Schwachmat! Jetzt denke ich, es war genau richtig zuerst zu einem "kleineren" Club zu gehen und dann irgendwann doch noch zu den Bayern zu wechseln. Wer weiß, was passiert wäre, wenn er damals mit 20 (?) direkt zu den Bayern gegangen wäre... zu großer Druck... in der Entwicklung gehemmt... Bank... Tribüne... Wechsel des Arbeitgebers... ??? So isses genau richtig, er hat sich entwickelt und ging dann zu einem Club, mit großem (Erfolgs-)Druck und hat sich durchgebissen.
    Kloses Wechsel zu Bremen war IMHO genauso richtig. Die Bremer verloren Ailton, ein Platz war frei und Klose ging hin. Wenn Ailton geblieben wäre, hätte ich es mir ehrlich gesagt dreimal überlegt, ob ich um einen Platz neben Ailton kämpfe... Klasnic und Charisteas sind ja auch nicht gerade ohne. Der einzige, der sich IMHO total verschätzt hat ist Kehl. Er hatte ein Angebot (und hat sogar zugesagt und dann kam er doch nicht - charakterlich... ich spar mir die Worte) von Bayern und vom BVB. Bei den Bayern hätte er sich mit seinen Qualitäten genauso durchbeißen können wie er es beim BVB tat. Bloß daß er mit den Münchnern um den CL-Pokal und nicht um Platz 6 in der BuLi spielt... mit Bayern wäre er Nationalspieler... naja, Herr Kehl, wer sich charakterlich so verhält hats nicht besser verdient auf die Nase zu fallen...

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