Bankfrage: Geld einziehen von anderen Kontos

  • Danke für Eure Tipps, ich bestehe dann doch lieber darauf, daß er von sich aus überweist.


    Aber noch was anderes: Bei der Gebührenübersicht der Sparkasse sind mir 3 Positionen aufgefallen, die ich nicht ganz verstehe:

    Zitat


    beleghafte Zahlungsaufträge 0,41 EUR
    beleglose Zahlungsaufträge 0,10 EUR
    restliche Gut- und Lastschriften 0,33 EUR


    Vielleicht könnte mir ja jemand bitte dies kurz erklären... ich wollte schon immer ein 2. Konto... ;)

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • Beleghafte Aufträge sind Aufträge, die du schriftlich (z.B. Überweisungsträger) einreichst.


    Beleglose sind z.B. übers Onlinebanking oder am SB-Terminal.


    Gut- und Lastschriften sind das was sie sind. ;) Geldeingänge und eben Lastschriften, die jemand bei dir einzieht. Lastschriften könnten in dem Fall aber die Lastschriften sein, die du selber bei anderen einziehst. Das kann dir deine SPK näher erklären.


    Es ist übrigens normal, dass man bei Geschäftkontomodellen für so ziemlich jede Buchung etwas bezahlen muss.

  • Bei meiner Bank, wo ich Privat- und Geschäftskonto habe, kann ich auch mit dem Privatkonto von anderen Konten Geld einziehen. Ich musste dafür besondere Vertragsbedingungen unterschreiben, die unter anderem besagen, dass ich für nicht eingelöste oder zurückgegebene Lastschriften hafte.


    So etwas macht die Bank natürlich nur bei entsprechender Bonität und bei reinen Privatkunden wahrscheinlich gar nicht.
    Ob du auf diese Weise schneller an dein Geld kommst, bezweifle ich. Bei mangelnder Deckung gehen sowohl Einzugs- als auch Abbuchungsaufträge zurück und meine Bank verlangt dann für Fremd- und Eigengebühren 10,67 €.


    Zurückgegangene Lastschriften dürfen gemäß der Vertragsbedingungen strenggenommen nicht nochmal eingereicht werden, in diesem Fall musst du wiederum dem Geschäftspartner hinterherlaufen.


    Da meine Bank für jede beleghafte Buchung 1 € verlangt, mache ich alles über Online-Banking. Einzüge und Abbuchungen gehen aber nicht über die Internetseite der Bank, sondern nur mit entsprechender Banking-Software (musste ich von meiner Bank kaufen).


    Unabhängig davon halte ich die Gebührenpolitik der Banken nicht gerade für fair, beim POS-Banking (Zahlung mit ec-Karte) erfährt der Händler ja auch sofort und kostenlos, ob die Lastschrift eingelöst wird oder nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von fantomas
    Unabhängig davon halte ich die Gebührenpolitik der Banken nicht gerade für fair, beim POS-Banking (Zahlung mit ec-Karte) erfährt der Händler ja auch sofort und kostenlos, ob die Lastschrift eingelöst wird oder nicht.


    Da siehst Du etwas falsch. Der Händler zahlt für jeden POS-Umsatz eine Gebühr. Das ist nicht kostenlos. Und wenn er im POZ / ELV-Verfahren einzieht, dann erfährt er es auch nicht direkt, obwohl er eine Gebühr bezahlt (die geringer ist, als im POS-Verfahren).

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von seb99
    Wenn Dein Partner es nichtmal hinbekommt eine einfache Überweisung zu machen, kann ich Dir jetzt schon sagen, daß die Lastschrift zurück kommt.


    Und ich kann Dir sagen, daß das auf die Kulanz der Bank ankommt. Bei meiner Volksbank ist das z.B. so, wenn Du mal über'm Limit bist, kannst Du keine Online-Überweisungen machen, Lastschriften lassen die aber im Normalfall nicht so einfach platzen.


    Thomas

  • Die Deutsche Bank hat ein ganz interessantes Angebot für Businesskunden:


    KLICK


    Vor allem rücken die auch mit den Preisen raus. Schau´dazu mal in das PDF, welches oben links auf der Seite verlinkt ist.

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