Kaufberatung Faxgerät: Auswahl zwischen Canon B820 und Samsung SF-340

  • Ich bin schon seit längerem auf der Suche nach einem Tintentstrahl-Faxgerät, mangels Testberichten und schwer zu durchschauender Auswahl aber noch nicht zum Zug gekommen.


    Einsatzzweck: Gelegenheitsfax für privaten Betrieb, vielleicht 1-2 Faxe die Woche, Kopierfunktion erforderlich, circa 5-10 Seiten Kopien die Woche. Angeschlossen werden soll es an den Analogport einer Siemens SX353isdn-Basis.


    In die engere Auswahl sind bislang o.g. Geräte von Canon und Samsung, technische Daten siehe hier und hier.


    Super wäre, wenn jemand, der eines der beiden benutzt, seine Erfahrungene berichten könnte.


    Vom Funktionsumfang, gerade was die Kopierfunktion betrifft, bin ich eher vom Samsung überzeugt. Preislich liegt das Canon etwa 20€ über dem Samsung, was mir egal wäre.


    Allerdings bin ich nun in Sachen Wirtschaftlichkeit verunsichert: Im Canon steckt die Canon Standardpatrone BX-3 (Originalpreis: ab 25€, nachgefüllt: unter 20€), die z.B. laut diesem Angebot bis zu 2.000 Seiten Reichweite hat.
    Im Samsung dagegen steckt eine Patrone, die lt. Hersteller "nur" für 700 Seiten reicht, und im Original 42€ kostet (nachgefüllt: ~25€).


    Das ist natürlich doch ein erheblicher Unterschied....


    Hat jemand ein Canon Fax mit einer BX-3 im Einsatz und kann diese 2.000 Seiten nachvollziehen?


    Zweites Kriterium ist die Kopierfunktion, hier scheint Samsung die Nase vorn zu haben: Auflösung max. 600 x 300dpi ggü. 360 x 360dpi beim Canon (kann mir darunter nichts vorstellen, großer Unterschied?), scheinbar hat das Canon auch keine Zoomfunktion (oder doch?). Krassester Unterschied aber: Während das Samsung lt. technischer Daten bis zu 3 DIN A4 Kopien/Minute schafft, braucht das Canon schon allein 39 Sekunden, um eine Seite zu drucken. Sind diese Angaben evtl. gar nicht vergleichbar, etwa weil Samsung bei den 3 Seiten/Minute nur die Zeit für das Einlesen, nicht aber das Ausdrucken berücksichtigt?


    Wäre toll, wenn mir da jemand weiterhelfen kann.


    Natürlich auch, falls ich wesentliche Schwächen eines Kandidaten übersehen habe :)

    Er war Jurist - und auch sonst von mäßigem Verstand. | PN zu Rechtsthemen werden nicht beantwortet.

  • Ich persönlich bin kein Fan von Tintenstrahl-Multi Geräten. Bin grade selber auf der Suche nach solch einem, allerdings auf einem Laserdrucker basierenden, System.



    Au revoir...

    "A day without laughter is a day wasted." - Charlie Chaplin


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  • Zitat

    Original geschrieben von DJ Wisdom
    Ich persönlich bin kein Fan von Tintenstrahl-Multi Geräten. Bin grade selber auf der Suche nach solch einem, allerdings auf einem Laserdrucker basierenden, System.



    Au revoir...


    Nur dass sich da unter 250€ nichts finden lässt, und mir das für privaten Fax-Gelegenheitsbetrieb etwas viel erscheint.


    Außer man möchte seinen Drucker auch gleich noch ersetzen...

    Er war Jurist - und auch sonst von mäßigem Verstand. | PN zu Rechtsthemen werden nicht beantwortet.

  • Zitat

    Original geschrieben von booner


    Außer man möchte seinen Drucker auch gleich noch ersetzen...


    Was ja dann nahe liegt ;)


    Ich stimm dir schon zu, für Gelegenheitsnutzer sicherlich die günstigere Alternative...



    Au revoir...

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  • Darf ich auf eine Alternative hinweisen:


    Ich bin auch eher Gelegenheitsfaxer und habe mir eine Lösung nach dem Vorbild von http://www.fli4l.de gebastelt:


    Auf einem abgelegten P75 der auf das nötigste reduziert wurde (keine Sound- oder Grafikkarte, dafür ISDN-Karte und statt Festplatte eine CF-Karte im True-IDE-Modus als Massenspeicher) läuft ein Linux-Kernal mit Fax- und Druckertreiber - Samba, Firewall und Router inbegriffen. Das Fax-System habe ich derart modifiziert, daß eingehende Faxe in ein .pdf umgewandelt werden und über eine Netzwerkfreigabe abgerufen und angesehen bzw. ausgedruckt werden können - natürlich auf dem billigen Standard-Laserdrucker.


    Abgehende Faxe werden im Scanner eingelesen und über das Netzwerk mit dem Linux-Kernel verschickt.

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla Auf einem abgelegten P75 der auf das nötigste reduziert wurde (keine Sound- oder Grafikkarte, dafür ISDN-Karte und statt Festplatte eine CF-Karte im True-IDE-Modus als Massenspeicher) läuft ein Linux-Kernal mit Fax- und Druckertreiber - Samba


    Interessant ist die Lösung mit Sicherheit - aber ist das nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen? ;-) ich würde behaupten, bei weniger als 5-10 Faxen pro Tag ist das eine Nummer zu aufwendig...

  • Ich würde auch auf folgendes achten: Faxgeräte verkleinern ankommende Faxe meist etwas, um die mitgesendete Kopfzeile auch noch aufs Blatt zu bekommen. Manche Geräte übertreiben hier etwas, so z.B. ein HP-Tintenstrahlfax, das ich mal vor Jahren hatte. Das verkleinerte gleich auf 90 %, was sehr lästig war. Mein jetziges Canon Laserfax verkleinert nur gerade so viel wie nötig.

  • Keiner hier im Besitz eines der o.g Geräte?

    Er war Jurist - und auch sonst von mäßigem Verstand. | PN zu Rechtsthemen werden nicht beantwortet.

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