Ganz New Orleans wird komplett evakuiert...

  • Zitat

    Original geschrieben von KX250
    Wurde in D nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 doch auch so gemacht. Die überfluteten Stadtteile und Städte wurden auch leergepumpt und das Wasser ging zurück in Elbe & Mulde.


    Willst Du das wirklich vergleichen?
    Wo waren denn in Deutschland Leichen im Wasser, wo hat das Wasser denn komplette Stadteile mehrere Meter unter Wasser gesetzt?
    Ich will das Hochwasser in Deutschland keinesfalls runterspielen, aber hier waren im Vergleich "nur" ein paar Keller vollgelaufen, in New Orleans hingegen war/ist die komplette Groß- Stadt komlett unter Wasser.
    Dass da ganz andere Dinge im Wasser sind als bei der Deutschland- Flut, sollte doch eigentlich klar sein...



    Chris

  • Das ist doch das Problem, hast du Angaben um die Mengenverhältnisse zu vergleichen?


    Wie groß ist denn das überflutete Gebiet und wie groß ist der See bzw. ist der Golf groß genug um die Menge zu "verdauen"?


    Das stehende Abwasser dürfte die Trinkwasserversorgung aber jetzt schon unmöglich gemacht haben.


    Wenn ich bedenke was in D für ein Aufstand wegen 15 ltr. Öl im Erdreich gemacht wird.


    Ich glaube jeder deutsche Wasserversorger würde in NO einen mittelschweren Herzinfark erleiden.

    Ohne Multitouch würde kein Windows laufen.


    Wie soll man sonst Strg+Alt+Enf drücken?

  • Ich denke mal, daß es weder im Meer, noch im See ein Ökoproblem geben würde.
    Im See noch eher. Wirklich problematisch ist wohl das Öl, bzw irgendwelche Chemische Substanzen.
    Bakterien Leichen etc. sind egal. Das ist Natur, und die kann damit problemlos umgehen. im Meer schwimmen ständig Leichen, wenn auhc keine Menschlichen, sondern tote Fische, tote Wale etc. Das ist ein normaler Vorgang, und damit kann die Natur leben. Genauso wie mit Bakterien und Fäkalien im Wasser.


    Schwierig ist also nur das Öl, und Cemische Stoffe im Wasser. Das wäre zwar besser dort nicht reingekommen, aber verglichen mit den Mengen, die von der Chemischen Industrie planmäßig ins Meer gekippt werden, ist das wohl keine extrem große Menge. Sozusagen: nicht gut, aber jetzt auch nicht mehr zu ändern.

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  • Was glaubst du was die Plörre aus überfluteten Industrieanlagen und Raffinieren für ne Schwermetallbelastung hat?
    Von den restlichen giftigen Substanzen mal abgesehen.....


    "Die Natur wirds schon richten" greift da wohl kaum.
    Und Schäden an so komplexen Ökosystemen können sehr gravierende Auswirkungen haben.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Was glaubst Du welche mengen Schwermetalle in den jahren davor so ins Meer gepumpt wurden? Das wurde (besonders in Amerika) bestimmt nicht alles gereinigt, wird ja in Deutschland schon recht oft vernachlässigt. Und bei der Umweltpolitik in Amerika sieht das bestimmt nicht besser aus.


    Sicher ist es nicht gut, wenn das einfach in die Landschaft kommt. Nur ist es unter den gegebenen Umständen, und im Vergleich zu den sonst ins Meer gespülten Problemstoffen, vermutich nicht anders zu machen.


    Wenn Du also sagst: "das muß erst gereinigt oder als Sondermüll entsorgt werden" sage ich dagegen: "Wie?".


    Es geht nicht. Ist zwar tragisch, aber nicht das erste Mal daß sowas ins Meer oder in einen See gelangt, und es wird nicht das letzte Mal sein. Komisch daß das Umeltbewusstsein immer dann aufwacht, wenn es einfach nicht Möglich ist, der umwelt zu helfen. Aber da wenn es möglich wäre (zB. bei den Abwässern die beim normalen industriebbetrieb ins Meer oder sonstwo hin gelangen), ist es nicht so tragisch.

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  • Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    Schwierig ist also nur das Öl, und Cemische Stoffe im Wasser. Das wäre zwar besser dort nicht reingekommen, aber verglichen mit den Mengen, die von der Chemischen Industrie planmäßig ins Meer gekippt werden, ist das wohl keine extrem große Menge. Sozusagen: nicht gut, aber jetzt auch nicht mehr zu ändern.

    Für das Meer wäre es imho keine Tragödie, da dort ja durch die Strömung ein Wasseraustausch stattfindet, und das ganze Zeug sich dann so verteilt, das es keine Probleme macht.


    Aber in einem See, gerade wenn es ein See mit nur geringem Wasseraustausch ist, dann ist das schon ein grosses Problem.

  • Jau
    und Punkt 2 sagt wohl aus, daß man Notfallpläne gemacht haben sollte ;)


    Punkt 8 find ich auch interessant, im TV war jetzt nen Interview mit einem Nationalgardisten, der sich darüber beklagt hat, daß zu viel Gerät in den Irak geschickt wurde.


    Mag ja sein, daß 2/3 der Leute noch in den USA sind, aber wenn es stimmt, daß ein Grotßeil des Gerätes im Irak ist, sind die auch aufgeschmissen.

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

  • Hallo Leute,


    leider gibt es traurige Neuigkeiten. Auf den Atlantik tut sich momentan einiges und so stehen wir wohl kurz vor dem Entstehen eines neuen Hurrikans mit Namen "Rita". Die Prognostizierte Zugbahn sieht einen Eintritt über Florida in den Golf von Mexiko vor und dann leider auch ein Eindrehen in nordwestlicher Richtung. Von dieser Warte aus wohl Landfall in Texas!


    Gruß


    Shane

    He is the world's coolest dude. A legend from the 70's. Loved by chicks and admired by fellas. One fashion icon. He'll show you how to be a player.

  • So viel zum Thema, daß das Giftgemisch im Meer ausreichend verdünnt wird:


    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,376468,00.html


    Bin mal gespannt wie sich das alles auf die ganze Wasserwelt da auswirken wird.


    Und zu Rita:
    Wie man gesehen hat war die "Evakuierung" ja mehr als planlos.
    Anscheinend hat man aus Katrina rein gar nichts gelernt.


    :flop:

    Original geschrieben von bernbayer:
    "Eine Kampagne in ZUsammenhang mit Guttenberg kann man der Bild-Zeitung nicht vorwerfen."

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