Erhöhung von MwSt und Rentenversicherungsbeitrag ab 2007 - was sagt ihr dazu?

  • Zitat

    Original geschrieben von Stefan

    Achtung: Das ist hier (inzwischen) ein LUSTIGER Artikel... - Augenzwinkern nicht übersehen, auch wenn gelegentlich entsprechende Smileys fehlen ;)


    Zitat

    Anzunehmen oder zu behaupten, dass jeder Unternehmer ein jubelnder Steuerbetrüger in der fetten S-Klasse ist, ist schlichtweg falsch, dumm und kurzsichtig.

    Ja, das stimmt, das wäre kurzsichtig; bei mir ist es nämlich kein Riesenbenz sondern nur ein kleiner Porsche Boxster, den das Finanzamt finanziert. Nochmals danke, Jungs :top:


    Spaß beiseite: Meine Ausführungen oben sollten eigentlich eher wertfrei sein...; habe da tendenziell schon Verständnis für diverse Steueroptimierungen..., denn wer sich durch 1.000 verrückte Steuervorschriften betrogen sieht (1% Privatnutzung des Arbeitszimmers => 0% absetzbar etc.pp.), versucht halt an anderer Stelle, auf einen für ihn sinnvollen Belastungs-/Steuersatz zu kommen, normal bzw. 'Notwehr', oder?!? :p
    Da ist der Sozialhilfeempfänger IMHO nicht mehr oder weniger ehrlich als der Handwerksmeister, Daimler-Chef oder Bundespräsident...

  • simsala spricht mir da aus der Seele - die Arbeitszimmerregelungen sind nämlich mindestens genauso unfair wie die MwSt-Erhöhung für die Selbstständigen. :(


    newage...


    Ich habe mir nachdem Du mit den Versicherungen angefangen hast schon gedacht, daß Du dafür viel ausgibt... und irgendwas in mir hat mir auch noch gesagt daß Du so bl...ond bist, dafür 25% von Deinem Einkommen auszugeben - manchmal hasse ich mich selber dafür wenn ich recht habe... :rolleyes:


    Hast Du Dir schonmal überlegt, was ist wenn Du morgen einen tödlichen Unfall hast (nicht daß ich Dir das wünsche, im Gegenteil)? Dann hast Du das ganze viele Geld jahrelang den Versicherungen in den Ar... gesteckt, selber aber keine Freude in Deinem (kurzen) Leben gehabt... lohnt sich das wirklich?


    Einige Selbstständige fahren da übrigens eine ganz andere Strategie: Überhaupt keine teure Versicherung (halt, für uns Selbstständige ist ja jede Versicherung unverschämt teuer :flop: ) außer Kfz natürlich - auch keine RV, KV, PF, Haftpflicht. Statt dessen überweisen sie monatlich Betrag X auf ein "Kriesenkonto" (natürlich gut verzinst) - da kann man sich dann bedienen wenn ein Notfall eintritt. Das ist in Summe (den Mega-Gau mal außen vorgelassen) billiger als ein Duzend Versicherungen... ;)


    Übrigens: zur Altersvorsorge wird schon früh ein Haus gekauft/gebaut! :top:

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Einige Selbstständige fahren da übrigens eine ganz andere Strategie: Überhaupt keine teure Versicherung (halt, für uns Selbstständige ist ja jede Versicherung unverschämt teuer :flop: ) außer Kfz natürlich - auch keine RV, KV, PF, Haftpflicht. Statt dessen überweisen sie monatlich Betrag X auf ein "Kriesenkonto" (natürlich gut verzinst) - da kann man sich dann bedienen wenn ein Notfall eintritt. Das ist in Summe (den Mega-Gau mal außen vorgelassen) billiger als ein Duzend Versicherungen... ;)


    Riskante Strategie...was, wenn Dir morgen was passiert? Eine Versicherungsleistung erhältst Du nach Vertragsabschluss, wenn Du eine gute Versicherung hast. Angespart hast Du dann aber noch nicht wirklich viel... und wer ohen Haftpflicht durchs Leben rennt, der hat imho echt nicht mehr alle Latten am Zaun. Die ist so teuer nicht, als dass man sie sich nicht leisten kann.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • weiter OT: Versicherungen


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Genauso klar ist aber auch, dass die BU-Police in jedes Versicherungsportfolio reingehört. Und zwar deutlich vor der Rechtsschutz, Altersvorsorge und Hausrat z.B. Denn die nützen Dir nix mehr, wenn Du wegen Berufsunfähigkeit nicht zahlen kannst, weil Dir die Kohle fehlt.


    Wichtig ja, aber bei etwas Vermögen bzw. Rückhalt in der Familie (in vielen Familien funktioniert noch die Selbsthilfe) durchaus verzichtbar, denn entweder bringt eine BU im Schadensfall nicht wirklich einen gesicherten Lebensstandard oder aber die Beiträge sind so hoch, dass man sich schon fast ärgern muss, wenn man ohne Inanspruchnahme in Rente geht.

    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Deswegen frage ich mich auch, wo es für 30 Euro ne Haftpflichtvers. gibt.


    Mit Selbstbeteiligung (250 EUR) ist das kein Problem - man will ja nicht die kleinen Risiken versichern, sondern diejenigen, die wirkliche Löcher in die Kasse reissen. Bei rd. 30 EUR ist die Lebenspartnerin sogar auch mit drin, bspw. bei der Huk24.

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    simsala spricht mir da aus der Seele - die Arbeitszimmerregelungen sind nämlich mindestens genauso unfair wie die MwSt-Erhöhung für die Selbstständigen. :(

    Bei diesen beiden Sachen, könnte sogar ich zustimmen. Den durch eine höhere Mehrwertsteuer werden Selbsständige (wie auch Beamte, Schüler und Studenten, Wehr- und Zivildienstleistende) auch mitbelastet, eine Senkung der Arbeitslosenversicherung entlastet sie aber nicht.



    Auch hier kann ich eingeschränkt zustimmen, ein zuviel an Versicherung ist oft auch konktraproduktiv, es gilt wohl ein gesundes Mittelmaß zu finden.


    Aber auf Krankenversicherung zum Beispiel würde ich nicht verzichten, denn es gibt wirklich Krankheiten die den finanziellen Ruin bedeuten würden.

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Einige Selbstständige fahren da übrigens eine ganz andere Strategie: Überhaupt keine teure Versicherung (halt, für uns Selbstständige ist ja jede Versicherung unverschämt teuer :flop: ) außer Kfz natürlich - auch keine RV, KV, PF, Haftpflicht. Statt dessen überweisen sie monatlich Betrag X auf ein "Kriesenkonto" (natürlich gut verzinst) - da kann man sich dann bedienen wenn ein Notfall eintritt. Das ist in Summe (den Mega-Gau mal außen vorgelassen) billiger als ein Duzend Versicherungen... ;)


    Übrigens: zur Altersvorsorge wird schon früh ein Haus gekauft/gebaut! :top:


    Das ist aber auch recht leichtsinnig. Wenn du länger krank bist, zahlst du doppelt. Die Krankenkosten und weil du kein Geld durch neue Aufträge bekommst. Und was machst du, wenn du einen Unfall hast und 4 Wochen ausfällst? Oder einen Schlaganfall und n halbes Jahr Reha machen mußt? Das ist kein Super-GAU. Und ein Krankenhaus ist teuer, sehr teuer.


    bastian

  • Ich kann nur eins zu diesem Thema sagen: Wären nicht viele so "dumm" gewesen und hätten die CDU gewählt wäre dieser Thread überflüssig und man bräuchte sich nich darüber aufregen....aber Deutschland wollte es ja nicht anders... :rolleyes:


    Wollt ich nur ma gesagt ham....


    Bye!

    For real: Hamburger Understatement.

  • Dieser (und ähnliche) Threads bei TT sind bisher eigentlich vor solchen pauschalen und unsinnigen Aussagen weitgehend verschont geblieben - wäre schön, wenn man das so beibehalten könnte. :top:

  • Zitat

    Original geschrieben von P_Skuller
    Die geilste Stadt der Welt: HAMBURG!!


    Schade nur, dass man sich die Mitbewohner in der schönsten Stadt der Welt nicht aussuchen kann. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla


    newage...


    Ich habe mir nachdem Du mit den Versicherungen angefangen hast schon gedacht, daß Du dafür viel ausgibt... und irgendwas in mir hat mir auch noch gesagt daß Du so bl...ond bist, dafür 25% von Deinem Einkommen auszugeben - manchmal hasse ich mich selber dafür wenn ich recht habe... :rolleyes:


    lol,
    da du dir Freiheit genommen hast persönlich zu werden,
    nehme ich sie mir jetzt auch.


    Wenn ich jmd. sehe,der so ein Ignorant ist wie du,da
    wird es mir leider beim Lesen schlecht.
    Wenn du ohne Versicherungen rumläufst ist das deine Sache.
    Aber andere deswegen anzugreifen ist schon der Gipfel der Frechheit.
    Leider kann ich deiner Worte nicht ignorieren,denn du versuchst deinen Leichtsinn auch noch als Maßstab für andere zu erheben.

    Zitat

    Hast Du Dir schonmal überlegt, was ist wenn Du morgen einen tödlichen Unfall hast (nicht daß ich Dir das wünsche, im Gegenteil)? Dann hast Du das ganze viele Geld jahrelang den Versicherungen in den Ar... gesteckt, selber aber keine Freude in Deinem (kurzen) Leben gehabt... lohnt sich das wirklich?


    Da ich eine Todesfallklausel habe proftitieren meine Verwandte von.
    Das Geld geht also zumindest nicht komplett verloren.


    Zitat


    Einige Selbstständige fahren da übrigens eine ganz andere Strategie: Überhaupt keine teure Versicherung (halt, für uns Selbstständige ist ja jede Versicherung unverschämt teuer :flop: ) außer Kfz natürlich - auch keine RV, KV, PF, Haftpflicht. Statt dessen überweisen sie monatlich Betrag X auf ein "Kriesenkonto" (natürlich gut verzinst) - da kann man sich dann bedienen wenn ein Notfall eintritt. Das ist in Summe (den Mega-Gau mal außen vorgelassen) billiger als ein Duzend Versicherungen... ;)


    Und wann hast du bitte soviel auf deinen "Kriesenkonto" drauf,dass du davon leben könntest.
    Mit Sicherheit nicht bevor du über 60 bist.
    Ganz abgesehen davon,dass die Zinsen ich schätze mal ca 2 %, lächerlich sind.
    Gerade als Selbständiger bist du "gearscht" wenn du Ewerbsunfähig bist und so wie ich das sehe,hast du gerade da eine gewaltige Lücke.
    Oder hast du vielleicht schon ca 200 Tsd € gespaart?
    Das "Kriesenkonte" überzeugt mich nicht im Geringsten


    Du musst natürlich nicht alle Versicherungen abschließen,


    aber eine Haftpflichtversicherung und Berugsunfähigkeitsversicherung sollte zumindest jeder arbeitende Bürger haben.
    Wenn du darin noch Fonds einbettest,hast du sogar eine private Rente drin und musst nicht ganz so zittern,ob du jemals gesetzliche Rente vom Staat beziehen wirst oder nicht.
    Zumal die im Jahr nicht unbedingt die Welt kosten.


    Zum Thema Haus oder Eigentumswohnung:
    Sicherlich ist ein Haus oder eine Wohnung eine gute Altersvorsorge,aber soetwas holt man sich nicht gerade eben,als würde man eine Tüte Milch beim Plus kaufen.
    Der Durchschittsbürger kann sich das in jungen Jahren nicht so leicht leisten,wie du das hier schilderst.
    I.d.R. muss dafür schon paar Jahre oder gar Jahrzehnte gespaart werden.


    Ich habe mir mal auch überlegt,eine zu kaufen,aber ich habe nicht die Mittel auf einen Schlag 80000 € auf den Tisch zu legen.
    D.h. ich müsste das Ding finanzieren.


    Das wiederum lohnt sich nicht,da ich womöglich in den nächsten zwei Jahren in meinem Betrieb befördert werde und eh in eine andere Stadt ziehen müsste.


    Erst wenn ich weiß,dass ich irgendwo lange genug lebe und ca 25 % des Einkaufswertes der Wohnung in Bar habe.
    Dann ziehe auch ich eine Eigentumswohnung in Erwägung,nicht vorher.


    Die ich übringens mit einer meiner Fondspolice bezahlen würde,
    in 10 Jahren steckt nämlich genug drin,dass ich davon eine Eigentumswohnung bezahlen kann und eine weitere ist wirklich für mein Alter,damit ich meinen Lebensabend bezahlen kann,was die Gesetzliche Rentenkasse sicher nicht mehr machen wird,da es sie wahrscheinlich dann nicht mehr geben wird.


    Zum Thema Selbständigkeit:
    Meine Frau war froh selbständig zu sein.
    Nach einem halben Jahr war sie aber viel froher wieder Angestellte zu sein.
    Was sie an Steuern zahlen musste stand nicht im Geringsten in Relation,was sie verdiente.
    Sie hätte sich in den Ruin getrieben,wenn sie nicht schnell wieder aufgehört hätte.
    Meine Eltern sind auch selbständig und verdienen heute kaum noch was dran.
    Deren Betrieb existiert nur,weil sie vor 25 Jahren ihn gegründet hatten und die Wirtschaftlage um Längen besser war als heute.
    Ohne die Stammkunden würden sie insolvenz gehen.


    Meine Chefin ist auch selbständig und hat eine kleine Firma und muss 6 Tage die Woche von Morgens 5 bis Abends 21 Uhr arbeiten,nur damit sie sich und ich Kinder versorgen kann.
    Krankheit kann sie sich nicht erlauben.
    Dann vedient sie nämlich nichts an diesen Tagen.


    Selbständigkeit muss gerade in der heutigen Zeit sehr,sehr,sehr gut überlegt sein.
    Mir wäre dieses Risiko in der heutigen Zeit viel zu groß.


    Deswegen kann ich deine Euforie bzgl. Selbständigkeit nicht im Geringsten teilen.

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