wer sich jetzt fragt, warum man den dicken Diamanten am Finger nicht künstlich herstellt: Das geht derzeit genauso wenig wie Gold herstellen. Ansätze gibts es für beides, bei Diamanten wird es eben schon gemacht, aber diese sind dann nur klein und nicht sonderlich rein.
Wieso sind Diamanten was wert?
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Warum Gold und Diamanten so viel wert sind?
Wurde eigentlich schon gesagt.
Aber noch einmal mit anderen Worten:
Weil die Nachfrage recht hoch ist, aber das Angebot dagegen recht gering.
Wenn viele Interessenten dein Auto kaufen wollten, dann würde dein Erlös deutlich höher ausfallen, als wenn du nur einen Interesenten hast.Bess dehmnäx,
Carsten -
Zitat
Original geschrieben von Martin Reicher
Das geht derzeit genauso wenig wie Gold herstellen. Ansätze gibts es für beides, bei Diamanten wird es eben schon gemacht, aber diese sind dann nur klein und nicht sonderlich rein.Hab ich was verpasst? Diamanten herstellen ist mir bekannt. Die Klunker sind zwar dann nicht als Schmuck geeignet, weil sie eben nicht so schön aussehen, wie echte, aber möglich ist es.
Aber Gold "herstellen"??? Da sind dir wohl die Gäule durchgegangen. Gold ist ein Edelmetall. Das heißt es besteht ausschließlich aus Goldatomen. Goldatome kann man nicht aus anderen Atomen zusammensetzen. Da es eben einzelne Atome sind. Man müsste schon in die Atome selbst eingreifen, und die Atomkerne zerlegen, und neu zusammensetzen. das ist weder Chemisch noch Pysikalisch möglich.
Möglich währe lediglich, aus einer Verbindung in der Gold enthalten ist dieses herauszulösen. Da Gold allerdings keine Chemischen verbindungen eingeht (Deshalb Edelmetall), wird das auch nix.
Gold Herstellen wird also ein Traum bleiben.
Anders bei Diamanten, die ja aus kohlenstoff bestehen. Daszu braucht man nur reinen Kohlenstoff in eine Form zu geben, und mit dem nötigen durck, und unter der richtigen Temperatur zu bearbeiten. Allerdings reicht der Technisch herstellbare Druck für Diamanten nur gerade so aus, so daß die Qualität hinter der echter Diamanten zurückbleibt. Ganz abgesehen davon, daß echte Diamanten im Erdinneren oft Jahrhunderte oder noch länger diesem Druck ausgesetzt sind. Bei Industriediamanten ist das eben viel kürzer.
Deswegen werden die auch so schnell nichzt an echte drankommen. Aber für Diamat schleifgeräte, etc reichen die schon.
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meines Wissens hat man mal versucht, Gold-Atome "herzustellen", dabei versucht eben den Kern zu verändern und auch die Elektronenzahl, hat aber afaik nicht funktioniert.
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ich denke mal das ist nur eine Frage der Zeit bis man auch Goldatome "herstellen" kann - dann kann man aus "Schei*e" Geld bzw. aus Geld "Schei*e" machen

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Zitat
Original geschrieben von Merlin
Im Prinzip ja - wenn dich viele Leute haben wollen. Es reicht nicht, dass etwas selten ist, es muss auch von vielen Leuten gewollte werden. Angebot und Nachfrage nennt man das ;).
Ich habe im Garten z.B. seltsam geformte Steine. Die hat sonst keiner. Aber es will sie auch keiner. Damit bleiben sie wertlos. Wenn diese Steine nun viele Leute haben möchten steigen sie im Wert ...
schonmal versucht die bei ebay zu versteigern ?? mit den büroklammern hat das ja auch geklappt, ... musst eigentllich nur noch ekton nen hinweis geben ...
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Zitat
Original geschrieben von Brainstorm
Goldatome kann man nicht aus anderen Atomen zusammensetzen. Da es eben einzelne Atome sind. Man müsste schon in die Atome selbst eingreifen, und die Atomkerne zerlegen, und neu zusammensetzen. das ist weder Chemisch noch Pysikalisch möglich.
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Möglich ist das sicher. Nur ist Gold vermutlich nicht teuer genug als das es sich bei den zur Verfügung stehenden Verfahren bis jetzt betriebswirtschaftlich lohnen würde.------------------------------------------------------------------------------------------------
Das nachgewiesene Isotop des Elements 112 ist das nunmehr schwerste, je von Menschen gemachte Atom mit einem Atomgewicht von 277, d.h. es ist 277mal schwerer als Wasserstoff. ............. ist es jedoch sehr kurzlebig; es zerfällt nach wenigen Bruchteilen einer tausendstel Sekunde ..............
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Das neue Element wurde durch Verschmelzung eines Zinkatoms mit einem Bleiatom erzeugt, wobei die Zinkatome im Schwerionenbeschleuniger UNILAC der GSI auf hohe Energien beschleunigt wurden. Die seltene Reaktion läuft nur bei einer ganz bestimmten Geschwindigkeit der Zink-Projektile ab. Es müssen über einen Zeitraum von Wochen mehrere Milliarden mal Milliarden Zinkatome auf Bleiatome geschossen werden, um ein einziges Atom zu erzeugen und nachzuweisen. Das entstandene Atom wurde mit einem Geschwindigkeitsfilter sortiert, in einem Detektorsystem aufgefangen und dort über die vorher erwähnten Zerfälle nachgewiesen
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http://www.gsi.de/z112d.html -
Hier wird erklärt wie Gold in der Natur durch Kernfusion entstanden ist bzw. entstanden sein könnte. Es braucht bloß die Explosion einer Supernova dazu.

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Stimme es eigentlich, daß wenn man einen Diamant falsch schleift, daß der dann Implodiert und nur noch Kohlenstoffstaub übrigbleibt? Hab ich glaube mal im Fernsehen gesehen. Und daß dieamanten eigentlich in eher einer labilen als stabilen "form" sind?
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So dann laß ich mal den Chemiker raushängen...
ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Aber Gold "herstellen"??? Da sind dir wohl die Gäule durchgegangen. Gold ist ein Edelmetall. Das heißt es besteht ausschließlich aus Goldatomen.Richtig die Dinger nennt man auch Elemente.
Übrigens rechnet man die Elemente Silber, Quecksilber, Rhenium u. die gesondert abgehandelten Platinmetalle (Ruthenium, Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium u. Platin) auch zu den EdelmetallenZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Goldatome kann man nicht aus anderen Atomen zusammensetzen. Da es eben einzelne Atome sind. Man müsste schon in die Atome selbst eingreifen, und die Atomkerne zerlegen, und neu zusammensetzen. das ist weder Chemisch noch Pysikalisch möglich.Ähm, also ich will ja mit der Entstehung der Erde und dem Urknall anfangen, aber rate mal wie diese ganzen Elemente (Metalle, Nicht-Metalle, Gase) entstanden sind?
Genau Kernfusion (Verschmelzung zweier Atomkerne zur Bildung eines neuen Kerns). Bis zum Element Eisen (Fe) kann man die Kernfusion sogar unter Energiegewinn ausführen (Stichwort: schnelle Brüter als alternative zu den Atomkraftwerken), alles was darüber geht erfordert Energie (Physiker oder Chemiker wie ich sprechen dann von einem endothermen Prozeß). Deswegen ist Eisen so eine Art Endprodukt bei der Kernfusion und folglich das häufigste Metall auf der Erde. Die schwereren Elemente wie auch Gold z.B. sind folglich seltener
ZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Möglich währe lediglich, aus einer Verbindung in der Gold enthalten ist dieses herauszulösen. Da Gold allerdings keine Chemischen verbindungen eingeht (Deshalb Edelmetall), wird das auch nix.Auch nicht ganz richtig.
Es gibt durchaus Gold-Verbindungen!
Von den Verb. des Goldes sind nur die des Au3+ von techn. Interesse.
Die wichtigste ist die Tetrachlorogold(III)-säure, H[AuCl4], MR 339,84, die Ausgangsmaterial für fast alle anderen Gold-Verbindungen ist.
HAuCl4 entsteht, wenn man die braunrote Gold(III)-chlorid-Lsg. mit Salzsäure versetzt od. wenn man Gold in Königswasser löst u. mit Salzsäure eindampft. Es wird in der Medizin als Ätzmittel sowie in der Photographie (Goldtonbäder) u. in der Galvanotechnik (Vergoldung) verwendet. Das Goldchlorid des Handels ist meist HAuCl4, das gelbe „Goldsalz“ dagegen Natriumgoldchlorid, Na(AuCl4) · 2 H2OZitatOriginal geschrieben von Brainstorm
Gold Herstellen wird also ein Traum bleiben.Alles eine Frage des Geldes!

MfG.
der_Osmane
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