Bundesnetzagentur will Gebührensenkung erzwingen

  • Als Vertragskunde können einem die IC Gebühren sowiso egal sein, weil die meisten Netzbetreiber egal ob sie sich nun T-Mobile, Vodafone oder E-Plus schimpfen die gesenkten IC Gebühren bestimmt nicht an treue Vertragskunden weitergeben, die dürfen sicher weiterhin Preise von ca. 0,35 €/min bis 0,59 €/min berappen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    ...die gesenkten IC Gebühren bestimmt nicht an treue Vertragskunden weitergeben, die dürfen sicher weiterhin Preise von ca. 0,35 €/min bis 0,59 €/min berappen.

    Wieso? Bei T-Mobile und Vodafone ist man doch schon bei rechnerischen 0,059€ / min bis 0,069€ / min. wenn man den passenden Tarif hat. :D :p

  • Für E-Plus sind doch nur Base und Discounterkunden gute Kunden, Time&More Kunden sind die Melkkühe.


    Ich verlange nicht die günstigesten Preise, aber 0,45 €/min find ich überteuert. Ich denke so 0,29 €/min wären machbar, egal ob die IC-Gebühren nun bei 0,13 €/min oder bei 0,09 €/min sind.

  • Würde das nicht ganz so sehen hab gestern bei der F&E Hotline angerufen und nach einer U-Sim gefragt und erfahren das es kein Problem wäre aber diese 15€ kostet als ich fragte warum das so teuer ist wurde ich nur dumm angemacht.


    Laut dem Mitarbeiter will E+ nicht das die F&E Kunden im UMTS Netz Telefonieren deshalb kostet eine U-Sim 15€


    Also vor einem Jahr war man als F&E nutzer noch Kunde heut ist man nur noch ein Idiot für E+. Da haben es T&M Kunden noch besser da man Sie noch ordentlich behandelt.

  • Zumindest können das Free&Easy Kunden jetzt überhaupt eine USIM bekommen, ging vor einiger Zeit ja noch garnicht.


    Aber so könnte E-Plus eigenltich froh sein wenn die Kunden das UMTS Netz nutzen, denn im UMTS Netz dürften angesichts der wenigen UMTS Geräte die sich im Umlauf befinden mehr als genug Kapaziäten frei sein, während es bei GSM eher eng werden könnte.


    Denke nicht das E-Plus unbedingt Free&Easy Kunden vom UMTS Netz fernhalten will, sondern sieht es womöglich nur als zusätzliche Einnahmequelle.


    E-Plus will günstige Preise auf den Preislisten haben, aber langt dafür bei Diensten zu, die bei anderen Netzbetreibern kostenlose Selbstverständlichkeiten sind, wie Mailboxabfrage oder netzinterne Rufumleitungen.

  • Da hast du nicht ganz unrecht leider....


    Ich finde auch das sich der E+/BASE Service sehr verändert hat!!!



    Vor einem Jahr wurd man egal ob Vertrag oder Pre Paid höflich angesprochen heute ist man nichts mehr wert.


    Wenn ich bei BASE anrufe könnte ich kotzen, nur noch Mitarbeiter die nicht einmal wissen was UMTS ist, noch frech werden und auflegen.


    Als letztens die Sim meiner 2ten F&E Karte Defekt war wollte ich eine neue, da die jetzt auch schon 4 Jahre alt ist und die Karte jeden Monat aufgeladen wird da Sie mein kleiner Bruder nutzt, dachte ich das ist kein problem da bekommst du wie früher auch eine kostenlose sim von E+... Pustekuchen 15€ wollten die haben, hab die Sim in den Müll geworfen und ihm eine Aldi Card gekauft.


    BASE hat für mich immer noch das beste angebot also werde ich wohl Kunde bleiben :rolleyes:

  • Puh, das waren jetzt knapp 2 Seiten mit (größtenteils) Gemecker über diese Entscheidung.


    Aber den Verlauf und das Ergebnis scheint niemand ganz wahrnehmen zu wollen.


    Erstmal ist es eine Absenkung von über 2 Cent. Natürlich werden es wohl nur wenige Anbieter gleich an die Kunden weitergeben; oder sie werden sich nun doch entscheiden, die MwSt Erhöhung nicht an die Kunden weiterzugeben (was eigentlich lachhaft ist, aber lassen wir das mal vorne hingestellt).


    Zum anderen hacken viele auf E-Plus rum. Seid doch froh, ohne E-Plus hätte es nicht mal eine Regulierung gegeben. Das Resultat wäre zwar gewesen, dass wir die gleichen Preise hätten, die Frage ist aber, wie lange. So ist es garantiert, dass nächstes Jahr eine weitere Verhandlung ansteht, und da wird es preislich wohl kaum nach oben gehen.


    Apropos nach oben, vielleicht erinnert sich jemand noch an die ursprünglich vorgelegten Zahlen den Netzbetreiber (16 Cent war glaube ich das billigste).
    Insofern denke ich, dass die Regulierungsbehörde ganz klar Stellung bezogen hat und die NBs in die Schranken gewiesen hat, auch wenn sie nicht unbedingt die Zähne gezeigt hat. Aber 20% sind 20%, und das müssen die NBs erst einmal verkraften.


    Und wenn ich hier Kommentare lese wie, ich hätte auf 4 oder 5 oder 6 Cent gehofft, also bitte. Das wäre eine Absenkung von über 50% gewesen. Geht doch mal zu eurem Chef und sagt dem, dass ab heute 50% Marge fehlt... :rolleyes:
    Solche Zahlen waren anhand der Vorraussetzungen in keiner Weise realisitisch (auch wenn es bei den umliegenden Ländern auch so ist).
    Das es kommen wird, steht außer Frage, denn Herr Kurth kündigte ja an, dass er bis 2008 die IC Gebühren an die umliegenden EU-Mitgliedsstaaten angepasst haben will; wir sind jetzt bei unter 10 Cent; nächstes Jahr im November 2007 also auf 8 und 7 runter, im November 2008 auf 6 und 5, und das Ziel wäre erreicht.


    Und das deutlich schneller, als wenn E-Plus damals mitgespielt hätte bei den, nennen wir es mal "internen Preisabsprachen"... ;)

    "Irgendwie haben die Leute das mit der Meinungsfreiheit falsch verstanden, man darf eine Meinung haben, man muss nicht. Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse halten."
    - Dieter Nuhr

  • Das ist Unsinn, die Regulierungsbehörde hat die Aufgabe (!) reale Preise für Vorleistungsdienste festzusetzen. Sie haben sich daran am europäischen Vergleich zu orientieren und den Kosten, die tatsächlich für den Durchleitenden anfallen. Insofern wäre auch eine Kappung um 80 % möglich gewesen. Es geht darum, das, was die NB seit Jahren zuviel verlangen, zurückzustutzen, und nicht denen irgendwelche Margen abzunehmen. Wenn die sich primär über Anrufende finanzieren, ist das deren eigenes Versagen.


    Und wenn woanders 5 CT Kundenpreis gehen, dann ist ein IC von 5-7 CT immernoch gut 50 % höher und mehr als gut bepreist! Sie haben 10 Jahre zuviel verlangt, warum denen also nochmals mehrere Jahre "Schonfrist" geben um weiter munter hinzulangen?


    Man muss das im Verhältnis sehen, dass Mobilfunker das Festnetz für 0,6 CT mißbrauchen können, während es anders herum für dieselbe Leistung (ob vorwärts oder rückwärts ist für ein Gespräch egal) immernoch 15 mal so teuer ist. Wieso? Es gibt keine Rechtfertigung für so eine krasse Ungleichbehandlung. Insofern hat die BNetzAg meiner Meinung nach ihre Aufgabe nicht wahrgenommen, für gerechte Marktverhältnisse (zwischen Festnetz und Mobilfunk, nur darum geht es hier primär!) zu sorgen. Und das darf und soll sie nicht nur, das müsste sie nach dem TKG sogar. Komisch, dass sie gegenüber der Telekom stets weniger Hemmungen haben.


    Es bleibt dabei, man wird in Deutschland in Sachen Mobilfunk auch weiterhin schlicht verarscht - und solange es auch noch Kunden gibt, die das gutheißen, wird das auch so bleiben.


    Als nächstes soll die EU Druck machen, dass die SMS-Preise reguliert werden. Auch hier wird über Jahre gnadenlos abgezockt. Oder, noch besser, man sollte den nationalen Regulierern das Zepter aus der Hand nehmen und europaweit einheitlich regulieren. Da hätten alle mehr davon, jedenfalls alle europäischen Kunden. Denn die sind nicht so zaghaft.

  • Zitat

    Original geschrieben von gha
    Ich hätte von Dir ein wenig weniger Weichspülprogramm vermutet.
    20% klingt viel, es macht aber wenig aus und ist enttäuschend, jedoch: Mehr durfte leider nicht zu erwarten gewesen sein, weil TM und VF starke Arme haben und Kurths Aussagen bislang viel Diplomatie enthielten; so sehe ich es.
    Die Macht dürfte eher vom Volk ausgehen, das einfach weniger telefonieren müßte, damit die NB nachdenken.


    20% Senkung finde ich, in Anbetracht der Situation, viel. Auch wenn es für den Telefonnutzer in absoluten Zahlen um sehr geringe Beträge geht, so tritt bei den Mobilfunkbetreibern ein staatlichverordnetes Einnahmenminus von 20% in einer Sparte auf. Bei den Netzbetreibern sind es hingegen Millionenbeträge.


    Man darf auch nicht vergessen, dass alle Mobilfunkbetreiben deutlich höhere Kosten geltendgemacht haben als die bisherigen IC-Gebühren. Und dass die E-Plus-Forderung mit 5/9 auch nicht realistisch war, sollte auch klar gewesen sein. Jeder Netzbetreiber sucht den Vorteil für sich und den Nachteil für den anderen. Warum hat E-Plus dann keine Kalkulation vorgelegt bei denen sie auf die 9 Cent kommen? Nein, ich will keine Antwort...


    E-Plus ist äußerst Clever vorgegangen als sie sagten: "Wir tragen die Mehrwertsteuererhöhung auch für die alten Tarife". Zwar schenken sie den Kunden die 3 %-Punkte, haben aber bei der Vermittlung von Gesprächsminuten in Fremdnetze 20% weniger Kosten. Und ein gutes Image fällt dabei auch noch ab.


    Ich möchte noch kurz anmerken, dass trotz der seit Jahren fallender IC-Gebühren o2 die Gesprächsminute in Fremdnetze im Genion-Tarif von 59 auf 69 Cent erhöht hat und trotzdem steigende Kundenzahlen vermeldet.

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