Sehnenscheiden entzündung und heute müdlich gekündigt worden

  • Zitat

    Original geschrieben von Bjoernb
    dass jemand nach 2 wochen wegen einer sehnenscheidentzündung krank macht, weil er immer die gleiche arbeit erledigen muss


    Also macht mal langsam!
    Ich hatte auch mal einen Ferienjob, bei dem ich immer die gleiche Bewegung mit relativ schweren Teilen machen musste. War einfach eine ungewohnte Tätigkeit, so daß mir nach 10 Tagen auch alles weh tat!
    Ich glaube nicht das der TE "krank macht" weil er "immer die gleich Tätigkeit" machen muss!

    Zitat

    Original geschrieben von Bjoernb
    ...dann muss ich sagen, dass du es auch nicht anders verdient hast...
    ...wie lange warst du denn vorher arbeitslos?


    Sonst gehts aber noch?
    Was hat denn das eine mit dem anderen zu tun?


    Zu den Rechtlichen Fragen kann ich dir leider auch nicht weiter helfen...

    Die Handy-History gehört nicht in die Signatur!

  • Natürlich darf ein AG kündigen ... ich stelle mir nur in diesem Fall die Frage, ob das ganze nicht evtl. ein Arbeitsunfall ist... wenn die Verletzung durch die Arbeitstätigkeit entstanden ist, sieht es wieder anders aus.


    Hast Du deinem Arzt gesagt, das es bei der Arbeit passiert ist?
    Warst Du beim Durchgangsarzt?
    Hast Du eine Unfallmeldung für die BG ausgefüllt?


    Wenn ja, ist das mit der Kündigung schon schwieriger ....

  • Was daran soll die Kündigung schwieriger machen? Solange der AG nicht wegen der Krankheit kündigt, kann dagegen nicht vorgegangen werden.


    Ob es ein Arbeitsunfall war oder nicht spielt lediglich nach dem Ausscheiden eine Rolle, denn je nachdem zahlt entweder die Krankenkasse oder die Berufsgenossenschaft die Leistung.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschi.


    PS: CLK sind meine Initialen, haben auch nichts mit dem Auto zu tun. Gruß, Christian!

  • Tja, so ist das heute bei vielen "Menschenhandelsbetrieben"...


    Warte erst mal ab, ob und wann eine Kündigung bei Dir eintrifft. Mündlich ist die gar nichts wert!


    Ist das Unternehmen im Bund der Zeitarbeitsunternehmen? Gibts nen Tarifvertrag? Gibts einen schriftlichen Anstellungsvertrag?


    Stimmte die Ergonomie am Arbeitsplatz? Wurden entsprechende Ruhe- und Pausenzeiten eingehalten?

    Bin ein Friesenjung und wohne hinter'm Deich...

  • eine firma hat mich vor 3 jahren auch rausgeschmissen als ich krank war. hatte mir das kreuzband gerissen und bekam dann einen anruf, ich brauch nicht mehr kommen und werde für den rest der zeit freigestellt.


    machen kannst du in der probezeit gar nichts, da der arbeitgeber dich ohne angabe von gründen kündigen kann... unschön, aber lässt sich nicht ändern...

  • Ändern tut das schon was ... wenn ich eine Tätigkeit/Aufgabe ausführe, die mir vom AG explizit aufgetragen wurde und mich dabei verletze, kann mir der AG nicht aufgrund der daraus folgenden Krankheit mit dieser Krankheit als
    Begründung kündigen ....


    Wenn mein Chef zu mir kommt und sagt " stell mal die Kiste da hin", das Regal gibt den Geist auf und anschließened sehe ich Sterne, weil die Kiste auf meinem Kopf gelandet ist, dürfte die Begründung in der fristgerechten Kündigung (zumindest nach der Probezeit) " kündigen wir Ihnen wegen Ihres 4 wöchigen Krankenhausaufenthaltes aufgrund einer selbstverschuldeten Gehirnerschütterung" zumindest vor Gericht keinen Bestand haben .... :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von uwm
    [...] " kündigen wir Ihnen wegen Ihres 4 wöchigen Krankenhausaufenthaltes aufgrund einer selbstverschuldeten Gehirnerschütterung" zumindest vor Gericht keinen Bestand haben [...]

    Selbstverständlich nicht. Du mußt dann jedoch erstmal einen AG finden, der so dumm ist/wäre, eine Kündigung so zu formulieren, bzw. einen, der freiwillig einen Kündigungsgrund nennt.


    Zur Eingangsfrage lassen sich über Google diverse Antworten finden. Rechtsberatung o. ä. in Foren ist da eine rechtliche Grauzone, daher als Plattform nicht wirklich zu empfehlen.


    Cheers
    Laubi

    Newbie-Reloaded :-)

  • [QUOTE] Original geschrieben von Laubi
    Selbstverständlich nicht. Du mußt dann jedoch erstmal einen AG finden, der so dumm ist/wäre, eine Kündigung so zu formulieren, bzw. einen, der freiwillig einen Kündigungsgrund nennt.


    Zur Eingangsfrage lassen sich über Google diverse Antworten finden. Rechtsberatung o. ä. in Foren ist da eine rechtliche Grauzone, daher als Plattform nicht wirklich zu empfehlen.


    Cheers
    Laubi [/QUOTE


    Es war ja auch nur zur Verdeutlichung gemeint.
    Bei einem offensichtlichen Arbeitsunfall dürfte eine Kündigung schwieriger werden, wollte ich damit nur sagen.
    Wer bei Abgabe seiner Krankmeldung angepöbelt wird und die Kündigung mündlich ausgesprochen bekommt, sollte wenn die Krankheit auf einen Arbeitsunfall zurück zu führen ist zumindest wenn es Zeugen für die anpöbelei und die mündlich ausgesprochene Kündigung gibt, gute Chancen haben...


    Ich könnte mir vorstellen, das eine evtl. Klage ganz gute Erfolgschancen hat, so man nachweisen kann, das man eben durch einen Arbeitsunfall krank geworden ist und der Chef einem bei Abgabe der entsprechenden Krankmeldung gekündigt hat.
    Arbeitsgerichte sehen da möglicherweise auch einen Zusammenhang ...

  • Re: Sehnenscheiden entzündung und heute müdlich gekündigt worden


    Zitat

    Original geschrieben von SAZAN
    Ich kann doch letzendlich nichts dafür und die Arbeit für 6€uronen brutto ist ehrlich gesagt zu stark belastend..


    Ich denke damit ist alles gesagt .. wenn Dir die Arbeit zu belastend ist dann bist Du dort eh am falschen Platz.


    Gruss, Lobo

    ..alles was sie sehen geschieht in Echtzeit !

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