Es gibt ein Sprichwort, das geht so ähnlich wie: "Wessen Brot ich ess, dessen lied ich sing". Damit will ich sagen, dass wenn man von klein auf die Sicherheit, Infrastruktur, Bildung, Wohlstand etc von Deutschland geniessen durfte, man auch einen Teil seiner Folklore ablegen sollte, und etwas Liebe und Dankbarkeit dem Land gegenüber zeigen sollte, in dem man aufwachsen durfte.
Ist die Türkei ein Teil Europas und/oder soll sie irgendwann in die EU?
- lixxxy
- Geschlossen
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Ich esse immernoch mein hart erarbeitetes Brot , wofür ich studiert und gelernt habe - das habe ich ausser mir selber wohl keinem zu verdanken

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Ich bin zwar kein Türke, aber dankbar brauch keiner zu sein. Den wir sind nicht nach Deutschland gekommen um uns für Geschenke zu bedanken. Unsere Eltern wurden für knochenharte Arbeit geholt die kein deutscher machen wollte oder es nicht genügend Arbeitskräfte gab. Von daher müssen wen beide dankbar sein, da beide davon profitierten.
Aber wer egal wo auf der Welt Fuss in der Gesellschaft fassen möchte, muss sich der Kultur und Gepflogenheiten die dort herrschen anpassen. Das gilt für Länder sowie für Einzelpersonen. Leider sind die Differenzen zwischen der Türkei und Europa in meinen Augen weit aus grösser als Sie mit Bulgarien,Rumänien oder Kroatien sind.
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Kaan:
Und das alleine ist schon die Summe aller Features von Deutschland? Arbeiten für Brot? Dann unterschlägst du aber alle anderen Errungenschaften MEINER Vorfahren wie Demokratie, Freiheit, Redefreiheit (mit Einschränkungen), recht gute Sicherheit, ein (noch) funktionierendes Bildungssystem etc. Die kann man nämlich nicht für Geld kaufen.Sonst könnte man auch sagen: Geh Schlafmohn in Afghanistan anbauen, da verdienst Du auch gute Kohle, kannst Dir dein Brot kaufen. Aber was hast Du sonst? Nichts.
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Original geschrieben von Kaan
Und ich sehe ehrlich gesagt auch keinen Konflikt zwischen der Türkei und Deutschland und meiner Verhaltensweise.Ich bin in Deutschland geboren - zur Schule gegangen und habe mein Abi gemacht - habe hier Studiert und arbeite hier im öffentlichen Dienst - was wäre dabei anders wenn es nicht der öD wäre sondern vielleicht eine Bäckerlehre etc ?
Will man mir vorwerfen, dass ich die überwiegende Zeit türkisch in meiner Freizeit spreche oder mir abends nen Döner reinpfeiffe ?
Ich verstehe es nicht so ganz aber ich werde sicher gleich aufgeklärt.
Ganz einfach, du bist ein Staatsdiener! Du bist eben kein Bäcker, du hast gerade als Polizist eine Vorbildfunktion!
Du kann nicht sagen" wir Türken" und im gleichen Atemzug "die Deutschen" kritisieren!
Du bist nämlich selber einer von diesen!Ich kann das nicht verstehen, für mich ist jemand, der hier geboren wurde und hier lebt, ein Deutscher!
Warum wehren sich noch immer so viele Bürger mit Migrationshintergrund dagegen?
Ich habe einen echten netten Arbeitskollegen, türkischer Vorname, polnischer Nachname!
Auf die Frage, warum er eben diesen Nachnamen trägt, hat er mir erklärt, sein türkischer Vater wurde adoptiert! Sofort danach kam allerdings fast schon verteidigend"...er ist aber trotzdem ein waschechter Türke!
Mittlerweile glaube ich fast, in Deutschland wird es niemals eine vollständige Integration geben!
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Zitat
Original geschrieben von Kaan
Ich bin in Deutschland geboren - zur Schule gegangen und habe mein Abi gemacht - habe hier Studiert und arbeite hier im öffentlichen Dienst - was wäre dabei anders wenn es nicht der öD wäre sondern vielleicht eine Bäckerlehre etc ?
Der entscheidende Unterschied zwischen einer Tätigkeit als Bäcker oder auch als Angestellter im öffentlichen Dienst besteht meiner Ansicht nach darin, daß Sie als Beamter eine besondere Treuepflicht gegenüber dem deutschen Staat haben, die es Ihnen z.B. auch verbietet zu streiken. So etwas haben Sie bei Ihrer Verbeamtung einmal unterschrieben, ich weiß nicht, ob Sie sich erinnern. Und darüber, ob Ihre Loyalitäten immer ganz eindeutig so sind, wie Sie in dieser Position sein sollten, kann man aufgrund Ihrer Äußerungen manchmal Zweifel kriegen.ZitatOriginal geschrieben von Kaan
Will man mir vorwerfen, dass ich die überwiegende Zeit türkisch in meiner Freizeit spreche oder mir abends nen Döner reinpfeiffe ?Diese besondere Treuepflicht hat natürlich nichts mit Ihrer Vorliebe für Spießbraten oder der von Ihnen privat bevorzugten Umgangssprche zu tun, durchaus aber auch mit einer gewißen inneren Einstellung.
ZitatOriginal geschrieben von Kaan
Ein Fan der Assimilation war ich noch nie - und werde ich auch nicht sein. Ich weiss nicht , mit welcher Selbstverständlichkeit es sich hier einige herauszunehmen , die Menschen in ihrem Wesen ändern zu wollen. Vielleicht führt Herr Dr. Schäuble nach bestehen eines jeden Einbürgerungstestes den Zwang ein, sich einen deutschen Namen zuzulegenUnd das mit den Namen verwechseln Sie. Es war das kommunistische Bulgarien, das seine türkischstämmige Minderheit gezwungen hat, sich bulgarische Namen zuzulegen. Und der Innenminister mag vieles sein (möglicherweise ja sogar Ihr oberster Dienstherr) sicherlich aber kein Kommunist.
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Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
Kaan:
Und das alleine ist schon die Summe aller Features von Deutschland? Arbeiten für Brot? Dann unterschlägst du aber alle anderen Errungenschaften MEINER Vorfahren wie Demokratie, Freiheit, eingeschränkte Redefreiheit, recht gute Sicherheit, ein (noch) funktionierendes Bildungssystem etc. Die kann man nämlich nicht für Geld kaufen.Sonst könnte man auch sagen: Geh Schlafmohn in Afghanistan anbauen, da verdienst Du auch gute Kohle, kannst Dir dein Brot kaufen. Aber was hast Du sonst? Nichts.
Naja, es gibt auch andere Länder, die die gleichen Voraussetzungen wie Deutschland haben.
Ich verstehe eins nicht, warum die EU mit zweierlei Maß agiert.
Während bei Kroatien schon vor Jahren die Visapflicht für EU-Reisen aufgehoben wurde, werden andere Länder (u.a. Serbien, Mazedonien) noch mehr isoliert. An Reisefreiheit ist da nicht zu denken. Das sollte nicht Sinn und Zweck der Sache sein (wohlgemerkt, bis 1991 waren all diese Länder ein Staat).
Daher finde ich die EU mehr als nur zum kotzen. Man könnte echt das Gefühl haben, dass man als Mazedonier ein Bürger 2.Klasse ist, wenn man bspweise in den Urlaub fährt.
Für einen EU-Beitritt wäre eich aus einem Grund dagegen: Die geographische Lage. Es ist fakt, dass der Großteil der Türkei zu Asien gehört. Theoretisch könnte die EU ja auch noch Israel, Libanon, Ägypten, Marroko usw in die EU aufnehmen.... scheiss auf die Geographie. Daher sollte die Türkei nicht in die EU.
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Zitat
Original geschrieben von IGGY
Aber wer egal wo auf der Welt Fuss in der Gesellschaft fassen möchte, muss sich der Kultur und Gepflogenheiten die dort herrschen anpassen. Das gilt für Länder sowie für Einzelpersonen. Leider sind die Differenzen zwischen der Türkei und Europa in meinen Augen weit aus grösser als Sie mit Bulgarien,Rumänien oder Kroatien sind.Wahre Worte.
Selbst ich als Linker bin zu 100% gegen einen Beitritt der Türkei.
Viele meiner Freunde sind Ausländer, und ich habe auch keine Vorurteile gegen irgendjemanden.
Jeder soll leben wo er will.Ich will aber auch nicht in die Türkei gehen und dort den Christlichen Glauben durchsetzen (bin sowieso Atheist). Genauso sollte es hier auch sein.
Kann deswegen auch nicht nachvollziehen wieso man Moscheen baut. Da gehört dringend ein Riegel vorgeschoben.Ich habe ja auch nichts dagegen dass jeder seinen Glauben auslebt. Von mir aus können sich auch die Frauen verhüllen, ist eine Eigenentscheidung.
Aber eine Mosche von der aus morgens jemand zum Gebet ruft? Eindeutig nein.
Ich bin der Ansicht das der Islam nicht integrativ ist. Ich bin wie gesagt aber kein Freund irgendeiner Religion.
Viele der Türken die ich kenne sind entweder Christliche, atheistisch bzw ich weis es nichtmal. Aber jeder lässt sich über die Verhaltensweisen vieler jugendlicher Türken aus, die sich verhalten als wäre Krieg. Und das ist in diesem Sinne auch kein Witz. Zudem bekommt man auch ja mehr als leicht Geld ohne etwas zu Arbeiten. Da sind andere Länder viel härter im Durchgreifen, bestes Beispiel momentan Italien. Unsere Regierung sollte sich mal besinnen dass die Taten vor 60 Jahren kein Grund sind, nicht mal Landeseigene Interessen durchzusetzen bevor man Ausländern mehr hilft als gebürtigen Deutschen.
Es herrscht beinahe Narrenfreiheit bis es mal zu einer Abschiebung kommt, da ist so ein Verhalten auch nichtmehr wunderlich.
Türken können gerne kommen, aber dann Verhalten anpassen, Kultur zuhause (Im Haus/der Wohnung was auch immer) ausleben wie sie wollen.
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Original geschrieben von laudanum
Ich kann das nicht verstehen, für mich ist jemand, der hier geboren wurde und hier lebt, ein Deutscher!
Warum wehren sich noch immer so viele Bürger mit Migrationshintergrund dagegen?
Was meinst Du mit sich wehren? Das man sich die deutsche Mentalität, Kultur, Tradition, Relgion aneignet?
Oder besteht für dich die Immigration aus die deutsche Sprache sauber sprechen können, sich an Regeln und Gesetze halten?
Ich für meinen Teil respektiere Deutschland und seine Bürger. Ich respektiere auch die Gesetze und Regeln. Ich denke auch deutsch und rede hauptsächlich nur in deutsch. Geboren bin ich auch in Deutschland. Ich habe trotzdem einen ausländischen Pass und gelte eben als Ausländer.
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Original geschrieben von laudanum
Mittlerweile glaube ich fast, in Deutschland wird es niemals eine vollständige Integration geben!Gibt es die denn irgendwo, ich meine, so generell? Sind Gesellschaften dazu überhaupt imstande? Sollte man voll integriert sein?
Jeder ist und bleibt doch ein Individuum. Man kann sich einer Gesellschaft anpassen und ihre Normen, Werte usw. übernehmen. Aber tut das jeder? Ich denke nicht, es tun nicht einmal all diejenigen, bei denen keiner an Integration denkt.
Integration sollte auch nicht übertrieben werden. Sobald man seine eigene Identität aufgeben oder austauschen soll, läuft meiner Meinung nach was verkehrt.
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