Welche gesetzliche Krankenkasse / Krankenversicherung?

  • Zitat

    Original geschrieben von hottek
    na ja, wenn man jetzt wirklich 49500€ verdient dann glaube ich nicht dass für 1 Person ohne Kinder die Private je teurer sein kann. 15% von 49500€ sind 7350€ GKV-Kosten, also 612€ im Monat, eine PKV macht das bei einem 30 Jährigen Mann, Single für irgendetwas zwischen 200€ und 300€.


    Da müssen die PKV-Beiträge sehr stark steigen dass die GKV mal billiger wäre und selber könnte man sich das gesparte Geld ja auch zurück legen.


    Wie gesagt, kommt alles auf die Familiensituation an...


    Als 30jähriger findest du die PKV klasse, das ist klar. Aber die Beiträge sind im Gegensatz zu GKV unverbindlich und können zum neuen Jahr immer wieder erhöht werden. Lass dich da auch nicht von blenden, dass die PKV immer schreibt, wir erhöhen um 8% etc. Das sind Durchschnittswerte. Besonders bei Menschen, die ein vermeintliches Top-Angebot vor einiger Zeit abgeschlossen haben, kommen 2011 Erhöhungen von bis zu 30% zu. Das trifft dann schon etwas härter!


    In meinem Familienkreis gab es zwei sehr schwere OPs, bei denen wir gesagt haben: GKV zahlt den Standard, wir zahlen den Rest, damit ein bestimmer Arzt die OP durchführt. Das lief astrein. Kein Gezicke mit der PKV, ob dies und das wirklich nötig gewesen ist. Keine Vorauskasse, die man sich mit viel Schriftarbeit über Monate hinweg zurück erbetteln muss.


    Zudem sind GKVs immer straffer und effizienter organisiert, da weiß man einfach, dass von meinem Geld einfach mehr dahin geht, wo es hingehört. Und nicht in irgendwelche Werbekampagnen oder Vertreterbüros.

  • Zitat

    Original geschrieben von maschi_ac
    Als 30jähriger findest du die PKV klasse, das ist klar. Aber die Beiträge sind im Gegensatz zu GKV unverbindlich und können zum neuen Jahr immer wieder erhöht werden. Lass dich da auch nicht von blenden, dass die PKV immer schreibt, wir erhöhen um 8% etc. Das sind Durchschnittswerte. Besonders bei Menschen, die ein vermeintliches Top-Angebot vor einiger Zeit abgeschlossen haben, kommen 2011 Erhöhungen von bis zu 30% zu. Das trifft dann schon etwas härter!


    In meinem Familienkreis gab es zwei sehr schwere OPs, bei denen wir gesagt haben: GKV zahlt den Standard, wir zahlen den Rest, damit ein bestimmer Arzt die OP durchführt. Das lief astrein. Kein Gezicke mit der PKV, ob dies und das wirklich nötig gewesen ist. Keine Vorauskasse, die man sich mit viel Schriftarbeit über Monate hinweg zurück erbetteln muss.


    Zudem sind GKVs immer straffer und effizienter organisiert, da weiß man einfach, dass von meinem Geld einfach mehr dahin geht, wo es hingehört. Und nicht in irgendwelche Werbekampagnen oder Vertreterbüros.


    Mein Reden. Habe die Elbe Erfahrung gemacht! Da ist nichts hinzu zu fügen.
    Spätestens Mitte 30 wünscht man sich zurück in die gkv und man merkt das die Privaten echt nur blenden.
    Wie ich sagte, trotz Weniger Leistung, Ärzte lassen sich auf die private Zuzahlung oft ein und das ist dann meistens trotzdem kostengünstiger als Jahrelange Beitragserhohung bei den privaten. Falls mal was eintritt.

    Schreibe vom IPhone. Alle Rechtschreibfehler wurden nicht von mir verursacht ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von altaso
    Mein Reden. Habe die Elbe Erfahrung gemacht! Da ist nichts hinzu zu fügen.
    Spätestens Mitte 30 wünscht man sich zurück in die gkv und man merkt das die Privaten echt nur blenden.
    Wie ich sagte, trotz Weniger Leistung, Ärzte lassen sich auf die private Zuzahlung oft ein und das ist dann meistens trotzdem kostengünstiger als Jahrelange Beitragserhohung bei den privaten. Falls mal was eintritt.


    Wie ich schon sagte, die Zusatzversicherungen zahlen, bspw. Dental, absolut lächerliche Summen. Es sei denn man nimmt Beiträge in Kauf, die fern ab von Gut und Böse sind.


    Ich zahle jeden Monat fast 300€ weniger in der Privaten als wäre ich gesetzlich versichert und muss keine Amalgamfüllungen in Kauf nehmen (oder zahlen), jede Zahnreinigung selbst bezahlen, 5000€ KFO selbst bezahlen, im 5-Bett Zimmer liegen oder sämtliche Brillen und Kontaktlinsen bezahlen. Und das sind nur einige kleine Beispiele, welche nichtmal den eigentlichen Unterschied ausmachen.
    Wenn ich auch nur einen Bruchteil des Ersparten zurücklege, kann ich noch so einige Erhöhung in Kauf nehmen...


    Die Vorteile der Privaten hängen natürlich auch immer von der jeweiligen Situaton ab, wie hottek bereits schrieb.

    Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.

  • Zitat

    Original geschrieben von *TS1*
    Ich zahle jeden Monat fast 300€ weniger in der Privaten als wäre ich gesetzlich versichert

    Also 0 EUR? Der maximale Arbeitnehmeranteil liegt bei rund 300 EUR (7,9% von 3750 EUR).

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Also 0 EUR? Der maximale Arbeitnehmeranteil liegt bei rund 300 EUR (7,9% von 3750 EUR).


    Eine Seite vorher habe ich meine berufliche Position erwähnt...

    Wer den ganzen Tag arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.

  • Zitat

    Original geschrieben von *TS1*
    Eine Seite vorher habe ich meine berufliche Position erwähnt...

    Deine Argumentation gilt doch fuer beide Seiten :)


    Fuer 300 EUR (AG+AN) gibt's wohl kaum den Rundum-Sorglos-Premium-Schutz, es sei denn du hast schon mit 18 angefangen. Wie hoch ist deine Selbstbeteiligung, wie alt bist du, und wie haben sich deine Beitraege in den letzten 10 Jahren entwickelt?


    Spaetestens wenn sich deine Lebenssituation aendert (Frau, Kinder), verliert die private Krankenversicherung ihren Preisvorteil. Auch die zusaetzlichen Kosten fuer eine Rechtsschutzversicherung sollte man da nicht aussen vor lassen.


    Hast du dich schonmal mit der Frage beschaeftigt, warum die meisten Mediziner (jedenfalls die ich kenne ;)) nicht privat versichert sind?

  • Zitat

    Original geschrieben von *TS1*
    Wie ich schon sagte, die Zusatzversicherungen zahlen, bspw. Dental, absolut lächerliche Summen. Es sei denn man nimmt Beiträge in Kauf, die fern ab von Gut und Böse sind.


    Naja, kommt immer auf die Versicherung an. Da gibts gute und schlechte.


    Zitat


    Ich zahle jeden Monat fast 300€ weniger in der Privaten als wäre ich gesetzlich versichert


    Lass mich raten: Weil du jung und Single bist?


    Zitat


    und muss keine Amalgamfüllungen in Kauf nehmen (oder zahlen), jede Zahnreinigung selbst bezahlen, 5000€ KFO selbst bezahlen, im 5-Bett Zimmer liegen oder sämtliche Brillen und Kontaktlinsen bezahlen. Und das sind nur einige kleine Beispiele, welche nichtmal den eigentlichen Unterschied ausmachen.


    Naja, Amalgam kriege ich genauso wenig verpasst... (gibt Amalgam übrhaupt noch?)
    Zahnreinigung, nun gut, die paar Euro zahlt man halt.
    Bei Sehhilfen hat man allerdings meist auch in der PKV gewisse Selbstbeteiligungen oder Obergrenzen. KOmplettschutz ist da inzwischen auch nicht mehr in jedem Tarif enthalten.

    Zitat


    Die Vorteile der Privaten hängen natürlich auch immer von der jeweiligen Situaton ab, wie hottek bereits schrieb.


    Das ist wahr. Wobei ich das Geld lieber für mich behalte und bei Notwendigkeit lieber selbst zahle. Ich sehe das aber auch aus der Angestellten-Sichtweise.


    harlekyn: Recht hast du. :)

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Hast du dich schonmal mit der Frage beschaeftigt, warum die meisten Mediziner (jedenfalls die ich kenne ;)) nicht privat versichert sind?


    Ganz genau. :top: Als ich mich als Student selbst versichern musste, bin ich zu meinem Arzt und zum Apotheker meines Vertrauens gegangen und habe einfach mal gefragt, welche KK sie empfehlen würden. Da kamen schon ein paar interessante Anekdoten bei raus.

  • Leute, dieser Thread wurde ursprünglich nur für GKV-Versicherungen verwendet. Für PKV gibt es genügend andere, und auch eine Diskussion GKV-PKV muss hier nicht zusätzlich begonnen werden (und interessiert viele nicht die Bohne...)


    Danke.

  • Zitat

    Original geschrieben von maschi_ac
    Das ist wahr. Wobei ich das Geld lieber für mich behalte und bei Notwendigkeit lieber selbst zahle. Ich sehe das aber auch aus der Angestellten-Sichtweise.


    denke das kann man so sehen oder so....


    Mir persönlich wäre das jetzt egal ob die Beiträge steigen wenn man älter wird, mit dem Alter steigt ja hoffentlich auch die berufliche Position und damit das Gehalt, das fängt Beitragssteigerungen im Alter wieder auf. Dann mit der rente kommen die privaten Rentenversicherungen etc...


    Wenn man wenn man jung ist spart dann kann man z.B. das Geld in eine Altersvorsorge stecken oder auch Hypotheken schneller zurück zahlen, dann hat man im Alter wenn die Beiträge steigen auch weniger Probleme.


    Ok, eins darf man nicht, das Geld was man in der PKV spart verprassen, man muß sich im klaren sein dass irgendwann der Punkt kommt ab dem man mehr bezahlt. Allerdings behaupte ich mal mit 30 z.B. zahlt man in der PKV ca. 100€ pro Monat weniger, mit 40 immer noch 50€ weniger, mit 50 etwa gleich viel und ab da muß man seine gesparten privaten Rücklagen einsetzen.


    Allerdings nehmen wir mal an der PKV-Kunde hat von dem gesparten Geld seine Hypothek wesentlich schneller abbezahlt und muß schon 10 Jahre früher keine Miete mehr zahlen, für das gesparte Geld kann man sich lang teuer privat versichern ;)



    Ok, alles Rechenbeispiele, aber was ich sagen will, wenn man die Ersparnisse in jungen Jahren nicht verprasst und nicht eine Großfamilie mit über 2 Kindern gründen will macht man mit einer PKV nicht viel kaputt.

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