BaföG Empfänger haben kein Anrecht auf ein Auto

  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Muss ich nur weil ich Student bin nur das Nötigste bekommen ?

    Lehrjahre sind keine Herrenjahre.


    Nochmals zur Klarstellung: Du wohnst am Studienort und zahlst für die Wohnung Miete (mit Hilfe des Bafög), Du fährst zur Arbeit mit dem Auto... richtig?

    Sie nannten ihn Trollfütterer.

  • Damit ist die Hilfe des Staats doch erfüllt. Du kannst am Studienort studieren und musst Dir nicht die Füße wund laufen.


    Wenn Du meinst, Du kannst Dir noch ein Auto leisten, dann ist das als Vermögen anzusehen und wird ggf. auf die 5200 EUR angerechnet. Basta. Wo liegt Dein Problem?


    Ein Auto ist Luxus. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hatte seit meiner Volljährigkeit, die schon ein paar Jährchen her ist, noch kein Auto. Und warum nicht? Weil ich es mir nicht leisten kann und will. Es gibt wichtigeres wie bspw. Miete, Bücher, Essen...


    Ich erhalte übrigens kein Bafög. ;) Und ich lebe auf dem "Land".

    Sie nannten ihn Trollfütterer.

  • Zitat

    Original geschrieben von bambi05
    Damit ist die Hilfe des Staats doch erfüllt. Du kannst am Studienort studieren und musst Dir nicht die Füße wund laufen.


    Du meinst mit ein wenig Mietzuschuss ist es getan ja ? Bücher, Essen und ab und zu ausgehen will ich auch mal.


    Wenn ich mir meine ein Auto leisten zu können dann finanziere ich das selber. Das hat mir meinem BaföG nichts zu tun wie ich finde. Das eine ist fürs Studium , das andere für den Rest.
    Mir ist klar, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, aber wenn ich mit meiner Arbeitskraft selbst für meinen "Luxus" aufkomme, dann hat das den Staat nicht zu interessieren.

  • Ich denke die Richter haben hier die unterschiedlichen Infrastrukturverhältnisse in Deutschland vergessen. Wenn man in einer Grossstadt studiert, eh ein Semesterticket bekommt, Wohnung, Freund(in) und Bekannte in der gleichen Stadt hat und der Infrastruktour so ausgelegt ist das die S-Bahn von 5:30 - 2:00 im 20min Takt und von 7:00 - 23:00 auch alle Buslinien im 20min Takt fahren dann kann man sehr gut ohne Auto leben.


    Aber wenn ich mir hier viele kleine FH-Orte mit so 30.000 - 50.000 Ew. anschaue, und zudem oft die Studenten nicht in der betreffenden Stadt wohnen, sondern in einer Kleinstadt oder Dorf in so 15 - 40km Entfernung wäre ein Leben ohne Auto eine Tortur. Da gibt oft nen Schülerbus der die Stadt um 7:30 erreicht, dann noch den Renternbus der die Stadt um 9:30 erreicht und dann abgehend um 13:30 den Schülerbus und um 20:30 noch den Späthbus.


    Während man bei Vorlesungsbeginn 8:00 und Vorlesungsende 15:30 mit dem Auto um 7:00 wegfährt und um 16:45 zuhause ist, müsste man mit dem Bus vielleicht um 6:20 wegfahren und wäre erst um 21:20 zuhause. Und Sachen wie Freund(in) oder Bekannte am Abend spontan zu besuchen, die in der Nachbarkleinstadt in 10 km Entfernung wohnen wäre garnicht zu denken.

  • Naja, mich haben die Schw*ine auch mit dem Bafög dran bekommen. Naja, ich hol mir die 4000€ die ich zurückzahlen mußte eh wieder, dadurch dass ich jetzt wieder Anrecht auf Kindergeld + Ortszuschlag habe (sind gute 3000 Euro).


    Naja, das mit dem Auto is für mich nen schlechter Witz, außerdem laufen die meisten Autos der Studenten eh auf die Eltern, von daher sag ich nur pwnd. :D

    my phone: iPhone SE
    "Wenn ich übers Wasser laufe, dann sagen meine Kritiker, nicht mal schwimmen kann er."

  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Wenn ich mir meine ein Auto leisten zu können dann finanziere ich das selber. Das hat mir meinem BaföG nichts zu tun wie ich finde. Das eine ist fürs Studium , das andere für den Rest.


    Anstelle das hier immer wieder zu schreiben, solltest Du das dann bei Deinem nächsten BaföG-Antrag mit Deinem zuständigen Sachbearbeiter diskutieren, der wird Dir schon was dazu erzählen.

  • Zitat

    Original geschrieben von bambi05
    Damit ist die Hilfe des Staats doch erfüllt. Du kannst am Studienort studieren und musst Dir nicht die Füße wund laufen.


    (...)


    Es ist definitiv von Vorteil, am Studienort zu studieren :D


    Aber im Ernst.
    Es gibt sicherlich viele Leute, die sich ein Auto leisten wollen und auch können. Allerdings sehe ich nicht, warum der Staat diesen Menschen noch Unterstützungsgeld zukommen lassen sollte?
    Der Wohnort wird ja normalerweise so nahe wie möglich an dem Studienort gewählt, falls nicht zuhause gewohnt wird. Wenn zuhause gewohnt wird, kann ein Auto geleistet werden, wenn in der Nähe der Uni gewohnt wird, geht das Geld eben für die Wohnung drauf und das Auto ist dann nur als zusätzliche Bequemlichkeit von nöten.


    Schliesslich ist das Auto, wie auch vieles anderes, ein Luxusgut welches nicht jeder braucht. Ich kenne einige Leute, die in der Stadt leben und kein Auto haben und damit gut auskommen.
    Andere Leute wiederum sind auf ein Auto angewiesen. Ich beispielsweise wohne auf dem Land (Dorf mit 200 Einwohnern) und da hat es keine Öffentlichen Verkehrsmittel. Das nächste ist 2 km weiter ein Bus, welcher etwa 2-3 mal täglich an den Bahnhof fährt.
    Da ist man auf ein Auto angewiesen, da es sonst schlicht nicht möglich ist, etwas in entsprechender Zeit zu tun.
    Es lässt sich also nicht sagen, dass grundsätzlich niemand auf ein Auto angewiesen ist.


    Das allerdings Studenten das Auto mit Unterstützungsgeldern quersubventionieren, ist imho nicht gerechtfertigt.

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  • Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Du meinst mit ein wenig Mietzuschuss ist es getan ja ? Bücher, Essen und ab und zu ausgehen will ich auch mal.


    Wenn ich mir meine ein Auto leisten zu können dann finanziere ich das selber. Das hat mir meinem BaföG nichts zu tun wie ich finde. Das eine ist fürs Studium , das andere für den Rest.
    Mir ist klar, dass Lehrjahre keine Herrenjahre sind, aber wenn ich mit meiner Arbeitskraft selbst für meinen "Luxus" aufkomme, dann hat das den Staat nicht zu interessieren.


    Doch! Angenommen du bekommst 600 Euro, 300 verdienst du. Die 600 gehen fuers Leben drauf, 300 fuer den Rest. Dann sollte es aber so sein, dass der Staat dir, dass zahlt, damit du klarkommst, also 300 Euro... Deine Haltung finde ich ziemlich daneben, sorry...


    Zu dem Auto, wie schon erwaehnt... 25 km Entfernung, macht 250 km pro Woche. Mein alter Kleinwagen hat 7 Literpro 100 km gebraucht.
    Also : 70 Liter * 1,30 Euro macht ca. 100 Euro Benzin, dazu noch Versicherung (30 Euro) + Steuern + Kosten fuer Oelwechsel, Inspektion usw. macht grob 150 Euro im Monat... Eingerechnet sind noch nicht die Fahrten, die du zusaetzlich machst, um deine Kommilitonen in der Stadt zu erreichen usw.
    Dafuer kannst du auch ein Zimmer finden.

  • Du rechnest immer: Bafög=Lebensunterhalt; Bafög=Auto. Das ist aber leider falsch. Du hast Einkommen aus verschieden Quellen: Bafög + Arbeit + Geld von Oma zum Geburtstag = Einkommen. Von diesem Einkommen bestreitest Du alle Kosten: Lebensmittel + Bücher + Auto + Kino + Kneipe + Klamotten + Telefon + Strom + Miete + etc. Es ist dadurch egal aus welchem Topf du das Geld für was nimmst.

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