Second Life - wer von Euch ist dabei?

  • Komisch dass noch keiner drauf hingewiesen hat, dass spiegel-online seit einigen Wochen auch einen Avatar dort laufen hat :rolleyes:


    Wem zu Second Life auch Second Hand-Erfahrungen reichen, wird da gut bedient :D

  • Das Leute süchtig werden von was ist sicher nicht die Schuld von irgendwelchen Dingen. Dinge sind NIE schuld. Schuld sind entweder die Leute oder die Gesellschaft. Und das ist eben das Problem die Gesellschaft kann nicht einsehen das sie irgendwas falsch gemacht hat. Oder die Leute können es nicht einsehen. Die Leute bzw die Gesellschaft sagt: das ist klar wie konnte er/ich auch was anderes machen. Ich/er hat Alkohol getrunken Killerspiele gespielt Pornos zu oft konsumiert oder zu viel Essen gegessen meist Fastfood. Das sind die bösen Dinge das muss alles Verboten werden. Wir verbieten Alkohol, Tabak, computer unterhaltungssoftware, Tuning von Autos, horror/Porno Medieninhalte. Gut schmeckendes Essen. Usw wollt ihr das wirklich ? Begreift ihr nicht das die Menschen deswegen übermäßig auf unterhaltsame Dinge reagieren weil das die einzige Möglichkeit ist das spasszentrum im Hirn zu reizen ? Das ist eine Sache der Erziehung/gesellschaft/inneren Einstellung. Aber nie von den Dingen die sowas auslösen. Und wenn die Leute nicht Sl süchtig werden suchen sie sich was anderes ob Wow oder Drogen/Sex usw. Warum werden Leute süchtig. Weil sie eben das was sie tun besser finden als die Realität. Und da muss man bei suchtbewältigung angreifen es gibt keine andere Möglichkeit. Solange es den Leuten mehr Spass macht was anderes zu tun als zu Leben werden sie nie ein vernünftiges Maß halten. Und eine entmündigung der Bürger oder nach Verboten zu schreien bzw Schuld zuweisungen auf ein bestimmtes Produkt zu machen ist völlig sinnlos. Und macht alles nur noch schlimmer. Den Vergnügen ist wichtig und notwendig für eine Seele im Gleichgewicht. Und häufig ist es so das Leute die nach einem Verbot schreien bzw die Schuld auf eine Sache schieben. Unterbewusst eine Schwäche gegenüber der Sache verspüren. Und warum ? Weil sie nicht wirklich zufrieden sind mit ihrem Leben und das Benutzen einer Sache wäre ein Schuldeingeständniss. Oder es gibt auch Leute die sich selbst bestrafen indem sie genau das nicht zulassen was sie wollen. Das führt auch häufig zu der Erkenntniss das wenn man selbst so schwach auf etwas reagiert das man die anderen davor schützen muss und davor warnt. Bzw manchmal auch purer Sadismus.


    gerade bei Süchtigen ist dieses Verteuefln und in den Himmelloben ständig zu sehen. Und das trifft auf jeden zu. Den wenn man wirklich ein Gesundes Verhältniss zu einer Sache hat. Dann hat man weder Angst davor noch will man es verbieten, warnt davor etc. Man sollte nicht versuchen die Dinge zu ändern die ein Mensch konsumiert um seine traurigkeit zu bewältigen sondern man sollte Versuchen die wahren Gründe zu finden und dem Menschen dabei helfen sie zu beseitigen. Dann geht die Sucht vorbei.


    Ausser das Stadium der völligen Aufgabe ist erreicht. Manche Menschen kann man noch Wecken aber manche auch nichtmehr. Und ich hoffe das die Gesellschaft begreift nicht ständig die Gründe für das Versagen von Menschen in Dingen zu Suchen die lediglich Auswuchs des Problems sind.


    Das ist das gleiche wie damals als die Pest dadurch bekämpft wurde man die Beulen abschnitt. Was dann zwar dazu führte das der Kranke nicht ganz so hässlich aussah aber trotzdem starb. Bis man auf die Idee kam die Krankheit von Innen Heraus zu bekämpfen. Genauso ist es mit der Sucht.

  • Zitat

    Und eine entmündigung der Bürger oder nach Verboten zu schreien bzw Schuld zuweisungen auf ein bestimmtes Produkt zu machen ist völlig sinnlos. Und macht alles nur noch schlimmer


    Sehe ich ein wenig anders. Manche Dinge sollten verboten werden, weil der Mensch anscheinend nicht fähig ist damit umzugehen. Schau dir doch mal Länder an, in denen sehr Liberal mit Drogen umgegangen wird. Du willst mir doch nicht sagen, dass es dort deswegen weil es erlaubt ist weniger Konsumenten gibt?

    Zitat


    Den wenn man wirklich ein Gesundes Verhältniss zu einer Sache hat. Dann hat man weder Angst davor noch will man es verbieten, warnt davor etc.


    Ich kann beileibe kein gesundes Verhältnis zu Drogen entwickeln.

    Zitat


    Und ich hoffe das die Gesellschaft begreift nicht ständig die Gründe für das Versagen von Menschen in Dingen zu Suchen die lediglich Auswuchs des Problems sind.


    Der beste Satz am ganzen Posting. So sehe ich das nämlich auch. Aber ich behaupte das der Mensch inzwischen unfähig ist das Problem zu erkennen. Nehmen wir solche Sozialen Brennpunkte. Eltern ohne Perspektive können Kindern keine Perspektive vermitteln. Es müsste dort Unterricht für Eltern geben oder einen Elternhort, damit sie lernen dort "Eltern zu sein".

  • Zitat

    Original geschrieben von Daniel_23
    Derjenige wollte mir 20 Linden-Geld geben....Was ist das wert? Und wie komm ich dran?

    300 Linden-$ entsprechen 1€, die 20 Linden-$ wären also 7 Eurocent.

  • Netyaroze: Klasse, und da die Realität ja so unmöglich ist, werden den Menschen die Joints etc. in die Hände gezwungen, sie können ja gar nicht anders... :rolleyes:


    Aber warum arbeiten diese Menschen dann nicht daran, die Realität schöner zu machen? Warum immer nur flüchten? Und warum bin ich nicht nach Drogen, Second Life, Autos, Computern oder ähnlichem süchtig, obwohl mir auch so einiges in der Realität auf den Sack geht? Hat da die Gesellschaft bei mir versagt?


    Ich finde es problematisch, immer nur anderen die Schuld zu geben und nie bei sich selbst zu suchen und anzufangen. In Berlin hat letztens ein Straftäter auf Bewährung mit einem geklauten Mercedes einen 35jährigen totgefahren. War da die Gesellschaft dran schuld? :rolleyes:


    Daniel_23: Kannste die nicht da irgendwo in einer Bank anlegen und dann mittels Zinsen so richtig abräumen? :D

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