Autokauf: Welches dieser Autos nehmen?

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Ich will jetzt gar nicht so sehr auf Subjektives eingehen, denn damit ist dem Fragestellenden und Tippsuchenden nicht geholfen und meistens arten die Threads dann nur aus.
    Es geht schliesslich nicht primär darum, das Eigene zu verteidigen und das Andere als abzulehnend darzustellen.


    Nein, nur 30 Jahre Werkstatterfahrung. Verteidigen braucht man da nichts...

  • Ja mei. Und was sollst du als Mazda-Händler denn auch sonst sagen? Klar bist du von deinem Produkt überzeugt. So wie der Mercedes-Händler seine Dinger auch für die Tollsten hält.


    (Nicht persönlich oder abwertend gemeint, ich habe kein Problem mit Mazdas)

  • Ich spreche für die Japaner allgemein. Natürlich habe ich mich für Mazda entschieden, weil Mazda mich seit Jahren überzeugt, genau so wie meine Kunden.
    Aber mal abgesehen davon, ging es bei meiner Aussage darum, das Frauen gern die Optik mit berücksichtigen. Dadurch sind die Autos ja nicht schlechter.
    Allerdings muss man dann hier lesen, dass ein Ford als Plastikbomber bezeichnet wird und das im Vergleich mit einem Skoda Fabia oder Seat Ibiza. Da sollte man doch fair bleiben und beide objektiv beurteilen.
    Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass ich ein Fahrzeug der VW Gruppe ungern in Zahlung nehme, da ich den dann mit einer Garantie wieder verkaufen muss und ich mag keine unzufriedene Kunden...

  • Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Aber mal abgesehen davon, ging es bei meiner Aussage darum, das Frauen gern die Optik mit berücksichtigen. Dadurch sind die Autos ja nicht schlechter.

    Jein, nicht wegen der Optik. Nur schließt sich das in der Praxis halt eben oft gegeneinander aus. Alfa oder Fiat bspw. haben solche "schönen" Frauenautos im Programm, aber technisch fallen die Kisten eben überdurchschnittlich aus.


    Zitat

    Allerdings muss man dann hier lesen, dass ein Ford als Plastikbomber bezeichnet wird und das im Vergleich mit einem Skoda Fabia oder Seat Ibiza. Da sollte man doch fair bleiben und beide objektiv beurteilen.

    Ich weiß nicht, wen du damit meinst. Sofern du mich damit meinst, hatte ich keineswegs die Innenraumqualität eines Ibizas gelobt. Nur die des Fabia und der ist nun einfach einmal wertiger als der Kleinst-Ford.


    Übrigens: Derjenige, der einen Kia oder Hyundai als nicht-langweilig aussehend bezeichnet hatte, warst du. ;)


    Zitat

    Ich kann aus eigener Erfahrung nur sagen, dass ich ein Fahrzeug der VW Gruppe ungern in Zahlung nehme, da ich den dann mit einer Garantie wieder verkaufen muss und ich mag keine unzufriedene Kunden...

    Jetzt wird es aber etwas hanebüchen. Noch einmal zum Verständnis: Wenn du einen VW verkaufen willst, kriegst du den nur in Verbindung mit einer Garantie wieder vom Hof. Ein gebrauchten Hyunydai o.ä. aber wird dir aus Händen gerissen und von Garantie will keiner etwas wissen?


    Ich mag nun dein spezielles Umfeld nicht anzweifeln, vielleicht ist es dort wirklich so. In der Praxis allerdings hat VW mit die höchsten Gebrauchtpreise und die werden problemlos bezahlt. Kann man gerechtfertigt ansehen oder auch nicht (ich gehöre eher zu letzteren und halte die Gebrauchtpreise für Polo und Golf für gesponnen), aber es ist nun einmal so.

  • Also, ich habe Hyundai oder Kia uberhaupt nicht beurteilt, weder als langweilig oder aufregend. Ich sprach von Japanern, dazu gehören die Beiden nicht...


    Ich habe auch nicht vesagt, dass ich einen VW nicht vekauft bekomme und eine Garantie muss ich in jedem Fall geben, egal welcher Hersteller verkauft wird. Nur habe ich verstärkt ärger mit den Modellen von VW, da die Kunden ja zu mir mit ihren Problemen kommen und das sind bei gebrauchten VW nicht gerade wenig. Dazu kommt natürlich das Jemand der zu mir kommt nicht nach einen VW sucht.
    Ich verkaufe jedoch sehr gern einen Honda, Toyota oder Nissan, weil ich dort Kunden habe die oft vollkommen zufrieden sind und nicht mit Mängeln zu mir kommen, die mit meinem Geschäft in Verbindung gebracht werden.


    Oftmals kann ich fremde Marken mit anderen Markenhändlern sozusagen tauschen, z.B. einen Opel an einen Opelhändler geben, wenn dieser einen Mazda abzugeben hat. Damit ist uns beiden geholfen. Einen VW werde ich aber schwer auf diese Weise los, da auf der einen Seite die Höfe der VW Händler voll stehen und auch nur selten ein Mazda bei VW landet.

  • Zitat

    Original geschrieben von Hamburger Jung
    Ich verkaufe jedoch sehr gern einen Honda, Toyota oder Nissan, weil ich dort Kunden habe die oft vollkommen zufrieden sind und nicht mit Mängeln zu mir kommen, die mit meinem Geschäft in Verbindung gebracht werden.


    evtl liegt das aber auch daran dass Kunden die diese Marken kaufen eben leichter zufrieden zu stellen sind und weniger auf Kleinigkeiten achten - das Auto muß fahren und solange es fährt merkt der Kunde keinen Mangel, so Sachen wie einen unruhigen Lehrlauf oder das Rasseln vom Getriebe nimmt evtl der typische Kunde nicht wahr. Ich sehe mehr heruntergekommene und ungepflegte ausländische Autos als eben ungepflegte Deutsche.


    Dagegen sind Leute die einen VW kaufen evtl öfter eher im technischen Bereich tätig und hören jede Kleinigkeit, sind dazu noch recht fordernd und stehen wegen jeder Kleinigkeit auf der Matte. Und der typische VW-Kunde steht evtl jeden Samstag mit seinem Auto vor dem Cleanpark, schaut in den Motorraum und findet viel zum meckern.


    Ich muß zugeben, ich habe bei BMW einige Mängel in der Garantiezeit reklamiert die ich bei dem Opel davor nie reklamiert hätte ( Spaltmaße im Innenraum, angelaufener Blinker etc.... ) :D


    Also ich würde wegen dem Käuferverhalten eher nicht auf die Qualität der Marke deuten.


    Zitat


    Einen VW werde ich aber schwer auf diese Weise los, da auf der einen Seite die Höfe der VW Händler voll stehen und auch nur selten ein Mazda bei VW landet.


    das würde ich eher auf aggresive Leasingangebote der VW-Bank schieben. Diese stehen eben irgendwann wieder beim Händler.

  • Aha, also haben sozusagen die Käufer von japanischen Autos keine Ahnung, sind anspruchslos und pflegen ihre Autos nicht... Soso.


    Mit Deiner Aussage disqualifizierst Du Dich völlig.


    Ich denke mal ehr, dass gerade meine Kunden bewusster nach einem zuverlässigen und optisch ansprechenden Auto suchen als z.B. der VW Golf Käufer. Gerade meine Kunden machen sich Gedanken und informieren sich.


    Aber was bringt die Diskussion, ich habe ausreichend zufriedene Kunden. Soll doch jeder Fahren was er will, denn auch VW Fahrer sind genügsam...

  • Ich werf mal den Hyundai i20 in die Runde. Den i10 bekommt man schon für 8000,- Euro. Rechnet mal den Wertverlust bis auf nahezu "Null" in 10 Jahren Nutzungsdauer aus. ;) Wen interessieren da Spaltmaße oder wertige Haptik? Haupsache es fährt und zwar besser, als man für den Preis erwarten könnte.
    Dass die Verarbeitung schlechter als bei deutschen Konzernfahrzeugen sein soll, halte ich für ein Gerücht. Wir haben die 80er mit ihren "Gammel-Corollas" längst überwunden.


    Generell gilt: Je kleiner ein Auto, desto teurer in Relation zum größeren Kompakt- oder Mittelklassewagen. ;)


    Von wegen Gebrauchtpreise: VW ist gebraucht im Kleinwagensegment deutlich zu teuer. Für das, was ein gebrauchter Kleinwagen (Polo) bei denen kostet, bekommt man woanders schon einen Neuwagen. Wer nicht markenbesessen ist, kann bei einem vernünftigen Vergleich wahre Perlen bekommen.


    Von wegen Markenüberzeugung: Schaut Euch mal die Leasing-Konditionen bei den drei großen deutschen Herstellern an. Die Verträge bei Audi beispielsweise sind imho deutlich besser für den Kunden als z.B. bei BMW (Stichwort: Restschuldversicherung bei Arbeitslosigkeit oder Abwicklung eines Totalschadens ;)). Nicht nur auf das Produkt selbst sondern auch auf den (Finanz-)Service hinter der Marke achten.


    Nach bisher 4 "fast" problemlosen Jahren mit einem Skoda Octavia (vor 2 Wochen ging eine Glühbirne fürs Bremslicht kaputt) kann ich sagen, dass der Wagen zwar überwiegend gut lief, ich aber heute eher ein anderes Fahrzeug kaufen würde. Leider kam damals der Mazda 6 ca. 6 Monate zu spät auf den Markt. ;) Mich hat die Verarbeitung des Skoda im Detail gestört, da will ich nämlich "Perfektion". Imho kann es nicht sein, dass ein Fahrzeug bei einer konkreten Fehlerbeschreibung des Kunden in der Vertragswerkstatt nicht vernünftig repariert wird oder der Kunde für doof gehalten wird. Skoda ist für mich keine Option mehr.


    Aller Wahrscheinlichkeit nach werde ich mir als nächstes Fahrzeug einen 2-3 Jahre alten Passat der aktuellen Facelift-Baureihe oder einen neuen Hyundai Santa Fee kaufen.
    Auch die Koreaner wissen heute wie man Autos baut.


    Gruß herold

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."

  • Dann schmeiß ich mal den Punto Evo mylife in die Runde. Solltest du über Portale wie meinauto oder etwas Verhandlungsgeschick für 10.000 glatt kriegen. Vorteil: Verarbeitung ist mittlerweile top, vorallem im Innenraum, hat Ausstattungsmäßig die wichtigsten Sachen mit drin (Klima, Navi, Lederlenkrad, Freisprecheinrichtung usw) und sieht imho schick aus. Das wiederum gilt als Argument natürlich nicht, gerade die holde Weiblichkeit sieht Dinge meistens genau gegenteilig (bei mir jedenfalls :D ). Ansonsten kann ich den Kleinen empfehlen. Da es nur ein Facelift vom Grande Punto ist, sind mittlerweile die größten Kinderkrankheiten beseitigt.

    -I-

  • Zitat

    Original geschrieben von herold


    Auch die Koreaner wissen heute wie man Autos baut.


    Gruß herold


    Stimme ich Dir voll und ganz zu. Ich trage mich mit dem Gedanken Kia mit ins Programm aufzunehmen, derzeit hab ich nur Mazda und Suzuki. Die Fahrzeuge werden sehr unterschätzt und liegen durchweg auf hohem Niveau. Hab für meine Schwiegermutter letztens einen Kia Venga besorgt und war sehr angetan davon...


    Aber um beim Thema zu bleiben, der neue Kia Picanto ist auch ein sehr schönes Auto, zumindest in der unteren Preisklasse... Oder ein Suzuki Swift.. :p

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