Der allgemeine "Welche gesetzl. Krankenkasse?" - Thread

  • Strupo


    Strupo ist aus dem ital. abgeleitet und heisst Stronzo. Das wiederum erklärt warum du mein Posting nicht verstanden hast. Du solltest darauf achten viel Müsli mit Trauben und Beeren zu essen, vielleicht ist dann noch was zu retten. Brainfood sei dank!


    Ansonsten für alle anderen sollte es heissen, das die paar Euro Fünfzig Ersparnis auch einem teuer zu stehen kommen können, wenn man zu einem Chaosverein wechselt wie es bei mir der Fall war und hinterher nur Ärger hat.

  • Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Ansonsten für alle anderen sollte es heissen, das die paar Euro Fünfzig Ersparnis auch einem teuer zu stehen kommen können, wenn man zu einem Chaosverein wechselt wie es bei mir der Fall war und hinterher nur Ärger hat.


    wieso kann einem das teuer zu stehen kommen? Die Leistungen sind definiert, man hat einen Anspruch darauf. Notfalls kann man auch dagegen klagen. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, habe ich noch nie einen direkten Kontakt mit meiner KK benötigt von daher ist es mir egal ob jemand 1 oder 2 Wochen benötigt.
    Und zu meiner Zeit als Privatversicherter hatte ich auch Wartezeiten von mehreren Wochen bis zur Begleichung von eingereichten Rechnungen bzw. Genehmigung von Behandlungen.



    Grüße

  • Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    wieso kann einem das teuer zu stehen kommen? Die Leistungen sind definiert, man hat einen Anspruch darauf. Notfalls kann man auch dagegen klagen. Wie ich weiter oben schon geschrieben habe, habe ich noch nie einen direkten Kontakt mit meiner KK benötigt von daher ist es mir egal ob jemand 1 oder 2 Wochen benötigt.


    Dir vielleicht, der Abrechnungsstelle aber nicht. Die will ihr Geld sehen und der ist es egal, ob die KK nicht aus dem Quark kommt.

  • Zitat

    Original geschrieben von NiceIce
    Dir vielleicht, der Abrechnungsstelle aber nicht. Die will ihr Geld sehen und der ist es egal, ob die KK nicht aus dem Quark kommt.


    Welche Abrechnungsstelle meinst du?

  • robrt


    Ja die gesetzlichen Leistungen sind vorgeschrieben. Das streite ich ja auch gar nicht ab. Das war ja auch der Grund warum ich damals von der AOK in eine BKK wechselte.
    Das Problem ist nicht die gesetzlich vorgeschriebene Leistung sondern deren Umsetzung der Sachbearbeiter. Die sind meist überfordert, so dauert es monatelang bis ein Kosten und Heilplan erstellt wird. Es fehlt der Zwischenmenschliche Kontakt und nur die Kosteneffizienz zählt primär. Da wird mehr auf die Kostenersparnis für die BKK geschaut wie für das Wohl des Patienten. Als ich Single war und wechselte war das kein Problem, ich war glücklich ein paar Euro zu sparen.


    Jetzt mit Familie, merkte ich wie eine Krankenkasse die auf Sparsamkeit getrimmt reagiert wenn man mal für seine Beiträge Leistungen in Anspruch nehmen möchte.
    Hier ein kleiner Bericht den ich schon mal vor einem Jahr zu einem ähnlichen Thema gepostet habe:


    Mein Beitrag


    Bei unserem Neugeborenen haben wir auch von der Kinderärztin eine Atemmaske verschrieben bekommen. Die Krankenkasse weigerte sich die Kosten von 16 Euro zu übernehmen. Nach langer Diskussion mit dem Apotheker wurde dem Sachbearbeiter erklärt, das die Atemmaske der Tochter nicht auf das Gesicht des Babys passt da die Tochter einen grösseren Aufsatz gehabt hätte. Nach einem hin und her haben wir sie dann doch bekommen. Der Apotheker hat nur den Kopf geschüttelt und gesagt das sie ständig mit der BKK Probleme haben.


    Die drei Beispiele mit der Kartenaktion zeigt zwar das man die gesetzlichen Leistungen bekommt, aber unter welcher Umsetzung das ist die andere Frage. Da spart man am einen Ende und muß halt für seine Leistungen am anderen Ende mit viel Geduld und Nerven kämpfen.


    Daher bin ich sehr vorsichtig und unsicher ob es bei der BIG mir evtl. ähnlich ergeht.

  • Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Welche Abrechnungsstelle meinst du?


    In unserem Fall die Abrechnungsstelle des Zahnarztes.
    Beim Zahnersatz bekommt man ja eine Privatrechnung und reichte diese dann mit dem abgerechneten Heil-und Kostenplan bei seiner KK ein.

  • Zitat

    Beim Zahnersatz bekommt man ja eine Privatrechnung und reichte diese dann mit dem abgerechneten Heil-und Kostenplan bei seiner KK ein.


    Dieses gilt aber nur bei Privatpatienten. Bei gesetzlich versichterten wird der Kosten und Heilplan vom Zahnarzt mit dem Befund erstellt, bei der Kasse abgegeben die geben den ihren Festzuschuß oder Anteil je nach durchzuführender Arbeit und Bonussystem. Dieses wird auf dem Kosten und Heilplan eingetragen und dem Zahnarzt wieder abgegeben damit er später die Kassenleistungen abrechnen kann. Die Privatrechnung stellt dann der Arzt aus, mit dem Eigenanteil und abgerechneten Zusatzleistungen. Da hat die Kasse dann in der Regel nichts mehr zu tun, ausser bei Privat versichterten Patienten.

  • Zitat

    Original geschrieben von NiceIce
    Beim Zahnersatz bekommt man ja eine Privatrechnung und reichte diese dann mit dem abgerechneten Heil-und Kostenplan bei seiner KK ein.


    Tja, beim HKP fängt der Spass an. Aber man hat den HKP der gesetzl. Krankenkasse VOR der Behandlung einzureichen (§87 Ia SGB V). Diese bewilligt dann je nachdem die Festkostenzuschüsse und den evtl. Rest muss man dann entsprechend selber zahlen.


    Aber im Ergebnis hat man da meiner Einschätzung nach mit jeder gesetzlichen Kasse ungefähr die gleichen Probleme, mal mehr mal weniger.


    Bei der AOK und wie die Vor-Ort-Kassen alle heißen, zahlt man nur den häufig leider inkompetenten "Seelenmülleimer" vor Ort mit! ;)


    EDIT: P.S. IGGY war schneller.

  • Bei uns lief es so:


    - HKP vor der Behandlung eingereicht und bewilligt
    - Behandlung
    - Privatrechnung und abgerechneten HKP vom ZA bekommen, beides sollten wir der KK einreichen, um den Festzuschuss zu bekommen
    - beides eingereicht
    - Festzuschuss von der KK überwiesen bekommen


    Wie gesagt, das war so beim Zahnersatz.
    Bei den normalen Füllungen hat der ZA direkt den Festzuschuss von der Rechnung abgezogen.

  • NiceIce


    Kann sein das das einige Kassen so machen, vor allem wen grössere Arbeiten im Mund gemacht werden. Durch die neue Reform gibt es ja einmal die Anteilsreglung und die Festzuschüsse wenn andere Arbeiten als die medizinische Regelversorgung durchgeführt werden. Kann sein das die Kasse aus Kostengründen nochmal abgleicht um zu überprüfen welcher Variante die günstigere ist und was tatsächlich an Zahnersatz gemacht worden ist.


    Aber in der Regel wird ist das Verfahren so wie es mannesmann und ich hier beschrieben hatten.

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