Der allgemeine "Welche gesetzl. Krankenkasse?" - Thread

  • Also ich bin soweit ganz zufrieden mit der IKK-Thüringen. Nach ca. 1,5 Jahren Mitgliedschaft dort. Zwei Freunde haben auch dorthin gewechselt und haben auch nix negatives berichtet und sind froh den Wechsel vollzogen zu haben. Es gibt keinen Unterschied zur AOK, DAK,Barmer usw. da die gesetzlichen Leistungen alle gleich sind. Bei der IKK haben wir jetzt Prämienmodelle wo es Geld zum Beispiel 50 Euro im Jahr Rückvergütung gibt wenn die Tochter regelmäßig Ihre Lungenuntersuchungen wie vorgeschrieben macht. Hatten wir bei der BKK zum Beispiel nicht. Mal gibt es 20 Euro für andere Programme. Sie versuchen halt über den Geldbonus die Leute gesund zu erziehen. Ein paar kleine Negativerfahrungen hatte ich dennoch:


    Die einzigen negativen Punkte bisher ist das ich einen meiner Freunde geworben hatte und die IKK-Thüringen mir meine Prämie nicht zuschickte weil angeblich der Kunde sich selbst angemeldet hatte. Nach telefonischer Rücksprache und Kontrolle der Anmeldeunterlagen klärte sich das und ich bekam die Prämie zugesandt.


    Meine Tochter sollte mittlerweile Ihre 2 Asthma Kur machen. IKK lehnt ab und schiebt den schwarzen Peter der Rentenversicherung zu, die solle die Kur bezahlen. Aber den zahlungsunwillen kennen ich auch schon von der Schwenninger und Konsorten. Mittlerweile ist fast überall die Devise, verneinen und aussitzen.


    Der letzte Punkt ist ich bekomme von der IKK-Thüringen ständig ein Formular zur Anmeldung der Familienmitglieder zur Familienversicherung. Das mittlerweile zum 3xmal. Jetzt habe ich dort angerufen, ja bei den wäre nix angekommen. Also entweder haben die ein Problem mit der Ablage oder unsere Post weigert sich strikt Briefe gen Osten zu schicken. :D


    Aber da ich davor eigentlich den puren Horror hatte, kommt mir diese Kasse doch sehr positiv rüber. Vor allem bleiben mir ca. 25 Euro mehr monatlich netto vom Lohn für die gleiche Leistung, die ich davor auch nur bekommen habe.


    Aber da ja ab dem 01.01.09 sowie so alle Kassen einen Einheitsbeitrag haben sollen, würde ich mir es zweimal überlegen nicht gleich eine Kasse zu suchen, die die das grösste Leistungsspektrum bietet und am besten abschneidet lt. Tests.
    Weil warum soll man noch eine Billigkasse nehmen, die knausert wo es nur geht wenn in ca. 5 Monate man auch dort das gleiche Geld bezahlen muss und die vielen Nachteile über die man weggeguckt hat wegen der Ersparnis plötzlich nichts mehr wert sind.

  • Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Weil warum soll man noch eine Billigkasse nehmen, die knausert wo es nur geht wenn in ca. 5 Monate man auch dort das gleiche Geld bezahlen muss und die vielen Nachteile über die man weggeguckt hat wegen der Ersparnis plötzlich nichts mehr wert sind.


    genau. Wobei es ja nur 4 Monate sind. Juli/August müssen ja in obigem Fall noch bei der GEK bezahlt werden. Und dann wegen 4 Monaten wechseln und evtl. eine Kasse mit mehr "Ärger" zu wählen sollte reiflich überlegt sein. Bei der GEK wissen die Mitarbeiter wahrscheinlich woran sie sind. Das man als Arbeitgeber die Kosten minimieren möchte ist zwar klar, aber gleich zum billigsten? Pauschal ohne individuelle Dinge zu klären?


    Übrigens bin ich mit der SBK bisher sehr zufrieden. Die Betreuung ist gut, wenn man anruft bekommt man schnell Hilfe. Es wird einem auch ein persönlicher Betreuer zugewiesen der für alle Fragen Ansprechpartner ist.


    Bisher kann ich nur sagen TOP :top:


    Momentan überlege ich jedoch, ob ich nicht den Kostenerstattungstarif wählen soll. Ich denke dann hat man etwas mehr Service beim Arzt und die 5% Selbstbehalt würden mich nicht arm machen. Was meint die werte Leserschaft? Nimmt von Euch jemand den Kostenerstattungstarif in Anspruch?



    Grüße

  • Hi,


    ich hatte auch mal überlegt, einen Kostenerstattungstarif zu wählen. Jedoch bin ich zum Entschluss gekommen, dass es mir doch zu riskant ist. Man muss ja erstmal alles vorlegen und wenn man dann doch mal was größeres machen muss, bräuchte man schon ein großes, finanzielles Polster. Aber klar, beim Arzt ist man erstmal Privatpatient. Hat natürlich auch so seine Vorteile.


    Gruß


    Marcel

  • Zitat

    Original geschrieben von Phantom3000
    ich hatte auch mal überlegt, einen Kostenerstattungstarif zu wählen. Jedoch bin ich zum Entschluss gekommen, dass es mir doch zu riskant ist.


    scheint mir auch so. Habe heute einiges darüber gelesen. Risiko ist halt, dass der Arzt nicht nach den Gebühren für die GKV abrechnet sondern evtl. auch höhere Sätze nach GÖA verlangen kann. Dadurch besteht das Risiko, das dieser höherere Betrag komplett selbst bezahlt werden muss. Wenn man den Arzt darauf 'verpflichten' könnte das er nur nach GKV abrechnet besteht (zumindest bei der SBK) nur das Risiko von 5% (das ist der Betrag der pauschal bei der SBK gekürzt wird). Das wäre für mich nicht so das Risiko.
    Oder weiss jemand wie die Ärzteschaft darauf reagiert? Immerhin nehmen Sie auch bei normalen Behandlungen dann mehr ein, da jeder Besuch separat (zwar nur zu GKV Sätzen) abgerechnet werden kann und nicht nur pauschal vergütet wird. :confused:



    Grüße

  • Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    scheint mir auch so. Habe heute einiges darüber gelesen. Risiko ist halt, dass der Arzt nicht nach den Gebühren für die GKV abrechnet sondern evtl. auch höhere Sätze nach GÖA verlangen kann.


    Verlangen kann er bei Privatpatienten nur das, was vertraglich vereinbart war! Wenn du natürlich nichts konkretes vereinbart hast, dann wird das übliche (=gesetzliche Konditionen) abgerechnet d.h. GOÄ.


    Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    Dadurch besteht das Risiko, das dieser höherere Betrag komplett selbst bezahlt werden muss. Wenn man den Arzt darauf 'verpflichten' könnte das er nur nach GKV abrechnet besteht (zumindest bei der SBK)


    Du schließt doch den Vertrag dann direkt mit dem Arzt. Also kannst du ihn dann auch schuldrechtlich dazu verpflichten nur so abzurechen, dass du die Posten erstattet bekommst.


    Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    Oder weiss jemand wie die Ärzteschaft darauf reagiert? Immerhin nehmen Sie auch bei normalen Behandlungen dann mehr ein, da jeder Besuch separat (zwar nur zu GKV Sätzen) abgerechnet werden kann und nicht nur pauschal vergütet wird. :confused:


    Die Frage ist tatsächlich, ob er sich auf so einen Vertrag einlässt, aber wie du schon sagst auf diese Weise verdient er definitiv mehr und erhält sein Geld schneller.

  • Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Die Frage ist tatsächlich, ob er sich auf so einen Vertrag einlässt, aber wie du schon sagst auf diese Weise verdient er definitiv mehr und erhält sein Geld schneller.


    ich glaube wenn man evtl. offen darüber redet dann geht das schon. Ist ja nicht so das ich garnicht mehr bezahlen will, doch das nur nach Rücksprache. Für allgemeine wehwechen bei denen man sonst zum Arzt manchmal geht sollte halt der Kassentarif reichen.


    Leider gibt es sehr wenig Infos darüber im Netz und vor allem mit sehr kontroversen Meinungen.



    Grüße

  • Zitat

    Original geschrieben von aikhoch
    Leider gibt es sehr wenig Infos darüber im Netz und vor allem mit sehr kontroversen Meinungen.


    Du schließt mit deinem Arzt einen Vertrag. Entweder er lässt sich darauf ein oder nicht! Da können dir die Hansel im Netz kaum weiter helfen, da sie deinen Arzt persönlich höchstwahrscheinlich gar nicht kennen. Frag doch einfach deinen Arzt, ob er bereit ist einen derartigen Vertrag zu schließen oder nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Du schließt mit deinem Arzt einen Vertrag. Entweder er lässt sich darauf ein oder nicht! Da können dir die Hansel im Netz kaum weiter helfen, da sie deinen Arzt persönlich höchstwahrscheinlich gar nicht kennen. Frag doch einfach deinen Arzt, ob er bereit ist einen derartigen Vertrag zu schließen oder nicht.


    es geht doch nicht nur um meinen Arzt. Das wäre eh kein Problem.
    Aber ich habe nicht Lust bei jedem Arztbesuch bei einem Arzt der mich nicht kennt neu zu "verhandeln". Das man das vorher vereinbart ist ja klar, doch es wäre interessant zu wissen ob die Ärzte in diesen Fällen gleich mit hohen GOÄ Sätzen kommen oder ob bei Kostenerstattungstarifen doch eher moderat abgerechnet wird.
    Und ich will ja keine Hilfe im Netz wg. den Verhandlungen sondern Erfahrungswerte o.ä. von Leuten die solche Tarife evtl. schon nutzen bzw. genutzt haben.



    Grüße

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