Neue Umweltplakette ab 1. März

  • Zitat

    Original geschrieben von mungojerrie
    Bei Karlsruhe scheint es mir auch so zu sein, dass der Zubringer zwischen A65 und A5 nicht in der Umweltzone liegt.


    Das ist doch in sich dumm.


    Aber was passiert, wenn man dieses Stück als Umweltzone deklariert? Die Südtangente führt im Westen zur Rheinbrücke (hier gibt es nicht soviele Rheinbrücken wie in Köln ;) ) und ist eine wichtige West-Ost-Achse. Wenn man die Südtangente in die Umweltzone nehmen würde, müssten die Farhzeuge mit Durchfahrverbot einen relativ großen Umweg machen und/oder kleinere Straßen durch Wohngebiete nehmen. Die dortigen Anwohner würden sich freuen. Zudem wurden entlang der Südtangente vor kurzem Schallschutzwände errichtet.

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  • Zitat

    Original geschrieben von der_blub
    Weiterhin besteht die Möglichkeit, dass ein Anwohner grds. eher wechselwillig auf ein aktuelles Fzg. ist, als ein Oldtimer-Besitzer bei dem sich diese Frage gar nicht stellt. Wenn man dem Anwohner aber die Möglichkeit gibt im Heimatbereich sein Fahrzeug vollumfänglich zu nutzen, reduziert man diesen Wechselanreiz doch wieder deutlich


    Daran wird überhaupt kein Weg dran vorbeiführen. Man kann schließlich nicht Anwohnern plötzlich verbieten ihr KFZ zu nutzen, nur weil die eben das pech haben in einer Umweltzone zu leben. Bei der Wahl des Wohnortes haben diese Menschen nix von der Umweltzone gewusst, und sind eventuell nicht in der Lage mal eben so ein neues Auto zu kaufen. Willst Du Dich da wirklich histellen, und sagen: "Pech gehabt, dann kommst Du eben nicht mehr zur Arbeit."?
    An einer Ausnahmeregelung für Anwohner bzw in der Zone Berufstätige führt kein Weg vorbei.

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  • Zitat

    Original geschrieben von Brainstorm
    An einer Ausnahmeregelung für Anwohner bzw in der Zone Berufstätige führt kein Weg vorbei.

    Das ist aber nur Dein Wunschdenken. Vom Gesetzgeber wird dies bislang ausgeschlossen.

  • und das genau ist doch die Perversion an der Sache, wie leider so oft bei EU-Entscheidungen und Vorgaben sind diese -scheinbar durch einen Geltungszwang- vollkommen an der Realität und dem Alltag vorbei.
    Bei der Umweltzone ist es so, daß die negativen Aspekte merklich überwiegen. Auch sind PKW laut ADAC nur für rund 5% des gesamten Feinstaubaufkommens verantwortlich, wenn ich mich recht erinner. Außerdem bricht, wenn die Regelung streng gemäß Brüsseler Vorgaben umgesetzt wird (keinerlei Autos/LKW ohne grüne bzw gelbe Plakette in der Zone), das komplette städtische Leben zusammen. Städte sind nun mal keine grüne Wiese.

    Wer Rechtschreibfehler nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Rechtschreibfehler in Verkehr bringt, wird mit dem Duden nicht unter 10 Bänden bestraft!

  • Zitat

    Auch sind PKW laut ADAC nur für rund 5% des gesamten Feinstaubaufkommens verantwortlich, wenn ich mich recht erinner


    Ja, da wird auch grade der ADAC die beste Informationsquelle sein. Eine Untersuchung der TU Graz sagt: "...In Städten ist der Verkehr der Hauptverursacher des Feinstaubs. In verkehrsbelasteten Gebieten macht der Anteil des Verkehrs bis zu 80 Prozent der Gesamtbelastung aus..."


    Zitat

    Außerdem bricht, wenn die Regelung streng gemäß Brüsseler Vorgaben umgesetzt wird (keinerlei Autos/LKW ohne grüne bzw gelbe Plakette in der Zone), das komplette städtische Leben zusammen. Städte sind nun mal keine grüne Wiese.


    In Schweden oder etwa London (Citymaut) funktioniert das einwandfrei.


    Ich kann auch garnicht sehen, warum man seinen Hintern immer bis direkt vor die Tür chauffieren muss. Und ich hoffe, dass der Gesetzgeber dabei bleibt, keinerlei Ausnahmen zuzulassen.


    N.

  • Zitat

    Original geschrieben von nobbi
    Ich kann auch garnicht sehen, warum man seinen Hintern immer bis direkt vor die Tür chauffieren muss. Und ich hoffe, dass der Gesetzgeber dabei bleibt, keinerlei Ausnahmen zuzulassen.

    Das sagt nur der, der nicht in einer Umweltzone wohnt ;)


    Und um mal Butter bei die Fische zu tun; In der UZ in Köln wohnen 145.000 Menschen...

  • Zitat

    Original geschrieben von nobbi


    In Schweden oder etwa London (Citymaut) funktioniert das einwandfrei.


    N.


    Was hat bitte die City-Maut mit der rigoros gesperrten Umweltzone zu tun?!?
    Wenn ich mich recht entsinne dürfen in schwedischen Städten und London sehr wohl PKW und LKW in die Cities nur halt gegen Bares. Also hinkt dein Vergleich gewaltig.
    Und erklär mir mal bitte, wie Geschäfte beliefert werden sollen, speziell Supermärkte, wenn -wie von dir gefordert- alle Vehikel draussen bleiben. Dann bricht eben die Grundversorgung zusammen!
    Zum Stadtleben gehört nunmal Mobilität und das kann der ÖPNV in den meisten deutschen nunmal nicht leisten, von Verbindungen zwischen Städten und/oder aufs Land mal ganz zu schweigen.
    Wenn ich tolle Luft will, zieh ich aufs Land und nicht in die Stadt, wobei wenn ich an die ganzen Bauern mit dem Dünger denke... ;)

    Wer Rechtschreibfehler nachmacht oder verfälscht oder nachgemachte oder verfälschte Rechtschreibfehler in Verkehr bringt, wird mit dem Duden nicht unter 10 Bänden bestraft!

  • So, bin jetzt im Moment etwas verwirrt. Habe mal diesn Thread hochgeholt, obwohl es mehrere gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigen.


    Habe einen Diesel ohne Partikelfilter, der erfüllt die Abgasnorm Euro 4 und erhält laut Nummer in der Zulassungsbescheinigung die grüne Plakette und darf somit in die noch einzurichtenden Umweltzonen fahren. Gleichzeitig soll man aber, da kein Partikelfilter vorhanden, eine höhere Steuer zahlen, obwohl doch die (derzeit höchste) EURO 4-Norm erfüllt ist, welche zudem ein breiteres Spektrum an Schadstoffausstößen berücksichtigt als die "Partikelfilterregelung". Irgendwie passt doch da etwas nicht zusammen oder steh ich auf dem Schlauch? Ich halte die höhere Steuer in diesem Fall für verfassungswidrig.
    Oder müßte ich in meinem Fall gar keine höhere Steuer zahlen?

  • den wirrwarr der zur zeit herrscht kann man meiner meinung auch nicht mehr durchblicken!
    vorallem scheinen die meisten politiker zu vergessen das feinstaub was komplett anderes ist als die CO² emission...


    meiner meinung nach werden diesel eh komplett benachteiligt!
    wenn ich mir überlege was für benziner ne grüne plakette bekommen!
    und das pbwohl benziner NACHWEISLICH umweltschädlicher sind alle diesel...


    sie sollten den schmarrn von mir aus menschenschutzplakette nennen, das wäre dann wenigstens keine irreführung, denn ziel ist es den für die umwelt harmlosen feinstaub zu vermindern...


    eine kfz steuer die nach CO² ausstoß gestaffelt is würde ich ja noch nachvollziehen können, aber z.Z blick ich nimmer durch^^


    greetz weesel

  • Zitat

    Original geschrieben von drago
    So, bin jetzt im Moment etwas verwirrt. Habe mal diesn Thread hochgeholt, obwohl es mehrere gibt, die sich mit diesem Thema beschäftigen.


    Habe einen Diesel ohne Partikelfilter, der erfüllt die Abgasnorm Euro 4 und erhält laut Nummer in der Zulassungsbescheinigung die grüne Plakette und darf somit in die noch einzurichtenden Umweltzonen fahren. Gleichzeitig soll man aber, da kein Partikelfilter vorhanden, eine höhere Steuer zahlen, obwohl doch die (derzeit höchste) EURO 4-Norm erfüllt ist, welche zudem ein breiteres Spektrum an Schadstoffausstößen berücksichtigt als die "Partikelfilterregelung". Irgendwie passt doch da etwas nicht zusammen oder steh ich auf dem Schlauch? Ich halte die höhere Steuer in diesem Fall für verfassungswidrig.
    Oder müßte ich in meinem Fall gar keine höhere Steuer zahlen?


    Doch, wirst du müssen, aber denk nicht drüber nach, das ist halt Politikerdenken. Wenn du dir darüber nen Kopf machst, was alles widersprüchlich ist, dann platzt der Schädel irgendwann... Das ist wie im Rathaus... für Formular a brauchst du Formular b, aber b wird nur ausgestellt wenn du a und c hast... :)

    Microfaser ist eine Weiterentwicklung der Baumwolle... (Zitat QVC)

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