Umstellung der KFZ-Steuer nach CO² Ausstoß - was haltet ihr davon?

  • blubb, sprich jeder ders geld hat kann weiter mit seinem ferrari die umwelt verpessten und finanziell minderbemittelte menschen (zu denen ich mich als azubi auch zähle^^) werden mal wieder drangsaliert...


    klingt logisch^^


    aber dann ham sie das system gleich mal vollkommen falsch aufgezogen.. denn anstatt der plaketten hätten sie dann einfach gleich rechnungen ausstellen können... pauschal 5000€ für nen wagen der euro2 norm....


    greetz weesel

  • Stimmt, wäre auch mein Vorschlag gewesen.
    Einfach die Steuer je nach Schadstoffnorm anzuheben, so dass es finanzielle Anreize gibt sich einen besseren Wagen zuzulegen. Gleichzeitig müsste dies dann aber steuerlich auf irgendeine Art re-finanziert werden.

  • Soll jetzt die KFZ Steuer zur subvention von KFZ genutzt werden? Das ist ja fast wie bei Handys. Das Auto gibt es für 0 Euro - aber man muss 36 Monate eine steigende Steuer zahlen...

    R. Gröger's legendärer Satz: "Kunden hassen Tricksereien."


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  • aber ich meine den anreiz sich ein neues auto zu kaufen hat doch jeder! und ich denke es wäre auch jedem recht wenn sein auto umweltfreundlicher wird, bzw weniger verbraucht... nur leisten können sich sowas halt nur die reicheren...


    insofern wäre ich im umkehrschluß dafür das innovationen wie kaltlaufregler, partikel- und rußfilter etc erheblich mehr für alte autos subventioniert werden als bisher... gleichzeitig sollten neu auf den markt gekommene autos bei denen die hersteller auf ähnliches verzichtet haben stärker besteuert werden um den kunden wachzurütteln das er beim kauf schon drauf achten soll was für ne drecksschleuder er sich da zulegt...


    aber egal wie man dieses thema dreht und wendet, es wird eh keine zufriedenstellende lösung für alle parteien geben...
    der beste ansatzpunkt wäre in der tat die besteuerung des abgaßausstoßes als kompromiss für alle... für die einen mehr, für die anderen weniger gut, aber auf jeden fall besser als diese scheiß plakette!!!



    greetz weesel

  • Das Problem dieser ganzen Nachrüstgeschichten ist die Rentabilität. Ein Rußfilter kann für nahezu jeden Motor konzipiert werden. Selbst für alte TDs (ohne I) gibt es einige Filter. Nur rechnet es sich irgendwann nicht mehr für den Hersteller.


    Welchen Sinn es macht, hier Motoren mit 135 bar Einspritzdruck mit 1500 bar Motoren zu vergleichen, ist wieder eine andere Geschichte.

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  • natürlich sollte man die rentabilität beachten, aber ich denke mal das der großteil der autos die betroffen sind keine 12 jahre alt sind...


    ich meine wenn man sich anschaut wieviele golf 3 tdis oder ähnliche tdis rumschippern muß man sich schon übelegen was mit denen passieren soll... zum verschrotten noch zu gut, und aufrüsten zu teuer...


    allerdings gibt es ja neben den partikel filtern noch andere möglichkeiten den wagen wieder euro 2norm flott zu bekommen... nur sollten eben solche mehr subventioniert werden!


    greetz weesel

  • m.e. ist die einfachste lösung eine steuer auf das baujahr plus co2-ausstoß. das heißt, autos mit baujahr 2008 die mehr als sagen wir 200g/km ausstoßen müssen betrag x. zahlen. ab baujahr 2010 müssen neuwagen über 170 oder 180 g/km soundsoviel steuern zahlen. der steuerbetrag muss allerdings so hoch sein, dass es für neuwagenkäufer keinen großen anreiz mehr gibt eine dreckschleuder zu kaufen, bzw. die die es trotzdem tun, müssen dann eben bluten, was sich dann wiederrum nur der gut betuchte leisten kann. aber das werden, denke ich zumindest, die wenigsten dann machen...


    zur jetztigen situation gibt es keine lösung. erhöht man die steuern, trifft es den kleinen mann, der rest kann es sich leisten, aber ein umdenken erfolgt hierbei nicht.


    wie ich schon geschrieben habe (thema 3l lupo), die technik ist zwar da, aber zu teuer. solange sich hier nichts ändert, kaufen sich die leute die billigere variante, auch wenn es zu lasten der umwelt geht... wer gibt schon gerne 4000,- euro mehr aus, die er/sie niemals reinfahren wird, da ein 3l lupo kein langstreckenfahrzeug ist und hauptsächlich in der stadt gefahren wird... kaum jemand.

  • Manche Sparbrötchrn fahren ja bewußt mit den alten Stinkern rum, gönnen sich dafür aber 3x Urlaub im Jahr.


    Und bei den heutigen kleine Preisen für umweltfreundliche Wagen und diversen Finanzierungsmodellen kann sich jeder mit etwas Einkommen einen neuen Wagen leisten.


    Und rechnet man dann mal niedrigere Verbrauchskosten, weniger Spritverbrauch und geringere Reperaturkosten dazu, rendiert sich ein Neuwagen immer.

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    Ericsson T39m
    Legends never Die!
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  • trotzdem mußt du das geld auf einmal aufbringen, bei kleineren reperaturen die über die jahre so anfallen hast du ne menge zeit als vorlauf...


    und finanzierungen sind auch nicht das wahre... ich bleibe bei dem standpunkt wenn man sich einen wagen nicht leisten kann sollte man nicht mit autokrediten ankommen oder sie sich über jahre hinweg finanzieren... (das macht erst sinn wenn man selbstständig ist und den spaß abschreiben kann... )


    und ob sich nun neuwägen rentieren wenn man bedenkt das die dinger nen wertverlust von über 20% alleine im ersten jahr haben muß jeder für sich selber entscheiden... ich sage nö, rentieren sich nicht...



    greetz weesel

  • Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Manche Sparbrötchrn fahren ja bewußt mit den alten Stinkern rum, gönnen sich dafür aber 3x Urlaub im Jahr.


    Eben.
    Es ist ja nicht so, daß es nur den "armen Schlucker" (tm) gibt, der sich kein neues Auto leisten kann, sondern es gibt genug Leute, die obwohl sie es sich leisten könnten eben immer noch die alte U-Kat-Möhre von 1988 fahren weil das billiger ist und das Haus noch abbezahlt werden muss oder so, und da müssen eben Anreize gesetzt werden.
    Im übrigen sehe ich die Einführung der Feinstaubplakette ähnlich wie den Umstand, daß es z.B. ne Abgasuntersuchung gibt, die bestanden werden muss, da kann auch nicht argumentiert werden, daß man doch ne arme Sau wäre und keine Kohle für die Reparatur oder nen neues Auto hätte, wenn die AU nicht bestanden wird. Über die Details der Feinstaubverordnung kann man natürlich streiten.
    Ich bekomme selber übrigens auch "nur" eine gelbe Plakette.


    Ausserdem sollte man sich vielleicht mit der Tatsache abfinden, daß es nicht sowas wie ein Menschenrecht auf Autofahren gibt. Mir ist natürlich völlig klar, daß eine gewisse Mobilität schlichtweg notwendig ist, in vielen Fällen allein schon um dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen.
    Aber dass von manchen Seiten wieder reflexartig über den bösen Staat und die bösen Reichen hergezogen wird, bloß weil die eigene Kohle so grad mal reicht um mit Mühe und Not ein Auto zu finanzieren halte ich für unpassend.

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