Wer kennt Automatikgetr. im BMW 330d E46?

  • ich würde keinen schalter mehr fahren wollen. der automat in meinem bmw stellt sich auch auf die fahrweise ein, stichwort "adaptives Automatikgetriebe).


    problematisch wird es, wenn ein "opa" den wagen vorher hatte, dann macht der automat keinen spaß, meiner ist dagegen sehr sportlich geworden. schltlzeiten sind kurz, mit den neuen automaten von diesem jahr, sind die schaltzeiten verkürzt worden.


    bei mir steht ende des jahres auch eine neuanschaffung an. auf die probefahrt mit einem 535d mit sportgetriebe bin ich mal gespannt. einzig der neue schalthebel macht mir etwas sorgen, aber wir werden sehen...


    es kommt auch darauf an, ob man viel im stau steht, deswegen kommt bei mir stop´n´go mit rein.. wenn ich da an die zeiten zurückdenke, ständig in den ersten, dann zweiten, stopp, wieder schlaten etc... in münchen auf dem ring ist das dann schon ziemlich nervig und mit sicherheit kein entspanntes fahren mehr...


    am besten einfach alles probefahren, denn die meinungen gehen extrem auseinander..

  • Zitat

    Original geschrieben von brasax
    bei mir steht ende des jahres auch eine neuanschaffung an. auf die probefahrt mit einem 535d mit sportgetriebe bin ich mal gespannt. einzig der neue schalthebel macht mir etwas sorgen, aber wir werden sehen...


    Ob einem das Auto optisch und haptisch gefällt ist die eine Sache, aber die Motor-Getriebe-Kombination im 535d wird Dich ganz sicher nicht enttäuschen :top:


    Der Schalthebel ist IMHO ein Griff ins Klo, aber wer die aktuellen BMW-Innenräume erträgt, wird auch das verzeihen können.


    Technisch gibt es jedenfalls wenig auszusetzen und das iDrive hat auch sehr von der Überarbeitung profitiert!


    Beste Grüße,


    Johnson

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    Netz: D1, o2

  • Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    @AdminDR: Wie fährt sich der 2,5er TDI Handschalter im Vergleich zum Golf V 2.0TDI 140PS? Letzerer ist der modernste TDI, den ich gefahren bin. Der ging schon sehr gut.


    Ich fahre ja den Altea mit 2.0 TDI und kann dir nur eins sagen. Der 2.5er steht deutlich besser im Futter. Selbst wenn du ihm mal die "Hufe" gibst, wirkt er nicht überanstrengt noch gequält, was ich bei meinem Vierzylinder-Diesel schon eher den Eindruck hab. Auf der Landstraße und in der Stadt sind beide von den Beschleunigswerten gleich auf, aber auf der Autobahn offenbart sich dann die Stärke des 2.5ers. Viel bessere Beschleunigung bei höherem Tempo. Rein subjektiv empfinde ich den 2.5er in jeder Lebenslage als deutlich besser. Es ist halt ein Sechszylinder und die Soundkulisse ist für einen Diesel, wie ich finde, sehr angenehm.
    Der einzigste Grund der gegen den Kauf eines 2.5ers spricht, sind die Kosten. Die Audis (A4/A6) waren mir einfach zu teuer, soviel war ich damals nicht bereit auszugeben. Inzwischen relativiert sich das schon wieder und ich denke immer noch über einen 6-Zylinder-Diesel nach. Aber meine Vernunft wird wohl erstmal obsiegen ;) Das soll jetzt nicht heißen, dass der 2.0 TDI nicht gut ist. Er ist für mich absolut ausreichend, sowohl auf der Bahn, als auch sonst hab ich nie das Gefühl zu wenig Leistung zu haben. Der 2.5er ist nur deutlich kultivierter und schöner zu fahren.

  • Zum Thema VW Passat/Audi A4/A6 kann ich etwas beitragen:


    Ich fahre täglich auf der Arbeit einen Passat 2.0 TDI mit dem 6-Gang DSG-Getriebe. Der Wagen geht sowas von gut, ich bin einfach begeistert. Der schiebt von unten wie "die Hölle". :D
    Vom Modell mit 170 PS hat imho nur derjenige etwas, der regelmäßig sehr viel, sehr schnell Autobahn fahren möchte. Im Berufsverkehr und auf der Landstraße reicht der "Kleine" absolut aus, sogar mehr als das. Der Aufpreis für den "Großen" ist imho nicht gerechtfertigt. So viel besser geht der nämlich nicht. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck.


    Zum Thema Audi A4:


    In der Zeitschrift "Gute Fahrt" ist in der Ausgabe 6/07 ein Bericht zum "neuen" A4 Avant mit der 2.7 Liter V6 TDI-Maschine und 6-Gang Schaltgetriebe. Fazit der Tester: Traumhafter Motor, aber mit sehr engem Drehzahlband, weshalb man nur hektisch am schalten ist, um den Motor bei Laune zu halten. Passt nicht zu dem Motor und zum Stil des Fahrzeugs >>> also daher eher eine Automatik wählen.


    Zum Thema Multitronik:


    Die Multitronik bei Audi ist sehr anfällig. Audi hatte massive Probleme mit der Antriebskette in dem Getriebe. Da wurde mit Ölen verschiedener Viskositäten gespielt. Das ruppige Schaltverhalten hatte man allerdings nie ganz in den Griff bekommen. Eigentlich ein Armutszeugnis für einen Hersteller, der mal mit dem Slogan "Vorsprung durch Technik" geworben hat. Fazit: Nicht empfehlenswert.


    Zum Thema Audi A6 mit 180 PS:


    Mein bester Freund fährt eine A6 Limousine mit 2.5 V6 TDI Motor und Automtik/Quattro Antrieb (180 PS). Der Wagen hat nun 170 000 km runter und läuft absolut souverän. Ein schönes Auto zum kraftvollen dahingleiten auf der Autobahn. Der Wagen ist sein "Arbeitsplatz", was kleineres kommt daher für ihn nicht in Frage.


    Soviel Spaß wie "mein" Passat in der Stadt oder auf der Landstraße vermittelt dieser A6 aber nicht. Der Passat mit dem DSG-Getriebe ist deutlich flotter und beschleunigt besser. Mich wundert dies auch nicht besonders, da die Automatik und der Allrad-Antrieb einiges an Leistung nehmen. Der Motor vom A6 dreht auch nicht so schnell und kraftvoll hoch, wie der "kleine" 4-Zylinder-Passat.


    Das ist genau das Teil, was ich mir auch privat gerne anschaffen würde, wenn ich nicht bedingt durch die Tatsache, dass ich demnächst Vater werde, meine finanziellen Schwerpunkte eher primär woanders setzen möchte. Preislich wird es bei mir eher in Richtung Octavia RS Kombi gehen. Ein 200 PS-Gefährt für das Geld ist ist schon mal was!!!. Ok, ein schöner (gebrauchter) Passat Variant W8 ist auch eine Alternative. Solche Autos sind dann zwar wegen der Unterhaltskosten nichts für Vielfahrer. Aber sie machen höllisch Spaß. Auch ein Pampersbomber kann "sportlich" sein und über souveräne Fahrleistungen verfügen.


    Gruß herold

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."

  • Zitat

    Original geschrieben von herold
    Zum Thema VW Passat/Audi A4/A6 kann ich etwas beitragen:


    Ich fahre täglich auf der Arbeit einen Passat 2.0 TDI mit dem 6-Gang DSG-Getriebe. Der Wagen geht sowas von gut, ich bin einfach begeistert. Der schiebt von unten wie "die Hölle". :D
    Vom Modell mit 170 PS hat imho nur derjenige etwas, der regelmäßig sehr viel, sehr schnell Autobahn fahren möchte. Im Berufsverkehr und auf der Landstraße reicht der "Kleine" absolut aus, sogar mehr als das. Der Aufpreis für den "Großen" ist imho nicht gerechtfertigt. So viel besser geht der nämlich nicht. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck...


    Hallo.


    Ich habe den 2.0 TDI mit 170PS (Handschalter) im A4 und der geht mal gar nicht gut.


    Gerade "von unten" nur :flop:
    Riesen Turboloch unter 2200 U/min, was besonders in der Stadt nervt. Dazu noch eine Beschränkung der Leistung in den Gängen 1 und 2, was noch mehr nervt in der Stadt.
    Auf der BAB merke ich kaum einen Unterschied zum 140PS TDI. Die Vmax ist fast identisch.
    Meiner verbraucht bisher über alles im Schnitt 7,9 Liter / 100km. In der Stadt auch gerne mal 11 Liter / 100km.
    Leider gibts beim A4 kein DSG :(

  • Es hängt ja immer damit zusammen, was man bisher gewohnt ist, wenn man die Leistungsentfaltung einer neuen Motor-/Getriebekombination beurteilen soll. Im großen und ganzen decken sich ja nun unsere Beurteilungen der beiden 4-Zylinder. Die Motoren laufen beide recht gleich, zumindest in dem Bereich, auf den es mir ankommt.


    Wenn Du mal wissen möchtest, was ein Turboloch ist, dann fahr mal meinen 1.9 TDI mit 96 KW und 6-Gang Schaltgetriebe im Golf 4 Variant. Unter 1800 Touren geht da mal gar nichts. Beim Anfahren und im Bereich langsamer Geschwindigkeiten (Stop and Go mit Gangwechseln zwischen dem 1. u. 2.) dümpelt die Karre so vor sich hin. Wenn man dann z.B. beim Rechtsabbiegen, nachdem die Fußgänger die Straße überquert haben, Gas gibt, um das im 2. Gang langsam rollende Fzg. zu beschleunigen, kommt erstmal gar nichts an Leistung. Man überlegt ständig, ob man wieder in den 1. Gang schalten soll? :rolleyes:
    Sobald der Drehzahlmesser dann nach einiger Quälerei 1800 Touren anzeigt, haut's einen in die Sitze und die Reifen quietschen. Dieses Fahren in der Stadt macht wirklich keinen Spaß. Daher meine Begeisterung für das 6-Gang-DSG im neuen Passat.


    Gruß herold

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."


  • wie gesagt fahre ich derzeit einen e90, der ist ja nicht so unähnlich, nur kleiner... i-drive finde ich weltklasse, allerdings habe ich die 8 programmierbaren tasten noch nicht. ich finde es heftig, wieviel in den letzten zwei jahren am e90 geändert wurde und ärger mich, dass ich nicht noch etwas gewartet habe. vor allem efficient-dynamics und stop´n´go sind mal eine gute sache. das automatik-getriebe ist auch überarbeitet worden. da bin ich richtig gespannt drauf...

  • Wo gerade schonmal die Experten versammelt sind: Ist eigentlich 4Motion in irgendeiner Art und Weise ein abgespecktes "Quattro"? Oder allgemeiner gefragt: Worin unterscheiden sich das alte Syncro von VW, das neuere 4Motion und der Quattro von Audi? Ich hab da mal eine Schauergeschichte in einem Forum (es könnte Motortalk gewesen sein) gelesen, dass der Syncro-Antrieb nur beim Vorwärtsfahren greift, sprich Allrad bietet, und beim Rückwärtsfahren nicht? Die Story ging ungefähr so, dass jemand mit einem VW-Syncro und Pferdeanhänger auf ne schlammige Wiese gefahren ist, und dann nicht mehr rückwärts rauskam, da nur die Vorderräder angetrieben wurden statt alle bei genügend Schlupf.
    Wahr oder Falsch?

  • Beim 4 Motion- und Syncro-System handelt es sich afaik um Systeme, die die Hinterräder bei durchdrehenden Vorderrädern mit Antriebsleistung versorgen. Die Verteilung der Antriebsleisung erfolgte beim Syncro über eine Viskokupplung im hinteren Antriebsstrang zur Kardanwelle und weiter zum Differential an der Hinterachse. Beim 4 Motion erfolgte diese Steuerung nicht mehr mechanisch sondern elektronisch. Im Prinzip fuhr man immer nur einen Frontantrieb, es sei denn für die Hinterräder gab es was zu tun. Beim Quattro wurden alle Räder gleichzeitig mit Antriebsleistung versorgt, was Quattro-Fahrzeuge manchmal bei Kurvenfahrten auf "letzter Rille" den Abflug machen ließ, da man den Grenzbereich des Fahrzeugs nicht früh genug zu spüren bekam. Als richtiger Allrad-Antrieb gilt eigentlich nur der Quattro. Zum Thema Rückwärtsfahrt und Syncro oder 4 Motion kann ich nichts sagen, da bisher noch nicht ausprobiert.


    Gruß herold

    Neulich im Baumarkt: "Guten Tag, ich brauche eine Laubsäge." "In der Gartenabteilung..."

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