Der Solomo- & NeXXt Mobile-Thread (einfachsms)

  • Zitat

    Original geschrieben von morsum
    Hatte mein Portierungsverlangen schon vor zwei Tagen gestellt und erst heute diese Antwort bekommen. Die 25 Euro auf der Karte kann ich wohl in den Wind schreiben und muss nun nochmal 25 Euro berappen, um meine Rufnummer behalten zu können.
    Ist vielleicht gut so, mit einem Verein mit solchen Geschäftsmethoden will man nichts zu tun haben.

    Ich würde noch warten. Die Portierung ist bestimmt bald kostenlos möglich.

  • Zitat

    Original geschrieben von GigaTom
    Ich würde noch warten. Die Portierung ist bestimmt bald kostenlos möglich.


    Warum sollte der Inso-Verwalter zum Schaden der Insolvenzmasse und folglich der Gäubiger auf Portierungsgebühren verzichten?

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Der Insolvenzverwalter wird mit Sicherheit nicht darauf verzichten wollen. Wenn aber die Firma Telogic erstmal abgewickelt ist, wird ihm nix anderes übrigbleiben. :D

  • Ich wuerde sagen sobald Solomo dauerhaft keine Dienste mehr erbringen kann erlischt das Vertragsverhältnis. Und ohne Vertragsverhältnis gibt es auch keine Grundlage für eine Portierungsgebühr mehr.


    Außerdem könnte ich mir vorstellen das die Bundesnetzagentur dann Telogic die Rufnummern entzieht. Also das die Portierung dann nur noch zwischen dem neuen Anbieter und dem Betreiber der Portierungsdatenbank koordiniert wird, und Telogic dann garnicht mehr gefragt wird ob sie die Nummern freigeben oder nicht.

  • wäre das nicht DER ansatz schlechthin, wenn möglichst viele betroffene, also leute, die portieren, aber keine gebühr dafür bezahlen wollen, schon jetzt die bundesnetzagentur mit entsprechenden ansinnen überhäufen würden ?


    Und noch zwei fragen an die juristischen experten:
    1. daß die portierungsgebühr aus dem sim-kartenguthaben bestritten werden kann, ist ja vermutlich entweder irgendwo in den agb geregelt oder bisher stets konsistent geübte praxis. Ist diese vorgehensweise damit nicht teil der vertragsbedingungen und somit nicht einseitig änderbar ?


    2. Falls man ein relativ geringes guthaben hat -- wie vermutlich die meisten solomo-kunden --, ist es dann überhaupt sinnvoll, sich die mühe zu machen (zeit- und ärgeraufwand), dieses als forderung beim insolvenzverwalter anzumelden ?

    vielen dank für alle hilfreichen antworten


    Der teuro ist tot, es lebe die neue alte DM. Wetten auf 10-jahres-sicht werden angenommen (gibt's da eigentlich internet-wettanbieter für?).

  • Die Netzagentur tut bestimmt gar nichts, solange der Vorgang nicht durch die Medien gegangen ist. Bis jetzt weiß "Deutschland" noch gar nichts von der "Pleite". Sollte der Fall bekannt werden, haben wir vielleicht Glück und die BNetzA möchte vielleicht für die Öffentlichkeit ihre "Daseinsberechtigung" nachweisen, in dem sie "unsere" Nummern aus der Geiselhaft des Insolvenverwalters befreit.
    Für den Einzelnen ist es sicher nicht sinnvoll seine Forderung anzumelden, da fließen nur noch "Pfennige" zurück, wenn überhaupt. Und ob Portierungsgebühren aus Guthaben bestritten werden dürfen oder nicht ist auch nicht explizit geregelt. Das ist eine Sache für den Gesetzgeber hier für die Zukunft wasserdichte Regeln vorzugeben. Im Prinzip müsste im Sinne der Kunden die Nummer bei einem beginnenden Insolvensverfahren (und/oder wenn die vereinbarten Leistungen nicht mehr erbracht werden (können) sofort kostenlos freigegeben werden.....aber Verbraucherschutz ist irgendwie nicht die Stärke dieser Republik :rolleyes:.


    stefsch

    Achtung, diese Signatur ist nur noch für kurze Zeit erhältlich - Bitte bevorraten sie sich!!!
    Ein Leben ohne Solomo ist möglich, wird aber teurer und weniger komfortabel. - Danke Solomo für fünf schöne und preiswerte Jahre - Ruhe in Frieden

  • Es ist m.E. nicht sinnvoll, jetzt schon die Bundesnetzagentur mit der Nase darauf zu stoßen. Die können derzeit nicht drauf reagieren, und wenn später doch die Situation eintritt, dann bessert es gar nichts wenn man "vormeldet". Durch das Vormelden bekundest du ja, dass du die jetzige Situation kanntest, und es versäumt hast deine Rufnummer zu "retten". Irgendein Schlauberger wird dir das dann entgegenhalten (im Zweifel ist es noch der Insolvenzverwalter). Also Füße stillhalten, die Rufnummer gehört dir ohnehin.


    Man sollte es lieber stillschweigend auf eine Situation ankommen lassen wie Anja Terchova es sagte , sinngemäss "... dann wird ihnen nichts anderes übrigbleiben".


    Zu 1.) ich vermute dass der Insolvenzverwalter die derzeitigen Portierungsentgelte ähnlich wie ein Massedarlehen behandelt, d.h. getrennt hält sodass es nicht "versickert".


    Entgegen anderer Aussagen im Thread (von Leuten die es u.U. durchaus besser wissen als ich) wäre meine Präferenz in so einem Fall, die Forderung von Telogic wegen MNP-Portierung gegen meine Forderung aus Gesprächsguthaben aufzurechnen, also auch formell die Aufrechnung zu erklären - in Deutschland muss man das extra erklären, siehe Aufrechnung , und dann nur die Differenz zu überweisen.


    In den Telogic-AGB ist meines Wissens genau wie bei anderen Anbietern nur geregelt, dass der Kunde für alles was er beansprucht vorleistungspflichtig ist.


    Ob da auch die genaue Bankkontonummer mit umfasst ist, weiss ich nicht; es dürfte aber durchaus den Gepflogenheiten des Rechtsverkehrs entsprechen dass sich Bankverbindungen auch mal ändern :rolleyes:


    Möglich ist, dass bei Insolvenz nicht aufgerechnet werden kann wie ich möchte, weil das die Masse schmälern würde und ich dadurch gegenüber anderen Kunden die nicht portieren wollen und ebenfalls Guthaben im Feuer haben, bevorzugt würde (so würd ich es mir zusammenreimen, das Guthaben aus *100# würde in dem Fall ja voll angerechnet.) Das muss aber kein Nachteil sein, denn wenn ich schon nicht aufrechnen kann, so schützt mich diese Vorgehensweise andererseits auch davor, dass andere Kunden aufrechnen und dadurch zu meinen Ungunsten die Masse schmälern!
    Also wer unbedingt portieren will, kann auf diese Sache mit dem Anderkonto eingehen und die 25 Eur. dorthin zahlen, und sein *100# Guthaben dann halt extra zur Tabelle anmelden und bekommt es gemäss Quote auch zurück.


    zu 2.) Ich habe für mich selbst entschieden, falls der Fall eintreten sollte, auf jeden Fall die Guthabenerstattung zu beantragen bzw. die Forderung zur Tabelle anzumelden.


    Kann mir vorstellen, dass die vielen Panik-Portierer für Telogic nochmal ein strohfeuerartiges Bombengeschäft sind, an dem sie sich sanieren / gesundschrumpfen können - wenn das lauter Leute sind die sich immer nur anrufen lassen (also denen Erreichbarkeit wichtig ist! ;)) und selten rausrufen oder aufladen... das Freigeben der Rufnummern kostet sie wg. Insolvenzgeld derzeit ja nichtmal Personalkosten, ist für Telogic also kostenlos.


    By the way, mir scheint die Telekom liest mit:
    Gestern abend stellte ich fest, dass 0800 Nummern, die Calling Card einwahl der T-COm eingeschlossen nicht erreichbar sind - wer hat ähnliches beobachtet?
    Eine Nummer die im reverse billing berechnet wird abzuklemmen macht wirtschaftlich rein gar keinen Sinn!! :flop:

  • Welche Chancen habe ich denn, wenn ich jetzt meine Speach Rufnummer zu einem anderen Anbieter Portiere, die restlichen 115 Euro ausgezahlt zu bekommen? Schließlich heißt vorläufige Insolvenz ja nur, dass ein Insolvenzantrag dem Insolvenzrichter vorliegt, er aber noch keine positivie oder negative Entscheidung zu einem Insolvenzverfahren abgegeben hat.

    Zitat

    Ich dachte "no smoking" heißt "kommt nicht im Anzug"! - Blumentopf

  • 0,001 %


    Es gibt 2 Möglichkeiten
    a) Weiterbetrieb zur Rettung von Telogic bei guten Erfolgsaussichten (unwahrscheinlich, wird auch schneller entschieden)
    b) Verwertung der Assets zu Gunsten der Gläubiger. Dazu gehört nach Ansicht des Inso.verwalters auch das Guthaben. Dieses wird nicht wie bei der Bank als Konto geführt. Daher ist es jetzt Bestandteil der Insolvenzmasse und wird an die Gläubiger verteilt.
    Genau diesen Punkt der Guthabenverwaltung könnte man allerdings in die Diskussion werfen.


    Pragmatisch gesehen gehen aber auch viele Assets in der Insolvenzmasse unter, egal ob berechtigt oder nicht.
    Beispiel: an Schlecker eingesandte Geräte zwecks Garantiereperatur wurden zur Insolvenzmasse, obwohl im Eigentum der Kunden.

  • Du meinst, das Guthaben wird nicht gesondert verwaltet wie z.b. bei Mietkautionen, die vom Vermögen des Vermieters abgesondert angelegt werden müssen um insolvenzsicher zu sein?


    Noch eine Idee:


    Wer wirklich > 100 Euro im Feuer hat, könnte doch auch das Guthaben über Mehrwertdienste abtelefonieren.


    Oder Handyporto davon bestellen .... ;)


    Einige davon haben angeblich auch Cashback-Funktionalität.
    Mich wundert warum das auf TT noch keiner vorgeschlagen hat? ;)


    Einfach selber auscashen! ;)
    Eine Quote von 50 % ist doch viel besser als die von Seufz kolportierten 0,001 % ! :cool:


    Wohin mit hohem ungenutzten Prepaid-Guthaben


    EDIT: Handyporto scheint leider nicht möglich; weiss jemand wie es mit anderen 0900-Nummern oder Premium-SMS aussieht?


    Gibt es nicht auch Dienste, wo man 01805-Nummern anruft und dadurch anderswo Guthaben erwirbt?


    AGB von Vistream/Telogic sagen hierzu:

    Zitat

    3.7 VISTREAM bietet in einigen Tarifen über die Telekommunikationsdienstleistung gemäß Ziffer 3.6 hinaus dem Kunden den Zugang zu sog. „Premiumdiensten“ im Sinne von § 3 Nr. 17 a des Telekommunikationsgesetzes an, insbesondere zu solchen Diensten, die über den Rufnummernbereich 0900 erbracht werden, in deren Rahmen eine weitere Dienstleistung, anders als die Telekommunikationsdienstleistung gemäß Ziffer 3.6, von VISTREAM oder einem Dritten erbracht wird. Premiumdienste sind insbesondere solche weiteren Dienstleistungen, in deren Rahmen Chatdienste, Musikdienste, Unterhaltungsdienste, Unterhaltungsdienste für Erwachsene, Foren und Service Hotlines erbracht werden.


    Welche sind "einige Tarife"? :confused:
    Wäre natürlich für die betroffenen toll, wenn solomo hier noch ein Türchen aufmachen könnte, Stichwort, über die Management-Schnittstelle 0900 freigeben ;)

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