Ford Fiesta ST - Erfahrungswerte?

  • Friede sei mit euch, ich wollte keinen Streit anzetteln :)


    Aber zum Apfel-gegen-Birnen-Argument: Motorräder, insbesondere Joghurt-Becher, sind natürlich eine andere Sache, aber mit dem Beispiel Impreza wollte ich darauf hinweisen, daß auch im Standard-PKW-Bereich hochdrehende Motoren mit kurzem Ventilhub verbaut werden.


    Ich bin selbst 3 Jahre lang einen BMW E36 320 Coupe (EZ92 150PS) gefahren, maximales Drehmoment bei 3900 U/min und ab 6500 im roten Bereich. Schon damals musste ich mir von einem Freund, der zum gleichen Zeitpunkt einen GolfIV-TDI fuhr, anhören, wie durchzugsarm er sei. Nun .. bei Ortsausgang schaltet man bei so einem Fahrzeug vom 5. in den 3. Gang zurück und tritt aufs Gas, dann kommt auch was.


    Für mich war das damals der Inbegriff von Spaß.
    Denselben Spaß habe ich heute, wenn auch gesteigert und auch gefährlicher, mit meiner CBR .. mit 100 PS auf 200 Kilo bei 10-13500kU/min die Kurven kratzen.


    Heute scheint dagegen mit "sportlichem Fahrspaß" gemeint, daß man bei jeder Geschwindigkeit in jedem Gang trotz ruhiger Leerlaufdrehzahl soviel Kraft zur Verfügung hat, daß die Schlupfregelung und ESP eingreifen müssen, um das Fahrzeug in der Spur zu halten.


    Die Ansprüche haben sich wohl verändert.

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  • Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Kinners, es soll hier um den Fiesta ST und nicht um eure Privatfehde gehen :rolleyes:


    :top:


    Danke!


    Wobei ich es mittlerweile aufgegeben habe. Man kann die Postings, in denen es wirklich um das geht, worum es dem Threadersteller geht, an einer Hand abzählen. Und das bei 3 Seiten Threadlänge bisher! :eek:


    oli-haas: Ich bin mir nicht zu 100% sicher, ob es ein Vor- oder Nachfacelift war. :o


    Was hältst Du denn vom Suzuki Swift Sport? Das wäre mein Favorit in der Klasse und der Preislage. Es gibt aktuell ein sehr interessantes Sondermodell namens Beat.
    Schau mal bei mobile.de rein, da gibt es nagelneue für um die 19000 Euro, wenn ich mich recht entsinne. ;)

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus Darf man mit so einem Motor (wenn man sich ihn kaufen könnte) in der Stadt herumfahren, oder wäre der vielleicht ein bisschen zu laut? Ach doch, ja, stimmt, der ist etwas laut. Bauen wir doch einen guten Auspuff dran!. Hups, da sind ja plötzlich 200PS weg, na sowas!


    OT: Aber ist denn ein Motor selbst nicht immer sehr leise und ab Abgas wirds laut?


    Zitat

    Original geschrieben von Jochen Was hältst Du denn vom Suzuki Swift Sport? Das wäre mein Favorit in der Klasse und der Preislage. Es gibt aktuell ein sehr interessantes Sondermodell namens Beat.
    Schau mal bei mobile.de rein, da gibt es nagelneue für um die 19000 Euro, wenn ich mich recht entsinne. ;)


    Stimmt! Der ist echt geil und auch mal in sport Auto gut getestet! Auf den bin ich auf Anhieb gar nicht gekommen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Was hältst Du denn vom Suzuki Swift Sport? Das wäre mein Favorit in der Klasse und der Preislage.

    Der scheint sich unter jungen Leuten zzT als Geheimtip zu etablieren, ist sportlich, gut getestet, und preiswert. In den Typklassen ist er (hab gerade nachgesehen) bei 12 bzw 16 auch sehr günstig - wird sich aber in den nächsten Jahren mit Sicherheit ordentlich hoch crashen.


    Weitere Alternativen zum Fiesta ST:
    Opel Corsa 1.6 Turbo, 1.7 CDTi
    Skoda Fabia RS



    Nach dem, was mir ein befreundeter KFZ-Mechaniker in der Eifel so über Fiesta erzählt, würde ich da grundsätzlich von Abstand nehmen. Diese Aussage ist aber nicht zwingend repräsentativ und zu verallgemeinern ;)


    In der ADAC-Pannenstatistik der Kleinwagen sind die Fiesta zzT auch nur im Mittelfeld (ok, die Fabia sind auch nicht besser).

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  • Hi,


    hab das hier jetzt nicht komplett durchgelsen aber wollte kurz folgendes anmerken:


    Ich hatte vor kurzem von SIXT weil ich nachts am Flughafen ankam und es keine "normalen" Autos mehr gab einen 5.000 km alten Fiesta ST.


    Bin damit zügig von Frankfurt nach Ulm gefahren und habe dabei ca. 14 Liter Benzin auf 100km gebraucht. Das solltest du beim Kauf schon bedenken denn der Verbrauch ist bei "normaler" Fahrweise zwar bestimmt deutlich niedriger aber bestimmt nicht der beste!


    Ich fand das Auto ziemlich schlecht verarbeitet und die SIXT-Bereifung war auf nasser Straße nicht gerade ideal (wird wohl die Werksbereifung sein aber ich hab es mir nicht weiter angeschaut... )


    Viele Grüße
    Chris

  • Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Hallo,
    Vielleicht solltest du mal deinen Fahrstil ändern oder andere Reifen wählen.
    Ich hab heute morgen noch so ne mickrige A-Klasse CDI problemlos an der Ampel stehen lassen und das drehte nichts bei mir durch.


    Natürlich dreht da nix durch, weil ESP bzw. ASR eingreift und das verhindert, bzw. weil man auch einfach bewusst nicht sein Glück herausfordert und es etwas gemächlicher angehen lässt.
    Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass es beim Frontantrieb durchaus Einschränkungen gibt was die Kraftübertragung angeht, und dass das mit größer werdender Leistung natürlich umso deutlicher wird.


    Zitat

    Original geschrieben von Thomas4711
    Der A3 TFSI wird wahrscheinlich mein nächstes Auto zum Jahreswechsel, aber ich sehe da auch keinen Grund für Quattro, nachdem ich den längere Zeit gefahren bin.


    Meinst Du Deinen FSI oder bist Du den TFSI längere Zeit gefahren...? ;)


    So, war leider auch OT.

  • Hallo,


    Zitat

    Meinst Du Deinen FSI oder bist Du den TFSI längere Zeit gefahren...?


    Den FSI fahr ich seit 2 Jahren, den TFSI hab ich mal 5 Tage als Ersatzwagen gehabt.

  • Mich hat übrigens trotz OT das zuvor angeschnittene Thema des Zusammenhangs zwischen Drehzahl, Drehmoment, Leistung und Beschleunigung nicht mehr in Ruhe gelassen, und so habe ich einen ganz interessanten Beitrag aus dem Motor-Talk Forum aufgestöbert.
    PDF-Dokument
    Da musste ich auch meine gewonnenen Erkenntnisse nochmal etwas zurechtrücken, ist lesenswert...
    EDIT:
    Also nochmal zusammengefasst:
    -Die größte (momentane) Beschleunigung findet immer am Punkt des größten Drehmoments statt, wobei das Raddrehmoment und nicht das Motordrehmoment ausschlaggebend ist. Weswegen aufgrund der anderen Übersetzung hier ein Teil der großen Turbodieseldrehmomente aufgefressen werden, da ein Diesel nicht so hoch dreht wie ein Benziner.
    -Zur optimalen Beschleunigung muss man immer dann schalten, wenn im nächsten Gang ein höheres Raddrehmoment anliegt, weshalb hier der Einfluss des Zusammenspiels zwischen Getriebeabstimmung und Motorcharakteristik ins Spiel kommt.
    -Die Leistung ist hierbei eigentlich nur indirekt ein Indiz für die Fahrleistungen, da sie bloß aus dem Produkt aus Drehmoment und Drehzahl resultiert und das Drehmoment des Motors plus Getriebeübersetzung für die Beschleunigung verantwortlich ist.
    EDIT2:
    -Eine höhere Leistung ist aber natürlich trotzdem wünschenswert, weil das (gleiches Motordrehmoment vorausgesetzt) schlichtweg bedeutet, dass eine höhere Drehzahl anliegt, was wiederum bedeutet, dass bei gleicher Geschwindigkeit die Getriebeübersetzung größer sein darf, was wiederum ein größeres Radmoment zur Folge hat. Deshalb sind die Formel1-Renner und Motorräder auch so schnell....
    Aber das hier liest wahrscheinlich eh keine Sau mehr..... ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von Hadraniel
    Dem verdanken wir, daß es auch heute noch Verkehrstote gibt, obwohl die Sicherheit der Fahrzeuge ganz enorme Fortschritte gemacht hat. Ist mir völlig schleierhaft, warum Kleinwagen heute motorisiert sein müssen wie Oberklasse-Limousinen vor 15 Jahren. Aber so eine Diskussion wäre hier wohl extrem OT.


    Dies ist jetzt zwar völlig OT, aber diese Aussage ist doch totaler Blödsinn.


    Jetzt mal von der Art des Antriebes abgesehen (egal ob Sauger oder Turbo, Benziner oder Diesel) - der Trend geht einfach immer zu höher motorisierten Fahrzeugen - vor allem in der Klein- und Kompaktwagenklasse.
    Hatte der Golf 1 GTI 110 PS, so hat der aktuelle 200 PS und als Edition 30 sogar 230 PS.
    Früher war ein Auto mit 110 PS und welches über 200 gelaufen ist ein Sportwagen, heute ist es Mittelmaß und geradewegs ausreichend motorisiert.
    Ist doch genau das gleiche mit den Außenabmessungen - Parkplatzknappheit, veraltete Parkhäuser welche 20 Jahre und älter sind und dementsprechend sehr eng - die Fahrzeuge werden aber immer größer - weil es die Kunden einfach verlangen.


    Um nochmal auf die Verkehrstoten einzugehen - ich kann mich mit einem Auto welches 75 PS hat, genauso tot fahren wie mit einem Auto welches 250 PS hat.
    ESP, ABS, ASR können auch nicht die Grenzen der Physik überwinden - es kommt einfach auf den Fahrer an.


    Zudem muss man ein Auto mit 75 PS eigentlich immer am Limit bewegen - Gänge ausdrehen um flott voranzukommen etc. - ein besser motorisiertes Auto kann man ganz entspannt fahren.

  • Wir sollten einen neuen Thread eröffnen, für Entwicklung im PKW-Sektor, und diese (wie ich finde fruchtbare und lehrreiche) Drehmoment-Diskussion, und dann alle betreffenden Postings verschieben. Geht das?



    zu 1) genau das habe ich geschrieben oder zumindest ausdrücken wollen
    2) die Anbieter verkaufen Chassis-Vergrößerungen als elementaren Bestandteil der Modell-Evolution - und müssen dann z.B. bei VW den Fox von unten nachschieben, weil der Lupo zum Golf und der Golf zum Jetta geworden ist. Hat sich jemals einer getraut, ein Modell in seiner Größe zu belassen?
    3) Diese Diskussion ist nicht neu. "Mehr Leistung = mehr Sicherheit, weil man im Ernstfall auch mal einen Überholvorgang beenden kann." Die Praxis zeigt jedoch, daß Mehrleistung bei Motor und Bremse nicht als Puffer verwendet sondern auch ausgenutzt werden.
    Dazu vermitteln ESP, Airbags und Co. ein Grundgefühl von Sicherheit, die unbedarfte Fahrer ohne Zwang in dem Grenzbereich operieren lassen, wo man sich vor 10 Jahren ohne Erfahrung nur vorsichtig herangetastet und reingearbeitet hätte. Da ist der Puffer dann auch weg, wenn man ihn gebraucht hätte.


    Du hast recht, es kommt auf den Fahrer an. Man könnte diese ganzen Donnerwolken mit 150PS und mehr auch entspannt fahren und den ganzen Komfort einfach als solchen nutzen. Nur wer macht das schon??


    Ein Wochenende in der Eifel und derlei Ansichten entpuppen sich als völlig realitätsfern. Autofahrer sind da übrigens nicht besser als Motorradfahrer, eher im Gegenteil: Moppedfahrer sind mit 40 geheilt und haben die ersten Stürze hinter sich. In aller Regel rasen die, mit neuen Knien, künstlicher Hüfte und vernarbtem Bauch nur noch auf der Rennstrecke und werden auf der Landstraße gemütlich, sich ihrer Verletzlichkeit im ÖStv bewusst. Autofahrer lernens nie ... da gehts ja immer nur ums Geld und nicht ums Leben.

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