Wahlen in Hessen und Niedersachsen

  • Stimmenunterschied zwischen CDU und SPD sind gerademal 3.000 Stimmen, wenn ich eben richtig mitgerechnet habe.


    Natürlich wird die Linke Frau Ypsilanti unterstützen, auch wenn diese eine "Koalition" mit der Linken im engeren Sinne ausgeschlossen hat.


    Diese Wahl war (wie die vorherige Landtagswahl für die Bundes-SPD) ein Denkzettel für die CDU. Falls es zu einer Rot-Rot-Grünen Koalition kommen sollte bin ich mal gespannt, ob wirklich die Wahlversprechen eingehalten werden (bspw. abschaffen von Studiengebühren).


    Ob diese Landesregierung dann tatsächlich 5 Jahre ihre Mehrheit behalten wird, bzw. eine geschlossene Meinung bilden kann, muss sich erst zeigen.

  • Zitat

    Original geschrieben von Siemensanier
    Nun könnte ich natürlich damit beginnen, selber ein politisches Angebot zu aktiv mit zugestalten, so könnte man jetzt zu recht einwenden.


    Ich befürchte, daß es gar nicht so einfach ist, einen Posten als Staatssekretär oder Hauptabteilungsleiter in einem "interessanten" Ministerium abzugreifen :D
    Wer die Fäden im Hintergrund zieht, sollte ja langsam bekannt sein.....

  • Komme gerade aus dem Landtag in Wiesbaden heim.
    Fern abseits der Fachdiskussion hier:


    Nem Sozi wie mir tut es weh einzugestehen, dass die CDU das bessere Süßwarenangebot hatte. Ansonsten war das Essen bei der SPD besser :)


    Die nächsten Wochen werden sehr spannend.


    Anmerkem möchte ich noch, dass Koch noch viel viel böser schauen kann, wenn die Kameras aus sind.


    Der sozialliberale Teil der FDP hat sich wohl aufgelöst. Sehr sehr schade. In vielen Bereichen würde es Deckungen geben.

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  • Zitat

    Original geschrieben von MTT
    Die CDU doch noch ganz knapp vor der SPD,
    auch wenn es an sich nichts ändert. ;)


    Es macht die Koalitionsbildung noch schwieriger.


    Denn die FDP wird mit Andrea Ypsilanti niemals eine Koalition eingehen, und mit der Linkspartei wird Andrea Ypsilanti niemals eine Koalition eingehen.


    Wenn die SPD jetzt ein paar Stimmen vor der CDU gelegen hätte wäre imho eine grosse Koalition am wahrscheinlichsten gewesen. Aber nachdem die CDU gleiche Sitzanzahl aber mehr Stimmen hat wird sie wohl der SPD nicht das Amt des Ministerpräsidenten überlassenw wollen, andererseits will die SPD aber bestimmt nicht auf dieses Amt verzichten.


    Bliebe noch Jamaika (natürlich ohne Koch als Ministerpräsidenten) als letzte Alternative, aber FDP und Grüne unter einen Hut zu bekommen ist auch nicht einfach. Aber nachdem die Grünen bei den Stimmen Federn lassen mussten (vermutlich vorallem an die Linkspartei aber auch an die FDP) könnte ich mir sogar vorstellen das die Grünen doch mitmachen, um nicht den Bach der Bedeutungslosigkeit hinuterzugehen.

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Ich befürchte, daß es gar nicht so einfach ist, einen Posten als Staatssekretär oder Hauptabteilungsleiter in einem "interessanten" Ministerium abzugreifen :D
    Wer die Fäden im Hintergrund zieht, sollte ja langsam bekannt sein.....



    *Psst*


    Wenn Herr Minister mit seinem neuen Besen denn mal in Ungnade fällt, und mit falschen Zahlen und Fakten gefüttert, dem Volk zum Fraße vorgeworfen wird.
    "Dem Deutschen Volke"
    Aber das braucht das Volk ja nicht zu wissen. *gr*



    Siemensanier


    PS: Bist du etwa Hauptabteilungsleiter, der auf der letzten Weihnachtsfeier ....

  • Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    Es macht die Koalitionsbildung noch schwieriger.


    Denn die FDP wird mit Andrea Ypsilanti niemals eine Koalition eingehen, und mit der Linkspartei wird Andrea Ypsilanti niemals eine Koalition eingehen.


    Die SPD macht alles um an die Macht zu kommen. Auch mit Kommunisten und saarländischen Villenbesitzern mit 3 m Zaun ins Bett zu steigen.



    Trotzdem gönne ich es der Y-Tussi genauso wie Schröder sich im Fernsehen nach der Wahl lächerlich gemacht zu haben.

  • Und Roland war ganz cool und nicht lächerlich mit der Aussage 12% Verlust käme dadurch dass einfach mehr SPD-Wähler wählen gegangen sind???


    Und Schröder und das SPD-Verhandlungsteam hat es geschafft den Koalitionsvertrag sehr erfolgreich abzuschließen. Spaß hatten heute auf jeden Fall nur Nichtgegenmigrantenhetzer ...


    Und alles zu tun um an die Macht zu kommen ist Politik ... Die einen machen auf Mindestlohn - die anderen schüren Ängste!

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  • 0.1% – ein Hauch von Nichts


    Koalitionen jeglicher Art wurden durch die 0.1% Mehrstimmen der Linkspartei ebenso verhindert wie durch den 0.1% Vorsprung der CDU. Entweder bleiben wir nun an der nächsten Ampel stehen oder fahren weiter nach Neuwahlen im schönen Hessen.


    0.1% – ein Hauch von Nichts.


    Gute Nacht.

    Signatur ist so 2002.

  • Re: 0.1% – ein Hauch von Nichts


    Zitat

    Original geschrieben von chico
    ein Hauch von Nichts.


    Sonst stehe ich ja drauf ...

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  • Es tut mir ja selbst leid das zu sagen. Ich bin aufgrund ihrer unsoliden familien- und gesellschaftspolitischen Vorstellungen ja nun wirklich kein Anhänger der FDP. Aber nachdem sich die Merkel-CDU (auch unsere Kanzlerin ist von ihrer Sozialisierung im FDJ-Blauhemd ja nie wirklich losgekommen) inzwischen nahtlos in die lange Kamel-Karawane in die Staatswirtschaft eingereiht hat, verbleibt als letzter Vertreter der marktwirtschaftlichen Vernunft nunmal nur noch die FDP. Es ist ja kein Geheimnis, daß die CDU-Mittelstandsvereinigung schon seit längerem mit dem Gedanken spielt, geschlossen zur FDP überzutreten, da sie gegenüber den Herz-Jesu-Sozialisten in der CDU inzwischen jeglichen Einfluß verloren haben.

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