Diskussion: Banken mit guten Angeboten (Keine KwK Gesuche erlaubt!)

  • Schau Dir auch mal Otto an. Da kann man auch online stornieren. Allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob Kreditkartenzahlungen vernünftig gehen. Theoretisch sollten sie schon. Ich hatte in der Vergangenheit damit aber immer wieder Probleme (Buchung ging nicht durch).


    Ggf. dann einfach an einem Sonntag bestellen, um genug Zeit zum Stornieren zu haben.

  • Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Wie kommt man denn auf 4 stellige Beträge bei Fahrkarten innerhalb Deutschlands?


    Alleine eine normale Hin-/Rückfahrt für 5 Personen ohne Extras von Passau nach Flensburg kostet schon über 1400€ und lässt sich auch einfach wieder stornieren solange der Reisetermin in der Zukunft liegt.

  • Re: flatex.at


    Flatex-FAQ: "Selbstverständlich können Bürger mit Wohnsitz im Ausland bei uns ein Konto/ Depot eröffnen."


    Das heisst natürlich nicht, dass sie jeden nehmen, aber grundsätzlich sind sie offen.


    Darf man fragen, für was du die AT-IBAN brauchst? Lastschriften gehen vermutlich ohnehin nicht - und als kleines bis mittelgrosses Land sollten die Österreicher doch nicht so verbohrt sein, nur inländische Konten zu akzeptieren, oder?

  • Re: Re: flatex.at


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Flatex-FAQ: "Selbstverständlich können Bürger mit Wohnsitz im Ausland bei uns ein Konto/ Depot eröffnen."


    Das heisst natürlich nicht, dass sie jeden nehmen, aber grundsätzlich sind sie offen.


    Darf man fragen, für was du die AT-IBAN brauchst? Lastschriften gehen vermutlich ohnehin nicht - und als kleines bis mittelgrosses Land sollten die Österreicher doch nicht so verbohrt sein, nur inländische Konten zu akzeptieren, oder?


    Bei Abschluss über flatex.at bekommt man zusätzlich eine Prämie von 100 Euro (unter bestimmten Bedingungen) - das ist bei flatex.de nicht der Fall. Ich bin noch auf der Suche nach einem neuen Broker und habe flatex eh in der engeren Wahl. Sollte es dazu ein Konto aus Österreich geben, wäre das noch ein Pluspunkt. Lt. FAQ kann man auch aus D ein PostIdent machen - ich befürchte nur, dass auch dann bei flatex.de lande. ;)

  • Was bringt dir ein Konto/Depot in Österreich, außer Ärger bei der Steuerabwicklung? Die Quellensteuer beträgt 35%, kannst du in Deutschland wohl anrechnen lassen, aber der effektive Ertrag ist damit wohl geringer (?).


    Ich hatte bei direktanlage.at ziemlichen Ärger, habe die Quellensteuer nicht erstattet bekommen (weder vom österreichischen noch vom deutschen Finanzamt) und konnte sie "nur" anrechnen lassen. OK, wird die Summe über 26,375% dann auch noch als bereits gezahlte Abgeltungsteuer berücksichtigt und es geht auf Null auf? :confused:

  • Das Hauptproblem bei flatex.at (und anderen ausländischen Brokern) ist, dass man keine Steuerbescheinigung nach deutschem Recht erhält und alles händisch versteuern muss.


    Der Vorteil eines ausländischen Brokers ist, dass keine Abgeltungssteuer sofort anfällt. Deshalb nutzen das manche Trader, um dann nur in der Steuererklärung den Nettogewinn versteuern zu müssen und keine zwischenzeitlichen Gewinne. Bringt einen Liquiditätsvorteil.


    Die 35% Quellensteuer sollten eigentlich nur auf Zinserträge anfallen (Anleihen, Tagesgeld, Festgeld). Das scheinen aber nicht alle Broker wirklich so genau zu nehmen. Vor einigen Jahren hat mir flatex.at auch für Stückzinsen (die nach deutschen Steuerrecht zu Kursgewinnen zählen) die Zinsquellensteuer abgezogen. Ich hatte mich dann noch (vergeblich) mit einer Juristin von BIW rumkapitelt. Die Quellensteuer hat mir das FA dann aber problemlos erstattet. ... und in den Folgejahren hat flatex.at dann auch keine Quellensteuer für Stückzinsen mehr verlangt. Ein Schelm wer böses dabei denkt. :p


    Ich nutze flatex.at nur in Ausnahmefällen um größere Abgeltungssteuerzahlungen zu vermeiden, bei denen ich weiss, dass ich sie mit der Steuererklärung sowie so wieder erstattet bekommen würde.


    Für normale Käufe/Verkäufe würde ich mir den Ärger einer manuellen Steuerabrechnung nicht antun.

  • Zitat

    Original geschrieben von sparfux


    Der Vorteil eines ausländischen Brokers ist, dass keine Abgeltungssteuer sofort anfällt. Deshalb nutzen das manche Trader, um dann nur in der Steuererklärung den Nettogewinn versteuern zu müssen und keine zwischenzeitlichen Gewinne. Bringt einen Liquiditätsvorteil.


    Allerdings nur im ersten Jahr. Dann fordert das Finanzamt Vorauszahlungen, sofern sich die nicht direkt der Besteuerung unterzogenen Erträge nicht im 'Peanutsbereich' bewegen.


    Alerdings muss man bei Flatex.at auch im Endeffekt nicht so hohe Steuern zahlen, da die höheren Kosten der Handelsaktivitäten (19,90€ statt 5.90€) die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung senken. Ich persönlich ziehe es allerdings vor, die niedrigeren Gebühren von Flatex.de zu zahlen, denn Steuern zu sparen, ist nicht alles ;)


    P.S.: Ich habe ja schon an anderer Stelle zum selben Thema geschrieben, dass man sich je nach FA-Mitarbeiter auf einigen 'Spaß' bei der nächsten ESt-Erklärung einstellen sollte. Für mich ist das Thema 'Auslandsbroker' zumindest durch.....

  • Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Allerdings nur im ersten Jahr. Dann fordert das Finanzamt Vorauszahlungen, sofern sich die nicht direkt der Besteuerung unterzogenen Erträge nicht im 'Peanutsbereich' bewegen.


    Alerdings muss man bei Flatex.at auch im Endeffekt nicht so hohe Steuern zahlen, da die höheren Kosten der Handelsaktivitäten (19,90€ statt 5.90€) die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung senken. Ich persönlich ziehe es allerdings vor, die niedrigeren Gebühren von Flatex.de zu zahlen, denn Steuern zu sparen, ist nicht alles ;)


    P.S.: Ich habe ja schon an anderer Stelle zum selben Thema geschrieben, dass man sich je nach FA-Mitarbeiter auf einigen 'Spaß' bei der nächsten ESt-Erklärung einstellen sollte. Für mich ist das Thema 'Auslandsbroker' zumindest durch.....


    Wie kommst du darauf, dass die Kosten der Handelsaktivitäten auf flatex.at höher sind als bei flatex.de? Soweit ich das überblicke ist flatex.at sogar etwas günstiger da handeln an der Börse Wien nur 5 Euro (+ "Nebenkosten") kostet.


    Da ich bereits ein Depot im Ausland habe bin ich recht vertraut mit der "Abrechnung" in der Steuerklärung. Bisher hat das FA immer alles so anerkannt wie von mir angegeben. Auch die von mir verwendeten Umrechnungskurse von Fremdwährungen wurden bisher immer akzeptiert. Vorauszahlungen wurden noch nie festgesetzt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Louvain
    Allerdings nur im ersten Jahr. Dann fordert das Finanzamt Vorauszahlungen, sofern sich die nicht direkt der Besteuerung unterzogenen Erträge nicht im 'Peanutsbereich' bewegen.


    Ich hatte ja geschrieben, dass ich es immer dann nutze, wenn ich schon weiß, dass ich ansonsten anfallende Abgeltungssteuerbeträge sowieso wieder erstattet bekommen würde. In solchen Fällen besteht auch kein Risiko, dass Vorauszahlungen vom FA festgesetzt werden würden.


    Zitat

    Alerdings muss man bei Flatex.at auch im Endeffekt nicht so hohe Steuern zahlen, da die höheren Kosten der Handelsaktivitäten (19,90€ statt 5.90€) die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung senken. Ich persönlich ziehe es allerdings vor, die niedrigeren Gebühren von Flatex.de zu zahlen, denn Steuern zu sparen, ist nicht alles ;)


    Sehr eloquent formuliert; ich zahle aber trotzdem nur 5,90€ im Direkthandel und 5€ + Börsengebühren auf XETRA - genau wie bei flatex.de.


    Zitat

    P.S.: Ich habe ja schon an anderer Stelle zum selben Thema geschrieben, dass man sich je nach FA-Mitarbeiter auf einigen 'Spaß' bei der nächsten ESt-Erklärung einstellen sollte.


    Es kann durchaus vorkommen, dass es ab und an zu Nachfragen kommt. Passiert bei mir auch. Nichtsdestotrotz, wenn ich wirklich einen Vorteil habe, sprich z.B. mehrere 1000€ nicht dem FA vorgestreckt habe und die dann erst ca. 1 1/2 Jahre später und möglicherweise dann auch nur mit Diskussionen vom FA zurückerstattet bekomme, nehme ich diese potenziellen Nachfragen gerne in Kauf. Bisher hat noch immer alles geklappt und das ohne Gerichtsverfahren und Anwälte.


    Aber Trades, die nicht diese speziellen Randbedingungen haben, würde ich auch nicht bei einem ausländischen Broker machen.

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