Mal was zum nachdenken.
Dem Markler würde ich erst mal 0,0 Wort glauben, denn wie gesagt, dieses Wort "Warmmiete" wird im umgangssprachlichen Gebrauch nicht richtig dargestellt, interessant ist, was im Mietvertrag stehen sollte.
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Mal was zum nachdenken.
Dem Markler würde ich erst mal 0,0 Wort glauben, denn wie gesagt, dieses Wort "Warmmiete" wird im umgangssprachlichen Gebrauch nicht richtig dargestellt, interessant ist, was im Mietvertrag stehen sollte.
ZitatOriginal geschrieben von OB05
Abgesehen von der warmmiete. Bei 75 ist 100 Euro nicht machbar. Nie und nimmer. das macht ne saftige nachforderung am Jahresende.
Das ist durchaus machbar! Wir zahlen Innenstadt Köln für 130 m² Wohnfläche + Dachterrasse monatlich 80 Euro Nebenkosten als Abschlag. Dazu kommen noch einmal etwa 65 Euro im Monat für Gas und Warmwasser, wobei der Verbrauch über eine Junkers Etagenheizung in unserer Hand liegt. Strom hab ich aus der Rechnung nun außen vor gelassen.
Von den 80 Euro Nebenkosten an sich gab es im Feb. noch 136 Euro zurück, da zuviel gezahlt. Sprich effektiv 68 Euro + 65 = knapp 135 Euro.
Es geht also schon, wenn der Vermieter bereit ist sparsam zu verwalten. Wenn man dann selber auch noch auf seinen Energeiverbrauch achtet...
Was der Makler sagt, ist zunächst einmal egal.
Du musst im Mietvertrag darauf achten, was gezahlt werden soll. Sofern es sich um eine Nebenkostenpauschale handelt, gibt es wohl wirklich keine gesonderte Abrechnung. Wenn im Mietvertrag jedoch von Nebenkostenvorauszahlungen die Rede ist, wird am Ende des Jahres über die tatsächlich entstandenen Kosten abgerechnet.
Da Makler meistens Standardmietverträge nutzen, geh mal lieber davon aus, dass es Vorauszahlungen sind.
Wenn der Makler das ernst gemeint hat, dann spricht doch nichts dagegen, das so in den Mietvertrag aufzunehmen:
"Mit der monatlichen Nebenkostenpauschale i.H.v. 100,-€ sind sämtliche Betriebs- und Nebenkosten exklusive Strom und obligatorischen Kabelanschlussgebühren, die der Mieter eigenverantwortlich anmeldet und mit dem jeweiligen Leistungserbringer abrechnet, abgegolten. Nachforderungen sind ausgeschlossen"
Sollte sich das also für den Eigentümer rechnen, warum soll er dann etwas dagegen haben ? Wenn die Maklerin von vornherein abblockt dürfte der Hintergrund klar sein....
gruß, slop
Beim Mieterbund gibt es auch fertige Formulare, wo man "Pauschale" einfach ankreuzen kann. Der wäre ansonsten auch sehr mieterfreundlich und es gibt auch Vermieter die ihn akzeptieren.
Ich überlege gerade, wer so etwas noch macht klaren Verstandes angesichts ständig steigender Heizkosten bezüglich Öl+Gas. Das kann nur jemand sein, der damit nicht heizt. denn die anderen Kosten sind ja vernachlässigbar, da tut sich ja nicht so viel im Laufe der Zeit................... :confused:
ZitatOriginal geschrieben von OB05
Ich überlege gerade, wer so etwas noch macht klaren Verstandes angesichts ständig steigender Heizkosten bezüglich Öl+Gas. Das kann nur jemand sein, der damit nicht heizt. denn die anderen Kosten sind ja vernachlässigbar, da tut sich ja nicht so viel im Laufe der Zeit................... :confused:
Wir haben hier in Hamburg auch 2 Jahre bei einem älteren Paar gemietet, welches so vorgegangen ist. Die hatten einfach keinen Nerv auf eine detaillierte Nebenkostenabrechnung.
Und wenn man nicht einen ganzen Wohnblock vermietet, kann ich das Vorgehen sogar recht gut nachvollziehen, wenngleich der Mieter sicher nicht zum Energiesparen ermutigt wird.
Gruß,
Martin
Ist so selten nicht, ich habe auch keine eigenen Verbrauchszähler sonder zahle alles in einer Pauschale an den Eigentümer.
.......scheint ja im "Westen" doch sehr verbreitet zu sein, hätte ich so nicht vermutet. Wobei sich mir dann immer noch die Frage stellt, was der Vermieter bei höheren Kosten bezüglich Heizung unternimmt. er vierdient ja bei 20% Erhöhung nix und müsste bei solchen Mietmodellen aus eigener Tasche ausgleichen. Sinn macht das nicht unbedingt :confused:
ZitatOriginal geschrieben von OB05
.......scheint ja im "Westen" doch sehr verbreitet zu sein, hätte ich so nicht vermutet. Wobei sich mir dann immer noch die Frage stellt, was der Vermieter bei höheren Kosten bezüglich Heizung unternimmt. er vierdient ja bei 20% Erhöhung nix und müsste bei solchen Mietmodellen aus eigener Tasche ausgleichen. Sinn macht das nicht unbedingt :confused:
Die Frage ist, ob sich bei geschätzen 20% Erhöhung, sagen wir mal von 1.200 € p.a. auf 1.440 € der Aufwand für die Abrechnung und den Einbau der notwendigen Messapperaturen, nicht vielleicht mit deutlich mehr zu Buche schlägt.
Eine Erhöhung der Warmmiete kann meiner Kenntnis nach analog einer Erhöhung der Nettomiete erfolgen. D.h. unter Berücksichtigung der ortsüblichen Miete etc. pp. Ich meine auch, dass eine Erhöhung unterhalb des Jahres möglich ist (ab dem übernächsten Monat?).
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