Vodafone: 20€ Gebühren wenn Lastschrift fehlschlägt.

  • Vorletzten Monat war mein Konto zum Zeitpunkt der Vodafone Lastschrift leider nicht gedeckt. Daraufhin bekam ich von Vodafone eine Mahnung und ich habe den Betrag umgehend in einem Vodafone Shop beglichen. Es handelt sich um zwei Schubladen Verträge mit jeweils 9,95€ GG.
    Im Darauffolgenden Monat wurden mir dann 2 x 30€ abgebucht, insgesamt also 40€ Strafgebühren? Kann das sein? Das erscheint mir sehr hoch, wurde nicht eventuell nochmal der Betrag aus dem Vormonat mitabgebucht?

  • Zu jeder Abbuchung/Lastschrift gehört doch eine Rechnung. Wie kommt der Betrag dort zustande?


    Laufen die zwei Verträge einzeln oder sind sie auf einem Kundenkonto auf einer gemeinsamen Rechnung?

    Samsung Galaxy S4: DeutschlandSIM (Allnet-Flat + 1GB Data, Vodafone-Netz)
    Samsung Galaxy S2: Klarmobil (Allnet-Flat + 500MB Data, Telekom-Netz)

  • Zitat

    Original geschrieben von schwedenfan
    Hat seine Richtigkeit.


    Ganz sicher nicht, ein Blick ins Lastschriftabkommen dt. Banken hilft weiter.
    Die Bank des Debitors kann das Kreditinstitut von VF mit 3,- für zurückgegebene Lastschriften belasten, die Differenz ist VF-Gewinn. Ein ganz dreckiges Geschäft auf gut deutsch.

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Die Bank des Debitors kann das Kreditinstitut von VF mit 3,- für zurückgegebene Lastschriften belasten, die Differenz ist VF-Gewinn.

    Der Rest ist halt für den Verwaltungsaufwand. ;)

  • Nach dem der BGH den Banken mit einem Urteil diese lukrative Einnahmequelle genommen hat (Urteil vom 21.10.1997 - XI ZR 5/97), wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis sie auch den anderen Geiern diese Art von Abzocke vermiesen.
    So ganz schlau wird man aber aus dem ganze wieder nicht wenn man diese Urteil hier liest.


    http://juris.bundesgerichtshof…7%5D&nr=32452&pos=0&anz=1


    Sorry für den langen Link.
    Aber so erklären sich vielleicht die 30 €.

     iPhone 6 64 GB Business Complete Mobil L
     MacBook Air 13"
     iPad Air 32 GB

  • Ja Meilow, auf den Smiley kommt es an :p


    Nach der Aufwandslogik müßte jeder Vertrag <12,- nur rote Zahlen bescheren, da es ja egal ist, ob man gleich bei der ersten und korrekt abgewickelten Zahlung diese "verwaltet" oder bei einer Rücklastschrift....

  • Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Ganz sicher nicht, ein Blick ins Lastschriftabkommen dt. Banken hilft weiter.
    Die Bank des Debitors kann das Kreditinstitut von VF mit 3,- für zurückgegebene Lastschriften belasten, die Differenz ist VF-Gewinn. Ein ganz dreckiges Geschäft auf gut deutsch.


    doch schon, steht in der Preisliste, also wusste er was auf ihn zukommt wenn er die Dienstleistung "ein paar Tage später zahlen und gesperrte abgehende Verbindungen zum Schutz unvorhergesehener Kosten" nutzt.


    Das soll ja auch eine Art Warnung sein, wenn ich mit dem Auto zu schnell fahre zahle ich ja auch nicht nur 1,20€ für Filmentwicklung und einen Abzug des Fotos sondern eine Strafe dass ich es nicht mehr mache :top:
    Was denkt ihr was wäre wenn eine Rücklastschrift nur 1€ kosten würde und auch keine Folgen hätte ? Dann würden wohl einige die Rücklastschrift als Zahlungsaufschub nutzen.

  • Zitat

    Original geschrieben von hottek
    Das soll ja auch eine Art Warnung sein...


    Kann sein, aber ich hab meine Finanzen imho ganz gut im Griff. Ich zahle z.B alle Versicherungen jährlich - und wenn nun der XYZ Versicherung einfällt, den Beitrag ohne Ankündigung auf einmal vor dem vereinbarten Termin einzuziehen und deshalb das Konto nicht gedeckt ist, ist das nicht mein Problem und erst recht kein Indikator dafür, daß ich zahlungsunfähig bin oder 15,- Strafe zahlen soll, weil ABC Mobilfunk einen im Vgl. dazu lachhaften Betrag nicht einziehen konnte. Ich kenne übrigens auch einige Leute, die allein wegen der RL-Gebühr den Vertrag gekündigt haben - da hat der Netzbetreiber richtig was gewonnen, wenn er alle solche "Sachverhalte" als potentielle Kunden von Peter Zwegat ansieht...
    Diese Gebühr ist imho ganz klar in die GG-Kalkulation einbezogen und zeigt deutlich, wie es mit dem Kundenverständniss aussieht.

  • Wenn Du Deine Finanzen so gut im Griff hast und sogar Versicherungen jährlich bezahlst, wieso zahlst Du dann nicht die Kosten über die gesamte Laufzeit bei den Schubladenkarten ein?


    Ich kann Deinen Unmut verstehen, als Anbieter hätte ich jedoch auch kein Interesse an kostenlosen Krediten mit Verwaltungsaufwand.

    Gruß der Ostfriese


    Vertrauensliste #1 #2 sowie im TMD-GK #3

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