IHK Prüfung als Arbeiter nach wieviel Jahren

  • Naja, ich mache da die Technik für Medxxx ;) und verdiene auch gut. Und die Firma ist die, die E+ Support macht ;)


    Und der Verdienst, naja, man kann Leben, aber 1200 Euro mehr haben, und zu dem Geld mit meiner Freundin kommen wir auf fast 3000 Euro. So lässt es sich leben, auf Dauer möchte ich auch wieder so viel Knete, wird aber nichts im Moment! Hier ist alles Tod ... ... Die suchen heute am besten einen 20 Jährigen mit allen Abschlüssen, 50 Jahre Erfahrung, und nur sehr gut. Immer Überstunden für wenig Geld! Und so geht das nicht. Und wenn ich als Fachinformatiker weniger verdienen soll, als im CC, und dafür aber ein relativ ruhigen Job habe, mache ich lieber das. Ich bin doch gerade erst 26. Und ich finde noch was. Dachte nur wenn der Kaufmann dazu kommt, kann ich vielleicht wieder PC zusammenschrauben etc. habe damals fast 3000 DM damit verdient! Und das war mehr als wir jetzt haben, indirekt *öhmmmm*

  • Da ich im Moment in den Genuss komme Ausbilder zu sein, habe ich von einem Mitarbeiter der IHK genau zu dieser Thematik eine Aussage bekommen!


    Und zwar:


    Die Arbeitszeit die du braucht, um deine IHK Prüfung, sofort ohne Nachweis einer Ausbildung, ab zu legen, ist 1,5mal so lange wie die Ausbildung dauern würde.


    Mein Beispiel wäre der Technische Produktdesigner


    Dauer Ausbildung =3Jahre
    Dauer Arbeitszeit = 4,5Jahre


    Problem: du musst nachweisen, dass du den Großteil der im Ausbildungsrahmenplan verankerten Punkte abgehakt hast!


    Traust Du dir die schulische Prüfung zu? Evt. kann Mathe Deutsch und Englisch und sonstige Fächer die du schon bei deiner ersten Lehre gemacht hast, erlassen werden.
    Ich habe unheimlich gute Erfahrung mit den Mitarbeitern der IHK gemacht. Lass dich einfach zum entsprechenden Zuständigen für diesen Ausbildungsberuf leiten und sprech mit Ihn darüber!

  • Hallo Flam3, im Moment traue ich mir das überhaupt nicht zu, weil ich nicht weiss was vor kommt. Habe mich aber informiert! 3 Jahre reichen in der Tat. Und da gibt es noch was höheres mit 4,5 Jahren!


    3 Jahre ist Dialogmarketing Kaufmann!


    4,5 Jahre ist Dialogmarkting Manger oder so.


    Hatte mit der IHK telefoniert!


    Könnte also anfangen!

  • Das kann ich so nicht ganz glauben. Die Ausbildung zum Kaufmann Dialogmarketing hat eine Regelzeit von 3 Jahren, gem. den Vorgaben der IHKen zu Externenprüfungen ist wie von flam beschrieben das 1,5fache an aktiver Arbeitszeit gefordert um zur Abschlussprüfung zugelassen zu werden. Du müsstest also min 4 Jahre und ein paar Monate im Job aktiv gewesen sein um zur Prüfung gehen zu dürfen.


    Du solltest Dich vor allem auch mal fragen, wo Deine berufliche Reise in Zukunft hingehen soll. Siehst Du für Dich längerfristige Perspektiven im CC Bereich, macht eine solche Prüfung daher überhaupt Sinn oder wäre es nicht ggfs. besser sich einen Aufbau zu der Fachinformatikerausbildung zu suchen?

  • Hallo Chicken,


    habe nochmals nachgefragt. Diesmal bei einer anderen IHK. Ist in der Tat so. 3 Jahre muss man im CC gearbeitet haben.


    Da ich dann zwei Ausbildungen hätte, und ich im Ruhrgebiet es schwer habe als Fachinformatiker und nicht wegziehen möchte, sehe ich mich langfristig eher im Kaufmänischen. Da gibt es ja auch recht viel was man machen kann!

  • Zitat

    Original geschrieben von Handyfreak22
    Hallo Chicken,


    habe nochmals nachgefragt. Diesmal bei einer anderen IHK. Ist in der Tat so. 3 Jahre muss man im CC gearbeitet haben.


    Wie gesagt der Gesetzestext sagt da was anderes, allerdings besteht wohl auch die Möglichkeit der Anrechnung von Ausbildungszeiten in einem anderen Beruf bzw. eine Einzelfallprüfung durch die IHK.


    Ob sich das für Dich lohnt musst Du im Endeffekt selber wissen, gerade wenn Du ortsgebunden bist. Ich persönlich würde einem solchen Abschluss (ohne das jetzt schlechtreden zu wollen) nicht alzu viel Bedeutung beimessen. In Zeiten von Ausbildungsplatzmangel wurden von den Verbänden und IHKen da neue "Berufe" gebastelt und umstrukturiert, so dass man wieder ein paar mehr Leute in ein Ausbildungsverhältnis bekommt, ob das wirklich sinvoll ist steht auf einem anderen Blatt.


    Wenn man sich mal den Rahmenplan der Kultusministerkonferenz etwas genauer anschaut wird das sehr deutlich. Zwar trägt die Berufsbezeichnung den klangvollen "Kaufmann" im Titel, mit einer kaufmännischen Ausbildung im weiteren Sinn hat das aber imho nur bedingt etwas zu tun, bzw. die Ausbildungsinhalte sind so speziell aufs Dialogmarketing zugeschnitten, dass ein übergreifender Wechsel in eine andere Brache (für die z.B. Industrie- oder Speditionskaufleute gesucht werden) nur schwer möglich sein dürfte da einfach elementare Bestandteile wie z.B. Rechnungswesen etc. nicht oder nur rudimentär vorgesehen sind.

  • naja,aber wenn Mensch die Möglichkeit hat,mit einem überschaubaren Aufwand eine zweite Berufsausbildung bescheinigt zu bekommen,sollte er das imho auf jeden Fall machen. Denn im Zweifelsfall kann das den entsprechenden Vorteil ggü. dem Mitbewerber ausmachen.
    Und da dieser Titel dann sogar von der IHK verliehen ist, und nicht von einem xbeliebigen Bildungsträger, fällt er um so mehr ins Gewicht.


    greetz

  • Das mit dem "auf jeden Fall" würde ich so nicht unterschreiben wollen. Man sollte sich schon genau überlegen ob das was bringt oder nicht, daher ja auch die Frage wo die berufliche Reise mal hin soll. Wenn er sich den Titel holt wird er voraussichtlich auf längere Sicht sich im weiteren Umfeld von CCs bewegen (müssen) schon allein weil dieser Beruf anderweitig nicht bekannt ist und nicht gebraucht wird, dass irgendwann vor X Jahren dann mal der Fachinformatiker gemacht wurde spielt dann keine Rolle mehr.


    Und auch wenn unser System der Berufsausbildung in D schon durchaus gut ist, nur weil etwas von der IHK kommt bzw. von denen vergeben wird heißt inzwischen leider schon lange nicht mehr das das auch Qualität hat. Gerade neulich wieder einen Fall gehabt in dem der Bewerber den geforderten Abschluss für die Stelle vor ein paar Jahren gemacht hatte, dann aber nie in dem Beruf gearbeitet sondern sich ein (nicht immer unbedingt fachbezogenes) IHK Zertifikat nach dem anderen geholt hat. Was soll man mit so jemandem anfangen?


    Wer die IHK Prüfungen und deren Anforderungen in bestimmten Bereichen kennt, der weiß auch wie sehr sowas zu würdigen ist. Habe selbst studienbegleitend die IHK-Ausbildereignungsprüfung gemacht. In 2 Semestern war ich vielleicht bei 2 Vorlesungen und habe ohne jeglichen weiteren Lernaufwand die "Prüfungen" trotzdem locker mit einer guten Note geschafft. Multiple-Choice und etwas gesunder Menschenverstand macht es möglich...
    Nur würde ich mir entsprechend auch nichts auf einen solchen "Titel" einbilden bzw. diesen bei Bewerbungen auch gar nicht groß hervorheben wollen.

  • Naja, bei mir ist es so, dass ich einfach keinen Job Finde. Und das hat nichts mit mir zu tun! Ich habe ein sehr gut in meiner Ausbildung bekommen, weil ich mir den Arsch aufgerissen habe! Und nützen tut es mir nichts ;)


    Im CC sitze ich nur wegen Geld, Lust habe ich dazu nicht! Ist ein Drecksjob, man wird angemeckert etc. Nur der Titel Kaufmann, brachte mich ins Grübeln, nur wenn der Titel nichts bringt? z.B. atelco will einen Kaufmann Titel haben, könnte dann wenigstens evtl. Schrauben fürs selbe Geld und habe mehr Ruhe ;)


    So dachte ich mir das!


    Berufliche Perspektive ist eh zum Kotzen! Und wenn ich nach Hannover ziehe oder so, würde ich mich nicht wohl fühlen, ich brauche meine Umfeld! War schon zum Teil so als ich kurz von Duisburg nach Essen gezogen bin! Obwohl es sich da in Grenzen hält, da ja nicht so weit und alles erreichbar ist!


    Ich will doch nur einen ordentlichen Job ;)

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