Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr

  • Zitat

    Original geschrieben von Quindan
    Aha, und woher weißt du dann, wie eine Lichthupe gemeint ist?
    Richtig: aus Erfahrung.


    Leider falsch. Nachgelesen, weil ich wissen wollte, ob man denn nun darf oder nicht. Es kommt ja schon mal vor, dass einer auf der linken Spur "schleicht" obwohl rechts alles frei ist. Da es immer geheißen hat, man darf die Lichthupe nicht verwenden, weil es Nötigung ist, habe ich mich einfach mal hingesetzt und Google bemüht. ;)

  • Da muss ich Quindan Recht geben, auch ich denke, dass es regionale Unterschiede gibt.


    Ich fahre fast ausschließlich im emsländischen und Oldenburger Raum und habe es so gut wie nie erlebt, dass man mich in eine Lücke lässt.
    Bisher musste ich immer warten bis eine Lücke frei wurde, auch wenn ich mal auf 90 abbremsen muss, weil ein LKW vor mir fährt. Und es kann u.U. lange dauern, bis dann mal Platz da ist.


    So habe ich es also schon immer erlebt und muss dazu auch sagen, dass ich es nicht anders mache. Man kennt es halt auch nur so, und so wurde es einem in der Fahrschule beigebracht.


    Wenn mich jetzt jemand anblinken würde, so wie es in der dritten Situation beschrieben wurde, wüsste ich im ersten und wahrscheinlich auch im zweiten Moment nicht, was das zu bedeuten hat, bzw. was ich machen sollte.
    Ich würde wahrscheinlich normal weiterfahren.


    Also würde ich schon sagen, dass es einige regionale Differenzen gibt. Es existieren ja bekanntlich große Unterschiede, wie in verschiedenen Ländern gefahren wird, warum sollte es dann nicht auch regionale Unterschiede geben - wenn auch nur geringe.



    Gruß,
    Skynt

  • Zitat

    Original geschrieben von brasax
    (...) und Google bemüht. ;)

    Achso, wenn das mächtige und unfehlbare Google das sagt... :D


    Nee, Spaß beiseite: dein Posting bestätigt mich dann sogar noch, denn wenn es noch nicht mal (oder nur wenige) korrekte Erfahrungswerte gibt, wie man denn nun genau bspw. mit der LH umgeht und man es sich erst anlesen muß, ist das schon sehr schlimm.
    Woher sollen es denn die anderen erst wissen? Ich z.B. hätte mir nicht die Mühe gemacht, sowas nachzuschlagen, weil es (für mich) eindeutig war (zumal es mir auch nicht wichtig genug wäre, sowas nachzulesen).


    Aber danke für die Aufklärung :top:
    [small] Blöd nur - und da kenne ich meine Pappenheimer - wenn man dann trotzdem wg. Nötigung angezeigt wird, auch wenn man es nur nett gemeint hat...[/small] ;)


    Edit: Skynt: genauso ist es :)

    Nachdem die meisten User, die unter supranasaler Oligosynapsie (und auch Morbus Bahlsen) leiden, hier endlich gesperrt worden sind, wage ich mal wieder den einen oder anderen Besuch hier...

  • Das größte Problem ist einfach, dass man in der Fahrschule nicht alles vermittelt bekommt. Ich hatte die Pflichtstunden plus 2 Stunden und einen Fahrlehrer, der mir gesagt hat, er hat keinen Bock.


    Viele Sachen lernt man erst, wenn es zu spät ist oder man irgendwelche Trainings macht, wie z.B. richtige Sitzposition oder welche Reifen an einem Fahrzeug wichtiger sind (vorne/hinten).


    Wie gesagt, wenn man einen Schleicher vor sich hat, wie bekommt man den weg? Das war der Grund, warum ich nachgeschaut habe, da jeder was anderes sagt..

  • Ich weiss nicht, was Ihr mit Eurer Fahrschule habt?
    Die ist bei mir fast 15 jahre her, in der Zwischenzeit bin ich etliche Hunderttausend km in D und im europ. Ausland gefahren. Meine Fahrerfahrung und damit auch meine Einstellung, mein Horizont, mein Verhalten etc.pp. wurden zu 1% von der Fahrschule geprägt und zu 99% von dem, was danach kam und kommt.
    In der FS lernt man die Theorie und so einigermassen zu schalten, zu lenken, zu bremsen, zu gucken und zu blinken.
    Mehr aber auch nicht.


    Wenn ich lese, dass jemand das und das tut, weil er es in der FS so gelernt hat, muss ich echt zweifeln, ob einige richtig verstanden haben, worum es "da draussen" geht.


    Oder habt Ihr auch in der Schule gelernt, was Ihr im Leben und im Beruf braucht und machen müsst, man von Euch verlangt?


    :confused:

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Jopi, Fahrschule und Schule zu vergleichen, naja.

    Zitat

    In der FS lernt man die Theorie und so einigermassen zu schalten, zu lenken, zu bremsen, zu gucken und zu blinken.


    Und das ist in meinen Augen einfach zu wenig. Deswegen verunglücken sehr viele junge Menschen, weil ihnen die Erfahrung fehlt. In 12 Stunden lernt man nicht Autofahren. Das ist ja der Schwachsinn.


    In 12 Jahren Schule lernt man ein Menge, auch Unnützes, aber zumindest ist man einigermaßen gewappnet und gefährdet keine anderen Menschen.

  • Du hast mich missverstanden.
    Ihr begründet Euer Verhalten und das anderer mit dem, was sie in der FS gelernt haben. Die FS kann einem aber die Realität in all ihren Facetten nicht beibringen. Das ist unmöglich. Sie muss sich auf vereinfachte Sachverhalte beschränken und sich mengenmäßig beschränken.
    So richtig lernt man erst "draussen" in der Realität. Daher kann ich mich nicht ständig auf das berufen, was mir vor x Jahren mein Fahrlehrer beibgebracht hat.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

  • Okay.. ;)


    Da fällt mir ein, wie mir mein Fahrlehrer von der Stotterbremse erzählt hat, wenn man kein ABS hat. Der größte Fehler den man machen kann! Mein erstes Auto hatte tatsächlich kein ABS und beim Fahrsicherheitstraining vom ADAC wurde ich eines Besseren belehrt und konnte es auch ausprobieren..

  • Edit: @JoPi: ich weiß, was du meinst, aber genauso verkehrt ist es, jemanden (ungelernt) "ins kalte Wasser" zu schmeißen, und sich dann zu wundern, daß das-und-das passiert, wo man es doch jetzt im richtigen Leben eigentlich lernen müsste...


    Wenn ich im täglichen Leben (jenseits der FS) immer negativ angeblinkt werde, ist der positive (Dazu-)Lerneffekt doch eh gleich Null. Hätte man mir in der FS aber gesagt, man kann es auch so und so machen, wäre ich damals sicherlich ein besserer Autofahrer gewesen.

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  • Der FL ist nicht dafür zuständig, Dir alles zu erklären, wie es im Endeffekt gehandhabt wird, sondern er ist primär dazu da, Dich durch die Prüfung zu bringen. Und das schaffst Du nur, wenn Du die Regeln kennst und so befolgst, wie sie auf dem Papier stehen.
    That's it!
    Das eigene Verhalten entsteht zum geringeren Teil aus Erlerntem und zum wesentlich grösseren Teil aus Erfahrungen.
    Mein FL hätte mir sonst was erzählen können. Wenn der Alltag und die Realität beweisen, dass es so kein Mensch handhabt, bringt es nichts, wenn ich stur nach dem handele, was mein FL gesagt hat und ich damit der Einzige bin und damit aus der Reihe tanze und den Verkehrsfluss störe oder andere Auswirkungen auf den Verkehr habe.

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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