Eure grössten Aufreger im Strassenverkehr


  • Moin
    nachdem hier schon fast alles genannt wurde, kann ich Jochen nur beipflichten:
    Eigentlich sollte man sich nicht aufregen....es gelingt leider nicht immer...


    PS
    Einen habe ich noch: Die, die einfach so die Spur wechseln und nicht schauen, ob da vielleicht schon einer fährt (Ich !!)....fast jeden Tag....
    Grüße
    Der Dingens

  • Was in der Aufzählung noch fehlt, ist die völlig gerechtfertigte Pauschalverurteilung aller Offenbacher, Nummernschild OF für "Ohne Verstand". Auch ein Blick in die Unfallstatistik beweißt, was die Frankfurter schon seit je her wussten: die Typen können schlichtweg nicht Autofahren :flop: :D


    Zitat

    Den zackigen Fahrstil pflegen die Berliner aber auch.

    Das kann ich als Frankfurter Verkehrsrowdyteilnehmer jetzt nicht wirklich bestätigen. Die Leute fahren eher 50 als 60, sie hupen wenig und v.a. bremsen sie mal für Fußgänger ab, um diese über die Straße zu lassen. Wo anderst werden die mit einer Vollbremsung 2cm vor ihrem Schienbein daran erinnert, wem die Straße und wem der Bürgersteig gehört :D



    Und Leute, die mit ihrem Handy telefonieren oder bei einer grün werdenden Ampel nicht losfahren, werden von mir gnadenlos ausgehupt, so viel Aggressionsabbau zur gesunden Weiterfahrt gönne ich mir dann doch ;)



    Auch immer wieder schön und glaub noch nicht genannt: die Handy am Ohr und gleichzeitig versuchen einzuparken - Fraktion. Vornehmlich natürlich in Karrossen, wo man jetzt meinen sollte, wer schon 50 Riesen für sein Statusbewusstsein ausgibt könnte die 40 Tacken in die einfachste Freisprechanlage auch noch investieren - aber weit gefehlt :mad:

    Q: I've always tried to teach you two things. First, never let them see you bleed.
    Bond: And the second?
    Q: Always have an escape plan...

  • Zitat

    Original geschrieben von DUSA-2772
    Vornehmlich natürlich in Karrossen, wo man jetzt meinen sollte, wer schon 50 Riesen für sein Statusbewusstsein ausgibt könnte die 40 Tacken in die einfachste Freisprechanlage auch noch investieren - aber weit gefehlt :mad:


    Ich habe eine FSE im Auto (Werkseinbau) und nehme das Gerät auch oft zum Telefonieren in die Hand. Zwar hat man eine Hand weniger frei, aber ich kann mich deutlich besser auf das Gespräch UND die Autofahrt konzentrieren.


    BTW: Die 40 Tacken gibts für solche Leute dann ja als Abonnement, falls sie wirklich irgendwann mal erwischt werden (ich noch NIE!)


    Flatty

  • Re: Re: Meine grössten Aufreger im Strassenverkehr


    Zitat

    Original geschrieben von qwasy
    [Elke: Jeder macht Fehler.]
    Der Straßenverkehr ist leider kein geeigneter Ort, um nach der Trial&Error-Methode zu lernen.
    Solange sich die erste Hälfte der Autofahrer blind darauf verlässt, dass die zweite Hälfte die Fehler der ersten immer einkalkuliert und ausbügelt, wird es wohl immer bei Reibereien im Straßenverkehr bleiben.

    Mir ging's eher um die Sache mit dem Ersten-Stein-Werfen... ;)
    Ich weiß, dass ich Fehler mache, und rechne (nicht nur aus diesem Grund) auch damit, dass andere nicht fehlerfrei fahren. - Das ist selbstverständlich nicht der Idealzustand, lässt sich aber auch nicht vollständig ändern. Und dies ist selbstverständlich auch kein Freifahrschein für alle möglichen vorsätzlichen Kamikaze-Fahrer! :mad:
    Aber Fakt ist: Defensive Fahrweise spart einfach eine Menge Ressourcen!


    :D




    EDIT: Was mich aber aufregt, sind Leute, die denken, die Straßenverkehrsordnung sei nur einzig und allein dazu gemacht, sie zu piesacken, und die einen mordsmäßigen (sic!) Ehrgeiz darin entwickeln, "sich nicht erwischen zu lassen" (mit Handy am Ohr, 70 in der 30er Zone, Alk am Steuer etc.) und auch noch 'stolz' auf ihre 'Heldentaten' sind... :flop:

  • Hi,
    meine zwei Topkandidaten:
    1. Diejenigen, die bei stockfinsterer Nacht in der Stadt ohne (!) Licht oder mit Standlicht unterwegs sind. Unbegreiflich, dass man(n) so etwas nicht merkt.


    2. LKW-Fahrer und andere Rennfahrer, die bei schlechtesten Straßenverhältnissen im Winter (Schnee und Eis auf der Fahrbahn) meinen, auf der AB den Schumi raushängen lassen zu müssen.
    Situation: Wollte am späten Nachmittag im Dezember von Bamberg nach Bayreuth über die AB fahren. Kurz nach Bamberg kam ein Schneesturm, der in kürzester Zeit die AB mit Schnee überzogen hat, sodass ich für mich 50 km/h verantworten konnte, als mich ein Ford Focus mit mindestens 100 km/h überholt hat. Ca. 10 km weiter sah ich das Auto des Rennfahrers an einem steilen Berg entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Spur mit völlig demolierter Front stehen. Der Rennfahrer selbst stand hinter der Leitplanke mit dem Handy in der Hand. Hat wohl den Abschlepper angerufen.
    Am nächsten Tag erfuhr ich dann von einem Freund, der diesselbe Strecke ca. 5 Minuten vor mir befahren hat, dass der direkt vor ihm ins Schleudern gekommen ist und ihn und noch einen LKW fast mit ins Unglück gestürzt hätte.
    Dem hätte man im Nachhinein noch eins aufs M... geben sollen.


    Und: Wie oft ich schon von LKW-Fahrern bei oben genannter schlechter Witterung auf der AB schon mit 100km/h überholt wurde und die dann schon beim Überholvorgang auf Schnee und Eis und erst recht beim Wiedereinscheren ins leichte Schleudern gekommen sind, kann ich schon gar nicht mehr zählen.
    Bei so etwas flippe ich aus :mad:


    Gruß,
    Loyo

  • Zitat

    Original geschrieben von loyo
    Situation: Wollte am späten Nachmittag im Dezember von Bamberg nach Bayreuth über die AB fahren. Kurz nach Bamberg kam ein Schneesturm, der in kürzester Zeit die AB mit Schnee überzogen hat, sodass ich für mich 50 km/h verantworten konnte, als mich ein Ford Focus mit mindestens 100 km/h überholt hat. Ca. 10 km weiter sah ich das Auto des Rennfahrers an einem steilen Berg entgegen der Fahrtrichtung auf der linken Spur mit völlig demolierter Front stehen.


    Der Würgauer Berg ist im Winter in beide Richtungen nicht ohne. Deswegen ist hier für jeden Kamikazefahrer doppelte Vorsicht geboten.


    Mfg und Gruß aus Bamberg, mfg Hannes

  • Zitat

    Original geschrieben von flatty
    Ich habe eine FSE im Auto (Werkseinbau) und nehme das Gerät auch oft zum Telefonieren in die Hand. Zwar hat man eine Hand weniger frei, aber ich kann mich deutlich besser auf das Gespräch UND die Autofahrt konzentrieren.


    die Logik musst Du mir mal erklären :confused:


    Ansonsten an den Kollegen, der sich über die ärgert, die er mit der Lichthupe anblinkt, die dann schneller werden: könnte ich sein, ist recht amüsant, wenn man angeblinkt wird in der Erwartung ich könnte nicht schnell fahren, ich dann Gas gebe und der andere irgendwie doch nicht schneller ist als ich :D


    I.d.R. befinde ich mich aber rechts. Und in den Ausnahmen wo ich echt mal penne bzw. zu faul bin in die Lücke zu gehen gehe ich halt dann wenn ich einen im Rückspiegel fliegen kommen sehe. Ohne dass der andere abbremsen muss. Lediglich wenn der auf 2 km Entfernung schon die Lichthupe anhat, neige ich dazu, links zu bleiben, und zwar mit unveränderter Geschwindigkeit...


    Mercedes-Fahrer mit eingebauter Vorfahrt ärger ich auch gerne, ja. Steh ich zu.


    Ärgern tu ich mich über Blinkmuffel, weil gefährlich, über einäugige im Dunkeln, Rechtsignorierer auf der BAB und Leute, die den Reißverschluß nicht kennen, sich beim 600 m Schild schon einfädeln und die dahinterfahrenden blockieren. Satauverlängerer.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Aber wieso fährst du so? Wenn es unübersichtlich ist, oder da wo man sich nicht auskennt, da könnte ich es noch verstehen. Aber wieso fährst du auf Straßen wo man 100 fahren kann freiwillig langsamer? Purer Egoismus?


    Nein, Dominik. Es geht mir eben um unübersichtliche Verkehrssituationen bzw. dort wo ich mich nicht auskenne. Ansonsten eben die genannte Höchstgeschwindigkeit, wenn die Verkehrslage und Straßenverhältnisse es zulassen.


    Mit unübersichtlichen Verkehrssituationen meine ich auch rücksichtslos zugeparkte Hauptstraße, wo man zwar auch mit 50 dran vorbeifahren könnte, ich es aber nicht tue damit ich keinem Türaufreißer reinfahre oder gar ein Kind, welches eben zwischen den geparkten Autos hindurchkommt, anfahre. Solche Situationen hatte ich schon und konnte nur mit viel Glück da raus kommen. Sowas möchte ich nicht extra durch schnelles fahren und dichtes vorbeifahren an den Parkern noch fördern.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschi.


    PS: CLK sind meine Initialen, haben auch nichts mit dem Auto zu tun. Gruß, Christian!

  • Eine Kategorie hätte ich da auch noch:
    diejenigen, die sich für besonders wichtig und eilig halten, denen es aus irgendeinem Grund zu langsam geht (meistens außerorts), und die dann an der nächsten Kreuzung die "eigene" und die "gegnerische" Linksabbiegerspur nutzen, um längs über die Kreuzung zu überholen. Gibt's in den Varianten "fliegend" und "aus dem Stand". Wenn ich mich über etwas aufregen würde (was ich selten tue), dann über solche Asis. Die Reißverschluß-nicht-Versteher stehen bei mir aber auch mit ganz oben.


    Thomas

  • Hab' noch eine Ergänzung zu denen, die sich allzu früh bei einem Engpass einordnen: Fahre jeden Tag eine Strecke, wo es am Autobahnende einspurig wird. Und dort gibt es immer wieder "Früh-Einspurer", die andere "erziehen" wollen, in dem sie spontan nach links rausfahren, wenn auf der freien linken Spur jemand bis zum Engpass vorfahren will. Ist gerade unlängst wieder passiert. Das Dumme war nur, dass in dem zweiten (zivilen) Auto auf der linken Spur ein Polizist sass, der dann ausgestiegen ist und dem Blockierer mal höflich an die Scheibe geklopft hat. Die Spur war dann ziemlich schnell wieder frei...

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