Sparkasse sperrt ihre Automaten für die Abhebung mit Visa Karten von Direktbanken

  • QUOTE] Original geschrieben von Kaan
    Keine Kontoführungsgebühr
    [/QUOTE]
    Schonmal gut, aber noch kein Alleinstellungsmerkmal. Was aber wichtig wäre: Ist das Konto pauschal kostenlos oder gibt es irgendwelche Mindestanforderungen wie Mindesteinlage, Mindestgeldeingang (Konditionen), ...?


    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    4,5 % p.a. aufs Tagesgeld


    4,5% ist kein schlechtes Angebot, der ansonsten wären derzeit bis zu 5,65% für ein Tagesgeldkonte (z.B. Kaupthing Edge Bank) möglich.


    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    4,9 % Dispo (Normal sinda fast 3 mal soviel)


    Das ist mal wirklich eine Top Konditione die man nirgendwo sonst findet. Weniger als 7,5% hab ich da in letzter Zeit noch niergendwo gesehen.


    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    und 50 % Erstattung beim S-Comfortdepot pro Order (also etwa 12,50 , je nach Kauf)

    Fallen noch Depotgebühren an? Für langfristigen Vermögensaufbau mit Fonds und einzelnen Einzelwerten sind die Konditionen absolut in Ordnung, aber fürs traden ist dann ein Direkbroker schon günstiger.


    Aber wie gesagt, bei ner Bank hat jeder andere Anforderungen, und ist bei einer anderen Bank gut aufgehoben.


    Ich würde auch garnicht sagen das Sparkassen pauschal schlecht sind. Die Aktion der Automatensperrungen ist aber trotzdem etwas das nicht vertragskonform ist, und ich deswegen nicht gut heissen kann.

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Ich fänd eine Beratungsgebühr auch durchaus sinnvoll und dem Gebühren/Provisionsmodell im Verkauf vorzuziehen. In der Kundschaft habe ich dafür aber keine Bereitschaft für entdecken können bisher. Habe mal spaßeshalber den ein oder anderen gefragt, was er davon hielte. beratung ist nicht "greifbar". Bei einem Produkt sieht man evtl. noch ein, dass es was kostet. Aber Beratung? Was kostet die denn? Der Typ sitzt doch eh da in der Bank.


    Ich weiß was du meinst und mein Chef redet auch so. Nur ist die Aussage, dass der Mitarbeiter eh in der Firma sitzt, dennoch richtig. Ob er nun ein "Beratungs"gespräch führt oder andere Aufgaben erledigt - er arbeitet für den AG und sitzt so oder so nicht herum. Und was du Beratung nennst, ist für mich ein Verkaufsgespräch. Ein kleiner, aber feiner Unterschied!


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Mir ist zwar auch die genaue Rechnung nicht bekannt, aber wir können wohl auch als Laien davon ausgehen, dass jedes KI ihre BWLer nicht nur aus Spaß an der Freude beschäftigt. Und die können dank Software eben bis auf den Cent genau errechnen, was sie an einem Kunden für ein Verlust oder eben Verdienst machen.


    Um so mehr wundert es mich dass sie angeblich nicht in der Lage sein sollen sich so aufzustellen dass kostendeckend gearbeitet werden kann.


    Wobei ich keinem BWLer abnehme dass er das so genau berechnen kann, denn die Einnahmen und Ausgaben und die Lebensumstände der Menschen sind immer unterschiedlich. Selbst derselbe Mensch hat zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Liquidität.
    Eher dürfte es so sein dass hier mit irgendwelchen Standards, die aber nur Annahmen und statistische Größen sind, hantiert wird, und man davon irgendwelche Mittelwerte ableitet. Das mag zwar - wenn die Zahlen stimmen - für die Bank sinnvoll sein weil in deren Gesamtkalkulation natürlich auch das große Ganze und nicht klein-klein bei Einzelkunden stimmen muss, aber dennoch lügt man sich doch hier in die Tasche dass man tatsächlich auf den Cent genau für jeden Kunden Berechnungen anstellen könnte. Man kann es nicht und am Ende kann sowas die ganzen Modellrechnungen verschieben.


    Dass es passiert, sich tatsächlich verkalkuliert werden kann, sieht man ja an der aktuellen Lage mancher Banken nur zu gut... Zwar ist Investmentbanking eine andere Baustelle, aber das Prinzip ähnelt sich: BWLer rechnen herum - und am Ende ist die Realität eine andere, weil Menschen und Märkte nicht den Logarithmen schlipstragender BWLer folgen, sondern teilweise völlig unplanbaren und irrationalen Wegen folgen.


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Bei den Filialbanken gibt es eben ein paar mehr Personal- und Sachkosten gegenzufinanzieren, bei den Direktbanken hauptsächlich Technik, ein wenig Verwaltungspersonal, Ausgaben für's Callcenter und natürlich die Vorstände, deren Dienstwägen und Fahrer ;)


    Verstehe, der Chef der Sparkasse geht immer zu Fuss, da finanzieren die Kunden nicht mal ein Fahrrad... richtig?


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Übrigens: die Bürokratie-Kosten der KIs sind dank bücherweise Paragraphen der EU und der BRD auch nicht zu verachten - andere Wirtschaftszweige hätten da vermutlich schon hingeworfen und den Politikern über ihre Lobby ausrichten lassen: "Macht euern Scheiß doch alleine!".


    Nenne mir EINE Branche, in der das nicht so ist...



    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Da hier ja auch Tenor im Thread ist, dass niemand einsieht, auch nur ein Quäntchen mehr zu bezahlen als was er an Leistung in Anspruch nimmt,


    Ich kriege auch niemals ein Quentchen mehr Leistung als ich bezahle... You get what you paid for...


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Wenn Du keine Kohle mehr hast, kriegste an der Tanke ja auch kein Sprit mehr, selbst wenn Du den dringend brauchst um zur Arbeit zu kommen.


    Dieser Vergleich ist alles andere als passend, viele Menschen haben gar kein Auto, die anderen, wer an der Tanke keine 100€ für's Benzin hat, kann für 1,50€ mit dem ÖPNV fahren, kann auf's Fahrrad steigen, zu Fuss gehen, Urlaub nehmen, Geld leihen, sich mitnehmen lassen.


    Wer aber die Miete nicht pünktlich zahlt, die Stromrechnung nicht begleicht, das Wasserwerk und die Müllabfuhr, Telefon und Internet nicht bezahlt, sitzt schnell auf der Straße oder bekommt die Energie abgedreht. Das spielt in einer ganz anderen Liga als kein Geld für eine Tankfüllung zu haben.


    Ohne Auto und Treibstoff zu leben ist gar kein Problem, ohne Girokonto schon, denn dann gibt es weder Wohnung noch sonst etwas an elementaren Lebensnotwendigkeiten.


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Und wer halt mit verdächtig viel Pack in der Straße wohnt sollte eben mal über nen Umzug nachdenken.


    Ja klar, dann zieht man mal eben schnell um. Macht ja auch keine Mühe, und wenn man anstatt einer schönen und vielleicht preiswerten Wohnung etwas Teures und Ungemütliches hat kann man wenigstens stolz auf das marginal verbesserte Schufa-Ranking sein...


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Kapitalismus bedeutet eben nu mal: die einen gewinnen, die anderen verlieren. Und ich zahl nur für das, wo ich was für krieg und nicht noch für andere mit.


    Du zahlst doch sowieso nie nur deinen persönlichen Anteil, sondern immer einen - wie auch immer zustande gekommenen - allgemeinen Preis. Was ja auch in Ordnung ist weil es manchmal nicht anders geht, ein Bahnticket z. B. kostet was es kostet und korreliert nicht mit dem Gewicht des Reisenden. Dagegen sagt auch niemand etwas.
    Aber bei dem Thema, was wir hier besprechen, bekomme ich in der Bankfiliale nichts anderes als bei der Direktbank. Deswegen möchte ich hier entweder erfahren welchen Mehrwert ich für die höheren Gebühren bekomme, oder sehe nicht ein warum ich mehr für dieselbe Leistung zahlen soll.


    Es geht ja nicht darum dass generell keiner etwas zu zahlen bereit ist. Eine Bank leistet immer etwas für mich, auch wenn es "nur" die Bereitstellung ihrer Systeme ist. Dafür zahle ich - wie jeder andere - auch gerne etwas. Ich zahle aber nicht gerne wenn sich die Kosten schon anderweitig amortisieren, z. B. indem die Bank mit meinem Geld arbeitet etc.. Hätte ich tatsächlich einen Kundenberater, der mit regelmäßig helfen muss und hilft, der mir im Zweifel entgegen kommt, würde ich einsehen dass ich anteilig sein Gehalt finanzieren muss.
    Wenn ich den Mann aber nicht sehe und nicht mal kenne - weil meine Geschäfte immer am Automaten und online abgewickelt werden, weil ich ihm nur begegne wenn er mir etwas verkaufen will und maximal das beste eigene Produkt verkaufen will, wenn er mir im Problemfall doch eher den Hahn abdrehen als mir helfen wird die Kohlen aus dem Feuer zu holen - dann weiß ich nicht wofür ich da bezahlen soll.


    Zitat

    Original geschrieben von DUSA
    Und da ist es nur logisch, dass die Wirtschaft vorher wissen möchte, mit wem eher gut Geschäfte machen ist und wo man eher vorsichtig sein sollte. Ist doch im Bekanntenkreis ähnlich: es gibt Leute, denen leiht man mal sein Handy oder nen Fuffi, anderen höchstens mal nen Fünfer.


    Allerdings geht es oft genug trotzdem schief. So toll funktioniert es also keineswegs... Die Schufa hat hier einen Status bekommen, der ihr absolut nicht mehr zusteht.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    er arbeitet für den AG und sitzt so oder so nicht herum. Und was du Beratung nennst, ist für mich ein Verkaufsgespräch. Ein kleiner, aber feiner Unterschied!


    Viele Kunden denken aber, dass der, der da sitzt, sein Geld ja sowieso bekommt. Kontoführungsgebühr? Zahlt man heute nicht mehr. Beratungsgebühr? Nee, will ich nicht. Provision / Ausgabeaufschlag für Fonds? Bekomme ich im Internet günstiger. Wovon der Mensch mir gegenüber bezahlt wird? Ach, das ist doch egal. Ist wie mit Strom, der kommt doch auch aus der Steckdose.


    Und natürlich ist eine Beratung oft auch ein Verkaufsgespräch. Solange es keine Beratungsgebühren gibt, MUSS eine Bank auch etwas verkaufen. Ich wüsste nicht, was daran verwerflich ist. Es ist ein Wirtschaftsunternehmen, was sich a) mindestens selbst tragen muss und b) natürlich auch Gewinn erwirtschaften soll. Die Gebrüder Albrecht haben ihre Discounter auch nicht aus Gründen der Wohlfahrt aufgebaut. Verwerflich ist das Verkaufsgespräch dann, wenn ich nur die Interessen der Bank im Blick habe und etwas verkaufe, was der Kunde nicht will, ich ihn nicht aufkläre, was er da hat etc. pp. - aber wenn beide Seiten etwas von dem Geschäft haben, finde ich es vollkommen legitim.


    Zitat

    Nenne mir EINE Branche, in der das nicht so ist...


    Vermutlich keine. Aber ich finde es trotzdem richtig, auch darauf mal hinzuweisen. VVG und Mifid als Beispiele.


    Zitat

    Ich kriege auch niemals ein Quentchen mehr Leistung als ich bezahle... You get what you paid for...


    Kommt drauf an...der Billig-Selbstbedienungsbäcker schenkt mir nichts. Mein Bäcker, der noch selbst backt, packt mir auch schonmal ein Brötchen mehr ein, weil die ja so klein geworden sind...;-)


    Zitat

    Ohne Auto und Treibstoff zu leben ist gar kein Problem, ohne Girokonto schon, denn dann gibt es weder Wohnung noch sonst etwas an elementaren Lebensnotwendigkeiten.


    Es ist ohne Zweifel verdammt schwierig, ohne Konto zu leben. Aber es geht. Es gibt viele solcher Menschen. Es gibt Firmen, die zahlen ihre Gehälter per Barscheck und viele Kunden, die ausschließlich per Barzahlung durchs Leben wandern.


    Zitat

    Es geht ja nicht darum dass generell keiner etwas zu zahlen bereit ist. Eine Bank leistet immer etwas für mich, auch wenn es "nur" die Bereitstellung ihrer Systeme ist. Dafür zahle ich - wie jeder andere - auch gerne etwas.


    Das "wie jeder andere" stelle ich mal in Frage...;)



    Zitat

    Hätte ich tatsächlich einen Kundenberater, der mit regelmäßig helfen muss und hilft, der mir im Zweifel entgegen kommt, würde ich einsehen dass ich anteilig sein Gehalt finanzieren muss.
    Wenn ich den Mann aber nicht sehe und nicht mal kenne - weil meine Geschäfte immer am Automaten und online abgewickelt werden, weil ich ihm nur begegne wenn er mir etwas verkaufen will und maximal das beste eigene Produkt verkaufen will, wenn er mir im Problemfall doch eher den Hahn abdrehen als mir helfen wird die Kohlen aus dem Feuer zu holen - dann weiß ich nicht wofür ich da bezahlen soll.


    Dann hast Du den falschen Ansprechpartner in der Filiale...such Dir nen anderen, wechsel die Bank...oder ist das Dein generelles Bild von einer Bank / Sparkasse?

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von Der_Mond
    ...
    Hat der kleine extra bei Wikipedia nachgelesen....

    Stimmt. Ertappt. Den letzten Teil meines Satzes habe ich tatsächlich aus der Wikipedia:
    Ich wusste, da war/ist noch was. Aber ich wusste nicht mehr so genau, was da noch war/ist.


    Aber klein bin ich schon laange nicht mehr.

    Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    ... das geldholen für lau...

    Das Geldholen ist aber nur für den Kunden für lau.
    Der Besitzer/Betreiber des Automaten bekommt ja von VISA die berühmten 1,74? Euro.

  • Zitat

    Original geschrieben von Kaan
    Die MASSE macht's , wie hier eben gesagt wurde

    Die Masse stimmt eben wohl eher mit den Fuessen ab und wechselt zu einer Bank, die von vornherein gute Konditionen macht, ohne dass man dem Filialleiter auf die Fuesse steigen muss. ;)


    Warum musstest du denn erst den Aufstand proben, du hattest doch eh schon die besten Beziehungen zu deiner Sparkasse, wie du am Anfang schriebst?


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Und natürlich ist eine Beratung oft auch ein Verkaufsgespräch. Solange es keine Beratungsgebühren gibt, MUSS eine Bank auch etwas verkaufen.

    Das Problem dabei wird sein, dass man dennoch nicht das Gefuehl hat, objektiv beraten zu werden und doch die Produkte anzudrehen versucht wird, die grade die beste Provision fuer den Verkaeufer bringen.

  • Moin, also es ist wirklich so , habe eben per OB mal nachgeguckt: 4,9 prozent aufn Dispo.


    ABER: Ich nutze ihn eh nie :) deswegen ist es egal (was der Bankmensch auch weiss) und deswegen ist es ein nettes Extra falls ich doch mal verarme , was wir nicht hoffen :) .




    Und zum Comfortdepot: Ja es kostet Pro Order normalerweise knapp 26,00 Euro (Wobei bei einer Order von 50,000 oder mehr das zu vernächlässigen ist) , und ich zahl die hälfte. Bei größeren Ordern möchte ich dann schon die Meinung meines Bankers hören , das ist mir sehr wichtig , deswegen auch hier kein Direkt-Depot (S-Broker in diesem Fall) .



    Und des ich jetzt keine 2,50 mehr zahle ist auch nett, ich wäre aber auch für das Geld meiner Bank troy geblieben.


    Es hätte hier aber auch genausogut die Raiba oder die Kassler Bank oder oder oder oder sein koennen :) (ausser Privatbanken eben , die sind mir nich so GRÜN :) )



    Kaan


    Nachtrag :


    Zitat

    Warum musstest du denn erst den Aufstand proben, du hattest doch eh schon die besten Beziehungen zu deiner Sparkasse, wie du am Anfang schriebst?


    Ein Aufstand war es nicht, nur lag es nicht im Kompetenzbereich meines Beraters :)


    Das Gespräch war eigentlich relativ kurz und erfolgreich für mich :) , ohne große Verhandlungen. Entschuldige wenn meine oben beschrieben Ausführungen gegenteiliges darstellen.

  • Zitat

    Das Problem dabei wird sein, dass man dennoch nicht das Gefuehl hat, objektiv beraten zu werden und doch die Produkte anzudrehen versucht wird, die grade die beste Provision fuer den Verkaeufer bringen.


    Der Verkäufer in einer Bank hat i.d.R. keinen finanziellen Vorteil von Produkt A oder B, er wird nicht wie ein selbständiger Berater provisionsabhängig bezahlt. Dennoch weiß ich natürlich auch um die Sorge beim Kunden, ob er denn auch wirklich objektiv beraten wird. Objektiv dahingehend, dass er eine Empfehlung bekommt, die zu ihm passt, wird und muss immer möglich und das Ziel jeder Beratung sein. Wer unter Objektivität versteht, bei der Deutschen Bank einen AGI-Fonds oder bei der Dresdner Bank einen DWS-Fonds empfohlen zu bekommen, den muss ich dann allerdings enttäuschen. Es würde ja auch niemand zu VW gehen und erwarten, am Ende die Empfehlung zu bekommen, doch bei Opel einen Zafira zu bestellen. ;)

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von kaputer
    Glückwunsch. :rolleyes:


    wenn du schon zitierst bitte auch den direkten zusammenhang belassen.
    wenn das meine einstellung wäre, würde ich wohl etwas anders argumentieren, oder? ;)



    Erik Meijer: richtig, danke!

    "Wer immer und überall erreichbar sein muß gehört zum Personal", Horst Schroth - Herrenabend 2000
    "Das mit der Demokratie ist damals falsch verstanden worden. Man kann zu allem eine Meinung haben, man muß aber nicht. Daher gilt: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten!", Dieter Nuhr - http://www.nuhr.de
    Aktuelle Angebote im Biete:

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Der Verkäufer in einer Bank hat i.d.R. keinen finanziellen Vorteil von Produkt A oder B, er wird nicht wie ein selbständiger Berater provisionsabhängig bezahlt.

    Wobei es eigentlich keinen Unterschied macht, ob er nun eine Provision bekommt oder schlicht und einfach Vorgaben zu erfüllen hat. Beides führt dazu, dass selbst einfache Anfragen bezüglich der Tagesgeldkonditionen häufig zu alternativen Geldanalgemöglichkeiten (95% = Fonds) führen. Den imho absoluten Vogel hat dabei die SEB Bank mal vor ~1-2 Jahren abgeschossen: Einen Zinssatz X gabs nur dann aufs Tagegeld, wenn innerhalb der Laufzeit einem mindestens 30 Minuten umfassenden Beratungsgespräch zugestimmt wird.

  • ja, das sind schon harte Bandagen. Aber ich frage bei einer Anfrage nach Tagesgeldkonditionen auch immer nach, wofür das Geld denn gedacht ist, ob denn wirklich alles auf dem Tagesgeld benötigt wird etc. pp. und biete an, sich bei einem gesonderten Termin denn auch über andere Anlagemöglichkeiten zu unterhalten. Und zwar unabhängig von eventuellen Vorgaben. Klar, die gibt es. Aber am Ende des Tages zählt, wieviel Geld verdient wurde und nicht mit welchem Produkt. Wenn man das beherzigt, dann kann man bei den Interessen zwischen Kunden und Bank eigentlich gut beiden gerecht werden.


    Generell finde ich es auch richtig, dass der Banker nachfragt. Viele Kunden leben in der Sorge immer alles Vermögen sofort flüssig haben zu müssen, wissen wenig über Verfügbarkeit von anderen Anlagen, über Chancen, Risiken und wissen gar nicht, dass ein Tagesgeld allein nicht die schlechthin beste Anlage ist. Klar, es ist gut für den Bereich, wo man sein Geld wirklich liquide halten möchte. Aber Geld, was ich ziemlich sicher ziemlich lange nicht brauche kann ich auch anderweitig anlegen. Und immer noch so, dass es mir, meinen Risikoneigungen, verfügbarkeit etc. pp. entspricht und dabei sogar noch besser abschneidet als das Gehopse hinter den Tagesgeldern her. Da werden sich einige noch wundern, wenn irgendwann wieder Zinssenkungen kommen.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

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