Wie auf Mahnungen vom Versandhaus reagieren ?

  • Lokomotive.
    Ruf da an. Diese teilweise "schlecht ausgebildeten" Call-Agents (CA) haben verschiedene Möglichkeiten. Wenn du den richtigen CA erwischt ist die Angelegenheit in ein paar Minuten erledigt ansonsten kann es ein wenig länger dauern. Bei einer kostenlosen Hotline sogar günstiger als ein Einschreiben. Wenn du nett mit den spricht und den Sachverhalt in normalen Stimmlage darlegst, werden die CA sicherlich auch dir sofort entgegenkommen.
    Vllt kriegst du auch noch einen Bonus von denen wie portofrei oder so (Stichwort: Serviceorientierung).


    Wenn dir kein CA helfen kann, lass dich mit dem Vorgesetzten verbinden.

    Ein altes skandinavisches Sprichwort sagt:
    Gelber Schnee schmeckt nicht nach Zitrone!

  • Re: Wie auf Mahnungen vom Versandhaus reagieren ?


    Zitat

    Original geschrieben von Lokomotive
    Kopie vom Einlieferungsschein gemacht und zusammen mit der Erinnerung abgeschickt.


    hast du da sonst vielleicht nochn paar zeilen dazu geschrieben?
    bei mir würde die "friß-und-stirb"-methode auch im abfall landen.

  • So etwas verstehe ich nicht in einem telefonforum. Niemand greift zum altertümlichern Gerät, weil "ich hab ja Recht". Dann der Tipp zum Aussitzen. Wieso macht man sich das Leben nicht mal leicht, anstatt sich mit solch Blödsinn rumzuärgern? Letzlich wollte mich das Finanzamt zwangsvollstrecken wegen 50 Cent, 1 Anruf - geklärt. Nix 2 Einschreiben, 3 Mails, 5 Briefe. Das Leben kann so leicht sein. Genau mit dem Versandhaus. Wenn offene Rechnungen sind, dann landet man da nicht in der Pampa, dafür gibts eine offizielle "Rechnugsstelle". Und da sitzen Leute, die können auch mal was nachvollziehen. Das was ihr hier sagt "irgendein Callcenter" gibts sicherlich - aber für unverfängliche Auskünfte. Eine telekomrechnung prüft auch nicht das ausgelagerte Center in Tschechien, sondern eine richtige Rechnungsstelle. :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von qwer640
    Ruf da an. Diese teilweise "schlecht ausgebildeten" Call-Agents (CA) haben verschiedene Möglichkeiten.


    Also sorry, dieser Fall hört sich nach einem Fehler im Prozessablauf an bzw. so ein Vorgang ist nicht vorgesehen, da brauchste auch nicht nach Vorgesetzten fragen und kannst gleich auf den Mahnbescheid warten. Wenn vordefinierte Fristen abgelaufen sind wandert der Vorgang zum Inkasso, ihr glaubt doch nicht im Ernst, daß sich irgendeiner die Mühe macht und die Datensätze noch mal checkt - dann können sie sich den Forderungsverkauf gleich sparen, weil die Kosten zu hoch sind und sie die Arbeit vom Inkasso machen.


    Ich hatte mal einen ähnlichen Fall, allerdings war der Joke, daß ich den Artikel nach Rücksendung meinerseits jedes mal wieder zurückbekam, ging ungefähr 10 mal hin und her. Jedes mal haben sie mir auch eine Paketmarke geschickt und auch gesehen, daß es schon mehrere "Runden" gab und konnten sich nicht erklären warum. Da es schon nach der ersten Rücksendung eine zügige Erstattung des Geldes gab war ich irgendwann nach deren Meinung im Zahlungsverzug, was sie aber nicht daran gehindert hat, mir das Teil nach Rücksendung wieder zurückzuschicken. Ich hatte auch gezählte 4 und geschätzte 10 Serienbriefe, daß es ihr Fehler sei bla bla. Jedenfalls ging das auch zum RA/Inkasso, dem hab ich zwei Kopien dieser "Entschuldigungen" geschickt, nix ist passiert, er hat die nächste Zahlungserninnerung verschickt. Hab ich wieder beim Verkäufer angerufen, Antwort: äh, ja, warum ist das denn beim Inkasso, tut uns leid, bekam ich auch schriftlich und hab ich auch der Inkassobude via Kopie zukommen lassen. Dann kam der Mahnbescheid, mein Anwalt hat Einspruch erhoben und das war es dann. Von daher würde ich nicht mehr als zwei Anrufe verschwenden und dann abwarten. Es ist echt reine Zeitverschwendung, dort noch einen Handschlag zu machen und ehrlich gesagt auch etwas naiv anzunehmen, daß wenn man sich nur ordentlich verhält irgendwann schon ein kompetenter Mitarbeiter die Angelegenheit regeln wird, manchmal geht wirklich nur diese Tour...

  • Re: Re: Re: Re: Wie auf Mahnungen vom Versandhaus reagieren ?


    Zitat

    Original geschrieben von Christian
    Außer natürlich, es geht ums Rechthaben aus Prinzip, wie Dein restliches Posting vermuten lässt


    Sorry, aber das ist totaler Blödsinn. Telefonieren ist sowieso rechtlich vollkommen irrelevant. Telefonieren tue ich, solange sich was in normalem Rahmen bewegt.


    Wenn eine Firma auf einen normalen Brief und dann auf ein Einschreiben nicht reagiert, ist mir meine Zeit für diesen Kasperlverein echt zu schade.


    Ich verstehe überhaupt niemanden, der da im TV gezeigt wird, der sich Monate und Jahre mit irgendwelchen Inkassoheinis und Rechtsanwälten rumschlägt und ganze Order mit Papier füllt.


    Sowas kann man problemlos aussitzen, bis irgendwas offizielles kommt.


    Einem Mahnbescheid widersprechen dauert nur fünf Minuten. Kreuzchen machen, unterschreiben, ab zur Post. Und danach hört man außerordentlich selten nochmal was von denen. Dann scheint das dort nämlich irgendjemand zu bearbeiten, der seinen Kopf zum Denken benutzt.

  • Entweder das, oder aber (und dieser Eindruck drängt sich manchmal viel mehr auf :rolleyes: ) es gibt schlicht und ergreifend niemanden, der seinen Kopf zum denken benutzt. Alles bis zum Veranlassen des Mahnbescheids ist mehr oder weniger ein Automatismus. Wenns bis dahin nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, dann ist einfach niemand da, der mal wirklich RICHTIG arbeiten könnte. :D

    Ist das eine von den Kirchen, wo man so kleine Cracker kriegt? Ich habe Hunger!

  • Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Entweder das, oder aber (und dieser Eindruck drängt sich manchmal viel mehr auf :rolleyes: ) es gibt schlicht und ergreifend niemanden, der seinen Kopf zum denken benutzt. Alles bis zum Veranlassen des Mahnbescheids ist mehr oder weniger ein Automatismus. Wenns bis dahin nicht zum gewünschten Erfolg geführt hat, dann ist einfach niemand da, der mal wirklich RICHTIG arbeiten könnte. :D


    Würde ich gar nicht mal sagen.
    Wenn Du bspw. SAP im Unternehmen hast kannst Du als "Chef" ein schönes Protokoll ziehen in dem Du siehst, welcher der Mitarbeiter wie lange für die Abarbeitung diverser "Vorgänge" braucht. Dreimal kannst du raten, wonach die Leistung der Leute dann u.a. gemessen wird...Und was macht dann der "User"? Er schnappt sich die Vorgänge raus, die einigermaßen schnell durchzuklicken sind und nicht die, wo schon ein eingescannter pdf-Schriftverkehr mit mehreren Mb dranhängt...O-ton: mein Rechner hängt dann immer, die Maus war an dem Tag kaputtt, konnte nicht scrollen....Doofes Adobe wollte grad nen update machen... usw. usf. :p

  • habe jetzt da angerufen,der Mitarbeiterin die Sachlage erklärt,aber sie konnte keinen Vermerk finden,wird die Sache weiterleiten und die Mahnung erstmal aussetzen.

  • Hast Du über eine überteuerte 01805-er oder sogar 0900-er Nummer, evtl. mit Warteschleife, angerufen? Normale Festnetznummern, die man über gelbeseiten.de oder peterzahlt.de kostenlos anrufen kann, sind heutzutage leider sehr selten geworden.
    Ich würde generell nur über normale Festnetznummern anrufen oder evtl. ein Fax schicken.

    Herbert

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