Spendenkonto einrichten - Belege, Pflichten ... als Firma

  • Ciao,


    ich möchte mit einigen Firmen (bzw. auch Privatleuten) lokal einigen Familie helfen.


    Hierfür würde ich gerne ein Spendenkonto einrichten. Von diesem Geld werden vermutlich später andere Firmen bezahlt, bzw. am Ende der Aktion das Bargeld an die Familien auch ausgezahlt.


    Da ich ein Gewerbe habe (was die Aktion wohl leitet bzw. halt auch unterstützt) würde mich interessieren wie es mit einem Spendenkonto aussieht. Also was kommt bürokratisch, rechtlich und finanztechnisch auf mich zu?
    Also Quittungen ausstellen (ab welcher Höhe?) bzw. wie es mit der Buchhaltung aussieht davon.


    Am liebsten wäre es mir, wenn das eine Bank als Firmenpartner mit übernimmt. Dürften die sowas?
    Bzw. welche Partner-Firmen die mit sowas öfter mal Kontakt haben könnte ich mit ins Boot nehmen? Ich denke da speziell an Zeitungen.


    Würde es etwas bringen, wenn ich es Privat mache?


    Ciao Vito

    Der Mann mit den Hochzeiten

  • Re: Spendenkonto einrichten - Belege, Pflichten ... als Firma


    Zitat

    Original geschrieben von Vito


    Hierfür würde ich gerne ein Spendenkonto einrichten. Von diesem Geld werden vermutlich später andere Firmen bezahlt, bzw. am Ende der Aktion das Bargeld an die Familien auch ausgezahlt.

    Hä? :confused:


    Oder etwas edler ausgedrückt: Bitte erleuchte uns etwas deutlicher. ;)

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • Re: Spendenkonto einrichten - Belege, Pflichten ... als Firma


    Zitat

    Original geschrieben von Vito
    Ciao,


    ich möchte mit einigen Firmen (bzw. auch Privatleuten) lokal einigen Familie helfen.


    Hierfür würde ich gerne ein Spendenkonto einrichten. Von diesem Geld werden vermutlich später andere Firmen bezahlt, bzw. am Ende der Aktion das Bargeld an die Familien auch ausgezahlt.
    ...


    Ich bin kein Sozialrechtexperte, aber gerade wenn Barmittel und somit nicht direkt sachbezogene Leistungen fließen kommt es wohl immerwieder zu Problemen. Und das wohl nicht nur bei Hartz IV Empfängern, da diese Barmittel als Einkommen gelten könnten.

  • Ciao,


    vermutlich wird nicht jede Firma in dem Maße helfen können wie es gebraucht wird (verständlich). Angenommen es fehlt ein Rollstuhl und dafür werden 2000 Euro gebraucht, dann würde ich das mit den Spenden bezahlen wollen. Bzw. falls die Firma sagt ihr könnt ihn für 1500 Euro bekommen wäre dies also der Restbetrag + 500 Euro gespendet/verzichtet.


    Problem ist halt das das Geld schließlich "weg muss". Müsste man dass also aufbrauchen für Dienstleistungen und Produkte falls es HartzIV Personen sind?


    Ich werde mal mit ein paar Banken telefonieren.


    Ciao Vito

    Der Mann mit den Hochzeiten

  • Zitat

    Original geschrieben von Vito


    . Bzw. falls die Firma sagt ihr könnt ihn für 1500 Euro bekommen wäre dies also der Restbetrag + 500 Euro gespendet/verzichtet.

    Doppel- :confused:


    Bin ich der einzige, der Vito hier nicht folgen kann?!


    Geht es hier darum, dass bereits ein Vermögen vorhanden ist? Oder sollen Unternehmen erst Geld spenden, mit dem dann wiederum bei anderen Firmen Leistungen für Dritte/Bedürftige bezahlt werden sollen?


    *VitoausderNasezieh*

    Hätte der Mensch nur halb so viel Vernunft wie Verstand, dann wäre alles viel einfacher in der Welt. Linus Pauling

  • Ciao,


    genau


    Zitat

    Original geschrieben von Sebastian
    Oder sollen Unternehmen erst Geld spenden, mit dem dann wiederum bei anderen Firmen Leistungen für Dritte/Bedürftige bezahlt werden sollen?


    das trifft es doch gut.


    Also es geht hauptsächlich darum das Firmen in Form von Dienstleistungen ohne Bezahlungen helfen. Also z.B. das eine Firma eine Rollstuhlrampe baut und dafür kein Geld haben will. Natürlich beschränke ich damit den Spender-Kreis da ein Mode-Geschäft diese Leistung nicht anbieten kann. Da die Baufirma für die Rampe aber vielleicht als Schenkung 5000 Euro aufbringen müsste, davon 1000 selbst tragen würde, würden eigentlich noch 4000 offen bleiben. Diesen Restbetrag könnten dann das Mode-Geschäft, ein Zahnarzt, ....oder Privatleute mitfinanzieren durch Spenden (also wird der Spender-Kreis wieder größer).


    Vielleicht war es gestern doch ein wenig spät für mich ;-)


    Ciao Vito

    Der Mann mit den Hochzeiten

  • Hi.


    Hängt davon ab, wieviel Aufwand man betreiben möchte. Im Idealfall gründet man einen Verein oder eine Stiftung (mit den entsprechenden Auflagen), da hat man die Möglichkeit beim Finanzamt die Gemeinnüzigkeit zu beantragen. Dies hat den Vorteil, das Spendenquittungen ausgestellt werden können, welche für die Spender bei der Steuer angerechnet werden können. Im Zweifelsafall kannst du dich ja beim DZI beraten lassen, da diese auch das Spendensigel vergeben und auch die Überwachung der Spendenorganisationen machen. Das alles ist dann sicher mit mehr Aufwand verbunden, stellt dein Vorhaben auf seriöse Beine, was der Spendenfreudigkeit zuträglich sein wird.


    MfG Kai

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